kāf ك


k

ka: wie, gleich wie, so gut wie, als, in meiner (deiner etc.) Eigenschaft als, ka-l-ʾawwali: wie zuerst, wie anfangs. ka-hāḏā: solch, z.B. rağulun ka-hāḏā: ein solcher Mann,…, ʾana ka-muslim: Ich (in meiner Eigenschaft) als Moslem. Ğ87/21, 23 ka-nā: wie wir ??

ka-mā: wie; ebenso, wie; wie auch, (wie das, was?), HS einleitend: ebenso;

ka-mā: (so), wie (etw. ist), [als wenn, etw. so ist?? Ğ14/8]

ka-mā yaqūlu: wie er sagt. Ğ22/13 ka-mā ṭibqahū fayaqūlu: gemäss ihm sagt er

ka-mā-ʾanna: wie, ebenso wie, wie auch,

ka-mā huwa: so wie es ist, wie die Sache steht;

ka-mā hīya bi-ṭabīʿatihā: so, wie es mit ihrer Natur steht; so wie sie mit ihrer Natur ist,…

ka-mā yaqūlu huwa: wie er sagt,…(?)

wa-ka-mā huwa l-ḥāl tamāman bi-n-nisba li-l-ʾafrād…: tout comme les individues,…: wörtl.: ebenso wie es der genaue Zustand im Hinblick auf die Individuen ist, …

fa-kamā ʾanna X… fa-ʾinna Y…: ebenso wieX…, soY….

ka-ʾan: (wie) zum Beispiel, dass…

ka-ʾanna u. ka-ʾannamā: (Konj.) als ob, wie wenn; es ist/war, als ob

ka-ḏā: so, auf diese Weise, soundso, soundso viel, ka-ḏā wa ka-ḏā: soundso, der und der, soundso viel, …

ka-ḏālika: so, auf diese Weise, ebenso, in gleicher Weise.

kāf

kāfin, constr. kāfī pl. kufāh (f): genug, genügend, ausreichend, geeignet, tüchtig

Ğ59/15, 20, ?? siehe kfy

kānā

kānā: Ğ60/3, 84/223.d.m., sie (beide) waren

kānn: LAD: quiet, pacified

kʾn

siehe k, oder subst. kwn

ka-ʾan, kaʾ-anna: LAD: as if, as though

kb

kabba/yakubbu: auf das Gesicht niederwerfen (jn., li-wağhihī o. ʿalā wağhiḥī), umwerfen, umstürzen, umkehren, umwenden (etw.), ausgiessen, weggiessen (eine Flüssigkeit)

II: zusammnballen, zusammenrollen, zu einer Kugel machen (etw.)

IV: niederwerfen, niederbeugen (jn.), sich beugen (ʿalā über etw.), sich eifrig widmen, sich ganz hingeben (ʿalā einer Sache)

VII: niederstürzen (ʿalā wağhihī auf das Gesicht), sich niederwerfen, sich niederbeugen, sich beugen (ʿalā über), sich mit Eifer widmen (ʿalā einer Sache), sich anschmiegen (ʿalā an), umgekehrt, umgestürzt wd., ausgegossen wd.. inkabba ʿalā qadamayhi: jm. zu Füssen fallen. inkabba yafʿalu: etw. mit Hingabe o. Eifer tun.

kabb: Niederwerfung, Umstürzung, Umkehrung, Beugung, Neigung

kʾs

kaʾs, pl. kuʾūs, kiʾās, kaʾsāt: Becher, Trinkglas, Pokal, Kelch

kbt

kabata/yakbitu: niederwerfen, unterwerfen, unterdrücken, bändigen, verdrängen (Trieb, Gefühl ins Unbewusste),

kabt: Unterdrückung, Verdrängung (psych.),

makbūtāt: Verdrängungen (psych.)

makbūt: PPI Ğ43/23, 351/4 ʿawda al-makbūt: Rückkehr des Verdrängten

kbḥ

kabaḥa/yakbaḥu: durch Anziehen der Zügel anhalten (Pferd), bändigen, hemmen, hindern, abhalten, zurückhalten (ʿan von). kabaḥa ğamāḥahū: js. Trotz bändigen, jn. o. etw. unterdrücken

kabḥ: Bändigung, Unterdrückung, Hinderung

kabḥī: unterdrückerisch, repressiv

mikbaḥ pl. makābiḥ: Bremse (Auto)

kbd

kabada/yakbu/idu: hart betreffen, schwer mitnehmen (jn., Schmerz, Verluste etc.)

II: zufügen, beibringen (jm. etw.), kulminieren, durch den Meridian gehen (Stern), seinen Höhepunkt erreichen

III: ertragen, erdulden, erleiden, aushalten (Verluste, Strapazen etc.), auf sich nehmen müssen (etw.), tragen (Kosten), die Mitte einnehmen, in die Mitte treten, im Zenith stehen, kulminieren

kabad: Q90/4 Paret: (Dasein in) Bedrängnis

kbr

kabara/yakburu: an Alter übertreffen.

kabira/yakbaru: älter werden, alt werden.

kabura/yakburu: gross sein/werden, wachsen, zunehmen, grösser/dicker werden, berühmt werden, Bedeutung erlangen, wichtig werden, zu gross werden (ʿan für), verschmähen (ʿan etw.), zu drückend, peinlich, lästig werden, untragbar erscheinen (ʿalā jm.), zu schwierig werden, unüberwindlich scheinen (ʿalā jm.).

II: vergrössern, gross machen, ausdehnen, erweitern, vermehren, verstärken, aufbauschen, verschlimmern (etw.), preisen, rühmen, verherrlichen (jn./etw.). ʾallāhu ʾakbar rufen.

III: hochmütig, verächtlich behandeln…

IV: für gross, für bedeutend halten, preisen, rühmen, Achtung erweisen, achten, bewundern, hochpreisen.

V + VI: stolz o. hochmütig sein, sich grosstun, überheblich sein (ʿalā gegenüber).

X: für gross o. wichtig halten, stolz/hochmütig sein (ʿalā gegenüber)

kibr: Grösse, Bedeutung, Ansehen, Adel, Stolz, Hochmut

kubr: Grösse, Macht, Ruhm, …

kabīr, pl.: kibār, kubarāʾ: gross, umfangreich, bedeutend, enorm, mächtig, angesehen, wichtig, alt (+ Gen.), Ober-, Pl. al-kibār: die Erwachsenen. , …

kabīra (f) pl. -āt, kabāʾir, kubur: schwere Sünde, grosses Verbrechen. Ğ42/3 al-kabīrāt: die Alten

kub(b)ār: sehr gross

kibriyāʾ: Grösse, Herrlichkeit, Stolz, Hochmut, Arroganz

ʾakbar El.,pl.: ʾakbarūn, ʾakābir, f: kubrā (كبرى), pl.: kubrayāt: grösser, älter, rangälter, Senior, der Ältere (nach Eigennamen). ʾakbar sinnan: älter

takabbur + takābur: Stolz, Hochmut, Anmassung

kbš

kabaša/yakbušu: eine Handvoll nehmen (von), mit der Hand ergreifen (etw.)

kabš pl. kibāš, ʾakbāš: Widder, Schafbock, Leithammel, Häuptling, Anführer, Widder, Mauerbrecher, Ramme,

kabša (f): eine Handvoll, Griff. Schöpflöffel, Kelle

kubša (f) pl. kubaš: Haken, Klammer, Spange, Agraffe

ktb

kataba/yaktubu: schreiben, auf-, ein-, niederschreiben, abfassen, aufsetzen (), schriftlich vermachen (li jm.), schriftliche Anweisung erteilen (bi zu), vorschreiben (ʿalā etw.), bestimmen, bescheiden, als Schicksal verhängen (li ʿalā), Pass.: kutiba: jm. beschieden sein(li),Ğ23/14 muğarrad bayān li-l-kayfīya yağibu ʾan yaktubu bi-hā + Akk.: bloss eine Angabe der Weise, die nötig ist mit ihr … zu schreiben.

II: schreiben lassen, in Schwadronen formieren.

III: korrespondieren

IV: diktieren, schreiben lassen

VI: einander schreiben

VII: subskribieren, zeichnen

VIII: schreiben, abschreiben, kopieren, sich einschreiben…

X: zu schreiben bitten, schreiben lassen, diktieren, eine Abschrift herstellen lassen

kitāb pl. kutub: Schreiben, Schriftstück, Brief, Urkunde, (Heirats)Kontrakt, Buch. al-kitāb: der Koran; die Bibel. ʾahl al-kitāb: Besitzer einer Offenbarungsschrift (Christen, Juden).

kutubī pl. kutubīya: Buchhändler

katība (f) pl. katāʾib: Schwadron, Bataillion, Korps, Name v. isl. Jugendgruppen, Schriftstück, Schriftstück, Urkunde, geschriebenes Amulett

kitābḫāna (f) pl. kutubḫāna: Bibliothek, Buchhandlung

kuttāb pl. katātib: Koranschule, unterste Gattung der Elementarschulen

kitāba (f): Schreiben (als Tätigkeit), Schreibkunst, Schrift, Inschrift, Aufschrift, (Mauer-)Anschlag, Schriftstück, Sekretariat, geschriebenes Amulett, Zauberspruch. Pl. kitābāt: Schriften, Aufsätze. ism al-kitāba: Schriftstellername, Ğ93/7 Schriftsteller??, LAD: art of writing, calligraphy, writing, inscription, epitaph, title, deed, document, contract of emancipation, letter, tax. W. Schmucker, Coranica, in: Orientierungen 2/95: Aufschreiben (d. Korans)

kitābī: schriftlich, Schreib-, literarisch, auf das geoffenbarte Buch bezüglich, Angehöriger einer Buchreligion, das schriftliche (eines Examens)

kitābatan o. bi-l-kitābati (f) Adv.: schriftlich

kātib: schreibend…, Ğ341/4, 6??; pl. kātibūn, kuttāb, kataba (f): Schreiber, Sekretär, Büroangestellter, Kanzlist, Aktuar, Gerichtsschreiber, Notar, Schriftsteller. DI, I, 270: (Mitte 9.Jh.-11.Jh. literaturgeschichtl.) “neben den Erzählern und Denkern, die einen klaren und schlichten Stil pflegten, die Autoren, welche duch rhetorische Kunstmittel wie Assonanz, Rythmus, Wortspiel u.v.a. den Binnenreim eine “verlesene” Sprache suchen, die zwischen Poesie und Prosa steht. Seltsamerweise wird diese Entwicklung , an der theoretische und gedankliche Bemühungen wenig Anteil haben, von den kuttāb gefördert, die mit solcher Stilkunst ihre Fähigkeiten ins rechte Licht setzen wollen. Je mehr das Ansehen ihres Standes bedroht ist, um so genauer legen sie seine Regeln und Konventionen fest und überlieferten diese ihren Nachkommen zur Erhaltung ihrer Vorrechte“. [nicht ganz klar ob al-Muqaffaʿ’s Sittenwerke (Ğ341f) in den Bereich dieser kuttāb fallen.??]

kātiba (f) pl. –āt: Sekretärin, Schriftstellerin

maktūb: geschrieben, aufgeschrieben, vom Schicksal verhängt (li o. ʿalā über jn.), Geschriebenes. Pl. makātīb: Schreiben, Brief. al-maktūb: das vorbestimmte Schicksal.

ktf

katafa/yaktifu: inf. katf, fesseln (jn.), zusammenschnüren (etw.), kreuzen, übereinanderschlagen (Hände). LAD: beat on the shoulder, hurt on the shoulder, tie one’s hands to the back, cross the arms or legs, walk slowly or move the shoulders in walking, mend a vessel (ein Gefäss ausbessern??), detest (verabscheuen, hassen), have high shoulder-blades. inf. kitf, kitfān, katf, katafān: to fly striking the wings against the tail. inf. katafān: step along quickly

katifa/yaktafu: inf. kataf: walk slowly. inf. katf, kataf: have large shoulder-blades.

II: = katafa +

V +

X: die Arme kreuzen, verschränken

VI: Schulter an Schulter stehen, einander stützen, solidarisch zusamenhalten, zusammenstehen (ʿalā in, bei einer Sache)

katif, kitf f., pl. ʾaktāf, kitafa (f): Schulter, Schulterblatt.

kitf m., pl. ʾaktāf: (äg.) Stützpfeiler, Mauerpfeiler (arch.), Auflager einer Brücke. mā hakāḏā tuʾkalu l-kitf: so geht das nun wirklich nicht.

kitāf pl. kutuf: Handfessel, Handschelle.

ktl

katala/yaktulu +

II: zusammenballen, in einen Klumpen zusammenpressen

V: aufgehäuft, zusammengeballt, in einen Klumpen zusammengepresst sein, sich zusammenballen, sich zu einem Block oder einer Gruppe vereinigen, zusammenschliessen

kutla (f) pl. kutal: Klumpen, Menge, Masse, Würfel, Block. al-kutla al-waṭanīya: Der Nationale Block.

takattul pl. -āt: Blockbildung, siyāsa at-takattul: Blockpolitik

ktm

katama/yaktumu: inf. katm, kitmān, verbergen, verheimlichen, verschweigen, geheimhalten (etw. ʿan vor jm.), unterdrücken, zurückhalten, bändigen (Zorn, Leidenschaft), anhalten (den Atem), dämpfen (die Stimme), ersticken (Feuer). katama ʾanfāsahū: jm. den Atem rauben, jd. v. Sinnen bringen.

II: verbergen, verheimlichen (etw.)

III: verbergen, verschweigen, vorenthalten (jm. etw.)

V: Stillschweigen bewahren (über etw.)

VIII: = II

X: bitten zu bewahren (jn. ein Geheimnis), anvertrauen (jm. etw.)

katm u. kitmān: Geheimhaltung, Verheimlichung, Verschweigung, Zurückhaltung, Beherrschung, Unterdrückung (bes. einer Gefühlsregung)

katma (f): Schwüle (der Luft, des Wetters, äg.)

kitma (f): LAD: anything, cocealed, secret.

kutama (f): who conceals everything (verbergen, verschweigen, verheimlichen)

katīm: fest verschlossen, undurchdringlich

kutūm: zugeknöpft, schweigsam, verschlossen, diskret

kṯb

kaṯab: Nähe. ʿalā o. ʿan kaṯab min: in der Nähe von. ʿan (min) kaṯab: aus der Nähe, auf eine kurze Entfernung

kaṯīb pl. kuṯbān, ʾakṯiba (f), kuṯub: Sandhügel, Düne, kaṯīb ramlī pl. kuṯbān ramlīya: Sanddüne

kṯr

kaṯara/yakṯuru: an Zahl übertreffen

kaṯura/yakṯuru: viel oder zahlreich sein, mehr sein als (ʿan), oft geschehen, sich vermehren, zunehmen

II: vermehren, vervielfältigen

III: an Zahl übertreffen, an Menge o. Zahl wetteifern

IV: viel tun (min in etw.), in Menge o. häufig geben (min etw. li jm.), immerzu, häufig tun (min o. etw.), vermehren (etw,). yakṯuru min as-safar: er reist zuviel, ist dauernd auf Reisen. LAD: increase (zunehmen, vermehren, anwachsen), procure in abundance (sich in Hülle und Fülle verschaffen??, be rich (reich sein), make many words (viele Worte machen).

VI: zahlreich sein, zahlreich werden, sich vermehren (auch von Lebewesen), sich zusammenziehen, sich ballen (Wolken), sich zusammenrotten gegen (ʿalā).

X: = IV, für zu viel, für übermässig halten, übermässig finden

kuṯr: grosse Menge

kaṯra (f): grosse Menge, Häufigkeit, Vielheit, Mehrheit, grösster Teil von (min)

kaṯīr pl. kaṯīrūn, kiṯār: viel, zahlreich, häufig, grosser Teil; das meiste von (min); (sehr) viele

kaṯīran: sehr; oft, Ğ59/26 nach Paret: ohne Unterlass

kaṯīran mā: oft, häufig

ʾakṯar (El.): mehr, häufiger, zahlreicher, länger; mit flg. Gen.: der grösste Teil von; die meisten. Pl.: al-ʾakṯarūna: die meisten. fa-ʾakṯara: (nach Aufzählungen) usw., u.a.m.. ʾakṯara fa-ʾakṯara: mehr und mehr. ʾakṯara mā: (mit Verb) meistens. ʿalā  l-ʾakṯara: höchstens, spätestens. ʾakṯara l-ʾamr: bestenfalls. ʾakṯara min ḏālika: überdies. ʾakṯara n-nās: die meisten Leute. ʾakṯarahum šabāban: der jüngste von ihnen. ʾakṯarahā intišāran: die am weitesten verbreiteten von ihnen. ʾakṯara mā yuğibuhū: was ihm am meisten gefällt.

ʾakṯarīya (f): Mehrheit

kaṯūra (f): Ğ246/28 n.pr.??, Ğ365/14 katūra az-znğ: ??

kṯf

kaṯufa/yakṯufu: dick/dicht sein, sich verdichten, dicker oder dichter werden,

II: dick oder dicht machen, verdichten, verdicken, kondensieren, eindampfen, die Kapazität vergrössern

V+VI: sich verdichten, sich verdicken, kondensiert werden

kaṯīf pl. kiṯāf: dick, dicht, zäh, dick (z.B. Sosse), füllig, kompakt, schwer, derb, grob.

mukaṯṯif: Kondensator

mukaṯṯaf: verdichtet, kondensiert, massiert, konzentriert, intensiv, (Ğ11/14 für D49: l’économie concentrée: al-iqtiṣād al-mukaṯṯaf)

takṯīf: Verdichtung (trans.), Kondensation, Kondensierung, (bes. Maghr.) Intensivierung

kd

kadda/yakuddu: fleissig arbeiten, sich anstrengen, sich abmühen, sich abquälen, anstrengen, abhetzen, ermüden (jn.)

II: wegjagen (jn.)

VIII +

X: antreiben, abhetzen, ermüden (jn.)

kadd: Mühe, Anstrengung, harte Arbeit

kadūd: arbeitsam, fleissig

makdūd: abgehetzt

kdḥ

kadaḥa/yakdaḥu: sich anstrengen, sich abmühen (bei, in, mit etw.)

VIII: den Unterhalt erwerben (li ʿiyālihI für seine Familie)

kadḥ: Anstrengung, Mühe, Plackerei

kādiḥ: arbeitend, werktätig. Pl. ūn: Werktätiger. aṭ-ṭabaqāt al-kādiḥ: die arbeitenden Klassen, die Werktätigen.

kdr

kadura/yakduru +

kadira/yakdaru: trübe sein, getrübt sein

kadira/yakdaru: schwärzlich, schmutzig sein (Farbe), trübe, unglücklich sein (Leben), ärgerlich sein (ʿalā auf),

II: trüben,

V: trübe, getrübt sein,

VII: trübe machen, herabschiessen (Vogel)

kadar: Trübe, Getrübtheit, Betrübnis, Kummer, Ärger, Verdruss

kudra (f): Getrübtheit, Unreinheit, trübe, dunkle Farbe

takdīr: Trübung, Kränkung

takaddur: inf. V.

kds

kadasa/yakdisu +

II: anhäufen, aufhäufen (etw.)

II: zusammendrängen, zusammenpferchen (etw.), speichern (Energie)

V: aufgehäuft werden, sich häufen, sich zusammendrängen, sich ineinanderschieben

kuds pl. ʾakdās: Haufen, Stapel, (Getreide-, Heu-)Schober

kudāsa (f): Haufen, Stapel

takdīs: Aufhäufung, Aufstapelung

kadūs: Ğ286/31 = ʾakwām, Berge, Haufen(weise)

kdy

kadā/yakdī: wenig geben

II: betteln

IV: = I

kudya (f): Betteln, Bettelei

kḏā

ka-ḏā: so, auf diese Weise, soundso, soundso viel, ka-ḏā wa ka-ḏā: soundso, der und der, soundso viel, … siehe k

kḏb

kaḏaba/yakḏibu: lügen, täuschen, belügen (ʿalā u. jm.). Ğ87/23 kaḏaba ʿalā: lügen über??

II: der Lüge beschuldigen, Lügen strafen, für einen Lügner erklären, in Abrede stellen, leugnen, dementieren (bi o. etw.)

IV: zum Lügen veranlassen, für einen Lügner erklären, der Lüge überführen.

V: LAD: be given to lying, be accused of lying, given the lie

X: deem one to be a liar, accuse of lying

kiḏb, kaḏib: Lüge, Trug, Falschheit, Unwahrheit

kiḏba (f), kaḏba (f): Lüge, Trug, Falschheit, Unwahrheit. kiḏba ʾabrīl: Aprilscherz.

kaḏḏāb: Lügner, Schwindler, lügnerisch, falsch

mukaḏḏibūn:part.akt.:der Lüge Bezichtigende, Q68/8 Paret: diejenigen, (welche die göttliche Botschaft) für Lüge erklären. Leugner (bi von etw.)

mukaḏḏab: part.pass.: der Lüge Bezichtigter

kāḏib: Lügner, lügnerisch, falsch, trügerisch, Schein-,

takḏīb: Dementi

kḏlk

ka-ḏālika: so, auf diese Weise, ebenso, in gleicher Weise.

kr

karra/yakurru: wieder kehrtmachen und zum Angriff übergehen (ʿalā gegen), angreifen (jm. ʿalā), zurückkehren, -kommen, sich zurückziehen.

II karrara/yukarriru: wiederholen (etw.), immer wieder stellen, richten (eine Frage, an ʿalā jn.), klären, verfeinern, reinigen (etw. ), raffinieren (Zucker, Öl).

V: wiederholt werden, gereinigt, raffiniert werden.

karr: Angriff, Attacke,

karra (f): Angriff, Wiederkehr, Rückkehr. Pl. -āt: Mal. hunderttausend.

karratan: einmal, manchmal, auf einmal, karratan ʾuḫrā: ein zweites Mal,

kurūr: Rückkehr, Wiederkehr, Aufeinanderfolge, Reihenfolge

karīr: Röcheln

takrīr: Wiederholung, Klärung, Verfeinerung, Raffinierung, Raffination,

takrār: Wiederholung, Frequenz, Häufigkeit (auch math.), takrāran: wiederholt, öfters,

takrārī: Wiederholungs-, Häufigkeits-

mukarrar: wiederholt, zweimal hintereinander vorkommend, mehrfach, vielfach, Vielfaches, gereinigt, raffiniert

mutakarrir: sich wiederholend, wiederholt, häufig, oftmalig

krbl

karbalāʾ: n.loc. Kerbela, schiitischer Wallfahrtsort im Irak.

krs (1)

II karrasa/yukarrisu: die Grundmauern legen (f. ein Haus), fest begründen, festigen (z.B. js. Ruhm),

V: zusammenkleben, aneinanderhaften. LAD: be consecrated or devoted to god (gottgeweiht- o. hingegeben sein).

kursī pl. karāsīy, karāsin: Stuhl, Thron, Sitz, Lehrstuhl, Sockel, Lager (techn.)

kurrāsa (f), kurrās pl. -āt, karārīs: Buch Papier, Heft, Schreibheft, Skizzenheft, Broschüre, Lieferung eines Buches.

krs (2)

II karrasa/yukarrisu: weihen, einweihen, einsegnen, feierlich eröffnen, heiligen (z.B. Prinzipien), weihen, widmen (li einer Sache)

takrīs: Weihe, Einweihung, Einsegnung (chr.), Widmen. + Ğ meist: inf.II krs (1)

mukarras: geweiht, gewidmet

krʿ

kara/iʿa/yakraʿu: schlürfen.

V: sich die Füsse waschen, die Fusswaschung vornehmen (bes. zum Gebet), aufstossen, rülpsen.

karʿa n.vic.: Schlürfen, Schluck

kurāʿ (m u. f) pl. ʾakruʿ, ʾakāriʿ: Fuss (insbes. d. Hammels o. Rindes), Bein, Extremität. Ğ42/2 ka-rāʿ: als Hirt, siehe rʿy !, Ğ155/16: = ḫayl, Pferde.

takrīʿa (f): Aufstossen, Rülpsen

kāriʿ pl. kawāriʿ: Fuss, Fussknöchel

krm

karuma/yakrumu: edel, edelmütig, grossherzig, freigebig, wohltätig sein, wertvoll und kostbar sein,

II: für edel und hochherzig erklären, ehren, verehren, Ehre erzeigen (jm.), erheben (jn. ʿalā über jd. anderen), ehren (jd. ʿalā vor anderen), karrama llāhu wağhahū: möge Allah ihm Ehre erweisen.

III: an Edelmut wetteifern (mit),

IV: für edel und hochherzig erklären, ehren, verehren, Ehre erzeigen, ehren, ehrenvoll, höflich, gastfreundlich behandeln, Ehrenbezeigungen erweisen, sich grossherzig und wohltätig erweisen, beehren, beschenken (bi mit)

V: sich edelmütig stellen, sich nobel zeigen, edel sein, freundlich, gütig sein, die Güte haben (bi etw. zu tun, ʿalā jm. gegenüber), verehren, freundlichst gewähren, schenken (bi etw. ʿalā jm.)

karam: edle Art, Edelmut, Grossmut, Güte, Freundlichkeit, Freigebigkeit. karam ʾaḫlāq: noble Gesinnung, vornehmer Charakter. karam al-maḥtid: edle Abkunft

karaman Adv.: freundlicherweise, aus Güte

kurma (f), kurmān: kurmatan la-ka, kurmānan la-ka: dir zuliebe, dir zu Ehren.

karāma (f): Adel, Edelmut, Grossmut, Freigebigkeit, Ehre, Würde, Achtung, Ansehen, Prestige, Ehrung, Gunstbezeigung. Pl. –āt: Wunder, Wundertat (Gottes durch einen Heiligen), …, kurāma al-ʾinsān: Menschenwürde

karīm pl. kirām, kuramāʾ: edel, vornehm, hochherzig, freigebig, gastfreundlich, wohltätig, Wohltäter, freundlich, gütig, gnädig, achtbar, ehrenwert, anständig, kostbar, verehrt (z.B. mustamʿ īnan al-kirām verehrte Zuhörer!), wertvoll, vollblütig, …, al-karīmān: die beiden edlen Dinge: der heilige Krieg und die Pilgerfahrt nach Mekka,

ʾakram pl. ʾakārim El.: edler, vornehmer, kostbarer, wertvoller, sehr edel, sehr hochherzig

mukarram: geehrt, verehrt, ehrwürdig. al-mukarrama: Beiname Mekkas.

krh

kariha/yakrahu: Widerwillen empfinden (gegen), verabscheuen, hassen, nicht mögen (etw.)

karuha/yakruhu: widerwärtig, verhasst sein

II: widerwärtig o. verhasst machen (, ʾilā, ʿalā)

IV: zwingen (ʿalā zu)

V: Abneigung o. Widerwillen empfinden (gegen)

X: dto., zwingen (ʿalā zu)

karh, kurh: Hassen, Hass, Abneigung, Abscheu, Widerwillen

ka/urhan (كرهاً), ʿalā kurhin (كره), ʿalā kurhin minhū: ungern, widerstrebend, widerwillig, gezwungen (Adv.), unter Zwang

karih: widerwärtig

karīh: unangenehm, übel, widerwärtig, widerlich, garstig, hässlich

karāha: Hass, Abneigung, Abscheu, Widerwille, Widerwärtigkeit, Verhasstheit

karāhiya (f): Abneigung, Widerwille, unüberwindliche Abneigung (als Scheidungsgrund), Schändlichkeit, Verwerflichkeit (i.R.). ʿalā karāhiya: ungern, gezwungen (Adv.)

ʾikrāh: Zwang, Anwendung von Gewalt. bi-l-ʾikrāh: mit Gewalt

ʾikrāhī: Zwangs-, Gewalt-

takarruh: Abneigung, Widerwille

kārih: widerstrebend, widerwillig, nicht einverstanden. Q7/88 Pl. -ūn.

mustakrih: Ğ86/19 Zwang, Erzwungenes??

makrūh: verabscheut, verhasst, widerwärtig, unangenehm, verwerflich (i.R.)

makrūh, makrūha (f): Unannehmlichkeit, Widerwärtigkeit, Unfall, Unglück

mukrah: gezwungen

krw

karā/yakrū: graben (etw.)

karw: Graben, Grabung

kura (f) pl. –āt, kuran (كرًى): Kugel, Ball. kura al-ʾarḍ: Erdkugel, Globus. … al-kurāt al-ḥamrāʾ/al-bayḍāʾ: die roten/weissen Blutkörperchen. … nisf al-kura: Halbkugel. … kura al-qadam: Fussball. …

kurī: Kugel-, kugelförmig

kuraiya pl. –āt: Kügelchen, Blutkörperchen

kurawī: Kugel-, kugelförmig, kugelartig, sphärisch, Fussbal-, Pl.: Kokken (biol.)

kurawīya: Kugelförmigkeit, Rundheit

makrūh: siehe mrh

kry (1)

kariya/yakrā: schlafen, schlummern

karā/yakrī: graben (etw., z.B. einen Kanal)

III +

IV: vermieten, verpachten (jm. etw.)

V: schlafen, schlummern

VIII +

X: mieten, pachten (etw.), düngen, in Dienst o. Lohn nehmen (jn.)

karan (كرًى): Schlaf, Schlummer

kirāʾ: Miete, Pacht, Mietzins, Mietgeld, Arbeitslohn. Pl. ʾakriya: (maghr.) Mietbeträge, Mietgelder

ʾikrāʾ: Vermietung, Verpachtung

iktirāʾ: Mieten, Miete, Pachtung, Indienstnahme

mukārin (مكارٍ)pl. –ūn: Vermieter (bes. v. Reit- o. Lasttieren), Eseltreiber, Maultiertreiber

mukrin (مكرٍ): Vermieter

mukran (مكري): vermietet, verpachtet

muktarin (مكترٍ)u. mustakrin (مستكر): Mieter. muktarin ṯārin: Untermieter

kry (2)

siehe krw

kry (3)

karrī, kārrī: Curry. kārrī madrās: Madras-Curry

ks

k.A., siehe ksw etc.

ksb

kasaba/yaksibu: erwerben, verdienen, gewinnen (etw./jn., ʾilā für eine Sache, Ğ296/8), (Kenntnisse) sammeln, erlangen (etw.),

II: erwerben o. gewinnen lassen, Anteil am Gewinn lassen,

IV: gewinnen lassen, erlangen lassen (hū hū jn. etw.), verleihen (hū hū jm./etw. etw., z.B. Ausdruck etc.),

V: verdienen, erwerben, gewinnen

VIII: =V, besitzen, annehmen

kasb: Erwerb, Verdienst, Gewinn, Erworbenes, Gewonnenes, erworbene Kenntnisse, Wissen.

maksab, maksib, maksiba (f), pl. makāsib: Gewinn, Profit, Errungenschaften.

takassub: Verdienen, Erwerb, Verdienst, Gewinn.

iktisāb: Erwerbung, Gewinnung. (HRT, 8 zur Theodizee bei ʾAšʿarī: theory of “acqusition”)

kāsib: Gewinner, Verdiener, Versorger

muksib: gewinnbringend, lukrativ

ksḥ

kasaḥa/yaksaḥu: auskehren, fegen, reinigen, ausräumen. LAD: sweep, prune, take all, grasp, snatch away (entreissen), beat, flog (prügeln), punish

kasiḥa/yaksaḥu: lahm sein, gelähmte o. verkrüppelte Beine/Arme haben

II: (äg.) verkrüppeln (jn.), biegen, verbiegen (etw.)

VIII: hinwegfegen, wegschwemmen, beseitigen (etw.), überrennen, überfluten (etw.), sich ausbreiten (über), plündern, ausräubern (Stadt), an sich raffen, sich aneignen (etw.)

kasḥ: Auskehrung, Reinigung, Leerung (z.B. der Latrine), Lahmgehen, Schwäche in den Beinen

kusāḥ: Rachitis (med.)

kusāḥa (f): Kehricht, Unrat

kasīḥ: lahm, gelähmt, verkrüppelte Beine habend, rachitisch

ʾaksaḥ: lahm, gelähmt, verkrüppelte Beine habend

ksd

kasa/uda/yaksudu: keinen Absatz finden, nicht gut gehen (Ware), stockend sein, flau sein (Geschäft)

IV: flau sein (Markt)

kasād: Unverkäuflichkeit der Ware, schlechte Wirtschafts- o. Marktlage

kāsid, kasīd: schlecht verkäuflich, wenig gefragt, stockend, flau

ksr

kasara/yaksiru: zerbrechen (etw.), aufbrechen (Tür etc.), brechen (auch übertr.: Gewalt, Widerstand), übertreten, verletzen (Rechtspflicht), vernichten, besiegen (Heer), falten (etw.), mit dem Vokal i versehen (Gramm.). kasara min baṣarihī: seinen Blick senken. kasara min ḥiddatihī: die Schärfe von etw. mildern, etw./jn. zügeln, mässigen. … . Ğ257/28, ṬB3/374, ṬHxx/36 (Hawting), TLG/452: kasara l-ḫarāğ: die Steuer vorenthalten, ungenügend sein, retinuit tributum.

II: in Stücke zerbrechen, zerschlagen, zerschmettern (etw.), spalten, (in viele Teile) zerspalten (etw.),

V: in Stücke zerbrochen sein/werden, sich brechen (auch Licht, Strahlen, phys.), verfeinert, zivilisiert sein.

VII: zerbrochen werden, besiegt wd., gebrochen wd., zerbrechen (intr.), sich brechen, nachlassen (z.B. Hitze), gestllt wd. (Durst), HDA: einbrechen.

kasr: Brechen, Brechung, Zerbrechung, Aussprache mit Vokal i., Pl. kusūr: Bruch, Riss, Knochenbruch. Pl. kusūr, kusūrāt: Bruch, Bruchteil (arithm.),

kasra (f): Niederlage, Zusammenbruch, Vokalzeichen für i., Winkel des Hauses.

taksīr: Brechung, Zerbrechung

takassur: Zerbrochenwerden, Brechung (opt.)

kisrā pl. ʾakāsira (f), ʾakāsir: siehe ksry

ksry

kisrā pl. ʾakāsira (f), ʾakāsir: Chosroes, Bez. d. Perserkönige

ksl

kasila/yakalu: inf. kasal, faul, träge, nachlässig sein, faulenzen

II +

IV: träge o. nachlässig machen (jn.)

VI: = I

kasal: Faulheit, Trägheit, Untätigkeit, Nachlässigkeit

kasil: träge, müssig

kasūl: Faulenzer, Faulpelz.

ksf

kasafa/yaksifu: finster sein/wd., verfinstert wd., sich verfinstern (Sonne), zurechtweisen, beschämen (jn.)

VII: verfinstert wd., beschämt wd., sich schämen, rot wd., erröten

kasf: Verfinsterung, Finsternis. Q44/52 Paret: yaraw kasfan sāqiṭan: sie sehen ein Stück vom Himmel herabfallen, (wörtl. sie sehen eine fallende Verfinsterung??)

kusūf: Verfinsterung, Sonnenfinsternis

inkisāf: Verfinsterung, Sonnenfinsternis

kāsif: niedergeschlagen, traurig, betrübt, finster

ksw / ksy

kasā/yaksū: (be)kleiden (jn. mit), überdecken, überziehen, verkleiden (bi o. hū hū etw., mit). kasāhū ṣibġata ka-ḏā: einer Sache das Aussehen geben von.

kasiya/yaksā: bekleidet sein/werden, sich kleiden

IV ʾaksā/yuksī: (be)kleiden (hū hū jn. mit).

V takassā/yatakassā: bekleidet werden, sich kleiden (bi mit o. in), sich bedecken (bi) mit.

VIII iktassā/yaktasī: dto., sich kleiden, sich bekleiden (Ğ15/2, 136/33 grösserer Wichtigkeit. Ğ22/7f: yaktasī nafs al-ʾahammīya: bekleidet sich selbst der Wichtigkeit, verleiht sich selbst die Bedeutung), sich belauben. Ğ152/22 yaktasī šaklan: Form annehmen??

kšḥ

kašaḥa/yakšaḥu: kašaḥa lahū bi-l-ʿadāwa: jm. feindlich gesinnt sein, gegen jn. Hass hegen, zerstreuen, auseinandertreiben (etw.), aufwirbeln (Staub), vertreiben, wegjagen (jn.)

III: kāšaḥahū bi-l-ʿadāwa: jm. feindlich gesinnt sein, gegen jn. Hass hegen

VII: zerstreut wd., sich zerstreuen, sich zerteilen, vertrieben wd.

kašḥ pl. kušūḥ: Hüftgegend, Flanke, Seite, Taille, Kaurimuschel. ṭawā kašḥahū: im Busen bergen (Geheimnis), etw. geheimhalten, verheimlichen, verbergen. ṭawā kašḥahū (kašḥan) ʿan: sich von jm. abwenden, mit jm. brechen. wallāhū kašḥahū: jm. den Rücken kehren.

kšr

kašara/yakširu +

II: die Zähne fletschen, eine Grimasse schneiden, grinsen, lächeln (ʾilā zu jm. hin), grimmig blicken,

kišra (f): Grimasse

takšīra (f) n.vic.: Zähnefletschen

kašīran: Ğ59/26?? grimmig??

kšṭ

kašaṭa/yakšiṭu: abnehmen, abziehen, wegradieren, entfernen, abkratzen, abschaben,

mikšaṭ: Radiermesser

kšf

kašafa/yakšifu: wegziehen/nehmen, zurückschlagen, lüften (Hülle, Vorhang, Schleier etc. von ʿan), enthüllen, aufdecken, entblössen (ʿan etw.), aufklären, aufzeigen, erschliessen, freilegen, ans Licht bringen (ʿan), untersuchen, prüfen (ʿan etw.), ärztlich untersuchen (ʿalā jn.), Ğ27/7 takšifu ʿan nafsuhā fī: sie enthüllen sich selbst in, sie erscheinen in, apparaissent dans??.

III: enthüllen, offenbaren, zeigen (bi etw.),

V: aufgedeckt, entblösst, enthüllt, ans Licht gebracht werden, ans Licht kommen, sichtbar werden, sich offenbaren, sich zeigen,

VI: sich gegenseitig seine Geheimnisse/geheimen Gedanken /Gefühle enthüllen.

VII: beseitigt, entfernt, gelüftet werden (Schleier), aufgedeckt, enthüllt, offenbar wd. (li jm.), schwinden, vergehen, weichen (ʿan von), aufhören, sich auflösen, beseitigt sein

VIII iktašafa/yaktašifu: (wissenschaftlich) entdecken (etw., ), ausfindig machen, aufdecken (etw.).

X: zu entdecken suchen, auskundschaften, erforschen,

kašf: Aufdeckung, Entblössung, Enthüllung, Entschleierung, Offenbarung, (myst.) Erleuchtung, Nachforschung, Suche, Untersuchung, Inspektion, Erschliessung (v. Boden schätzen), Schürfarbeit, Pfadpfinderbewegung. Pl. kušūf, kušūfāt: Bericht, Aufstellung, Tabelle, Liste, Verzeichnis, kušūf: Entdeckungen

iktišāf: Aufdeckung, Auffindung; (pl.: -āt) Entdeckung

takaššuf: Ğ24/19 Inf. V.

kaššāf pl. kaššāfa (f): Entdecker, Erfinder, Aufklärer, Späher, Kundschafter, Aufdecker, Enthüller, (äg.) Prüfer (v. Baumwollsorten). Prüfgerät zur Aufspürung v. Strahlen (phys.). Pfadfinder. kaššāf ḍawʾ ī: Scheinwerfer.

kišāfa (f): Aufklärung (auch mil.), Pfadfinderei, Pfadfinderbewegung

kišāfī: Pfadfinder-.

kāšif pl. kašafa: aufdeckend, enthüllend, etc., zur Aufklärung dienend, zur Entdeckung, Enthüllung führend, Untersucher, Entdecker, Aufseher, Inspektor, Vorsteher einer muqāṭaʿa (äg., Distrikt, obs.), Detektor (rf.). kāšif und kāšifa (f): Reagens (chem.),

kāšifa (f): LAD: revelation, communication, apocalypse (Offenbarung, Mitteilung, Apocalypse)

makšūf: blossgelegt, unbedeckt, offen, freiliegend, unter freiem Himmel, im Tagebau betrieben (Bergwerk), unverhüllt, nackt, bloss, schamlos, unanständig, unzüchtig, (mil.) unbefestigt, offen (Stadt, Gelände), ungedeckt (kfm.),

mukāšifa (f): Ğ124/11 ??, Inf. III, Part. III

kʿb

kaʿaba/yakʿu/ibu: rund und voll sein, schwellen (Busen)

II: kubisch machen, in Würfel schneiden, würfeln

kaʿ b pl. kiʿāb, kuʿūb: Knoten im Rohr, Gelenk, Knöchel, Fussknöchel, Ferse, Hacken, Absatz am Schuh, Kontrollabschnitt (frz. talon), Stammabschnitt, Zwinge, Würfel, Kubus, hoher Rang, Ruhm, Ehre. kaʿb al-kitāb: Buchrücken. ʾarqā kaʿban: fähiger, tüchtiger. rağul ʿālī l-kaʿb: ein angesehener/tüchtiger/erfolgreicher Mann. ʿulūw l-kaʿb: Tüchtigkeit, erfolgreiche, hohe Stellung. ḏahaba kaʿbahum: ihr Ruhm ist vergangen.

kaʿ ba pl. kaʿabāt: Würfel, würfelförmiges Gebäude. al-kaʿ ba: die Kaaba (in Mekka)

kuʿ ba (f): Jungfräulichkeit

kf

kaffa/yakuffu: einfassen, säumen (), (mit ʿan:) ablassen, abstehen von, aufhören mit Ğ32/17, etw. aufgeben, einstellen, verzichten auf, sich einer Sache enthalten, zurückhalten, abhalten von, hindern an, etw. abwenden. einschränken (min etw.)

II: säumen, Ğ227/9 zurückhalten etc. (etw. ʿan von, wie I)

V: betteln

VII: ablassen, abstehen (ʿan von), sich enthalten (ʿan einer Sache)

X: die Hand bittend austrecken, betteln, die Augen mit der Hand beschatten,

kaff: Ablassen, Abstandnahme (ʿan von), Sichenthalten, Einstellung (ʿan einer Sache)

kāfin: siehe kāf oder kfy

kāffa (f): Gesamtheit, (mit flg. Gen.:) alle, Masse des Volkes. kāffatan: alle zusammen, insgesamt

kafīf: blind, Blinder. kafīf al-baṣar: dto.

kafīfa (f) pl. –āt: Blinde (f).

al-kftān: Ğ145/15 zwei Seiten, Parteien o.ä. ??

kāffa (f): LAD: totality, all.

kfʾ

kafaʾa/yakfaʾu: umdrehen, umkehren, umwenden (etw.), sich abwenden, wegwenden (ʿan von)

III: belohnen (jn./etw.), vergelten, ausgleichen, wettmachen (etw., bi durch), ähnlich, gleich sein, gleichkommen (einer Sache), sich messen können (mit)

IV: umwenden, umdrehen (etw.)

VI: einander gleich sein, einander die Waage halten

VII: ab-, weggewandt werden, geändert werden, weichen, schwinden (Farbe), zurückkehren, sich zurückziehen, zurückweichen, umgedreht, umgekehrt werden, hinfallen, niederstürzen

kufʾ, kafʾ, kifʾ pl. ʾakfāʾ, kifāʾ: gleich, angemessen, passend, geeignet (li für), ebenbürtig (li jm.), befähigt, fähig, tüchtig.

kafāʾa (f): Gleichheit, Angemessenheit, Gewachsensein, Tüchtigkeit, Leistungsfähigkeit, Pl. -āt: Fähigkeiten.

mutakāfiʾ: einander gleich, entsprechend, ebenbürtig. Ğ94/16 (f)??

kfr

kafara/yakfiru: bedecken, verbergen. ungläubig sein, nicht glauben (bi-llāhi an Allah, auch Gott lästern, fluchen), vom Glauben abfallen, ein Ungläubiger werden, undankbar sein (bi o. für eine Wohltat).

II: bedecken, verbergen (etw. ), etw. abbüssen (ʿan), büssen, sühnen, wiedergutmachen (bi ʿan etw. durch), Sühnung zuteil wd. lassen (hū ʿan jm. für seine Sünden), vergeben, verzeihen (ʿan o. li hū jm. etw.), zum Ungläubigen machen, zum Unglauben verführen (n.), des Unglaubens anklagen (jn.).

IV: ungläubig machen (jn.), einen Ungläubigen nennen, des Unglaubens beschuldigen (jn.).

kufr u. kufrān: Unglaube, Blasphemie, Hybris.

takf īr: jn. zum Ungläubigen erklären, Abbüssung, Sühnung (ʿan für ein Vergehen), Verführung zum Unglauben, Anklage wegen Unglaubens

kāfir pl. kāfirūn, kuffār, kafara, kifār: ungläubig, Ungläubiger, Gottloser, undankbar. kāfir bi-n-niʿmati: undankbar.

kfl

kafala/yakfulu: jm. ernähren (), sorgen für ().

kafala/yakfu/ilu +

kafila/yakfalu +

kafula/yakfulu: bürgen, gutstehen, Bürgschaft leisten, Gewähr leisten, verantwortlich sein (bi für), sich verbürgen (für), sichern, verbürgen, gewährleisten (etw.), garantieren (etw. li jm.), decken (Währung durch Gold), Vormund sein (über)

II: ernähren (jn.), sorgen (für jn.), als Bürgen zulassen, als Bürgen stellen, bitten die Bürgschaft zu übernehmen, zum Bürgen machen (jn.)

III: ein Abkommen treffen, einen Vertrag schliessen (mit jm.)

IV: zum Bürgen bestellen, zum Bürgen machen (jn.)

V: Bürgschaft leisten, sich verbürgen, verantwortlich werden/sein (li jm. bi für), sich verpflichten (li jm. bi zu), übernehmen, auf sich nehmen (bi etw.)

VI: füreinander bürgen

kafl: Garantie, Gewährleistung

kafāla (f): Bürgschaft, Garantie, Sicherheitsleistung, Pfand, Sicherheit. kafāla mālīya: Kaution. fī kafāla flān??: unter js. Schutz, in js. Obhut

kafīl pl. kufalāʾ: verantwortlich, Bürge, Garant (bi einer Sache), Bürgschaft leistend (bi für) , verbürgend (bi etw.), Gewähr bietend (bi dafür dass), tauglich, geeignet (für die Erreichung eines Zwecks), , Schützer, Vormund

kafīla (f): Ğ374/17 Bürgin, Garantie

takāful: gegenseitige o. gemeinsame Verantwortlichkeit, Solidarität, gegenseitige Abmachung

kfn

kafana/yakfinu: in das Leichentuch hüllen (einen Toten)

II: dto., einhüllen (etw. bi in), umhüllen (etw. bi mit)

kafn: salzlos

kafan pl. ʾakfān: Leichentuch, Totenlaken

kfh

kein Eintrag

kfy

kafā/yakfī: genug sein, genügen, alles erforderliche leisten, schützen (jn., hū hū jn. vor jm./etw.), ersparen

III: genügen, vergelten, belohnen

VIII: zufrieden sein, sich begnügen, genug haben, satt sein

X: gesättigt, befriedigt sein

kifāya (f): ausreichendes Mass, Genüge, was zur Erfüllung einer Pflicht, Aufgabe, usw. ausreicht, Fähigkeit, Befähigung, Eignung, Tüchtigkeit, Geschicklichkeit. kafāya!: genug damit!

iktifāʾ: Genügsamkeit, Zufriedenheit. iktifāʾ ḏātī: Auskommen mit eigenen Mitteln, Unabhängigkeit von fremder Hilfe, Autarkie (ök.).

kāfin pl. kufāʾ: genügend, genug, ausreichend, hinlänglich, geeignet, fähig, geschickt, tüchtig. Ğ53/18, 88/28, 299/5 kāfīya (f für pl. ??).

muktafin (مكتف): genügsam, zufrieden. Ğ26/29 muktafīya

tkāfyʾ: Ğ145/4, 9??

kfyy: Ğ326/16??

kl (1)

kalla/yakillu: müde sein/werden

kall: Müdigkeit

kl (2)

kull: jeder, alle, alles.

kull: jeder, Gesamtheit. kullun qad ḏahaba: jeder ist weggegangen.

kull: vor det. Subst.: ganz, alle. kullu n-nāsi: alle Menschen. kullu l-ʾinsāni: der ganze Mensch. kulla waqtin: jederzeit. fī kulli sabʿati ʾayyāmin: alle 7 Tage. li kulli ʾalfin: auf je tausend (entfallen …) Ğ182/2 fī kulli:

kull: vor indet. Substantiv: jeder. kullu ʾinsānin: jeder Mensch. [FG: gewöhnlich mit Gen.]

Als verstärkende Apposition: al-qawmu kullu l-qawmi: die wahren, echten Leute.

Als permutative Apposition: al-yawmu kulluhū: der ganze Tag. (Vgl. BMG, §124b)

kullu min … wa: sowohl als auch.

kullu ʿalā ḥida: jeder für sich. Ğ41/13 kullan ʿalā ida: jeden für sich, jeden einzelnen

al-kull: das Ganze, alles, alle. bi-kull: im Ganzen. Ğ27/20 bi-l-kull ʾilā kull ʾāḫar. Ğ187/7 , 207/12 ka-kull: als Ganzes, insgesamt

kullu wāḥidin, kullu ʾaḥidin: jeder einzelne, jeder

kullamā: (+ Perfekt:) jedes Mal wenn, so oft als, immer wenn, je mehr, in dem Masse wie. kullamā … kullamā: je mehr … desto. kullamā ṭāla: je länger es dauerte/dauert.

kullī: gänzlich, gesamt, Gesamt-, umfassend, vollständig, absolut, total, universal. tašābuh kullī: totale Assimilation (phon.)

kullīya (f): Gesamtheit, Ganzheit; Pl. kullīyāt: (Uni-)Fakultät, Hochschule, Akademie

kulla (f): Kugel, Granate

kl(ā) (1)

kallā: keineswegs, im Gegenteil, mitnichten!, nein!

kallā ṯumma kallā: nein und abermals nein!

kl(ā) (2)

kilā, f.: kiltā + flgd. Nomen im Gen. du. unfl., mit flgd. Pronom.Suff. flektiert: Gen./Akk.: kilay, f.: kiltay: beide. bi-kiltā yadayhī, yadayhī kiltayhimā: mit seinen beiden Händen

klāsyky

kilāsīkī: klassisch

kilāsīkīya: Klassizismus

klʾ

kalaʾa/yaklaʾu: behüten, bewahren,

VIII: keinen Schlaf finden

kalaʾ: Gras, Viehfutter

kaluʾ al-ʿain: schlaflos, wach

klb

kaliba/yaklabu: von der Tollwut ergriffen werden, toll, verrückt werden, sehr gierig sein (ʿalā nach)

II: aufhetzen (jn., ʿalā o. ḍidda gegen jn.)

VI: wüten, rasen, herfallen (ʿalā über), sich stürzen (ʿalā auf), übereinander herfallen, sich aufeinander losstürzen

X: rasend, wütend, besessen sein

kalb pl. kilāb: Hund

klb: Ğ157/5 einer der Stämme yemenitischer Herkunft, die sich in Syrien niedergelassen haben??

klt

kalata/yaklitu: giessen, ausgiessen (etw.)

kiltā, kiltay: siehe kilā (2)

kld

al-kaldān: die Chaldäer

kaldānī: chaldäisch, Pl. -ūn: Chaldäer, Astrologe

klwd: n.pr. Claude. klwd lyfy štrāws: Claude Levy-Strauss

klġ

Abk. für kiylūġrām: Kilogramm

klf

kalifa/yaklafu: braunrot werden, sommersprossig werden, mit Sommersprossen bedeckt sein, gern haben (bi etw.), erpicht sein (bi auf), sehr zugetan, veliebt sein, sich verlieben.

II: beauftragen (bi o. mit), übertragen, kosten (Betrag)

V: sich belasten, belastet werden (bi mit), auf sich nehmen (Arbeit, Aufgabe etc.), übernehmen, zu tragen haben, widerwillig o. ungern tun, gezwungen o. gekünstelt tun, sich zwingen zu (),

kalaf: grosse Zuneigung, Liebe. (koll.n.un. f.:) Sommersprossen

kalif: heftig verliebt (bi in), sehr eingenommen (bi von)

kulfa (f) pl. kulaf: Beschwerlichkeit, Mühe, Unannehmlichkeit, Beschwerde, Zeremionell, Förmlichkeit, Gezwungenheit des Benehmens, gekünsteltes Wesen, Geziertheit, Kosten, Geldaufwand, Ausgaben, Besatzartikel, Garnitur, Besatz, Schmuck (Knöpfe, Schnallen, Borten etc.), Zofe

taklīf pl. takālīf: Belastung, Bemühung, Belästigung, Mühe, Beschwerde, Aufwand, Umstände, Förmlichkeit, Höflichkeitszeremoniell, Beauftragung, Auferlegung, Verpflichtung, Belastung m. Steuerpflicht, Besteuerung, Uahlungsverpflichtung, …

mukallaf: beauftragt, belastet (bi mit), verpflichtet (zu bi), verantwortlich (für bi), gehalten (zu bi), steuerpflichtig, Steuerzahler, zur Beobachtung der relig. Vorschriften verpflichtet, rechtsfähig, geschäftsfähig, zurechnungsfähig,

klm

II kallama/yukallimu: das Wort richten (an), anreden, ansprechen (jn.), reden, sprechen (mit o. zu jm.)

III: sprechen, sich unterhalten

V: sprechen (bi o. ei. Sprache); reden (maʿa mit jm., ʿan o. ʿalā über, von), äussern, aussprechen (bi o. etw.)

kalima (f) pl. -āt (koll. kalim): Wort, Rede, Äusserung, Ansprache, Sentenz, Kurze Mitteilung, kurze Abhandlung, Geltung, Machtstellung. … Ğ155/29 iğtimāʿ kalima: Zusammenschluss, Einigung

kalām: Reden, Sprechen, Rede, Sprache, Redeweise, Gespräch, Unterhaltung, Debatte, Disput, Kontroverse, Worte, Wort, Ausspruch, Erklärung, Äusserung, Sentenz, Phrase, Redensart, (gramm.) Satz. Ğ238/14 kalām ʾay siğāl al-ʾīdīyulūğī: der ideologische Wettstreit

bi-l-kalām: mündlich; ʿilm al-kalām: scholastische Theologie (isl.);

kalāmī: Rede-, Wort-, gesprochen, scholastisch, theologisch

mušādda kalāmīya, maʿraka kalāmīya: Wortgefecht

mutakallim: sprechend, Sprecher, erste Person (gramm.), muslimischer Theologe, Scholastiker. Ğ38/

klh

k.A.

kly

kilā+flg. Nomen im Gen. Dual unflektiert, mit flg. suff. Pronomen flektiert, Gen.Akk.: kilai, f.: kiltai,: “beide”, bi-kiltā yadayhī: mit seinen beiden Händen…

siehe auch kl(2), kallā: keineswegs, mitnichten, nein!

klyān

klyānī: Ğ49/11 f.frz. global??

km (1)

kam: wieviel?, wieviel! Ğ29/15 kam hiya mufīda: “wie” nützlich sie sind, “was” für nützliche… sie sind. Ğ369/24 wie lang (Zeit)

km (2)

kamm: Menge, Quantität. naṭarīya l-kamm: Quantentheorie

kammī: mengenmässig, quantitativ

kammīyan Adv.: quantitativ

kammīya (f) pl. -āt: Menge, Quantität, Grösse

takmīm: Quantifizierung, Reduzierung der Phänomene auf messbare Grössen, Mengen

km (3)

kamma/yakummu: bedecken, zudecken, verbergen, zustopfen, Maulkorb anlegen,

II: den Mund zubinden, Maulkorb anlegen, knebeln, mundtot machen,

IV: mit Ärmeln versehen

kumm: Ärmel

kimm: Blütenkelch

km (4)

km: Abkürzung f. kīlūmitr Kilometer

kml

kama/ula/yakmulu

kamila/yakmalu: ganz, vollkommen, vollständig sein/werden; fertig, vollendet sein, sich vollenden, seinen Abschluss finden.

II+IV: fertig machen, vollenden, ausführen, vervollkommnen, vervollständigen

VI+VIII: vollkommen sein, vollständig, beendet sein/werden, zur Vollendung, Reife gelangen, vervollkommnet werden. Ğ135/14, 319/13 i.S.v. übereinstimmen (maʿa mit)??

X: vollenden, vollkommen machen, vervollständigen, ausführen, (z.B. Bedingungen) erfüllen.

kamāl pl. -āt: Vollkommenheit, Vollständigkeit, Vollendung, Abschluss, Reife

ʾakmal: El.: vollständiger, vollkommener. bi-ʾakmālihī: gänzlich, völlig. london bi-kamālihhā: ganz London.

takmīl: Vollendung, Vervollständigung, Vervollkommnung, Abschluss, Ausführung

takmīlī: vervollkommnend, ergänzend

takmila (f): Ergänzung, Vervollständigung

ʾikmāl: Vollendung, Vervollständigung

takāmul: Integration, Zusammenfassung zu einer Ganzheit

takāmulī: integrativ, alles einbegreifend und zu einer Ganzheit zusammenfassend

kāmil pl. kamala (f): vollkommen, vollwertig, vollständig, vollzählig, abgeschlossen, ganz, gesamt, Name eines poetischen Metrums, Folioformat. bi-kāmilihū: gänzlich, insgesamt, in seiner Gesamtheit. laban kāmil: Vollmilch.

mukammil pl. –āt: Zubehör, Beigaben zur Vervollständigung, Accessoires

mutakāmil: vollkommen, total, vollständig, perfekt, vollwertig, geschlossen, abgerundet, integriert. waḥda mutakāmila: geschlossene Einheit, geschlossenes Ganzes.

kmn

kamana/yakmunu: sich verbergen, sich verstecken, verborgen sein, seinen geheimen Sitz haben, liegen in (), stecken in…

kumna (f): Amaurose, Erblindung

kāmin: verborgen, latent, geheim, pl. kawāmin: geheime Hintergründe, Tiefen

kamīn: verborgen, versteckt, im Hinterhalt liegend, Hinterhalt, heimlicher Anschlag

kumūn: latent (med., psych.)

kammūn: Kümmel

kmy

kamīy pl. kumāh (f), ʾakmāʾ: gerüstet und gewappnet, tapfer, mutig

kn

kanna/yakunnu: verbergen, verborgen halten, bedecken, bergen, in sich bergen, hegen (li für), sich legen, nachlassen (Wind)

II: verbergen, geheimhalten, beruhigen, stillen

IV: verbergen, geheimhalten

VIII: verborgen werden/sein

X: verborgen werden/sein, wohlgeborgen liegen, sich kuscheln, sich beruhigen

kann, kinn pl. ʾaknān, ʾakinna: Ort wo man geborgen ist, Schutz, Obdach, Zuflucht, Nest, Heim, Haus, Hütte, Laube

kanna (f): Schwiegertochter, Schwägerin

kinna (f): Schutz, Hülle, Decke

kunna (f) pl. kinān: Schutzdach, Schattendach

kināna (f) pl. -āt, kanāʾin: Köcher. ʾarḍ kināna: Ägypten (Land des Stammes Kināna)

maknūn: verborgen, wohlbewahrt, verborgener Inhalt. Pl. maknūnāt: verborgene Dinge.

kn(ā)

Ğ87/21, 23, 132/17, 181/9, 212/25, 220/17  u.a. ??

BMG§92d kunnā naġzū: wir waren auf einem Feldzug

knd

kanada/yaknu??du: LAD: (inf. kand) cut (schneiden); (inf. kunūd) be ungrateful (undankbar) for a benefit (acc.), be rebellious (rebellisch sein)

kunud: ungrateful

Ğ89/4??, k.A., Ğ151/28 mulūk knda (f): Könige Kinda’s?? (verm. n.pr. eines vorislamischen vorherrschenden Volkes, Stammes auf der ar. Halbinsel)

knda (f): Ğ160/13 yemenitischer Stamm auf der Seite Alis??

knz

kanaza/yaknizu: vergraben, aufhäufen, aufspeichern, sammeln, sparen, horten, hamstern

VIII: fest, stark gebaut sein, aufhäufen, sammelnverbergen, verstecken (Geld, Schätze)

kanz pl. kunūz: Schatz, Anhäufen

kns

kanasa/yaknusu: fegen, kehren.

II: dto. Keine weiteren Angaben.

kans: Fegen, Reinigung.

kanīsa (f) pl. kanāʾis: Kirche (Chr.); Synagoge, Tempel (Jüd.).

knf

kanafa/yaknufu: bewahren, schützen, mit einer Umzäunung versehen, einfrieden, umgeben, helfen, beistehen

III + IV: beschirmen, schützen, beistehen

VIII: (auf beiden Seiten) umgeben, einschliessen, umringen, umlagern, rings umgeben

kanaf pl. ʾaknāf: Flügel, Seite, Flanke, Schatten, Schirm, Schoss, Busen,

knw / kny

(w) kanā/yaknā

(y) kanā/yaknī: etw. metonymisch gebrauchen für (ʿan, bi), mit etw. anspielen auf (bi, ʿan), etw. indirekt ausdrücken durch (ʿan, bi),

kanā/yaknī +

II kannā/yukannī: mit der Kunya benennen (statt mit dem eigenen Namen), als Vater des/Mutter des bezeichnen (jm. hū, mit d. N. d. Sohnes bi). MAH: verwendet es offenbar auch als: bezeichnen (etw. ʿan)

V+VIII: unter der Kunya bekannt sein, sich (nach dem Sohn) bennen.

kunya (f) pl. kunan (كني): Beiname (bestehend aus ʾabū/ʾumm m.d. Namen d. Sohnes, oder aus ibn/bint mit dem Namen des Vaters.

kināya (f): indirekter Ausdruck, Metonymie, Anspielung, Ğ40/15: kināya ʿalā: Anspielung auf. indirekte Willenserklärung. bi-l-kināya: indirekt, nicht klar und eindeutig. huwa kināya ʿan: es ist gleichbedeutend mit, es bedeutet, es besteht in. kināyatan ʿan: gleichbedeutend mit, anstelle von, anstatt.

mukannan (مكنيمكني): mit einer kunya benannt.

khf

kahf pl. kuhūf: Höhle, Vertiefung, Höhlung, Hohlraum. LAD: refuge, asylum (Zuflucht, Asyl). ʾaṣḥāb al-kahf: die Siebenschläfer

takahhuf: Kavernenbildung (med.)

khl

kahala/yakhalu, kahula/yakhulu +

VIII: in das reife Alter treten, reif sein, auf der Höhe des Lebens stehen

kahl pl. kuhūl, kuhhal, kihāl, kuhlān: im mittleren Alter stehend, Mann im reifen Alter

kuhūla: Reife des Alters

khl: Ğ210/44 vorislamische Gottheit.

khn

kahana/yahka/unu: die Zukunft voraussagen, weissagen, wahrsagen (li jm.)

V: vorher-, voraussagen, prophezeien (bi etw.)

kahāna (f): Wahrsagung, Weissagung, Prophezeiung

kihāna (f): Wahrsagekunst, Wahrsagerei (als Beruf), Priestertum

kahanūt, kahnūt: Priestertum. riğāl al-kahnūt: die Geistlichkeit

kahanūtī: Priester-, priesterlich, geistlich, Priester-.

makhan: Orakelstätte

kāhin pl. kahana (f), kuhhān: Wahrsager, Priester

khy ʾ

ka-hayʾa: Ğ209/2 siehe hyʾ

khyʿṣ

khyʿṣ: Buchstabenfolge zu Beginn der 19. Sure.

kwvyyh

n.pr.: Cuvier, Georges, Baron, 1769-1832. Zoologe und Paläontologe.

kwd

kāda/yakādu: nahe dran sein zu (ʾan), m.Impf.: es fehlte wenig; fast/beinahe hätte er. yakādu yakūnu fī ḥukm al-ʿadam: es ist so gut wie nicht vorhanden. mit Neg.: kaum: mā kāda yaqūmu: kaum stand er auf. lā takādu tarā: kaum siehst du.

ʾaw takādu: Ğ32/26??

kwr

II kawwara/yukawwiru: Zusammenrollen, wickeln, zusammenwickeln (etw.), herumwinden (den Turban), rund, kugelförmig machen, ballen (Faust)

V: sich runden, kugelförmig sein/werden, sich zusammenrollen, sich zusammenballen

at-takwīr: Sure 81, wo im Zusammenhang mit einer Schilderung der Apokalypse von der (in Dunkelheit) “eingehüllten” Sonne die Rede ist. Vgl. Paret Q81/1.

kūr pl. ʾakwār, ʾakwur, kīrān: Kamelsattel, Schmiedeherd, Schmelzofen, Glühofen, Blasebalg

kūra (f) pl. kuwar: Distrikt, Landbezirk, kleine Stadt, Dorf, Ball

kwf

V: sich zusammenrotten, sich zusammendrängen

al-kūfa (f): Kufa, Stadt i. Irak

kūfī: kufisch, kufische Schrift,

kwkb

kawkab pl. kawākib: Stern, Star, weisser Flecken auf der Hornhaut (med.)

kawkaba (f): Stern, Schar, Gruppe, Schwadron

kawkabī: sternförmig, Stern-, gestirnt, astral

kwl

k.A.

kwm

II: anhäufen, aufhäufen, aufstapeln (etw.)

V: aufgehäuft sein, sich anhäufen, sich aufhäufen, hinsinken, niedersinken

kawm pl. ʾakwām, kīmān: Haufen, Hügel. Pl.kīmān: bes. Unrat-, Abfallhaufen, Schuttabladeplatz

kawma (f), kūma (f) pl. –āt, kuwam, ʾakwām: Haufen, Masse. kawma al-ḥaṭab: Scheiterhaufen.

kwn

kāna/yakūnu:sein, existieren, stattfinden, (mit Akk. d. Prädikates:) etwas sein. kāna min: gehören zu, kāna ʿalā: jm. obliegen, Pflicht sein für. kāna + Pf. «Plusquamperfekt, Vorvergangenheit. kāna + Impfkt = durch “pflegen” wiederzugeben (“plegte” etw. zu tun), allerdings nicht immer. Schildert auch einen in der Vergangenheit verlaufenden, andauernden oder wiederholt eintretenden Vorgang. Auch zum Ausdruck eines Vorganges, der in der Vergangenheit hätte stattfinden können oder sollen. Ferner: tritt zur Bezeichnung des vergangenen und des zukünftigen Zustandes ein Verbalsatz mit kāna (war) bzw. yakūnu (wird sein), FG, §360. z.B.: (tilka ʾaškāl allatī  kāna yaftaraḍu ʾ anna uhūruhā ṯānīya : les formes dont la répétition était supposée exclue par les nouveaux rapports de production, die Formen, ?? die vorausgesetzt?? wurden, Ğ, 12/10). kāna: in Verbdg. mit Perf. u. Impf. vergangenheitsanzeigende Funktion. kāna + nominales Prädikativ im Zustandakk.: kāna ʾaḫan lī: er war ein Bruder von mir. kāna ohne Prädikativ: vorhanden sein, geschehen. kāna tāğirun: es war einmal ein Kaufmann. Ğ48/26 X kānat ʾaw Y: sei sie X oder Y gewesen. kāna yakūnu: FG§192.3: manchmal zum Ausdruck eines Vorganges, der in der Vergangenheit hätte stattfinden können oder sollen. “es wäre gewesen”. kāna sa-yakūnu: Ğ19/23, 88/10, 202/10 wie?? würde gewesen sein, wie wäre gewesen. yakūnu + Perfekt: FG§193: für in der Zukunft vollendet gedachte Tatbestände. “dann würde gewesen sein”. yakūnu + Pf.: in der Zukunft vollendet gedachter Tatbestand: “dann würden wir etw. gemacht haben” (FG, §192f). kāna li: gehören, zu eigen sein. kāna min: gehören zu. kāna ʿalā: obliegen, Pflicht sein für…. kāna ʿalā: Ğ172/3 sein/liegen bei…??. kāna ʾilā: zugewiesen, anheimgegeben sein…. mā yakūnu (nach El.): “äusserst”? ʾabʿād (ferner) mā takūnu ʿan…: äusserst weit entfernt von. mā kāna lahū ʾan: er ist/war ausserstande zu…. mā kāna li+Impf.: Ğ19/14: wörtl.: es war nicht zu + Inf.. mā kāna li-yatimmu law lam yakun: Nach FG§446 mit konditionaler (bedingend, nicht konjunktivisch!) Implikation: es konnte nicht zustandekommen, wenn nicht (der Kampf in ihr) war. Ğ19/14 kann allerdings in seinem Kontext konjunktivisch übersetzt werden. FG§194a: lam yakun ist in Verbalverbindungen die negierte Entsprechung zu kāna: lam ʾakun ḥaḏḏartuka: ich hatte dich nicht gewarnt. lam yakun yasmaʿu: er hörte damals gewöhnlich nicht. (vgl. Ğ25/21ff). lam yakun li o. mā kāna li+flgd. Subjunktiv: er ist/war nicht der richtige für, er war nicht fähig/imstande zu, es ist/war nicht dazu angetan/geeignet zu. lam yakun li-yaṣʿuba ʿalayhī ʾan: es hätte ihm nicht schwerfallen können, es wäre ihm nicht schwerer gewesen zu. Ğ40/1 laqad kāna lahū ʾan yatalaqqabu: so war wohl für ihn, dass er betitelt wurde, so wurde er wohl betitelt, so pflegte er wohl betitelt zu werden. FG§191: qad kāna raʾā oder kāna qad raʾā: Vorvergangenheit: er hatte bereits bemerkt

II kawwana/yukawwinu: bilden, hervorbringen, schaffen, formen, gestalten (), konstituieren (); (Maġr.) bilden, ausbilden, heranbilden (jm. ).

V takawwana/yatakawwanu: geschaffen wd., gebildet wd., ins Dasein treten, sich bilden, entstehen, bestehen, gebildet sein aus (min).

X: niedrig, elend werden, sich unterwerfen, sich demütigen, sich ergeben, hingeben (ei. Sache ʾilā).

kawn (pl.: ʾakwān): Sein, Dasein, Existenz. al-kaun: das Seiende, die Welt, das Weltall, das Universum, der Kosmos. al-kawn al-ʾaʾlā: Gott. mit Gen. o. Suff. (d.Subj.) + Akk. (d. Präd.): die Tatsache/der Umstand, dass jm./etw. … ist. Ğ37/19. Ğ17/17: min kawnihā tumaṯṯilu ʾirādata as-saʿbi: aus dem Umstand, dass sie den Willen des Volkes repräsentiert. Ğ21/24: yatamayyazu bi-kawnihī yanṭaliqu min … ʾilā: es zeichnet sich durch den Umstand aus, dass es von … zu eilt. li-kaunihi mağnūnan: weil er verrückt ist. maʿa kawnihī mağnūnan: obgleich er verrückt ist. Ğ36/17 niẓām ḥaraka al-kawn: f.frz. le fonctionnement ordonné du cosmos, das geordnete Funktionieren des Kosmos, eine Ordnung der Bewegung des Daseins

kawnī: Weltall-, den Kosmos betreffend, kosmisch, Welt-.

kiyān: Sein, Dasein, Existenz, Wesenheit, Natur. Pl.: kiyānāt: (staatl.) Gebilde

makān, pl.: ʾamkina (f), ʾamākin: Platz, auf dem man sich befindet; Ort, Platz, Stelle, Örtlichkeit, Lokalität, Stellung, Rang, Würde, Bedeutung, Gewicht, (phil.) Raum, Zugegensein, Anwesenheit, Lage, Verhältnisse, Umstände, Ğ25/13 al-kiyān allāḏī tuqīmuhū ʿalāqāt al-muṣāhara al-ğamʿīya dāḫila l-qabīla: wörtl. die Umstände welche die gemeinschaftlichen Verschwägerungsverhältnisse innerhalb des Stammes errichten, f.L’s die alte gegenseitige Gemeinschaft der Geschlechter im Stamme, l’ancienne communauté sexuelle dans la tribu.

makāna: anstelle von, anstatt

makāna (f) pl. -āt: Platz, Stellung, Lage, Stelle, Amt, Ansehen, Rang, Würde

makānī: örtlich, lokal

makānīya (f): Räumlichkeit (philos.)

takwīn: Formung, Bildung, Schaffung, Erschaffung, Schöpfung, Struktur, Beschaffenheit, Bau, Körperbau, Konstitution, frz.: formation (maġr.), Ausbildung, Heranbildung. Pl. –āt, takāwīn: (Gesteins)Formation, …

takawwun: Entstehung, Bildung, Formung

kāʾin: seiend, existierend, sich befindend, befindlich, Pl. -āt: Ding, Seiendes, Wesen, Geschöpf, Lebewesen. Pl. al-kāʾināt: Wesen. Ğ27/9 al-kāʾin fī ḏātihī: das für-sich-sein, Fürsichsein (Enc. § 95). Ğ46/29 kāʾin min ʾağli ḏātihī: Sein um seiner selbst willen??

mukawwin: konstituierend, Schöpfer. Pl. -āt: Komponente, formbildendes Element, Bildungselement (auch gramm.), konstituierende Einheit, Konstituente, Bestandteil.

mukawwan: gebildet, geschaffen, bestehend, zusammengesetzt (min aus). konstituiert.

kwy

kawā/yakwī: brennen, verbrennen (etw.), ätzen, kauterisieren, mit dem Brenneisen behandeln (Arzt), mit einem Brandmal versehen (jn.), beissen, brennen (Säure), stechen (Skorpion), bügeln, plätten

VIII: gebrannt, verbrannt wd., sich verbrennen

kayy: Brennen, Ätzung, Kauterisation, Plätten, Bügeln

kayya (f): Brandmal, -wunde, -marke.

kawīya (f): Bügelfalte

kawwāʾ: Verleumder, Plätter, Bügler.

kawwāya (f): Plätterin

mikwāh (f) und makwan, pl. makāwin: Bügeleisen, Brenneisen (zum Kauterisieren), mikwāh aš-šaʿr: Kräuseleisen zum Lockenbrennen.

makwan: Plätterei

kāwin: ätzend, kaustisch

ky

kay, li-kay Konj.: auf dass, damit.

kay lā und li-kay lā: damit nicht

kay mā , li-kay-mā: auf dass, damit

kyd

kāda/yakīdu: täuschen, überlisten (jn.), durch hinterlistige Machenschaften Abbruch tun, Nachstellungen bereiten (li jm./einer Sache), auf js. Verderben sinnen, konspirieren (li gegen jn.)

III: betrügen, überlisten, zu hintergehen suchen (jn.)

kayd pl. kiyād: List, Verschlagenheit, Täuschung, Betrug, listiger Anschlag, Kniff, Kunstgriff

kys (1)

II: in Säcke o. Beutel packen (etw.)

kīs m. und f., pl. ʾakyās, kiyasa: Sack, Beutel, Geldbeutel, Frottierhandschuh. kīs blāstīk: Plastikbeutel. kīs šāy: Teebeutel. kīs aṣ-ṣafrāʾ: Galle. ʿalā kīsihī: auf seine Kosten

kys (2)

kāsa/yakīsu: schlau, klug sein, fein, hübsch, fesch sein

II: fein, elegant machen

kays: Schlauheit, Intelligenz, Feinheit, Anmut, Eleganz

kaysānīya (f): Ğ273/30??

kayyis pl. ʾakyās, kaysā, f. kayyisa pl. kiyās: schlau, gewitzt, scharfsinnig, geschickt, fein, elegant, fesch, hübsch

kiyāsa (f): Gewandtheit, Geschicklichkeit, Klugheit, Schlauheit, Feinheit, Höflichkeit, Anmut, Eleganz, Feschheit

ʾakyas, f. kīsā, pl. kīs: schlau

ʾakyas El.: schlauer, geschickter, fescher, feiner

mukayyis: Badediener, Masseur

mukayyas: gewitzt, fein, schlau

kyš

kīš: kleine Insel vor der südlichen  iranischen Küste.

kīš: Grabungsstätte südl. v. Baġdād.

kīš: frz.: Quiche, Gemüse-Gebäck.

kyf

II: bilden, formen, gestalten, passend machen, anpassen (etw. hū, sich nafsuhū), etw. regeln, regulieren, in gute Laune versetzen, erheitern, leicht berauschen.

V: geformt, gebildet werden, eine Form annehmen, sich anpassen an (maʿa), guter Laune, vergnügt sein, sich amüsieren, sich gütlich tun, angeheitert sein o. wd., rauchen (Tabak usw.).

kayfa: wie (fragend u. ausrufend), Ğ108/13, 24 kayfa ʾanna: wie es kommt dass??

kayfamā: wie auch immer. kayfamā kāna l-ḥāl: wie dem auch sei, auf jeden Fall

kayf: Zustand, Befinden, Stimmung, Laune, Vergnügen, Wohlbefinden, gute Laune, Belieben. Pl. kuyūf: Narkotikum, Genussgift.

kayfī: willkürlich, beliebig, qualitativ.

kayfīyan Adv.: qualitativ

kayfīya (f): Art, Art u. Weise, Ğ23/14 Weise. Modalität, Eigenschaft, Qualität, Beschaffenheit, Zustand, nähere Umstände. kayfīya l-ʿamali: Arbeitsweise. kayfīya l-ʾistiʿmāl: Bedienungsanleitung. Ğ21/34: yudarrisu bi-l-kayfīya: lehrt in der/einer Weise

takyīf: Bildung, Gestaltung, Formung, Anpassung, Regulierung, Bezeichnung, Qualifizierung,

kyl

kāla/yakīlu: messen (etw., mit einem Hohlmass), messend vergleichen (etw. bi mit), zumessen, zuteilen (li jm. etw.). kāla lahū šatāʾim: jn. ausgiebig beschimpfen. kāla lahū ḍ-ḍarabāt: jn. verprügeln.

II: messen (mehrere o. viele Dinge, mit einem Hohlmass)

III: Gleiches mit Gleichem vergelten (jm.)

kayl pl. ʾakyāl: Hohlmass, Trockenhohlmass, Fassungsvermögen

kayla (f): Trockenhohlmass

kaylī, makīl: (im Hohlmass) messbar

kayyāl: Kornmesser, jm. der zumisst, das rechte Mass bestimmt, Herr, Gebieter

mikyāl u.a.: Hohlmass

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