lām ل


l

l: Ğ68/4 wa-l-nataʿarrafu??

l(i) Präp. (1)

Präposition:

li vor Pers.Suff. la-: laka, laki, lahū, etc..

folgende Gebrauchsweisen:

zu…hin, räumlich und zeitlich. inkabba li-wağihī: er stürzte auf sein Gesicht.

li-ʾawwali marratin: zum ersten Mal.

Angabe des indirekten Objekts: qāla lahū: er sagte zu ihm. qaddama lahū šayʾān: er überreichte ihm etwas.

Zur Umschreibung des direkten Objekts: kāna muḍḥikan li-n-nāsi: er war einer, der die Leute zum Lachen brachte. allaḏīna li-rabbihim yarhabūna: …die ihren Herrn fürchten.

Bei Zeit- u. Datumsangaben (FG, §295)

zugehörig zu, kitābun lahū: ein Buch von ihm.

zugunsten von, für, banā lanā qaṣran: er baute für uns ein Schloss.

mit Rücksicht auf, wegen, tabkī li waladihā: sie weint um ihr Kind.

Gelegentlich Urheber oder Ursache.

Konjunktion:

li, damit + Konjunktiv (Subjunktiv)

Absichtssätze werden mit li, li-ʾan, li-kay: damit, um …zu + Konjunktiv(Subjunktiv) eingeleitet.

Partikel:

in Verbindung mit Apocopat: li-yaʾti: er soll kommen!

kalbun li-dārihim: ein Hund ihrer Niederlassung

Ursache, Herkunft und Instrument der Passivhandlung gelegentlich durch li angegeben: turāʿu lahū: sie erschrickt seinetwegen.

Akkusativ kann durch li ersetzt werden: aṭ-ṭālibu li-l-ʿilmi: der, welcher das Wissen erstrebt. Obligatorisch, wenn Objekt dem Partizip vorausgeht: li-ḍ-ḍayfi mukrimun: den Gast ehrend.

Akkusativ kann durch li ersetzt werden: munafasatī  lahū: meine Rivalität mit ihm.

li: … des/der Dinge/s/von dem/den Menschen/des Objektes, zu dem eine vorangegangene längere Aufzählung gehört. Bezeichnet so also auch einen Genitiv. Möglicherweise kann man auch sagen, li kennzeichnet das Subjekt des Relativsatzes nach allaḏī. Vgl. Ğ, 12/12-13, der Übersetzung von D 50/9-11. [??]

al-ğamāʿāt lihā lāšuʿūra bi-hā: die Gruppen haben ein Unterbewusstsein [Ğ,12/ 26].

Ğ21/11: hiya li-tubiq ʿalā: sie ist anzuwenden auf

li: bezeichnet den Dativ, für, zugunsten; wegen…

li: (Konj.)+Subjunktiv: Damit, auf dass, um zu, …

li: +Apokopat: zum Ausdruck des Befehls/der Aufforderung: li-yaktub: er soll schreiben

li-ʾağli: +Genitiv: wegen

li-ʾan: (Konj.)+Subjunktiv: damit, um zu, Ğ273/11 somit??

li-ʾallā: damit nicht

li-ʾanna (لأن): darum, dass…, weil, denn. [mit fa siehe auch fulān], Ğ175/9 li-ʾannahū kayfa??

(wa) ḏālika li-ʾanna:  und zwar deshalb weil

li-ḏā: deshalb, deswegen

li-ḏālika: dto.

li-hāḏā: deshalb, aus diesem Grunde

li-kai, li-kai-mā: (Konj)+Subjunktiv: dass, damit. Ğ251/8 am Satzanfang: um (etw. zu tun).

li-mā: warum, weshalb, weswegen (bes. in indirekten Fragen),

siehe auch lammā: weil, als, …

li-ma: (verkürzt) warum?, weshalb?, wofür, für was

li-ma-mā: weshalb das, was… Ğ15/10

li-ma-ḏā: warum (denn)?

l(a)(2)

la: Bekräftigungspartikel vor Verben, vor Nomina meist nach ʾinna; ʾinna lenkt Aufmerksamkeit auf die flg. Aussage. Prädikat häufig durch la gekennzeichnet.

la-mimmā: Ğ64/15?? wa-ʾinnahū la-mimmā lā-šakka fī-hī: das, woran kein Zweifel besteht

la-ʾin: Q19/46: fürwahr, wenn + Impf.

lā: nicht, nein!,

lā + indeterminierter Akkusativ: Ausdruck der generellen Verneinung, determiniert den Akk.: lā šakka: es gibt keinen Zweifel.

lā+Apok.: für neg. Imperativ, lā taqul: sage nicht!

Negierung des Wunschperfekts: lā qatalaka llāhu: möge Gott dich nicht verdammen.

Imperfekt i.d.R. durch negiert. Ğ40/17 lā yusāʿiduhū fī ḏālika ʾilla r-rusul: niemand unterstützt ihn darin ausser den Propheten.

lā ğarama: sicherlich

lā šakka: ohne Zweifel

lā siyamā: besonders

bi-lā: ohne

wa-lā: auch nicht, nicht einmal [beides bei vorhergegangener Negation!]

lā … wa-lā: weder … noch

al-lā-šuʿūr: das Unbewusste

lā-šuʿūrī: unbewusst, unterbewusst

lāt

al-lāt: n.pr. ei. vorisl. ar. Göttin

lāblās

lāblās: n.pr.: P.S. Laplace, 1749-1827

l(ā)t

al-lāt: al-Lāt, vorislamische Göttin

lʾḥ

k.A.

lāʾiḥa (f): Liste, Verfügung, Vorschrift, etc., siehe lw.

lʾk

IV: als Boten aussenden (ʾilā zu)

malʾak u. malak, pl. malāʾika (f), malāʾik: Engel, Bote, Gesandter

malāʾikī: engelhaft, himmlisch

lʾlʾ

laʾlaʾa/yulaʾliʾu: glänzen, glitzern, funkeln, leuchten, schimmern, strahlen, wedeln (bi-danābihī mit dem Schwanze)

II: glänzen, glitzern, funkeln, leuchten, schimmern, strahlen

laʾlaʾa (f): Schein, Glanz, Glitzern

laʾʾ: Glitzern, Leuchten, Licht, Schein, vollkommene Freude, ungetrübte Heiterkeit, Perlenhändler

luʾluʾ (koll., n.un. (f)) pl. laʾāliʾ: Perlen

lʾn

la-ʾin: Q19/46: fürwahr, wenn + Impf.

lʾy

ʿmir Ibn Luʾayy: n.pr.: qurayšitische Sippe der “Vorstadt” (zu Moḥ.’s Zeit)

lb

labba/yalubbu: bleiben, verweilen, sich aufhalten,

labab pl. ʾalbāb: oberster Teil der Brust, Kehle des Tieres, die Stelle wo es geschlachtet wird, Brustgurt des Pferdes, Sprungriemen.

lubb pl. lubūb: Inneres, Kerne, Gehäuse (von Früchten), Innerstes, Mark, Kern, bester Teil. Pl. ʾalbāb: Herz, Geist, Verstand, Einsicht.

siehe auch lby

lbṯ

labiṯa/yalbaṯu: zögern, verweilen, bleiben, sich aufhalten (bi an einem Ort), mit flgd. Impf.: bei einer Tätigkeit verharren, etw. fortgesetzt tun. labaṯa yafʿaluhū: er tat es eine Weile lang. mā labaṯa, lam yalbaṯu ʾan/ḥattā: es dauerte nicht lange, so tat er/erlitt er, alsbald/sogleich tat er. labaṯa ʿanhum: er blieb ihnen fern, liess sie auf seine Rückkehr warten

V: zögern, verweilen, bleiben, sich aufhalten

labṯ, lubṯ, labaṯ: Zögern, Verzug, Aufenthalt

lubṯa (f): kurzer Aufschub, Pause, vorübergehender Aufenthalt

lbd

labada/yalbudu: haften, anhaften, anhangen, kleben (bi an), verweilen, bleiben, sich aufhalten (bi in)

II: zusammenkleben machen, verfilzen, mit Filz verkleiden, niederschlagen, niederdrücken, walken,

IV: fest anhaften, kleben (bi an etw.)

V: dto., aneinanderkleben, verfilzt, verflochten sein, zusammengepresst werden, sich bewölken, sich beziehen, sich verfinstern (Gesicht)

lubadan: Q90/6 Paret: ein ganzes (Vermögen), Ğ: kaṯīran: gross, viel etc.

lbs

labisa/yalbasu: tragen, anziehen (Kleidungsstück), sich (be)kleiden (mit), LAD: associate with (+ acc., vereinigen, verbinden mit, sich verbünden, sich anschliessen). Ğ341/26 li jn. (kleiden)

labasa/yalbisu: LAD: cover, obscure (verdunkeln, verfinstern, unverständlich o. undeutlich machen, verbergen), render dark or indistinct, confuse (verwirren, verwechseln), mingle (sich vermischen, verschmelzen, vermengen)

II: anziehen, bekleiden (hū hū jn. mit), umkleiden, umhüllen, überziehen (bi mit einer Schicht), belegen, verkleiden (bi mit), einlegen (z.B. Intarsien), überlaufen (z.B. Zittern), dunkel, unklar, verworren machen (ʿalā für), betrügen (ʿalā jn.),

III: vertrauten Umgang haben, verkehren, umgehen, in enger Berührung stehen, umgeben, begleiten,

IV: bekleiden, umkleiden, umhüllen, überziehen, belegen, bedecken, verkleiden,

V: sich anziehen, sich kleiden (bi in), bekleidet, bedeckt, umhüllt sein (bi mit), sich hineinverwickeln, verwickelt werden (bi in), sich einlassen (auf bi), sich abgeben (mit bi), hineinfahren (Dämon, Teufel in), Besitz ergreifen (von), dunkel, unverständlich, zweifelhaft sein,

VIII: dunkel, zweifelhaft, zweideutig sein (ʿalā für), vermischt, vermengt werden, verwechseln (mit bi),

labs, lubs, lubsa (f): Verworrenheit, Verwirrung, Dunkelheit, Unklarheit, Zweideutigkeit

libs pl. lubūs: Kleider, Kleidung, Anzug, Tracht

libās pl. -āt, ʾalbisa (f): Kleidung, Tracht, Anzug, Gewand, Kleid, Unterhose (äg., syr.). libās al-baḥr: Badehose,

malbas pl. malābis: Kleidungsstück, Kleid, Gewand, Anzug, Kleidung, Tracht

mulābasa (f): Verkehr, vertrauter Umgang, enge Beziehung, Pl. -āt: Beziehungen, Begleiterscheinungen, umgebende Verhältnisse

iltibās: Verwirrung, Dunkelheit, Zweideutigkeit, Zweifel. rafʿ al-iltibās: Berichtigung, Richtigstellung,

talabbus??: Ğ278/

lbq

labuqa/yalbuqu: klug, gewandt, geschickt sein, elegant sein, vornehme u. feine Manieren haben

labiqa/yalbaqu: dto., passen, gut stehen (Kleider, bi jm.)

II: passend machen, anpassen (etw.)

labaq: Klugheit, Schaluheit, Schläue, Geschicklichkeit, Gewandtheit, Anstand

labāqa (f): Klugheit, Schlauheit, Schläue, Geschicklichkeit, Gewandtheit, Anstand, Eleganz, Vornehmheit, Anmut

labiq: klug, schlau, gewandt, geschickt, elegant, vornehm, von feinem Benehmen, passend, geziemend

lbk

labaka/yalbuku +

II: mischen, mengen, in Unordnung bringen, vermengen, verwirren (etw.)

labika/yalbaku +

V +

VIII: in Unordnung geraten

labk, labka (f): Mischung, Verwirrung

lybk: siehe lby

lbn

II: Ziegel machen

VIII: Milch saugen

libn, labin koll.: ungebrannte Ziegel

libna (f), labina (f) (n.un.) pl. –āt: ungebrannter Ziegel, Baustein

laban pl. ʾalbān, libān: Milch, Pl.: Milcherzeugnisse

labbān: Ziegelmacher, Milchhändler

libāna (f): Milchhandel, Milchwirtschaft

lby

II labbā/yulabbī: Folge leisten, folgen, willfahren, nachkommen (einem Rufe, einer Aufforderung), entsprechen (einer Bitte), befolgen (einen Befehl). labbayka sagen (v. Mekkapilgern vor Eintritt i.d. Stadt),

labbayka: hier bin ich!, zu deinen Diensten!

talbiya (f): Folgeleistung, Befolgung, Willfahrung

ltr

litr pl. -āt: Liter

k.w.A.

Ğ255/8 la-tarawna, Q102/7 tarawunna siehe rʾ y, 2.pl.m.

ltm

keine Einträge

ʾl-ytāmy: siehe ytm

ltn

allatayni (اللتين): Rel.pron., Du.Gen./Akk., Schreibweise des Artikels weicht von derjenigen der übrigen Relativpronomen ab!.

lṯm

laṯama/yalṯimu: küssen, schlagen, verletzen

II: mit dem liṯām verschleiern, verhüllen

V+VIII: sich das Gesicht verschleiern, sich verhüllen.

lama (f): Kuss

liṯām: Schleier (den unteren Teil des Gesichtes bis zu den Augen bedeckend), Hülle.

mulaṯṯam, mutalaṯṯim: verschleiert.

lağğa/yala/iğğu, 1.p.pf. lağiğtu: hartnäckig, unnachgiebig sein, beharren (bei), bestehen (auf), weiterfahren (mit), bedrängen, belästigen (ʿalā jn.), hart zusetzen (bi jm.), schwer mitnehmen (bi jn.), quälen, bedrängen (bi jn.)

III: hartnäckig streiten o. disputieren (mit jm.)

VIII: lärmen, brausen, rauschen, toben

luğğī: ungeheuer tief (Meer)

lağğa (f): Geschrei, Lärm

lağāğa (f): Rechthaberei, Hartnäckigkeit, Inständigkeit, Beharrlichkeit

lağūğ u. lāğğ: hartnäckig, unnachgiebig, lästig, zudringlich

lğʾ

lağaʾa/yalğaʾu

lağiʾa/yalğaʾu: seine Zuflucht nehmen zu (ʾilā), Asyl suchen (ʾilā in), sich wenden an (ʾilā), zurückgreifen auf (ʾilā)

II: Nötigen, zwingen zu (ʾilā)

IV: dass., schützen, beschützen, beschirmen, anvertrauen, übertragen (ʾamrahū ʾilā seine Sache jm.)

VIII: sich flüchten, seine Zuflucht nehmen (ʾilā)

luğūʾ: Zuflucht, politisches Asyl (ʾilā in einem Land)

malğaʾ pl. malāğiʾ: Zufluchtsort, politisches Asyl, Heim, Stützpunkt, Bunker

lğb

lağiba/yalğabu: inf. lağab, LAD: cry out clamour, be agitated (sea).

lağubu/yalğubu??: inf. luğuba (f), be exhausted of or abound in milk

lağab: Lärm, Getöse, gewaltiges, brausendes Heer. ḏū lağab: LAD: thundering, numerous and boisterous (army)

lağba (f), liğba (f), luğba (f), lağaba (f), lağiba (f), liğaba (f) pl. liğāb: ewe (Mutterschaf) without milk.

lağib: tosend, lärmend.

lğāba (f): Ğ349/2

lğn

lağina/yalğanu: haften, hängen, kleben (bi an)

lağna (f) pl. liğān, liğan: Ausschuss, Rat, Kommission, Komitee. lağna at-taḥqīq: Untersuchungsausschuss. lağna ʾidārīya: Verwaltungsrat, Verwaltungsausschuss. lağna al-murāqaba: Aufsichtsrat. lağna al-markazīya: Zentralkomitee, …

luğayn: Silber

luğaynī: silbrig

lğw

k.A., siehe ğw, lğʾ.

lḥ

laḥḥa/yalu/iḥḥu: eng sein (Verwandschaft)

IV ­alaḥḥa/yuliḥḥu: inständig bitten, bestehen, beharren (auf), hart zusetzen (ʿalā jm.), bedrängen, quälen (ʿalā jn.), drängen (ʿalā o. bi jn. zu etw., o. etw. zu tun), zudringlich sein

lai, lāḥḥ: eng

laḥūḥ: hartnäckig, beharrlich

milḥāḥ: hartnäckig, beharrlich, zudringlich

ʾilḥāḥ: Drängen, Nachdruck, dringliches Bitten, Zudringlichkeit. bi-lḥāḥ o. fi-lḥāḥ: inständig, dringend

muliḥḥ: drängend, dringlich, beharrlich, eindringlich, nachdrücklich, zudringlich

lḥb

lāḥib: offen, begehbar (Weg), Elektrode

lḥğ

laḥağ: n.loc. Lahedsch (Stadt i. Yemen)

lḥd

laḥada/yaladu: ein Grab graben, beerdigen, begraben, vom rechten Wege, von der geraden Linie abweichen, abfallen (v. Glauben), Ketzer werden, sich zuneigen (einer Sache ʾilā).

IV: = I

VIII: abweichen, abfallen (v. Glauben), Ketzer o. Ungläubiger werden, geneigt sein zu (ʾilā), sich zuneigen (ʾilā einer Sache).

lad pl. luḥūd, ʾalḥād: Grab,

ʾilḥād: Abfall, Abtrünnigkeit, Gottlosigkeit, Irrglaube, Ketzerei

ʾiḥādī: die Gottlosigkeit betreffend

mulḥid: ketzerisch, ungläubig

mulḥida?? (f): Ğ360/30 Ketzerei??

lḥẓ

laḥaẓa/yalḥaẓu: anblicken, betrachten, bemerken, feststellen, wahrnehmen, etw. beobachten, dass… (hu, ʾan).

III: anblicken, erblicken, merken, wahrnehmen, beobachten (ʾan, hu dass), berücksichtigen, beachten (Imp.: lāḥiẓ: beachte!), achten auf, überwachen, beaufsichtigen,

lāḥaẓa ʿalaihi šaiʾan: etw. an jm. beobachten

mimmā yulāḥaẓu ʾanna: es ist bemerkbar, dass…, es ist offensichtlich, dass…

laḥẓ, pl.: ʾalḥāẓ: Blick

i: Ğ200/31 Auge, Blick??

laḥẓa (f), pl: laḥaẓāt: flüchtiger Blick, Augenblick, die unmittelbare Gegenwart, Ğ27/28 laḥaẓāt al-īdīyūlūğiya??, Ğ331/13 Stellen, Momente??

laḥaẓātin: für Augenblicke

laḥẓataʾiḏin: in diesem Augenblick

malḥaẓ, pl.: malāḥiẓ: Feststellung, Beobachtung, Bemerkung

mulāḥaẓa (f), pl.: mulāḥaẓāt: Bemerkung, Wahrnehmung, Beobachtung, Feststellung, Anmerkung, Note, Beachtung, Berücksichtigung, Aufsicht, Überwachung, Kontrolle, Ğ,12/1: für Debrays l’observation, aufmerksame Betrachtung, Beobachtung (der modernen Gesellschaften).

lāḥiẓa (f) pl. lawāḥiẓ: Auge, Blick

malḥūẓ: beachtet, deutlich zu beobachten, sichtbar, bemerkenswert, beachtlich, (auch: malḥūẓ al-ğānib, von einem Vorgang, einer Wirkung)

malḥūẓa (f) pl. –āt: Beobachtung, Bemerkung, Anmerkung, Note

mulāḥiẓ pl. –ūn: Leiter, Aufseher, Beobachter (journ.)

mulāḥaẓ ʾan: offensichtlich ist …

lḥq

laḥiqa (+bi): einholen (bi o. jn.), etw. (hū, bi) erreichen, etw. (bi) berühren, sich anhängen, sich anheften, sich halten (bi an jn.), an (bi) etw. anschliessen (Ğ93/13, 15), folgen, nachgehen (bi, hū jm.), nachfolgen (bi jm., auch in den Tod), sich vereinigen (bi mit), sich begeben (bi zu o. nach), eintreten (bi-madrasatin in eine Schule, o.ä.), überkommen, befallen, betreffen, heimsuchen (bi o. jn., eine Krankheit etc.), obliegen (jm.), suffigiert werden (an)

III: folgen (jm./einer Sache), sich anschliessen, den Anschluss suchen (an jn./etw.), nachgehen (jm.), verfolgen (jn.), quälend/lästig verfolgen (jn.), [“verfolge mich nicht”= lā tuḥāliqī], (zeitlich:) später o. danach folgen.

IV: an-, bei-, hinzufügen, beigeben (etw. bi einer Sache), vereinigen (etw. bi mit), angliedern (etw. bi an, z.B. ein Gebiet), vermehren (etw. bi um), aufnehmen (jn. bi in einen Verband), zufügen (bi jm./einer Sache etw.), Pass. ʾulḥiqa: aufgenommen werden (bi in), eintreten (bi in)

VI: dicht aufeinanderfolgen, einander verfolgen, ineinander übergehen, verfliessen

VIII: erreichen, einholen (bi etw./jn.), sich anschliessen (bi an), eintreten in (bi in einen Dienst, ein Heer, eine Schule), beitreten (bi einer Vereinigung), sich einschreiben (bi), antreten (bi eine Stellung), angeschlossen sein (bi), verbunden, vereinigt sein (bi mit), anhänglich , ergeben sein

X: sich angliedern, annektieren (etw.)

laḥāq: Beitritt, Zugehörigkeit (bi zu), Anschluss (bi an).

mulāḥaqa (f) pl. āt: Verfolgung, gerichtliche Verfolgung

lāḥiqa (f) pl. lawāḥiq: Anhang, Nebensache, Suffix (gramm.). Pl.: Zubehör, beigegebene, zugehörige Dinge, Dependenzen

mulḥaq: angefügt, angeschlossen, beigegeben (bi einer Sache), daneben befindlich, an den Rand geschrieben, zugehörig, einverleibt, annektiert. Pl. –āt, malāḥiq: Anhang, Ergänzung, Supplement, Zusatz, Nachtrag, Nachschrift, Beiblatt, Beilage, Anlage (zu einem Schreiben), Anhängsel, Anhänger (auch eines LKWs), Anbau, Ergänzungs- o. Erweiterungsbau. Pl. –ūn: Attaché (pol., dipl.). Pl. –āt: auch annektierte o. einverleibte Provinzen, abhängige Gebiete, Kolonien, Dependenzen. …

ʾilḥāq: Anfügung, Anschluss, Vereinigung, Aufnahme (bi in), politische Annexion. ʾilḥāq al-ʾarār: Beschädigung (bi einer Sache)

iltiḥāq: Eintritt (bi in), Anschluss (bi an), Beitritt (bi zu)

istilḥāq: Annexion, Vaterschaftserklärung

luḥūq: LAD (1): Inf.I: be thin, slender. LAD (2): reaching (erreichen etc.), overtaking (einholen etc.), arrival (Ankunft), union (Vereinigung, Zusammenschluss, Union, Bund etc. Ğ91/8, 31 bi mit).

li-llaūqi: Ğ176/24??

lāḥiq: erreichend, einholend, anschliessend, folgend, beigefügt, verbunden. sābiqan… lāḥiqan: früher… später, zunächst… anschliessend,

lḥm

laḥama/yalumu: flicken, löten, schweissen.

laḥima/yalḥamu: haften, bleiben.

II: löten.

VI: miteinander kämpfen, sich gegenseitig abschlachten, aneinanderhaften, zusammenhängen, zusammenkleben, fest zusammenhalten, verbunden, vereinigt sein.

VIII: haften, hangen (bi an), in unmittelbarer Berührung stehen (bi mit), sich eng anschmiegen an (bi), aneinanderhaften, zusammenkleben, sich aneinanderschliessen, eng vereint sein, andocken (bi an), sich schliessen, vernarben (Wunde), miteinander ringen, kämpfen.

laḥm pl. luḥūm, liḥām: Fleisch. lam al-baqar: Rindfleisch. bi-lamihī šamihī: in seiner wahren menschlichen Gestalt. laḥman wa-daman: mit Fleisch und Blut, eingefleischt

lama n.un. (f): Stück Fleisch

liḥām pl. āt: Schweissen, Schweissarbeit, Löten, Verlötung,

laḥḥām pl. -ūn: Fleischer, Metzger, Löter, Schweisser

lāḥim pl. lawāḥim: LAD: eating meat, carnivorous

malḥama (f) pl. malāḥim: blutiger Kampf, Gemetzel, Schlacht, Heldenepos

malḥamī: das Heldenepos, die epische Literatur betreffend, episch

iltiḥām: inf. VIII, enges Verbundensein, Zusammenhängen, Aneinanderhaften, Verbindung, Vereinigung, Zusammenhang, Andocken (Raumfahrt), Adhäsion (phys.), Ringen, Kampf, Nahkampf

lḥn

laḥana/yalḥanu: inf. laḥn, luḥūn, laḥāna (f), fehlerhaft (mit Barabrismen) Arabisch sprechen

laḥina/yalḥanu: intelligent sein

II: modulierend lesen, psalmodieren, intonieren, eine Melodie anstimmen, in Musik setzen, vertonen, komponieren (etw.)

IV: = laḥana/yalḥanu, Fehler bei der Aussprache machen, bes. bei der Koranlesung.

laḥn pl. ʾalḥān: Weise, Melodie, Sprachfehler, Barbarismus

laḥin: intelligent, verständig

talḥīn pl. talāḥīn: Vertonung, Komposition

talḥīnī: singbar

malḥūn: fehlerhaft (Sprache), (maghr.) Dichtung in der Vulgärsprache

mulaḥḥin pl. –ūn: Komponist

lḥw/y

laḥā/yalḥū: inf. laḥw, und laḥā/yalḥā: beschimpfen, schmähen (jn.), laḥāhu- llāh: Gott möge ihn/es verdammen!

III: beschimpfen (jn.)

VI: sich beschimpfen

VIII: sich den Bart wachsen lassen

laḥw + laḥy: Beleidigung, Beschimpfung, Schmähung, Verunglimpfung

liḥya (f) pl. luḥan, liḥan: Bart, Vollbart. ʾaṭlaqa liḥyatahū: sich den Bart wachsen lassen.

ʾalḥā: langbärtig.

mulṭaḥin: einen Bart tragend, bärtig

lḫṣ

II laḫḫaṣa/yulaḫḫiu: abkürzen, kurz zusammenfassen, im Auszug wiedergeben (etw.), einen Auszug machen, das Wesentliche einer Sache kurz darlegen, skizzieren, umreissen. Pass. yulaḫḫaṣu: sich kurz dahin zusammenfassen lassen, dass (fī ʾan).

V: kurz zusammengefasst sein/werden, sich zusammenfassen lassen in (), sich verdichten zu ().

talḫīṣ: Abkürzung, Zusammenfassung, Abriss, kurzer Bericht.

mulaḫḫaṣ: abgekürzt, auszugsweise mitgeteilt, kurz und bündig zusammengefasst. Pl. -āt: Auszug, Exzerpt, wesentlicher Inhalt, Zusammenfassung Ğ69/13??.

lḫm

la/uḫama, äg. lama (f): linkisch, plump, ungeschickt, Tolpatsch

malḫūm: äg.: ungeschickt, tolpatschig

lḫm: Ğ102/13??, Ğ157/4 einer der Stämme yemenitischer Herkunft, die sich in Syrien niedergelassen haben??

keine weiteren Angaben

ld

ladda/yaluddu: heftig streiten mit (),

II: verunglimpfen, jm. verleumden (bi), verwirrt, fassungslos machen

V: sich ratlos hin- u. herwenden, verwirrt sein, störrisch sein.

ladad: heftiger Streit, Zwist

ladūd, ʾaladd, f. laddāʾ, pl. ludd, lidād, ʾaliddāʾ: verbissen, zäh

ʾaladd El.: verbissener, zäher

ldn

laduna/yadlunu: weich, biegsam, geschmeidig sein.

II: erweichen, mildern.

ladn: weich, sanft, biegsam

ladun Präp.: bei, nahe bei, in Gegenwart von, Im Besitz von. min ladun: von, von seiten, seit.

Konj.: seitdem, von dem Augenblick an, wo. ladun ʾan: dto.

lā-dīnīyūn: Ungläubige (siehe dyn)

ldy

ladā (لدى) Präp.: bei (räuml. u. zeitl.), in Gegenwart von.

lḏ

laḏḏa/yalaḏḏu, 1.p.pf laitu: inf. laā, laāa (f), süss, köstlich, erfreulich, den Sinnen angenehm sein, Spass machen, Vergnügen bereiten (li jm.).

II +

IV: ergötzen, erfreuen (jn.), Vergnügen bereiten (jm.)

V +

VIII: sich erfreuen, ergötzen (bi an etw.), erfreut wd. (bi durch), köstlich o. angenehm finden, als Genuss empfinden, geniessen (etw.)

X: köstlich o. angenehm finden (etw.), ergötzlich finden (etw.), sein Vergnügen haben (an)

laḏḏa (f) pl. –āt: Freude, Entzücken, Vergnügen, Wonne, Genuss, Lust, Wollust. maḏhab al-laḏḏa: Hedonismus (philos.)

lḏy

laḏiya/yalḏā: haften an (bi).

o. ʾallaḏī . siehe ʾ lḏ

lzm

lazima/yalzamu: hängen, haften (an ), beharren, ausdauern, bleiben bei (), jm. anhangen, sich halten an (jn./etw.), unzertrennlich sein (von), dauernd bleiben (bei/in), nötig, notwendig, unentbehrlich sein (für jn.), obliegen, als Pflicht auferlegt sein (jm.), Ğ176/4, 320/17 ʿan ??

III: anhaften, sich halten an, unablässig betreiben o. ausüben, beständig bei o. in jm. Nähe sein, dauernd um jm. herum sein, beigegeben sein, untrennbar sein von, bleiben, beharren bei, ausdauernd tätig sein für,

IV: zwingen, aufzwingen, aufnötigen, auferlegen, zur Pflicht machen (auch bi), …, LAD: adjoin (an/stossen o. an/grenzen an, beifügen), associate, impose as a duty, compel (er/zwingen, nötigen), be incumbent upon (jms. Pflicht sein)

VI: aneinander hängen, unzertrennlich sein

VIII: bleiben, verharren (bei), wahren (etw.), festhalten (an etw.), sich zur festen Regel machen, sich auferlegen (etw.), auf sich nehmen, als Pflicht übernehmen (bi o. etw.), sich halten (bi an etw.), sich verpflichten, verpflichtet sein/wd., genötigt/gezwungen sein/wd. (bi/hū zu), verantwortlich sein (bi/hū für), als Monopol übernehmen, pachten (z.B. Steuererhebung). Ğ236/21 sich binden (li an??), Ğ237/8 sich verpflichten (zu??). LAD: be bound by contract or oath (durch Vertrag o. Eid gebunden sein), farm (pachten)

X: für nötig halten (etw.), notwendig machen, erfordern, brauchen (etw.), bedürfen (einer Sache)

lazma pl. -āt: behördliche Konzession

luzūm: Notwendigkeit, Bedürfnis, Bedarf, (m.flgd. Gen.:) für (etw. nötig),

luzūman Adv.: Ğ145/13 nötigenfalls ??

lizām: notwendig, Notwendigkeit, Pflicht, Verpflichtung,

ʾalzam El.: nötiger

malzama pl. malāzim: Bogen (eines Buches, = 16 Oktavseiten)

milzama pl. malāzim: Schraubstock, Presse

talzīm: (Syr.-Lib.) Vergabe, Erteilung, Zusprechung ei. öffentl. Auftrages (li an)

mulāzama (f): Haften, Bleiben, Verweilen, enge Verbundenheit, Abhängigkeit, Untrennbarkeit, Zugehörigkeit, Folgen, Verfolgung, Beharrlichkeit, Eifer.

ʾilzām: Zwang

ʾilzāmī: zwangsweise, pflichtmässig, obligatorisch, Pflicht-

ʾilzāmīya (f): Pflichtmässigkeit

iltizām pl. -āt: Notwendigkeit, Pflicht, Verpflichtung, Verantwortlichkeit, Engagement (z.B. ei. Schriftstellers für ein polit. Ziel), Vertrag, Kontrakt, (hist.) Steuerpacht, Konzession, Monopol

iltizāman: vertragsmässig, im Akkord

iltizāmī: engagiert (Autor, Künstller etc.)

lāzim: fest anhaftend, untrennbar, unlösbar, nötig, notwendig, dringend, erforderlich, unerlässlich, unumgänglich, obliegend, verbindlich, pflichtmässig, intransitiv, rechtsverbindlich, unwiederruflich,

mulāzim: festhaltend, verharrend, bleibend, untrennbar, eng verbunden, anhangend. Pl. -ūn: Anhänger, Gefolgsmann, Leutnant

mutalāzima: Syndrom (Med.: Krankheitsbild, das aus einem Symptomenkomplex besteht. Soz.: Gruppe von Faktoren o.ä., deren gemeinsames Auftreten einen bestimmten Zustand anzeigt.)

mutalāzim: p.a. VI, aneinander hängend, unzertrennlich seiend. MUN: correlate. Ğ19/12.

multazam pl. -āt: Erfordernis

mustalzamāt: Erfordernisse, notwendige Dinge, zwangsläufige Konsequenzen

ls

lassa/yalussu: LAD: eat, lick out, pluck (rupfen) the grass with the lips

lsn

lasina/yalsanu: beredt sein

II: spitz, scharf machen

lasan: Beredsamkeit

lasin, ʾalsan, f. lasnāʾ , pl. lusn: beredt

lisān (auch f.) pl. ʾalsina (f), ʾalsun: Zunge, Sprache, Sprachrohr (übertr.), Organ (z.B. Zeitung), ʿalā lisānihī: durch seinen Mund, durch ihn

lasnā: siehe lys

lsw

lasā/yalsū: LAD: eat greedily (gierig essen)

lṣ

laṣṣa/yaluṣṣu: verstohlen oder im geheimen tun, rauben, stehlen

V: ein Dieb werden, verstohlen handeln, verstohlen, heimlich blicken (z.B. Schlüsselloch)

liṣṣ pl. luṣūṣ, ʾalṣāṣ: Dieb, Räuber

liṣṣa (f): Diebin

luṣūṣīya (f): Dieberei, Räuberei

mutalaṣṣis: sich wie ein Dieb verhalten, diebisch

lṭḫ

laṭaḫa/yalau: beflecken, beschmutzen, bespritzen (etw. bi mit)

II: dto.

V: befleckt o. beschmutzt sein

laṭḫa (f) pl. laaāt: Fleck, Flecken, Schmutzfleck, Schandfleck

luṭaḫa pl. –āt, liṭṭī: dummer Kerl, Narr

mulaṭṭa: mit Schande befleckt.

lṭf

laṭafa/yalṭufu: inf. luf, gütig und freundlich sein (bi o. li gg. jn.)

laṭufa/yalṭufu: inf. laāfa (f), dünn, fein, zart, zierlich sein, anmutig sein, elegant sein, nett, freundlich sein

II: lind, sanft machen (etw.), besänftigen, lindern, mildern, mässigen, herabsetzen, abschwächen (etw., auch min)

III: freundlich, wohlwollend behandeln (jn.), artig und höflich sein (gg. jn.), zuvorkommend, nachgiebig und willfährig sein (gg. jn.), schöntun (mit jm.), liebkosen, streicheln, tätscheln,

V: gemildert wd., gemässigt wd., artig und höflich sein, sich freundlich u. gütig erweisen, so gütig sein etw. zu tun (bi), freundlichst spenden, so gütig sein zu geben (bi etw., z.B. einen Rat ʿalā jm.), zärtlich sein, nett sein (bi zu), mit feinen Mitteln, Gefälligkeit, List gewinnen (bi jn.), behutsam, vorsichtig zu Werke gehen (bi, fī bei), insgeheim, unbemerkt tun (bi + Verbalsubst.: etw.)

VI: sich freundlich und gütig erweisen, höflich, nett sein

X: hübsch, fein, nett finden, als angenehm, reizvoll empfinden (etw.), sympathisch finden (jn.)

luf pl. ʾalāf: Güte, Wohlwollen, Freundlichkeit, Sanftheit, Milde, Artigkeit, Höflichkeit, Niedlichkeit, Anmut, Zartheit, zarte Anmut (z.B. d. Glieder). bi-luṭfi: sanft, sachte. luṭfan!: bitte!

talaṭṭuf: Freundlichkeit (bi gg. jn.), Liebenswürdigkeit, Begünstigung, Höflichkeit

lẓy

laẓiya/yalẓā: hell brennen, flammen, lodern, von Zorn entbrannt sein

V +

VIII: dto.

laan: loderndes Feuer, Flamme.

lʿāʿ

luʿāʿ: LAD: young grass (junges Gras)

luʿāʿa (f): dto., ehicory, endive (Hickory, Endivie)

laʿāʿa (f): Ğ121/7: naʿīm: Annehmlichkeit, Wohlleben, Glück, Glückseligkeit, sanft, friedlich. naʿīm allāhi: die Gnade(ngaben) Gottes

m??

lʿb

laʿaba, laʿiba/yalʿabu: geifern, den Speichel fliessen lassen, sabbern

laʿiba/yalʿabu: spielen (bi mit, ʿalā auf), in Bewegung setzen, spielen lassen (bi etw.), scherzen, spassen, zum Besten haben, täuschen, betrügen (ʿalā jn.),

II: spielen lassen, wedeln (Schwanz),

III: spielen, scherzen, tändeln

IV: spielen machen o. lassen

V: spielen, spielerisch handeln

VI: spielen (bi mit etw.), seinen Spott treiben (mit jm. bi), zum Besten halten (jn. bi), einen Streich spielen, betrügerisch handeln

laʿb, liʿb, laʿib pl. ʾalʿāb: Spiel, Spass, Scherz, Unterhaltung, Sport,

laʿib: spassig, fröhlich, lustig

laʿba (f): Spiel, Trick

lʿq

laʿ iqa/yalʿ aqu: lecken, ablecken

luʿqa (f): Löffelvoll

milʿaqa (f): Löffel

laʿaqa (f): Ğ81/12, 82/19 laʿaqa al-dam: Bündnis ??des Blutes, Partei der mekkanischen Bundesgenossen (al-ʾaḥlāf)

EI: Laʿaḳat al- Dam

“lickers of blood”, the name given to a group of clans of Ḳurays̲h̲ . According to tradition, Ḳuṣayy [q.v.] had allocated to the different subdivisions of Ḳurays̲h̲ the quarters which they were to occupy in Mecca and had entrusted to the Banū ʿAbd al-Dār various local offices: administration of the dār al-nadwa and bearing the standard ( liwāʾ ), the furnishing of provisions (rifāda) and drink (siḳāya) to the pilgrims, and custodianship of the Kaʿba ( ḥid̲j̲āba [see kaʿba ]). However, the Banū ʿAbd Manāf thought themselves more worthy of these privileges, and Ḳurays̲h̲ (with the exception of the B. ʿĀmir b . Luʾayy and Muḥārib b . Fihr, who stayed neutral) split into two hostile factions.

The B. Asad b. ʿAbd al-ʿUzzā , the Zuhra b . Kilāb , the Taym b. Murra and the al-Ḥārith b. Fihr joined the side of the B. ʿAbd Manāf , and the five clans swore to aid each other and not to abandon each other’s cause mā balla baḥr un ṣūfa, i.e. till the end of time. In order to make binding the oath, a vessel full of perfume was brought into the Kaʿba , and the participants dipped their hands in it and then dried them on the walls of the shrine. Thus they became known as the Muṭayyabūn “perfumed ones”.

In the opposing group, the B. ʿAbd al-Dār had the support of the B. Mak̲h̲zūm , the Sahm , the Ḏj̲umaḥ and the ʿAdī b. Kaʿb , and these five clans took the same oath and became known as the Aḥlāf “allies”. The two sides were ready to come to blows when an appeal for reconciliation was made, and peace was kept by the ʿAbd al-Dār’s conceding to the ʿAbd Manāf the siḳāya and the rifāda.

The composition of the respective two groups is given identically in the old sources, but the Aḥlāf are not always given, and Ibn Ḳutayba, for instance, speaks only of the Muṭayyabūn ( Maʿārif , 604). Nevertheless, in his rescension of the dīwān of Ḥassān b. T̲h̲ābit (ed. W. Arafat, London 1971, ii, 260), Muḥammad b. Ḥabīb cites a passage of al-Kalbī which attributes also the name laʿaḳat al-dam to the Aḥlāf , and in his Muḥabbar, 166, this same author states that this group slaughtered a camel and plunged their hands into its blood; since one member of the B. ʿAdī licked this blood, the rest of the Ḳurays̲h̲ present imitated him and were therefore called laʿaḳat al-dam. A parallel version is given by Ibn Saʿd ( Ṭabaḳāt , ed. Beirut 1380/1960, i, 77), with the difference that we only have mention of a vessel containing blood and no reference to the sacrifice of a camel . The author of the Ḳāmūs (s.v. l. ʿ. ḳ) echoes this tradition and gives the name of laʿaḳat al-dam to the five clans mentioned above, giving the detail that in order to seal the oath they killed a camel and either licked its blood or dipped their hands into it; he does not however say anything about the circumstances surrounding this ceremony.

Now, for its part, the Sīra indeed sets forth the difference between the Muṭayyabūn and the Aḥlāf over the public duties in Mecca (i, 131-2), but does¶ not mention here the name laʿaḳat al-dam, which it reserves (i, 196-7) for one of the two groups formed at the time of the dispute among Ḳurays̲h̲ about the positioning of the Black Stone during the rebuilding of the Kaʿba . It relates that the B. ʿAbd al-Dār brought in a vessel filled with blood and dipped their hands in it, swearing, together with the ʿAdī b. Kaʿb , to fight to the death; it was at this time that they became called laʿaḳat al-dam, but the Sīra does not say whether other clans joined with the ʿAbd al-Dār and the ʿAdī nor anything about the licking of fingers. In any case, it was a member of Mak̲h̲zūm who advised the two opposing sides to submit to the arbitration of the first person who entered the Kaʿba by the door of the Banū S̲h̲ayba , and as is well-known, this was the Prophet. We find exactly the same version as the Sīra ‘s one in al-Ṭabarī, i, 1138.

A little later, al-Masʿūdī (Murūd̲j̲, iii, 119-21 = §§ 968-70) enumerates the factions making up the Aḥlāf and Muṭayyabūn , but gives the name of laʿaḳat al-dam to the ten clans belonging, in his view, to the Ḳurays̲h̲ al-Biṭāḥ and made up, apart from two exceptions, of the united body of the two factions involved.

It appears clearly from all the pieces of evidence mentioned here and agreeing about the Muṭayyabūn and Aḥlāf of Mecca , but disagreeing about the episode of the laʿaḳat al-dam, that we have such a vague tradition that one wonders whether the story of the hands dipped in blood and licked has not been invented in the interests of symmetry by traditionists anxious to find a parallel with the perfume of the Muṭayyabūn . It is furthermore the only attestation of a practice involving the taking in of a few drops of blood [see dam in Suppl.] which we possess, and the LA makes no allusion to it when it cites, in regard to the oath called g̲h̲amūs (s.v. g̲h̲. m. s.), the ashes, perfume and blood in which the oath-takers steeped their hands.

(Ch. Pellat)

Bibliography

given in the article

see further W. Robertson Smith, Kinship and marriage in early Arabia, Cambridge 1885, 48 ff.

[Print Version: Volume V, page 581, column 1]

Citation:

Pellat, Ch. “Laʿaḳat al- Dam.” Encyclopaedia of Islam. Edited by: P. Bearman , Th. Bianquis , C.E. Bosworth , E. van Donzel and W.P. Heinrichs. Brill, 2008. Brill Online. Bayerische Staatsbibliothek Muenchen. 23 August 2008 <http://www.brillonline.nl/subscriber/entry?entry=islam_SIM-4600&gt;

lʿl

laʿalla: siehe ʿ l. vielleicht, wohl + Akk. o. Suff.

lʿn

laʿana/yalʿanu: verfluchen, verwünschen (jn.), fluchem (jm.)

III: den Verfuchungsschwur (liʿān) aussprechen

VI: einander verfluchen

laʿn: Verfluchung

laʿna (f) pl. laʿanāt, liʿān: Fluch, Verwünschung. laʿna allāh ʿalayhī: Gottes Fluch über ihn!

luʿna (f): verflucht, verwünscht, abscheulich

laʿīn, malʿūn pl. malāʿīn: verflucht, verwünscht, verdammt, ausgestossen, fluchwürdig, verabscheut, abscheulich. al-laʿīn: der Böse, der Teufel.

mutalāʿin: einander fluchend, einander feindlich

mutalāʿinīn: zwei einander Verfluchende. Ğ324/11, Ğ/frz. 273: les deux époux qui invoquaient sureux-mêmes la malédiction de dieu (Gatten, Ehepartner, die sich gegenseitig Gottes Unsegen anrufen. o.ä….).

liʿān, laʿānīya(f): LAD: imprecation (Fluch, Verwünschung), curse excommunication,

liʿāna (f): reprobateness, depravity (Verworfenheit)


lġr

k.A.

lġz

laġaza/yalġuzu: in Rätseln sprechen, zweideutig reden

III + IV: dto.

luġz pl. ʾalġāz: Rätsel, Geheimnis

mulġaz: rätselhaft, geheimnisvoll, dunkel, zweideutig

lġṭ

laġaṭa/yalġaṭu: inf. laġṭ, liġāṭ, lärmend und geräuschvoll sein, lärmen, schreien

II+

IV: dto.

laġṭ, laġaṭ pl. ʾalġā: Lärm, Geschrei, Klage (ʿan über o. um etw.), Aufruhr

lġw

laġā/yalġū: sprechen, nichtig sein

laġā/yalġū +

laġiya/yalġayu: Törichtes reden, Fehler machen (beim Sprechen).

IV ʾalġā/yulġī: wirkungslos machen, für nichtig oder ungültig erklären, anullieren, abschaffen, aufheben, beseitigen (etw.), absagen, aufgeben, abrechnen, zurücknehmen (Erlaubnis), zurückziehen (Antrag).

laġw: törichtes Gerede, Unsinn, nichtig, Fehler, Schnitzer, fehlerhafte Sprechweise.

luġa (f) pl. luġāt: Sprache, Dialekt, Wort, Ausdruck. al-luġa: das klassische Arabisch.

laġwa (f): Dialekt, Idiom

luġawī: sprachlich, philologisch, lexikographisch, Pl. –ūn: Philologe, Lexikograph, Sprachwissenschaftler, Pl. luġawīyāt: sprachliche Dinge, Philologica. ğazīra luġawīya: Sprachinsel.

ʾilġāʾ: Abschaffung, Aufhebung, Beseitigung, Rückgängigmachung, Annullierung, Absage.

talġiya (f): inf. II, Ğ310/13 (m.??)

lf

laffa/yaluffu: zusammenwickeln, zusammenrollen, aufwickeln, aufspulen, herumwinden, herumschlingen, herumwickeln (ḥawla o. ʿalā um), einwickeln, einhüllen, umwickeln, eng umhüllen, verbinden, zusammentun (bi mit), dicht verwachsen, bewachsen sein, die Runde machen (ʿalā bei), besuchen (ʿalā Leute), herumgehen um (äg. ), einen Umweg machen, um die Sache herumreden, sich umwenden, sich umdrehen, liff! kehrt!,

II: dicht und fest um-/einwickeln,

V: sich einhüllen, sich einwickeln, eingehüllt sein (in ),

VIII: dto., sich winden, sich ringeln, wenden (Auto), sich umwenden, sich herumwinden (ʿalā um etw.), herumgewunden sein, spiralförmig gewickelt sein, sich ineinander schlingen, ineinander verwachsen sein, dicht gedrängt sein, sich sammeln, sich scharen (ḥawla, ʿalā um), rings umgeben, umfassen (ʿalā, bi etw.). LAD: be luxuriant and densely entwined (üppig und dicht umrankt/umschlungen sein).

laff: Wickelung, Einwickeln, Aufrollung, Herumgehen, Umweg, Ausflüchte,

iltifāf: Wendung, Umgehung, Umfassung

milaff pl. –āt: Rolle, Spule (el.), Wicklung, Hülle, Decke, Schlafdecke, Umschlag, Briefumschlag, Ordner, Mappe, Aktendeckel, Aktenstück, Datei, Personalakte

milaffa (f) pl. –āt: Aktenstück, Dossier.


lft

lafata/yalfitu +

IV: wenden, biegen, neigen, richten (etw. ʾilā nach o. auf), abwenden (ʿan von), Ğ66/10 ohne ʾilā??, ʾalfata naẓaruhū: seinen Blick/seine Aufmerksamkeit auf etw. richten, js. Blick wenden auf, jn. aufmerksam machen auf, lafata an-naẓar: die Blicke fangen, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, repräsentativ wirken, ʾalfata an-naẓar: dto., lafata an-nās: die Leute anziehen, interessieren, fesseln

V: sich wenden, sich umwenden (ʾilā nach), sich zuwenden (ʾilā einer Sache), sich umschauen, umherspähen. talaffata ḥawlahū: sich umschauen. talaffata yamnatan wa yasratan: er sah sich nach links und rechts um.

VIII: sich wenden, sich umwenden (ʾilā nach), sich zuwenden (ʾilā einer Sache), sich umdrehen, sich wenden an, aufmerken, achten (ʾilā auf), beachten, berücksichtigen, in Erwägung ziehen (ʾilā etw.), sich kümmern (ʾilā um), sorgen (ʾilā für). iltafata ḥawlahū: um sich blicken

X: auf sich lenken, auf sich ziehen (Blick), für sich beanspruchen, erwecken (Interesse, Aufmerksamkeit, min bei jm.),

laft: laft an-nazar: Ermahnung, Aufforderung etw. zu beachten, Hinweis. Ğ340/19 laft al-intibāh ʾilā: Ermahnung/Hinweis der Aufmerksamkeit auf, Aufforderung zur Wachsamkeit, Umsicht, Sorgfalt?? etc.

lafta (f): LAD: turning aside, side glance. ḥusn al-lafta: benevolence. fold, tour, trip, round-about way.

lāfita (f) pl. –āt: Schild, Aushängeschild, Reklameschild, Spruchband.

lfḥ

lafaḥa/yalfaḥu: verbrennen, versengen. leicht schlagen, treffen, streifen (etw., z.B. Atem)

lafḥa (f) pl. lafaḥāt: Brand, Hitze (bes. d. Fiebers)

lafūḥ, lāfḥ pl. lawāfiḥ: brennend, sengend

lfẓ

lafaa/yalfiu: von sich geben, ausspucken, ausstossen (bi etw.), hinauswerfen (jn. min aus), sprechen, artikulieren, aussprechen, äussern, sagen (bi, hū etw.). lafaẓa rūḥahū: den Geist aufgeben, sein Leben lassen. lafaẓa n-nafas al-ʾaḫīr: den letzten Seufzer tun, sterben, in den letten Zügen liegen. lafaẓa ʾanfāsahū: in den letzten Zügen liegen, sein Leben aushauchen. lafaẓa n-nawāh: etw.: einen Dattelkern ausspucken, etw. abschieben, von sich weisen, verjagen.

V: aussprechen, artikulieren (bi etw.).

lafẓ pl. ʾalfāẓ: Lautgruppe, Lautkomplex, Ausdruck, [Ğ14/24 bi-lafẓi], Wort, Wortlaut, Formulierung, Artikulation, Aussprache. ʾaḫṭaʾa lafẓa: falsch aussprechen??.

lafẓan: (Adv.) dem Wortlaut nach, wörtlich, buchstäblich. lafẓan wa-maʿnan: nach Wortlaut und Sinn

lafẓī: dem Wortlaut nach, wörtlich, buchstäblich, ausgesprochen, mündlich

ʿalā r-raġmi min šuʾmi at-tašābihī l-lafẓī maʿa…= malgré une malencontreuse homonymie avec…: trotz des Unglücks der wörtlichen Gleichartigkeit mit…, dh.: trotz einer unglücklichen Homonymität mit… (Ğ, 12/30)

lafẓa (f): Wortlaut, Äusserung

lafīẓ: ausgeworfen, herausgebracht, ausgesprochen, geäussert.

talaffuẓ: Aussprache, Artikulierung

malfūẓ: ausgeworfen, herausgebracht, ausgesprochen, geäussert.

lfq

II: erdichten, erfinden, ausklügeln, ersinnen (etw.), verfälschen, fälschlich äussern (etw.), zusammenflicken, zusammenstoppeln (etw. ʾilā mit)

talfīq: Ersinnen, Erdichtung, Flunkerei, Verfälschung.

[A.Hourani, 152: ein Richter kann immer die Interpretation wählen, die am besten zu den Umständen passt, “borrowing”??]

lfw

IV: finden (etw./jn.)

VI: in Ordnung bringen, ausbessern, beheben (Mangel, Gefahr), abhelfen (einer Sache), Abhilfe schaffen, wiedergutmachen (einen Verlust o.ä.). Ğ111/19 korrigieren, ausweichen (Weg??)

mulāfāh (f): Verbesserung, Behebung (eines Mangels, einer Gefahr), Vermeidung, Ausschaltung (v. Fehlern)

talāfin: Ausbesserung, Korrektur, Behebung (eines Mangels, einer Gefahr), Abhilfe, Wiedergutmachung.

lqʾ

k.A.

lqb

II laqqaba/yulaqqibu: benennen (bi mit einem Beinamen o. Titel), titulieren (bi als).

V: benannt sein (bi mit einem Beinamen o. Titel).

laqab pl. ʾalqāb: Beiname, Spitzname, Nachname. Familienname (i.Ggs.z. ism: Vorname), Titel, Ehrentitel, Meistertitel. laqab ad-duktūr: Doktortitel.

mulaqqab: zubenannt, genannt, betitelt (m.d. laqab…).

lqḥ

laqaḥa/yalqaḥu: inf. laqḥ, +

II: befruchten, okulieren (Baum), impfen (jn. ḍidda gegen)

VI: sich gegenseitig befruchten

laqḥ: Befruchtung

laqāḥ: Same, Sperma, Blütenstaub, Pollen, Krankheitserreger, Virus, Impfstoff, Lymphe. laqāḥ al-ğudarī: Pockenlymphe. laqāḥ waqqāya: Serum

talqīḥ: Befruchtung, Okulieren. Pl. –āt: Impfung (ḍidda gegen)

daqīq al-lawāqiḥ: Blütenstaub, Pollen

mulaqqaḥ: geimpft

lqm (1)

laqama/yalqumu: verstopfen, versperren

laqima/yalqamu: verzehren, verschlingen

II: bissenweise füttern, versorgen, speisen (techn. bi mit), laden (Waffe, syr.). laqama l-qahwata: den gemahlenen Kaffee in das heisse Wasser schütten

IV: schlingen lassen, bissenweise füttern

VIII: verschlingen

luqma (f) pl. luqam: Bissen, Mundvoll, Stückchen (Brot, etc., was man isst)

lāqmāt: Ğ204/7 Bissen??

lqm (2)

laqmī o. ʾalqmī??: Palmwein (maġr.)

lqm (3)

luqmān: n.pr.: Name eines alten Weisen und Fabeldichters. Name der 31. Sure.

lqn

laqina/yalqanu: inf. laqāna (f), laqānīya (f), verstehen, schnell auffassen, entnehmen, ersehen (etw.)

II: lehren (jn. etw.), beibringen, unterweisen, eintrichtern, diktieren, eingeben, inspirieren, suggerieren, einflüstern, soufflieren

V: = I, erfahren (etw. min von)

laqāna, laqānīya (f): schnelles Verständnis, Erfassung, Auffassung

talqīn: Belehrung, Unterweisung, Diktat, Eingebung, Suggerierung, Zeugenbeeinflussung (i.R.)

mulaqqin: Souffleur. Faqīh der den Toten am Grab unterweist, was er den beiden Todesengeln zu sagen hat.

lqy

laqiya/yalqā: begegnen, treffen, antreffen, zusammentreffen, stossen, finden, erfahren, empfangen, erleiden, zuteil werden.

III: begegnen, entgegentreten, zusammenstossen, stossen, erfahren, erleiden, erreichen

IV ʾalqā/yulqī: werfen (bi, hū etw. ʾilā nach, auf), zuwerfen (bi, hū etw. ʾilā jm.), abwerfen, herunterwerfen, wegwerfen (etw.), vorlegen, unterbreiten (etw./eine Frage ʿalā jm.), vortragen (hū, ʿalā etw. ʾilā jm.), vorspielen, vortragen, vorsingen (Lied etc.), darbieten (etw.), halten (Vortrag etc.), darbringen, entbieten (etw. ʾilā o. ʿalā jm.), auferlegen, aufladen (etw. ʿalā jm.), …, ʾalqā durūsan fī: Stunden geben in. ʾalqā ruʿ b fī qalbihī: jm. Furcht einjagen, in Schrecken versetzen. ʾalqā ḫiṭāban fī: eine Rede halten über…

V: empfangen, aufnehmen, entgegennehmen, erhalten (etw.), erfahren (ʿan von), lernen, erlernen (ʿalā u. ʿan von o. bei jm.), Unterricht erhalten, unterrichtet werden, unterwiesen werden (min von).

VI: einander begegnen, zusammentreffen, sich treffen.

VIII: dass., treffen (bi jn.), begegnen (bi jm.), übereinstimmen (ʿalā in etw., maʿa mit),

X: sich hinwerfen, sich hinlegen.

tilqāʾa Präp.: gegenüber, vor. min tilqāʾi nafsihī/ḏātihī: von sich aus, von selbst, aus freien Stücken, spontan

tilqāʾī: selbsttätig, automatisch, spontan

liqāʾ pl. -āt: Begegnung, Treffen, Zusammenkunft, Interview (maʿa mit, ḥawla über

liqāʾa Präp.: als Gegenleistung für, gegen. ʾilā l-liqāʾ: Auf Wiedersehen!

mulqan: geworfen, hingeworfen liegend

laqan (ﻰﻘﻟ) pl. ʾalqāʾ: Abfall, Weggeworfenes. LAD: what is thrown away as worthless (wertlos), refuse (Abfall, Müll)

al-tuqan: siehe wqy

lq(ā): Ğ92/11 ??, lqwy, Ğ140/26??, ʾ lqy, Ğ141/29??, 312/, Ğ207/15 ʾilqāʾ : inf. IV. 348/22, 360/13??

ʾalqāʾ (pl. v. laqwa (f)), liqwa (f): female eagle (weibl. Adler), alert woman. (pl. v. laqan): what is thrown away as worthless.

talaqqin (ﻖﻠﺗ): Empfang, Entgegennahme, Erwerbung, Aneignung, Erlernung, Absolvierung (eines Studiums). talaqqin al-ʿulūm fī: Studium an (z.B. einer Universität)

multaqan pl. multaqayāt: Ort der Begegnung, treffpunkt, Sammelstelle, Schnittpunkt, Zusammenfluss, Strassenkreuzung, Treffen, Begegnung, Zusammenkunft, Tagung, Seminar, Kongress. ʾilā multaqan: auf Wiedersehen!

lkʿ

lakīʿ pl. lukaʿāʾ: gemein, schändlich, verworfen, albern

lakāʿa (f): Gemeinheit, Schändlichkeit, Verworfenheit

Lukaʿ b. Lukāʿ: Gestalt aus  apokalyptischen Traditionen, siehe O. L.-K., QSA, n.s. 1, 2006, 49ff.

lkn

(wa-)lakin, lakinna (+Akk. o. Suff.): jedoch, aber, sondern

lkm

lakama/yalkumu: mit der Faust schlagen, boxen

III: einen Boxkampf austragen, boxen (mit jm.)

lakma (f) pl. lakamāt: Faustschlag, Boxhieb

milkama (f): Boxhandschuh

mulākama (f): Boxkampf, Faustkampf

lky

li-kay, li-kai-mā: (Konj)+Subjunktiv: dass, damit, um zu

siehe l o. ky

lm (1)

lam + Apoc.: nicht. lam yaktub: er schrieb nicht

ʾa-lam: etwa nicht? ʾa-lam ʾaqul lakum: habe ich euch etwa nicht gesagt…?

law kana A, lam yakun B: wenn A gewesen wäre, dann würde B nicht

ʾilla … lam …: nur, erst ??

lam-mā: verneint vorläufig (FG§319), Ğ66/15 Q89/19 mit vorangehender Neg.: vielmehr, siehe auch lmā

lm (2)

li-mā: siehe li, warum, weshalb, weswegen (bes. in indirekten Fragen)

li-ma-mā: weshalb das, was Ğ15/10??

li-mā-ḏā: warum (denn)?

lm (3)

lamma/yalummu: sammeln, versammeln, zusammenbringen, wieder vereinigen, ordnen, in Ordnung bringen, etw. ausbessern. Pass.: lumma: von einer leichten Geistesstörung befallen sein/werden,.

IV: befallen, überkommen, einen kurzen Besuch machen

VIII: sich versammeln, sich vereinigen, besuchen.

lamma (f) pl. limām: Sammlung, Versammlung, Besuch, Unheil, Unglücksfall, leichte Geistesstörung, Wahnsinnsanfall.

limma (f) pl. limam: Haarlocke

lumma (f): Schar, Gruppe (v. Leuten), Reisegesellschaft

lamam: leichte Geistesstörung, Q53/31 Paret: gelegentliche Verstösse, Ğ70/5 kleine Sünden, gerinfügige Vergehen (ṣiġār aḏ-ḏanūb)

limāman: gelegentlich selten

lammām: grüne Minze

ʾilmām: Kenntnis (bi einer Sache), Bekanntschaft, Vertrautheit (bi mit). Pl. -āt: Übersicht, Überblick, Resümee

lamman: Q89/19??

lm(a)

li-ma: warum, weshalb. li-ma-ḏā: warum (denn)?

lmā

lammā: als, nachdem, da, weil, mit folgd. Apok.: nicht, noch nicht. Ğ84/31 u.a.: fa-lammā: als, Ğ244/29 als dann??

li-mā: warum, weshalb, weswegen (bes. in indirekten Fragen),

lmḥ

lamaḥa/yalmaḥu: einen flüchtigen Blick werfen (ʾilā o. auf jn.), erblicken, bemerken (jn., etw.), wahrnehmen (ʾan dass),

II: andeuten, zu verstehen geben (ʾilā etw.), anspielen, hinweisen (ʾilā auf),

III: flüchtig o. verstohlen hinblicken (auf jn.)

IV: einen flüchtigen o. verstohlenen Blick werfen, kurz hinblicken (ʾilā o. auf jn./etw.), anspielen, hinweisen. kurz erwähnen, andeuten

VI: plötzlich o. flüchtig erscheinen, sichtbar werden (li jm.)

lamḥ: schneller Blick, Augenblick

lamḥa (f) pl. lamaḥāt: schneller, flüchtiger Blick, Augenwink, Lichtschein, Licht, Aufleuchten des Blitzes, kurzer Überblick (ʿan über), kurzer Einblick (ʿan in),

lammāḥ: schimmernd, glänzend

malāmiḥ: Gesichtszüge, Umrisse, Grundlinien, Hauptzüge, Wesenszüge.

talammuḥī: hinweisend (ʾilā auf)

lmd

k.A.

= l + md, für eine Weile.

lmḏ

siehe tlmḏ.

tlāmḏa (f): Ğ278/13, 322/8 pl.v. tmlḏ ??

talmīḏ: 291/22,??

lmz

lamaza/yalmu/izu: mit den Augen zuzwinkern (jm.), schlecht sprechen (von jm.), bekritteln, tadeln, lästern, schmähen (jm.)

lumaza (f), lammāz: Lästerer, Krittler

lms

lamasa/yalmu/isu: berühren, mit der Hand befühlen, betasten, suchen, fragen (nach ), wahrnehmen, bemerken (hū ʾan etw., dass),

III: in Berührung o. Kontakt sein,

V: befühlen, betasten,

VI: sich gegenseitig berühren,

VIII: erbitten (min hū etw. v. jm.), bitten (li um), ersuchen, dringend bitten, suchen (etw. o. nach etw., Ğ321/3 suchen nach li),

lams: fühlen, Berührung,

iltimās: Bitte, Ersuchen, Gesuch

malmūs: berührt, gefühlt, fühlbar, greifbar, handgreiflich, konkret. bi-ṣifa (f) malmūsa: auf/in konkrete(r)/greifbare(r) Weise, siehe wṣf

Pl. malmūsāt: mit dem Tastsinn wahrnehmbare Dinge

lm ʿ

lamaʿa/yamlaʿu: blinken, blitzen, funkeln, glänzen, schimmern, leuchten, brillieren, glänzen (Schauspieler in einer Rolle), lamaʿa bi-sayfihī: das Schwert schwingen,

II: leuchten, blinken lassen, glänzend machen (etw.), Glanz verleien (einer Sache), polieren, glätten

IV: winken (mit der Hand), hinweisen (ʾilā auf), zu verstehen geben (ʾilā etw.), anspielen (ʾilā auf)

VIII: aufblitzen, erglänzen, funkeln, glänzen

lamʿ , lamaʿān: Glanz, Glänzen, Schimmer, Helle

lumʿa (f) pl. lumaʿ, limāʿ: Schimmer, Lichtblitz, Aufleuchten, Strahl, Glätte, Glanz, Politur, etwas, ein weniges

lāmiʿ pl. lawāmiʿ: glänzend, leuchtend, schimmernd, brilliant, Star-

lmmā??

Ğ45/2?? ʾinna-hū lam-mā lahū?? es ist nicht das, was hat +Subst., lm2 weshalb das, was??, li-mimmā??siehe mm mimmā eine Tatsache die, mlh part.?? gibt’s nicht; māl?? gibt’s nichts. Ğ159/23 lmmā??

siehe lm(ā), lmā.

ln

lan, Konj.+Subjunktiv: nicht (zur Verneinung der Zukunft).

Ğ65/27, Q ʾa- llan??, mit Fragepartikel

lnt

wlnt: Ğ227/8??

siehe lwn, lyn

linta: Q3/159, Ğ 366/22, 368/1: 2.m.sg. lyn, Paret: du warst mild (li zu)

lntbyn

Ğ42/27?? li-natabayyanu: siehe byn, damit wir deutlich erkennen

lnḍf

Ğ53/19??

lhb

lahiba/yalhabu: flammen, lodern

II + IV: zum Brennen bringen, in Brand setzen, entzünden, entflammen, erregen, aufstacheln (etw.)

V: flammen, entflammt sein, brennen (auch übertr. Wange, Zorn, Durst usw.)

VIII: = V, Feuer fangen, sich entzünden, entzündet sein (auch med.)

lahab, lahīb, luhāb: Flamme, Lohe. Name der 111. Sure, auch al-masad (Palmfasern/-bast).??

lahbān, f. lahbā pl. lihāb: heftig dürstend

ʾilhāb: Anzünden, Entflammung

ʾAbū Lahab Ibn ʿAbd al-Muṭṭalib: Halbbruder des Vaters des Propheten. Während des Boykotts löst er sich von den Banu Hāšim und schlägt sich auf die Seite der ʿAbd Šams, mit denen er durch Einheirat verbunden war. Nach ʾAbū ¬ālibs Tod übernimmt er die Führung der Sippe Hāšim und entzieht dem Propheten seinen Schutz, was u.a. schliesslich zur Hiğra führt. Er stirbt kurz nach der Schlacht von Badr, an der er nicht mehr teilgenommen hat. (LP)

lhğ

lahiğa/yalhağu: ergeben sein (bi ei. Sache), anhänglich sein (bi an), verliebt sein (bi in), erpicht/versessen sein (bi auf), beständig/inbrünstig tun (bi etw.), …

IV: jn. veranlassen sich in Danksagungen/Lobpreisungen zu ergehen

XI ilhāğğa: gerinnen, sich verdicken

lahğa (f) pl. lahağāt: Zungenspitze, Zunge, Redeweise, Ton, Mundart, Dialekt, Sprache

luhğa (f): Vorspeise

lhm

lahima/yalhamu +

V, VIII: verschlingen, verschlucken, verzehren, eingeben, inspirieren

IV: verschlingen lassen, eingeben, inspirieren

X: zu finden o. zu erlangen suchen, bitten (Gott um Idee, Lösung etc.), um Eingebung, Inspiration o. Rat bitten, sich inspirieren lassen

lihm pl. luhūm: LAD: old. Siehe auch ʾlh. Siehe auch: allāhhumma (اللهم):  oh Gott!, bei Gott!

lahim, luham: greedy, voracious. Siehe auch: allāhhumma (اللهم):  oh Gott!, bei Gott!

lihamm: getting the lead in a race, liberal, wise, ocean. Ğ303/2, 23??. Siehe auch: allāhhumma (اللهم):  oh Gott!, bei Gott!

lahim u. lahūm: gierig, gefrässig. Siehe auch: allāhhumma (اللهم):  oh Gott!, bei Gott!

allāhhumma (اللهم): oh Gott!, allāhumma ʾillā: es sei denn dass, abgesehen von, höchstens (nach vorangehender Verneinung). allāhumma ʾiḏā: wenigstens wenn, wenn nur. allāhumma naʿam: bei Gott!, ja sicherlich!. (siehe ʾlh)

ʾilhām pl. -āt: Eingebung, Inspiration, Instinkt

istilhām pl. -āt: Suche nach Eingebungen, Empfang von Inspirationen

mulhima (f): Inspiration

mulham: inspiriert

lhw / lhy

lahā/yalhū: sich unterhalten, sich zerstreuen, sich die Zeit vertreiben (bi mit etw.), spielen, tändeln, vertändeln, verplaudern (bi-waqtihī Zeit), sich vergnügen, sich ergötzen, sich erfreuen (ʾilā o. bi an), geniessen (bi etw.).

sich abwenden (ʿan von), zu vergessen suchen, vergessen, aufgeben (ʿan etw.).

lahiya/yalhā: lieben (bi etw.), verliebt sein (bi in), versessen sein (bi auf), sich abwenden (ʿan von), vergessen, aufgeben (ʿan etw.), nicht achtgeben (ʿan auf)

II: ergötzen, belustigen, unterhalten, zerstreuen (bi mit), js. Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen (ʿan von etw. weg, so dass ihm etw. anderes entgeht), abhalten, ablenken, abwenden (ʿan von)

III: sich nähern, nahe sein (jm.)

IV: = II

V + VI: sich unterhalten, sich amüsieren (bi mit etw.), sich ergötzen (bi an), sich ablenken (ʿan von, bi mit)

VIII: dto., spielen (bi mit)

lāhūtī: göttlich, siehe ʾ lh

lw

law: (konj.) wenn (leitet meist irreale Bedingungssätze ein). law ʾanna: dto. vor Nominalsätzen. FG§445: Sätze, deren Vordersatz ein bestimmter hypothetisch angenommener Tatbestand o. Vorgang vorausgesetzt wird. §446: ). law kana A, lam yakun B: wenn A gewesen wäre, dann würde B nicht. Ğ59/25 law A … Pf. B: wenn A wäre B gewesen. ḥattā law: selbst wenn. Ğ88/3, 92/21 ḥattā wa-law??: selbst wenn. Ğ356/6f: kāna … law kāna + Pf.: es wäre … wenn wir (gehabt) hätten. ĞB20/2 lawlā at-ṯabyān lkāna…??

lawlā: wenn nicht, laulānā: wenn wir nicht. Q43/31 warum nicht??

fīmā law: für den Fall, dass…,

wa-law: wenn auch, selbst wenn, wenn doch (Wunsch), Ğ für D’s bien que: obwohl, obschon, wenn auch.

lwb

lāba/yalūbu: herumwandern, umhergehen (ḥawla o. ʿalā nach etw.) was sich in der Nähe befindet, dürsten o. verlangen aber nicht erreichen können.

LAD:

k.w.A.

lwṯr

luar: n.pr. Martin Luther, 1483-1546.

lwğ

lūğ pl. –āt: frz. loge, (Theater-, Freimaurer-) Loge

lwḥ

lāḥa/yalūḥu: erscheinen, auftauchen, sichtbar werden (li jm.), anbrechen, zu erscheinen beginnen (Morgenröte), scheinen, glänzen, schimmern, funkeln, scheinen, den Anschein haben, dörren, sengen, bräunen,

II: ein Zeichen geben, winken (ʾilā, bi, li jm. mit), Signal geben, signalisieren, anspielen auf (bi), zu verstehen geben, andeuten (li jm. bi etw.), schwingen, hin- u. herschwenken (bi etw.), grau machen ( Haupt v. Greisenalter), verbrennen, bräunen (jn., Sonne), täfeln, mit Dielen belegen, mit Holz verkleiden,

IV: erscheinen, schimmern, funkeln, schwenken,

VI: nach und nach auftauchen, allmählich erscheinen, sichtbar werden

lawḥ pl. ʾalwāḥ, ʾalāwīḥ: Tafel, Platte, Planke, Bohle, Brett, Brettchen, Holzschild, Schulterblatt. LAD: auch lawḥa (f): board, slab, slate to write upon, plank, wing of a door, shoulder-blade, also: lūḥ: air, atmosphere. lūḥ, luʾuḥ: thirst.

lāʾiḥa (f) pl. –āt, lawāʾiḥ: Liste, Aufstellung, Verzeichnis, Tabelle, Tafel, Statut, Satzung, amtliche Verordnung, Verfügung, Regelung, Bestimmungen, nähere Vorschriften (zu einem spez. Gegenstand), Instruktion, Vorschrift, Dienstanweisung, Programm, Plan, Vorlage (für ein Gesetz im Parlament). Pl. lawāʾiḥ: äussere Anzeichen, Erscheinungsformen. lawāʾiḥ at-taʿab: Ermüdungserscheinungen. lāʾiḥa al-muraššaḥīn: Kandidatenliste (einer Partei, syr.). lāʾiḥa as-safar: Fahrplan. lāʾiḥa at-taṣrīf: Paradigmentafeln (gramm.). lāʾiḥa aaʿām: Speisekarte. ʾia l-qānūnīya, lāʾia l-qanūn: Gesetzesentwurf, Gesetzesvorlage (im Parlament). lāʾiḥa tanfīḏīya: Durchführungsbestimmungen (zu einem Gesetz o. Vertrag)

lwṭ

lāṭa/yalūṭu: haften (bi an), mit Lehm bestreichen, verputzen (Wand)

liyāṭ: Putz, Verputz

lūṭ: Lot (n.pr.bibl.)

lūṭī: Sodomit, Päderast, Homosexueller, homosexuell

liwāṭ, luwāṭ u. liwāṭa (f): widernatürliche Unzucht, Sodomie, Päderastie, Homosexualität

lwq

lūqā: Lukas (Evangelist)

k.w.A.

lwkātš, ğwrğ

Georg Lukács, 1885-1971. Taktik und Ethik, 1919; Geschichte und Klassenbewusstsein, 1923: MPL: Buch mit gewaltiger Wirkung: Versuch die marxistische Gesellschaftsphilosophie im Licht der Notwendigkeiten revolutionärer Praxis neu zu formulieren, Beziehungsbestimmung zw. bürgerlichem Humanismus u. revolutionären Notwendigkeiten. Wie kann der Marxismus gefasst werden, dass er ein effektives Werkzeug für die Erkenntn. d. Wirklichkeit und den Kampf um Sozialismus darstellt? Marxismus = Weiterführung der dt. idealistischen Philosophie. Gesamtinterpretation des Bewusstseins- u. Kulturprozesses d. bürgerl. Ges. auf Grund Marx’ Kateg. von Verdinglichung und Warenfetischismus. Warenbeziehung verdeckt die Wirklichkeit, und verwandelt Menschen selbst in eine Ware. Entfremdung von der selbstgeschaffenen Wirklichkeit (?) nur durch reale geschichtliche Bewegung u. sozialist. Revolution, ges. Subjekt-Objekt-Beziehung nur durch Revol. u. Proletariat (ident. Subj.-Obj.) aufzuheben. Untersucht dann Verhältnis von Arbeiterklasse, Klassenbw. u. revol. Partei. Klassenbewusstsein = bewusst gewordener Sinn der gesch. Lage der Klasse. Richtiges Klassenbw. sei auf das Ganze der Gesellschaft zu beziehen, das BW, das die Menschen hätten, wenn sie ihre Lebenslage vollkommen erfassen könnten. Entsprechender Begriff der Totalität als zentrale Kategorie marxist. Analyse. Partei als Gewissen der gesellschaftlichen Sendung des Proletariats. Ihre Rolle aktiv, ihre Kraft moralisch. Zugleich Produkt und Produzent der realen revol. Massenbewegungen. L’s Bestimmung d. Klassenbewusstseins formulierte eine Alternative gegenüber dem Opportunismus der II. Internationale, die sich dem Massenbewusstsein anzupassen suchte u. damit ihre Politik legitimierte. Leitmotiv von Geschichte u. Klassenbewusstsein: Marxismus als Methode zur Analyse der Gesellschaft, die der Logik des realen geschichtlichen Prozesses folgt.

lwl(ā)

law-lā: wenn nicht, laulānā: wenn wir nicht. Q43/31 warum nicht??

lwm

lāma/yalūmu: tadeln, schelten (o. ʿalā wegen), Vorwürfe machen

II: heftig tadeln (jn.)

IV: = I

V: sich Vorwürfe machen, zaudern, sich Zeit nehmen (o. ʾalā bei o. für etw.), hinziehen

VI: sich gegenseitig Vorwürfe machen

VIII: getadelt werden

X: Tadel verdienen

lawm, lawma (f): Tadel, Vorwurf

luwama (f), lawwām: strenger Tadler, Kritiker, viel tadelnd

lāʾim pl. luwwam, luwwām, luyyam: Tadler, Ankläger

malām, malāma (f) pl. malāwim: Tadel, Vorwurf

lwn

II lawwana/yulawwinu: bunt machen, färben, bemalen, schminken (etw.)

V: gefärbt sein/wd., sich färben, die Farbe ändern, bunt, verschiedenfarbig sein, wankelmütig sein

lawn pl. ʾalwān: Farbe, Färbung, Farbton, Tönung, Schattierung, Gesichtsfarbe, Teint, Art, Sorte, Gattung, Gericht (Essen). Pl. ʾalwān (+ Gen. o. min): alle möglichen, alle Arten von, allerhand. …

lawnī: farbig, Farben-

talwīn pl. –āt: Färbung, Malerei (in Farben), Kolorierung (einer Zeichnung). Pl.: tawīnāt: Färbungen, Farbtöne

lwy

lawā/yalwī: drehen, krümmen, biegen, umbiegen, verdrehen, umwenden (Kopf), abwenden (Gesicht), sich umwenden, sich zuwenden (ʿalā jm./etw.), zurückdenken (ʿalā an), sich kümmern (ʿalā um), …

II: biegen, beugen, neigen, drehen, wenden, krümmen, verdrehen, verwickeln

IV: drehen, biegen, wenden, krümmen, abwenden,

V: gedreht, gewunden, gebogen, gedreht werden,…

VII: sich drehen

VIII: gekrümmt sein, gedreht, verdreht, verbogen werden, sich winden (auch übertr.)

lawan pl. ʾalwāʾ: Bauchgrimmen, Leibschmerzen, Qual, Mühe und Not,

liwan pl. ʾalwāʾ, ʾalwiya: Krümmung

liwāʾ pl. ʾawiya (f), ʾalwiyāt: Banner, Fahne, Standarte, Brigade, Generalmajor, Provinz,…

lyb

k.A.

lybrl

lībrālī: liberal

lībrālīya (f): Liberalismus

lyt

layta + N. i. Akk. o. Suff.: wollte Gott + N. (vgl. AW), Ğ57/17 laytanī: wollte Gott mich, auch mit ʾanna: wollte Gott!, oh dass doch!. yā layta (allein): wäre es doch so!. laytanī muttu li-ʾağlika: wollte Gott ich wäre für dich gestorben!. laytahū kāna hunā: wenn er doch hier wäre!. yā layta kāna yaḏhabu: wäre er doch gegangen! layta šiʿrī: wüsste ich doch!

lytny

Ğ57/17 siehe lyt

lys

laysa: (ohne Impf.:) etw. o. jm. nicht sein (bi o. flg. Akk.), nicht existieren, nicht (mit flg. Verb),

Sg.: laysa/laysat/lasta/lasti/lastu; Dual: laysā, laysatā, lastumā; Pl.: laysū, lasna, lastum, lastunna, lasnā

laysa ʾillā: (am Satzende:) nur, sonst nichts

laysa … siwā: nichts anderes als, nur

laysa … faqad …bal/ʾaiḍan: nicht nur, … sondern auch. laysa … fa: nicht … sondern Ğ57/5

laysa... bal ʾaiḍan: nicht nur … sondern auch (Ğ15/23)

laysa li: nicht haben, nicht besitzen

laysa linā šayʾan: wir haben nichts. Ğ123/25 laysa bi-šayʾin: hinfällig sein, nichts haben, nichts wert sein??

laysa lahu ʾan: es steht ihm nichts zu, er darf nicht

laysa min: nicht gehören zu, nicht zu tun haben mit

ʾa-laysa ka-ḏālik?: nicht wahr?

lastu bi-fāʿilin: ich kann es nicht tun (laysa+bi+Partizip: etwas nicht können)

laysa hāā??

lyq

lāqa/yalīqu: sich schicken, sich ziemen, sich gehören (bi für jn.), passen (bi zu), würdig sein (bi js.), geeignet sein, tauglich sein (bi für), passend sein, gut sitzen (Kleid)

līqa (f) pl. liyaq: Büschel Baumwolle o. Seidenfäden, das ins Tintenfass getan wird, Glaserkitt, Lehm, Mörtel

liyāqa (f): Schicklichkeit, Anstand, richtiges, einwandfreies Verhalten, Würdigkeit, Verdienst, Fähigkeit, Geschick, Tüchtigkeit,

ʾalyaq El.: passender, angebrachter, geeigneter (bi für), besser angepasst, anständiger, taktvoller.

lāʾiq: passend, geziemend, angepasst, geeignet, tauglich, würdig, anständig, taktvoll

lykn

lykn: Ğ251/26??

lyl

layl: Nachtzeit, Nacht (als Zeitbegriff). laylan: nachts. layla nahāra: Tag und Nacht.

layālī: (syr.) eine bestimmte Art Gesang

lyn

lāna/yalīnu: weich, zart, sanft, milde, biegsam sein/werden, weichen, nachgeben, sich erweichen, sich besänftigen, milder, freundlicher werden. lā yalīnu: unbiegsam, unbeugsam. lānat qanātuhū: sich nachgiebig zeigen, nachgeben, sich breitschlagen lassen

II + IV: weich machen, erweichen, besänftigen, mildern, mässigen (etw.)

III: sanft, gütig, freundlich sein (zu jm.), mit Güte und Milde behandeln (jn.)

V: weich werden, sich erweichen

līn: Weichheit, Zartheit, zarte Behandlung, Sanftmut, Biegsamkeit, Nachgiebigkeit, Schmiegsamkeit, Diarrhö, Durchfall,

lynyn

n.pr., Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin (1870-1924)

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