nūn ن


nāʾl

nāʾila (f): Ğ102/4: Name einer vorisl. Gottheit

nās

nās (koll., auch f.): Menschen, Leute. Siehe ʾ n s.

nāq

nāqa (f): Kamelin. siehe nwq.

nān

bi-nān: falsch gelesen, siehe bn

nʾy

naʾā/yanʾā: fern sein, fern bleiben (ʿan von), sich fernhalten, weggehen, sich entfernen (ʿan von)

III: weit entfernt halten (jn./etw. ʿan von)

IV: entfernen (jn. ʿan von)

VI: sich voneinander entfernen, voneinander entfernt sein, sich fernhalten, entfernt sein (ʿan von)

VIII: entfernt sein, sich entfernen (ʿan von)

naʾy: Entferntsein

nbʾ

nabaʾa/yanbaʾu: hoch, erhaben sein, über (ʿalā ) jn. kommen, jn. überwältigen, sich abwenden, sich zurückziehen (ʿan von), abgestossen sein (ʿan von)

II: benachrichtigen, unterrichten, in Kenntnis setzen (ʿan o. bi von etw.), verkünden (ʿan o. bi etw.), zeugen (ʿan von), bekunden, offenbaren (ʿan etw.)

IV: benachrichtigen (bi von), mitteilen (bi etw.),

V: vorhersagen, prophezeien (bi etw.), sich für einen Propheten ausgeben

X: um Nachricht bitten, sich erkundigen (nach)

nabaʾ pl. ʾanbāʾ: Nachricht, Neuigkeit, Kunde, Ankündigung, Bericht, Meldung, Paret Q7/175 Geschichte

tanbīʾ: inf. II.

nbt

nabata/yanbutu: keimen, spriessen, wachsen (Pflanzen, Zähne etc.), heranwachsen, Pflanzen hervorbringen (Boden)

II: pflanzen, säen (etw.)

III: k.A., Ğ188/14??

IV: keimen lassen (Samen), wachsen lassen, anpflanzen (etw.)

X: anpflanzen, anbauen (Pflanzen), züchten (etw.)

nābit: PA I.

nabt: Keimen, Wachsen, Pflanzenwuchs, Vegetation, Gras, Kraut, Keim, Pflanze. quwwat an-nabt: Keimfähigkeit

nabta (f): Pflanze, Spross, Keim

nabāt (koll.): Pflanzen. Pl. nabātāt: Pflanze, Gewächs

nabātī: Pflanzen-, pflanzlich, botanisch, Botaniker, Vegetarisch, Vegetarier

nbḏ

nabaḏa/yanbiḏu: aus der Hand schleudern, wegwerfen (etw.), verstossen, beseitigen, entlassen, zurückweisen, aufgeben, sich zurückziehen, sich abwenden, brechen, vertragsbrüchig werden (ʾilā jm. gegenüber),

II: = I, keltern

III: sich trennen (von), sich widersetzen (jm.), nābaḏahū l-ḥarba: jm. den Krieg erklären

IV: keltern

VI: miteinander verfehdet sein

VIII: sich zurückziehen,

nabḏ: Wegwerfen, Verwerfung, Aufgabe, Verzicht, pl. ʾanbāḏ: kleine Menge, Geringes, Kleinigkeit

nubḏa (f) pl. nubaḏ: kleines Stück, Teil, Abschnitt, (Zeitungs-) Artikel, Aufsatz, Traktat, kleine Annonce.

nabīḏ: weggeworfen, verworfen, verstossen, entlassen. Pl. ʾanbiḏa (f): Wein, P.M. Fields, ṬHxxxvii/175n: “certain slightly fermented beverages, that are allowed” (während Wein verboten ist).

nbr

nabara/yanbiru: heben, erheben, die Stimme erheben, hervorheben, betonen, anschreien (jn.), schreien

VIII: anschwellen

nabr: Hervorhebung, Betonung, Nachdruck, Akzent, Betonung (phon.)

nibr, ʾanbār pl. ʾanābir, ʾanābīr: Scheune, Speicher, Vorratshaus, Warenlager

minbar pl. manābir: Kanzel (in Moschee o. Kirche), Rednerpult, Tribüne. Diskussionsforum (äg.)

minbār pl. manābīr: Darm. minbār maḥšīy: Wurst

nbš

nabaša/yanbušu: ausgraben, exhumieren ( einen Toten), aus dem Boden graben (etw.), wieder hervorgraben (übertr. etw. Vergangenes, Altes), aufdecken, ans Licht bringen, enthüllen (Geheimnis)

II: suchen, stöbern, wühlen (in etw.)

nabš: Ausgrabung, Untersuchung, Aufdeckung, Enthüllung. nabš al-qubūr: Grabschändung, Leichenraub

nabbāš: Ausgräber (v. Toten, eines Schatzesetc.), Leichenräuber

nabīš: ausgegraben

ʾunbūš, ʾunbūša (f) pl. ʾanābīš: Ausgrabung, Ausgegrabenes

nbḍ

nabaḍa/yanbiḍu: schlagen, pulsieren (Herz, Puls),

nabaḍa/yanbuḍu: abfliessen (Wasser)

nabḍ, nabaḍ pl. ʾanbāḍ: Pulsieren, Pulsschlag, Puls

nabḍa (f) (n.vic.) pl. nabaḍāt: Pulsschlag, Impuls (el.)

nābiḍ: pulsierend, schlagend, Sprungfeder, Triebfeder

nbṭ

nabaṭa/yanbu/iṭu: hervorsprudeln, herausströmen (Wasser)

II: (äg.) kritisieren, spotten (ʿalā über jn.)

IV: hervorsprudeln lassen, quellen lassen (etw.), finden, stossen (auf Wasser, Öl, etc.), erschliessen (Quelle)

X: finden, stossen auf ( Wasser, Öl, etc.), erschliessen (Quelle), erfinden, entdecken, ersinnen, herausfinden (etw.), herleiten, entnehmen (etw. min von, aus), ableiten, folgern (etw. min aus)

nabaṭ;: Tiefe, tiefstes Inneres

an-nabaṭ, al-ʾanbāṭ: die Nabatäer

nabaṭī: nabatäisch, Nabatäer

an-nabaṭīya (f): das Nabatäische

istinbāṭ: Entdeckung, Erfindung, Ableitung, Deduktion (philos.), Schlussfolgerung, Prägung eines neuen Wortes aus einer altarab. Wurzel nach einem arab. Formtyp (lex.)

mustanbiṭ: Entdecker, Erfinder

mustanbaṭāt: Entdeckungen, Erfindungen

nbʿ

nabaʿa/yanbu/i/aʿu: quellen, hervorsprudeln, herausfliessen (min aus), entspringen (Fluss), entströmen (min ei. Sache, z.B. Duft), hervorgehen, stammen (min aus)

IV: hervorsprudeln lassen, herausfliessen lassen (etw.)

nabʿ: Baum aus dessen Holz Pfeile hergestellt werden, Quelle. qaraʿa n-nabʿa bi-n-nabʿi: die Klinge mit dem Gegner kreuzen. LAD: Quelle, Ursprung. n.un. (f): a mountain-tree and it’s wood of wich arrows and bows re made, white poplar (weisse Pappel), pole of a carriage (?? einer Kutsche). nabʿa (f): weak source (schwache Quelle), Ğ336/13.

manbaʿ pl. manābiʿ: Quelle, Quell, Ursprung

yanbūʿ

nbl

nabala/yanbulu: Pfeile schiessen (nach jn.)

nabula/yanbulu: edel, grossmütig, vornehm sein, erhaben sein (ʿan über)

nabl (koll., n.un. (f)) pl. nibāl, ʾanbāl: Pfeile.

nubl u. nubāla (f): Adel, Vornehmheit, Grossmut

nabl u. nabīl pl. nibāl, nubalāʾ: edel, erhaben, adelig, vornehm, grossmütig, ausgezeichnet. nabīl pl. nubalāʾ: (früher) Titel für Mitglieder des äg. Königshauses.

nbh

nabaha/yanbuhu, nabiha/yanbahu, nabuha/yanbuhu: bekannt, berühmt sein.

nabiha/yanbahu: achten, achtgeben, merken (li auf), beachten (li etw.), aufwachen, erwachen.

II: aufmerksam machen, hinweisen (ʾilā o. ʿalā auf), Kenntnis geben

IV: wecken, wachrufen,

V: bemerken, gewahr werden, wahrnehmen,

VIII: auf der Hut sein, wach sein, wachen, erwachen, aufwachen, bemerken, wahrnehmen, begreifen (ʾilā o. li etw.), sich bewusst sein (ʾilā o. li ei. Sache), aufmerken (ʾilā o. li auf), wieder zu sich kommen (li-nafsihī).

nubh: Einsicht, Scharfsinn, Verständnis, Aufmerksamkeit, Wachsamkeit

nabih u. nabīh pl. nubahāʾ: edel, vornehm, hervorragend, ausgezeichnet, berühmt, einsichtig, scharfsinnig

munabbih: weckend, warnend, erregend, reizend, Pl. -āt: Wecker, (Auto)hupe, Erregungsfaktor, Reizmittel, Stimulans, Reiz (auch biol., physiol.), munabbih ḥissī: Sinnesreiz

tanbīh: Wecken, Aufwecken, Erweckung, Anregung, Reizung, Wachrufung, Warnung, Benachrichtigung. Pl. -āt: Anreiz, Reiz, Ermahnung, Rat, Belehrung, Hinweis, Notabene, Anmerkung in Büchern

intibāh: Aufmerksamkeit, Wachsamkeit, Umsicht, Sorgfalt, Vorsicht, Beachtung, Achtung!

nbw

nabā/yanbū: fern sein, sich entfernen, verfehlen (Pfeil, ʿan das Ziel), abprallen, springen (ʾilā ʿan von nach), nicht übereinstimmen (ʿan mit), im Widerspruch stehen (ʿan zu), widerstreben (ʿan jm.), nicht mögen, als abstossend o. hässlich empfinden (ʿan etw.), nabā bi-hī: jn. abstossen, ärgern, jm. widerstreben, nicht gefallen,

nabīy pl. ʾanbiyāʾ, –ūn: Prophet

nabawī: prophetisch, Propheten- (bes. auf Mohammed bezügl.)

nubūwa (f): Prophetentum

nābin: unpassend, hässlich, abstossend

tnbyh: siehe nbh

tnbyʾ: Ğ69/27

tanabbūʾ: LAD: office of a prophet.

mutanabbī?? Ğ206/23, 212/17 nicht gemocht o.ä.??, Vorgabe der Prophetenschaft??

mtnbyn: Ğ205/17, mutanabbiʾūn??: Ğ278/22

mntāby: Ğ322/21?? LAD: muntāb: visited from time to time, visiting

ntb

k.A.

ntğ

natağa/yantiğu: gebären, werfen, entstehen aus (ʿan), sich ergeben, folgen, hervorgehen, resultieren aus (ʿan o. min).

IV ʾantağa/yuntiğu: gebären, werfen (Junges), produzieren (), hervorbringen, erzeugen, herstellen, schaffen, hervorrufen ().

V: LAD: result, follow

VI: k.A. Ğ180/22??

X: erschliessen, folgern, ableiten, herleiten aus (min), eine Schlussfolgerung ziehen aus (min).

nitāğ: Gebären, Wurf, Produktion

natīğa (f) pl. natāʾiğ: Ergebnis, Folge, Resultat, Konsequenz, Ausgang (z.B.v. Wahlen), Produkt, Wirkung, Erfolg, Ertrag, Gewinn, (techn.) Leistung, Folgerung, Almanach, Kalender. [siehe auch ğyʾ]. Ğ42/19??. MF, “burhān”: log. Schluss??

natīğata (f): Präp.: infolge

natīğatan (f) li: infolge

bi-l-natīğati(?): folglich, infolgedessen

ʾintāğ: Zucht, Züchtung, Erzeugung, Produktion (für Debrays production), Produktivität, Schaffen, Leistung, Resultat,

qawāt al-ʾintāğīya: Produktivkräfte

ʾintāğī: Produktions-

ʾintāğīya (f): Produktivität

istintāğ, pl.: istintāğāt: Folgerung, Schlussfolgerung, Deduktion (MPL: nach Regeln des logischen Schliessens das Ableiten einer Aussage (Konklusion) aus anderen Aussagen (Prämissen). Für die wissenschaftliche Erklärung spielt das deduktiv-nomologische Schema eine bedeutsame Rolle. Darin wird das zu Erklärende logisch notwendig deduziert aus den Antezedenzbedingungen, d.h. der allgemeinen Gesetzesaussage und mindestens einem singulärem Satz, der die begleitenden Umstände des zu erklärenden Ereignisses darstellt. (…).), Ableitung

nātiğ: sich ergebend, hervorgehend, entstehend aus (ʿan), Ergebnis

muntiğ: gebärend, fruchtbringend, fruchtbar, schlüssig, Pl. -ūn: Erzeuger, Produzent, Filmproduzent. ??marx/len.WB??. MF “burhān”: im Zshg. mit dem log. Schluss: hervorbringend li etw..

nthāʾ

intihāʾ: Ende, Vollendung. Siehe nhw/nhy.

nthn

tuntahunna: Ğ87/12 IV tufʿalunna – nth k.A. ??, siehe nhy??

nṯr

naṯara/yanṯu/iru: zerstreuen, verstreuen, ausstreuen, streuen (ʿalā etw. über), in Prosa schreiben

II: verstreuen, ausstreuen

VI + VIII: ausgestreut o. zerstreut werden, sich zerstreuen, abfallen, ausfallen

naṯr: Zerstreuung, ungebundene Rede, Prosa

mutanāṯir: verstreut

nṯy

ʾunṯā pl. ʾunu,ʾinā, ʾanāā: women, female, inanimate object. (LAD, Schreibweisen??)

nğb

nağuba/yanğubu: edel geboren, vornehm, ausgezeichnet, hochsinnig, grossmütig sein

IV: dto., das Leben schenken (einem Kind), gebären (ein Kind), erzeugen, hervorbringen (jn.). ʾanğaba minhā: er hatte Kinder von ihr.

VIII +

X: auslesen, auswählen (etw.)

nağb, nuğuba (f): edel, vornehm, grossmütig

nağāba (f): Adel, Vornehmheit, Vortrefflichkeit

nağīb pl. nuğub, nuğabāʾ, ʾanğāb: von edler Rasse, edel geboren, vornehm, ausgezeichnet, vortrefflich

nağğāb: Dromedarreiter, Kurier

intiğāb: Wahl, Auslese

nğḥ

nağaḥa/yanğaḥu: glücklich verlaufen, gelingen, wohl gedeihen, Erfolg haben (in), erfolgreich sein, bestehen (Prüfung).

II+IV: Erfolg geben, gelingen lassen.

nuğḥ: günstiger Ausgang, Erfolg, Gedeihen

nağāḥ: günstiger Ausgang, Gedeihen, Pl. -āt: Erfolg, Bestehen (Prüfung).

ʾinğaḥ El.: erfolgreicher, Ğ109/27 ʾanğaḥ??

nğd

nağada/yanğudu: helfen, beistehen ( jm.),

nağida/yanğadu: schwitzen

II: ausstatten, möblieren, polstern. kämmen, krempeln, schlagen (al-quṭna Baumwolle),

III + IV: = nağada

IV: im Hochland reisen (in Arabien). LAD: help, favour, rise, be high, come to Nağd

V: be high

X: um Hilfe bitten (jn.), Hilfe suchen (o. bi bei), sich etwas herausnehmen, sich erkühnen (ʿalā gegen jn.)

nağd pl. niğād, nuğūd: Hochland, Hochebene, d. arab. Hochland.

nağda (f) pl. nağadāt: Hilfe, Unterstützung, Notlage, Unglück, Not, Mut. Ğ264/3 n.pr. nağda ibn ʿāmir al-ḥanāfī ??.

minğad: LAD: broad golden necklace (Halskette) set with jewels, rope

nğḏ

nağaḏa/yanğiḏu: belästigen ()

manāğiḏ: Maulwürfe

munağğaḏ: LAD: grown wise by sad experience

nğr

nağara/yanğuru: behauen, abhobeln (Holz). LAD: inf. nağr, cut or plane wood, make a roof entirely of wood, bolt the door with a wooden bar, beat, prepare the dish, inf. nağar: be seized with violent thirst

II: hobeln, glätten, bearbeiten (Holz, v. Zimmermann). inf. tanğīr: hew wood, carry on the trade of a carpenter or joiner.

IV: inf. ʾinğār: feed one on the dish

V: inf. tanağğur: be hewn, planed.

nağr: Hitze, heisse Tageszeit

nağğār pl. nağğārūn: Zimmermann, Tischler

nuğār: Ursprung, Abstammung, Wurzel

nuğāra (f): Holzspäne

nğrān: Ğ210/16 n.loc??

nğz

nağaza/yanğuzu: ausführen, durchführen, vollenden,

nağiza/yanğazu: ausgeführt, durchgeführt, vollendet, erreicht werden;

II: ausführen, durchführen, erfüllen;

III: kämpfen (gegen jm. hu),

IV ʾanğaza/yunğizu: ausführen, durchführen, vollenden, fertigstellen, verrichten, vollziehen, erfüllen, erledigen, jm. den Todesstoss geben (ʿalā); Ğ für Debrays: réaliser.

nağz: Ausführung, Durchführung, Vollendung, Erfüllung

munğazāt: Leistungen, Erfolge, Errungenschaften

tanğīz = ʾinğāz

ʾinğāz: Ausführung, Durchführung, Vollendung, Fertigstellung, Verrichtung, Vollzug, Erfüllung. Pl. -āt: Leistungen, Erfolge, Errungenschaften

nğš

nağāšī, niğāšī: Negus (früherer äthiop. Kaisertitel).

nğʿ

nağaʿa: nützlich, zuträglich sein, gut anschlagen, wohl bekommen, gute Wirkung tun.

II+IV: = I

VIII: seine Zuflucht nehmen

X: suchen (Weide, auch: Ruhe, Erholung etc.)

nağʿ pl. nuğūʿ: Weiler, Dörfchen

nuğʿa (f): Nahrungssuche

nağāʿa: (bes. tun.) Wirksamkeit, Effektivität, Nützlichkeit, Bekömmlichkeit

nāğiʿ: wirksam, effektiv, nützlich, zuträglich, wohltuend, bekömmlich

nğl

nağala/yanğalu: zeugen (Sohn)

nağl pl. ʾanğāl: Sprössling, Sohn, Nachkommenschaft

nğm

nağama/yanğumu: erscheinen, aufgehen, sich ergeben, folgen, erwachsen, entspringen, resultieren (min o. ʿan aus). nağama qarnuhū: sich zu zeigen beginnen.

II: die Sterne beobachten, aus dem Lauf der Gestirne die Zukunft voraussagen, Astrologie treiben, in Raten zahlen.

V: die Sterne beobachten, aus den Sternen die Zukunft voraussagen

nağm pl. nuğūm: Rate, Teilzahlung.

nuğūman Adv.: ratenweise, in Raten

nağm pl. nuğūm, ʾanğum: Gestirn, Himmelskörper, Stern, Glücksstern, Sternbild, Star, (koll.) Kraut, Gras,

tanğīm: Sterndeutung, Astrologie

nağğām u. munağğim pl. –ūn: Astrologe

munağğim: (aus den Sternen) voraussagend

munağğam: (aus den Sternen) vorausgesagt Ğ60/14??

nğw

nağā/yanğū: sich retten, gerettet werden, sich in Sicherheit bringen (min vor), entkommen, entrinnen (min einer Sache), frei werden (min von),

II + IV: befreien, retten, in Sicherheit bringen,

III: zuflüstern, anvertrauen (bi etw.),

VI: einander zuflüstern,

X: sich retten, entkommen, befreit werden (min von)

nağan (): Befreiung, Rettung

nağāh (f): Entkommen, Flucht, Gerettetsein, Rettung, Heil

nāğī: LAD: who escapes, etc.??, rescued, swift, elected, predestinate to the grace of god.

nāğīy pl. ʾanğiya (f): Geheimnis, Vertrauter, Busenfreund

nāğīya (f): Ğ300/1ff: ??

nḥb

naḥaba/yanḥi/abu +

VIII: schluchzen, weinen, klagen

naḥb: Weinen, Schluchzen, Seufzen, Klage, Zeit, Zeitraum, Frist, Tod. qaḍā naḥbahū: sein Gelübde einlösen, sein Leben beschliessen, sterben

nḥt

naḥata/yani/utu: behauen, bearbeiten, glätten (Stein), schnitzen (Holz), aushauen, meisseln (z.B. Statue), einmeisseln (etw., fī, ʿalā in), zurechtmeisseln, gestalten, formen (etw.)

naḥt: Holz- o. Steinarbeit, Bildhauerei, Zusammenfügung v. zwei Wörtern zu einem mit Reduzierung der Bestandteile (lex.), Profil (eines Reifens)

naḥtī: Bildhauer-

nuḥḥāt: Steinmetz, Steinschneider, Bildhauer

manḥūta (f) pl. –āt: Relief. manḥūta ḥağarīya: Steinrelief.

nḥr

naḥara/yanḥuru: die Kehle abschneiden (einem Tier), schlachten, töten (ein Tier).

VI: sich streiten zanken, sich gegenseitig morden, zerfleischen.

VIII: Selbstmord begehen, sich selbst versenken (Schiff), sich erhängen (intaḥara šanqan)

naḥr: Tötung, Schlachtung, yawm an-naḥr: Opfertag (10.Šū l-ḥiğğa)

naḥr pl. nuḥūr: oberer Teil der Brust/Kehle

intiḥār pl. -āt: Selbstmord, Selbstversenkung

nḥz

k.A.

nḥl

naala/yanu/alu +

naḥula/yanḥulu +

naila/yanalu: abgemagert sein, abmagern, abnehmen, dünn wd.

naḥala/yanḥalu: eine Schenkung machen (jm.), beschenken (jn.), (fälschlich) zuschreiben, beilegen (jm. etw.)

IV: abzehren, ausmergeln (jn.), schwächen (etw.)

V +

VIII: sich zuschreiben, für sich selbst (li-nafsihī) in Anspruch nehmen, sich fälschlich zulegen, sich beilegen, sich anmassen (etw.), annehmen (eine Religion), entlehnen, übernehmen (Fremdwörter), sich verlegen (auf etw.), sich widmen (einer Sache). intaḥala l-ʾislām: sich zum Islam bekennen. …

naḥl: fälschliche Zuschreibung (bes. v. altar. Versen an einen Dichter). koll., n.un. (f): Bienen, Biene

naḥal: Auszehrung

nala (f) n.un.: Biene. (äg.) Kreisel

nila (f) pl. nial: Gabe, Geschenk, Glaubensrichtung, Sekte

intiḥāl: Anmassung, Aneignung, literarischer Diebstahl, Plagiat

nḥw

naḥā/yanḥā/ū: seinen Weg richten, sich wenden (nach ), die Richtung einschlagen,

II: beiseite schieben, entfernen (ʿan von),

IV: abwenden, sich wenden (gegen ʿalā),

naḥw pl. ʾanḥāʾ: Richtung, Seite, Teil, Weg, Methode, Art u. Weise, (+ Gen.:) entsprechend, ähnlich, wie, etwa so wie, Grammatik, Syntax, ʿalā naḥwi mā: in der Art wie, so wie. ʿalā naḥwin mā: ziemlich. ʿalā hāḏā n-naḥwi: auf diese Weise, in diesem Sinne. wa ʿalā hāḏā n-naḥwi: und so fort. fī naḥwi s-sāʿati sābaʿat??: etwa um 7h. min naḥwī: ich für meinen Teil, was mich betrifft. naḥwan min: ungefähr (+ Zahl). fī ʾanḥāʾi l-ʾarḍ??: auf der ganzen Erde. …, fī naḥwi: etwa, gegen…, Ğ116/20 bi-naḥwi:??, Ğ202/8??

naḥwa Präp.: in der Richtung nach, nach…hin, entsprechend, wie, wie z.B., etwa, ungefähr.

naḥwī: syntaktisch, grammatisch, Pl. –ūn: Grammatiker, Philologe.

manḥan (منحًى) pl. manāḥin: Ziel, Zweck, Art des Handelns, Richtung, (rhetorisch-literarische) Form, Gebiet, Bezirk, Bereich

tanḥiya (f): Beseitigung, Entfernung, Ausschaltung. tanḥiya aḏ-ḏāt: Ausschaltung des Ich (psych.)

nāḥin (ﺡﺎﻧ) pl. nuḥāh (f): Grammatiker, Philologe.

nāḥīya pl. nawāḥin: Seite, Richtung, Gesichtspunkt, Aspekt, Gegend, Bereich, Gebiet, Bezirk, Distrikt, Kanton, Teil eines Regierungsbezirks (etwa Landkreis), seitlich gelegene, abgelegene Stelle, Winkel (z.B. d. Zimmers). nāḥīyata: in Richtung auf, nach, zu … hin. min nāḥīyati: hinsichtlich, in Hinsicht auf, seitens., …,  min an-nāḥīyati al-ʾaškarīya: vom militärischen Standpunkt. Ğ85/18, 19: min nāḥīyati l-ʾumm: mütterlicherseits??. Ğ185/7 bi-nāḥīya: von seiten, seitens ??

nḫb

naḫaba/yanḫubu+

VIII intaḫaba/yantaḫibu: auslesen, auswählen, wählen, erwählen.

(keine weiteren Angaben)

naḫb: Auswahl, Wahl, Schluck, den man auf js. Wohl trinkt.

nuḫba (f) pl. nuab: ausgewähltes Stück, Auslese, Elite.

intiḫāb pl. intiḫābāt: Wahl (auch Pol.), Auslese.

intiḫābī: zur Wahl gehörig, Wahl-, selektiv. aḏ-dātīya al-intiḫābīya: selektiver Subjektivismus (Phil.).

nāḫib pl. -ūn: Wähler.

muntāḫib pl. ūn: Wähler

muntaḫab: (aus)gewählt. Pl.-ūn: Gewählter. Pl.-āt: Auswahlmannschaft, ausgewählte Stücke, Anthologie.

nḫr

naḫara/yanḫu/iru: inf. naḫr, naḫīr, schnauben, schnarchen, nagen (an etw.), sich hineinbohren, sich hineinfressen (in, Wurm), zerfressen, anfressen, entnerven, zum Verfall bringen (etw.)

naḫira/yanḫaru: inf. naḫar, zerfressen, angefault, durchlöchert sein, verderben, faulen, zerfallen

minḫar pl. manāḫir: Nasenloch, (sg. u. du.) Nase

minḫār pl. manāḫīr: Nasenloch, Nase

nḫl

naḫala/yanḫalu: sieben, durchsieben, durchseihen (etw.)

V + VIII: dto.

naḫl (koll., n.un. (f) ): Palmen, Dattelpalmen

naḫīl: Palmen, Dattelpalmen

nd

nadda/yaniddu: davonlaufen, entfliehen, entgleiten, unwillkürlich entschlüpfen, entfahren (ʿan jm. Seufzer, Ächzen), momentan ausbrechen (Gelächter), entgehen (jm. ʿan).

II: blossstellen (jm. bi), kritisieren (bi jm. o. etw.), Kritik üben an (bi).

nidd pl. ʾandād: gleich, ebenbürtig, gleichartig, Gleichgestellter, Partner, Gegner, Rivale.

nadīd pl. nudadāʾ: gleich, ebenbürtig, Rivale

tandīd pl. -āt: Kritik, Schmähung

ndb

nadaba/yandubu: beklagen, beweinen (einen Toten), Totenklage halten (für einen Toten), Totenklage halten (für einen Toten), abordnen (jn, li für ein Amt Amt o. eine Aufgabe), als Vertreter entsenden, delegieren, beauftragen (jn., bi mit). Ğ305/15 ʾilā ??

nadiba/yandabu: vernarben, heilen

IV: = nadiba

VIII: abordnen (jn., li für ein/e Amt/Aufgabe), beauftragen (jn., li zu, bi mit), anvertrauen (jm., li eine Aufgabe), abkommandieren (jn., li zu), (mit nafsuhū:) sich hingeben, widmen (li einer Sache), das Mandat übertragen (einem Staat, ʿalā über), bereitwillig nachkommen (li einem Auftrag), bereit sein (li zu), sich präsentieren (li jm.), sich wenden (ʾilā nach)

nadb: Weinen, Klage, Totenklage, Klagelied, Abordnung, Beauftragung, Delegierung, Ernennung, Bevollmächtigung

nadab pl. ʾandāb, nudūb: Narbe, Wundmal, schorfbedeckte Wunde

mandūb: beweint, beklagt, bedauerlich, beklagenswert, Pl. –ūn: Abgeordneter, Abgesandter, Beauftragter, Vertreter, Pressevertreter, Berichterstatter (einer Zeitung), Bevollmächtigter, empfehlenswert (i.R.). mandūb tiğārī: Handelsvertreter

muntadab: abgeordnet, delegiert, beauftragt, betraut, ernannt, eingesetzt. dawla muntadaba: Mandatsmacht

ndr (1)

nadara/yanduru: selten sein, ungewöhnlich sein

nadura/yanduru: seltsam, aussergewöhnlich sein

V: sich lustig machen (bi o. ʿalā über), scherzen

VI: sich gegenseitig Geschichten und Witze erzählen

nadr: selten, seltsam

nadra, nudra (f), nudūra (f): Seltenheit.

nadratan Adv.: selten. fī nadrati: selten.

nādir: selten, seltsam, ungewöhnlich, ausgezeichnet, kostbar, Sonderling

nādiran Adv.: selten. nādiran mā: selten. fī n-nādiri: selten. nādir al-miṯāl: beispiellos, einzigartig. ʿumla nādira: Metallgeld

nādira (f) pl. nawādir: Seltenheit, seltene Sache, seltene Erscheinung, seltenes Wort, Phänomen, aussergewöhnliche Persönlichkeit, lustige o. originelle Geschichte, Schwank, Witz, Zufall, Vorfall.

ndr (2)

mandara (f), für manẓara (f) pl. manādir: (bes. äg.) Empfangszimmer für männliche Besucher. Pl. manādir (= mağālis): Gesellschaften

ndq

Ğ181/27??

ndm

nadima/yandamu: bereuen (ʿalā etw.)

III: zusammen trinken, zechen (mit jm.)

V: = I

VI: miteinander zechen

nadam: Reue

nadīm pl. nudamāʾ, nidām: Zechgenosse, Freund, Vertrauter

nadman pl. nadāmā: bereuend, reuig, reuevoll

mandam: Reue

munādama (f): Zechgenossenschaft, ertraute Freundschaft

tanaddum: Reue

nādim pl. nuddām: bereuend, reuig, reuevoll

munādim: Zechgenosse, Vertrauter

mutanaddim: bereuend, reuig, reuevoll

ndw

nadā/yandū: rufen (jn.), einladen, einberufen (Versammlung), zusammenkommen, sich versammeln.

nadiya/yandā: feucht, betaut, nass sein. šayʾ yandā lahū al-ğbyn??: eine schändliche, erschütternde, beschämende Sache.

II: befeuchten, benetzen (etw.)

III: rufen (bi o. jn. o. nach jm., auch ʿalā), ausrufen, anrufen (jn.), zurufen (jm.), auffordern (bi zu), proklamieren, verkünden (bi etw.), nachdrücklich betonen (bi etw.),

IV: = II, edel, grossmütig sein

V: befeuchtet, betaut werden, sich freigebig zeigen

VI: sich gegenseitig etw. zurufen, miteinander übernehmen (li eine Aufgabe), sich zusammentun (li für einen Zweck),

VI + VIII: zusammenkommen, sich versammeln, einen Club bilden

nadwa (f): Ratsversammlung, Diskussionsgruppe, Studiengruppe, Seminar, Tagung, Konferenz, Club

nudūwa (f), nadāwa (f): Feuchtigkeit

nadan (ﻯﺪﻧ) pl. ʾandāʾ, ʾandiya (f): Feuchtigkeit, Nässe, Tau, Freigebigkeit, Grossmut

nādin pl. ʾandiya (f), nawādin: Club, Verein, Gesellschaft, Klubhaus

nadīy: feucht, zart

nadīya (f): feuchter Boden

nidāʾ pl. -āt: Ruf, Anruf, Ausruf, Aufruf, öffentliche Bekanntmachung, Proklamation, Appell, Anrede, Vokativ

munādin (منادٍ): Rufer, Herold, öffentlicher Ausrufer, Versteigerer, Auktionator

munādan (منادًى):Nomen im Nominativ

nḏr

naara/yanu/iru: weihen, geloben,

IV: warnen (bi vor), ankündigen (bi etw., jn.), im Voraus benachrichtigen (jn., bi von), ein alarmierendes Zeichen sein (bi einer bevorstehenden Entwicklung), kündigen

naḏr pl. nuḏūr, nuḏūrāt: Gelübde, Gelöbnis, Weihgabe, Weihgeschenk

naḏīr pl. nuur: Gottgeweiht, durch ein Gelübde versprochen, Warner (Q43/23), Vorläufer, Vorbote, Warnung (Q53/56), Alarm, Alarmanlage, Alarmsignal, alarmierendes Zeichen

munḏir: Warner

al-manāḏira (f): die Munḏiriten (alt-arabische Herrscher in al-īra, zum Namen al-Munḏir)

nrz

k.A.

nayrūz: Neujahrstag, siehe nyrwz

nzḥ

nazaḥa/yanza/iu: entfernt, fern sein, sich entfernen, auswandern (ʿan aus), einwandern (ʾilā in), wandern, ziehen, abrücken, abmarschieren (Truppe), pass.: nuziḥa bi-hī: auswandern, von der Heimat entfernt sein

IV: ausschöpfen, entleeren, trockenlegen, austrocknen (Brunnen, Wassergraben, Latrine etc.)

VIII: auswandern

nazḥ: Ausschöpfung, Entleerung, Trockenlegung

nāziḥ: weit entfernt, in die Ferne ziehend, auswandernd. Pl. –ūn: Auswanderer, Emigrant, einer der ausschöpft o. entleert, Latrinenreiniger.

nzr

nazr u. nazīr, pl. nizār: wenig, unbedeutend, geringfügig, Kleinigkeit, kleine Menge, unbedeutende Anzahl, unerheblicher Teil. nazr al-ḥadīṯ: wortkarg. nazr qalīl: winzige Menge.

nizār: Ğ156/22, 23, n.pr. des gemeinsamen Vorfahren des grösseren Teils der nordarabischen Stämme: Nizār b. Maʿadd b. ʿAdnān.

nizāra (f): LAD: paltriness (Armlosigkeit)

nzʿ

nazaʿa/yanziʿu: herausziehen, herausreissen, entfernen, nehmen, wegnehmen, abstreichen (ʿan hū etw. von), abstreifen (Decke, Blätter), ablegen, ausziehen, entkleiden (z.B. Q7/27), berauben, entreissen, nehmen, zum Verschwinden veranlassen, absetzen, entlassen, degradieren.

ziehen, sich begeben (nach ʾilā), auswandern, Verlangen tragen, den Wunsch hegen, hinneigen, eine Neigung o. Tendenz haben (ʾilā zu), annehmen, übernehmen (ʾilā etw.), greifen (zu ʾilā), sich wegbegeben (ʿan von), abstehen, absehen von (ʿan), sich enthalten, aufgeben, meiden (ʿan),

II: entfernen, wegnehmen

III: kämpfen, streiten, disputieren, bekämpfen, bestreiten (etw.), zu entreissen suchen, streitig machen, drängen, treiben (ʾilā zu, Herz, Seele, Gefühl), im Todeskampf liegen. Ğ312/18 ??

VI: miteinander streiten, einander streitig machen, im Streit liegen (um),

VIII: herausziehen, -reissen (etw. min aus), entreissen (etw. min jm.), wegreissen, abreissen (etw. min von), abnötigen, entlocken (etw. min jm.), erringen (an-naṣra den Sieg), entlehnen (etw.), gewinnen (Ğ23, schöpfen (etw. min aus), entfernt o. weggenommen werden. exzerpieren Ğ359/32??.

nazʿ: Entfernung, Wegnahme, Absetzung, Todeskampf, Agonie,

nazʿa (f) pl. nazaʿāt: Neigung, Tendenz, Trend, Richtung

nuzūʿ: Streben, Wunsch, Verlangen (ʾilā nach), Trieb, Instinkt. Pl. nuzūʿāt??

nuzūʿī: Trieb-

nizāʿ: Kampf, Streit, Konflikt, Ğ41/6 Pl. -āt., Disput, Todeskampf. bi-lā nizāʿ: unbestreitbar, unstreitig, unzweifelhaft. ʿalayhī nizāʿ: strittig, umstritten. lā nizāʿ fīhī: unbestritten, unumstritten.

munāziʿ: mit dem Tode ringend, in den letzten Zügen liegend, streitend, widersetzlich. laysa min munāziʿ fī: niemand bestreitet dass.

munāzaʿ ʿalayhī: strittig

munāzaʿa pl. āt: Kampf, Streit, Streitigkeit, Zwist, Konflikt, Disput, Streitfall (vor Gericht)

tanāzuʿ: Kampf, Streit, Konflikt. tanāzuʿ al-baqāʾ: Kampf ums Dasein.

intizāʿ: Wegnahme, Enteignung

nzf

nazafa/yanzifu +

IV: ausfliessen lassen, abzapfen (Blut), ausschöpfen (Brunnen), Ğ194/18 verbluten

istinzāf: Entleerung, Ausputzung, Abzapfung, Erschöpfung, Verschleiss (von Kräften, Material), Abnützung

nzl

nazala/yanzilu: absteigen, herabsteigen (ʾilā), aussteigen (min aus), niedergehen, landen (Flugzeug), fallen (Regen), herabkommen (vom Himmel), geoffenbart werden (bes. v. Koran), fallen, sinken (Preise, Wasserstand), sich senken, nachlassen, sich niederlassen, lagern, einkehren, absteigen, Halt machen, Quartier nehmen, Wohnung nehmen, wohnen (ʿalā o. bi o. ʿinda bei), bewohnen (etw.), in die Kampfbahn treten, zum Kampf antreten (Sport), nachgeben (ʿalā z.B. js. Drängen), verzichten (li, ʿan auf etwas zu js. Gunsten), abtreten, aufgeben (ʿan etw.), zurücktreten, absehen (ʿan von), verzichten (ʿan auf), treffen (bi jn.), Unglück, Strafe etc.), widerfahren, zustossen (bi jm.), herfallen (ʿalā über jn.), angreifen (ʿalā jn.), sich machen (ʿalā an), sich stürzen (ʿalā auf), (mit bi:) jn./etw. herunternehmen, -bringen, -führen (ʾilā zu),  …, treffen (bi jn.), widerfahren, zustossen (bi jm.), jn. o. etw. (bi) herunternehmen, bringen, führen (zu ʾilā),

Ğ73/12, 17, 26, 74/11, 226/ u.a. nazala fī: ??

II: herunterkommen lassen, absteigen, herabsteigen lassen, herunterlassen, herabsenden (ʿalā eine Offenbarung einem Propheten)…, offenbaren

III: in Streit geraten, den Kampf aufnehmen (mit jm.).

IV: herabbringen, ab-, herabsteigen, offenbaren (ʿalā jm., v. Gott), LAD: inf. inzāl, munzal, let down from above, carry down, take down, bid to descend, bid to alight and invite to put up, grant hospitality, send down his word by a prophet (God), let down, take down, lower, abate (vermindern, herabsetzen), depose, insert, put in. (gem. LAD alles auch für II).  ʾanzala manzila : er hat ihm einen Rang verliehen, er liess ihn eine Stellung einnehmen. (Siehe auch unten unter ʾinzāl)

V: sich herablassen zu (ʾilā), sich erniedrigen, verzichten auf (ʿan),

VI: verzichten (ʿan auf etw. lizugunsten von), abstehen (ʿan von), aufgeben, abtreten, überlassen, übertragen (li ,ʿan, jm., etw.), sich herablassen, geruhen, zum Kampfe absteigen, antreten. tanāzala ʿan al-ʿarš li: vom Thron zurücktreten zugunsten. tanāzala ʿan al-manṣib: ein Amt niederlegen, demissionieren.

X: herabzusteigen bitten, herabwünschen,

nazl pl. nuzūl, nuzul: Quartier, Logis, möblierte Unterkunft, Pl. nuzul: Hotel, Gasthaus. Pl. nuzūl: kleine Stammesgruppe (Beduinen), Lager, Absteigeplatz (v. Nomaden, Zigeunern)

nuzl pl. ʾanzāl: Speise die man dem Gast vorsetzt.

nazla (f): Absteigen, Einkehr, Ankunft. nazla al-ḥağğ : (äg.) Fest der Rückkehr des Maḥmal von Mekka (im Ṣafar o. Rabīʿ I)

nazla (f) pl. nazalāt: Erkältung, Schnupfen, Katarrh (med.)

nizāla: Niederlassung, Kolonie

nuzūl: Herabsteigen, Absteigen, Aussteigen, Landung (eines Flugzeugs, v. Truppen), Ankunft, Einkehr, Aufenthalt, Abtretung, Verzicht, Fallen, Sinken, Kursrückgang, Preissturz. nuzūlan ʿalā: gemäss, nuzūlan ʿ inda raġbatihī: in Erfüllung seines Wunsches, auf seinen Wunsch. nuzūlan ʿ inda ṭalabihī: um seiner Forderung zu entsprechen, seinem Wunsche gemäss. nuzūl al-ʾāya: Offenbarung eines Koranverses. nuzūl al-maṭar: Regenfall

nuzūlī: auf das Sinken bezüglich (Preise, Aktien)

nazīl pl. nuzalāʾ: Gast, Fremder, Mieter, Kostgänger, Insasse, Okkupant, Besitznehmer. nuzalāʾ al-mustašfā: Krankenhauspatienten

manzil pl. manāzil: Absteigeort, Station, Lagerplatz, Wohnung, Haus, Wohnhaus, Tagesabschnitt der Mondlaufbahn auf der Ekliptik, siehe auch I.

manzilī: häuslich, Haus-, privat, Haushalts-. dirāsa manziliya: Fernstudium

manzila (f) pl. manāzil: Grad, Rang, Stellung, Würde, siehe auch I u. IV. manzila ḥisābīya: Stelle (der Einer, Zehner etc. im Dezimalsystem)

tanzīl: Inf. II, Herabsendung, Hinabbringen, Offenbarung, Inspiration, Herabsetzung, Verminderung. Pl. –āt: Ermässigung, Senkung (der Preise), Subtraktion (arith.), Abzug, Diskont, Einlegen, Einlegearbeit. tanzīl ar-rutba, tanzīl al-maqām: Degradierung. tanzīl naqdī: Geldabwertung (fin.)

nizāl, munāzala (f): Antreten zum Kampf, Treffen zum Kampf

ʾinzāl: Herabbringen, Landung, Ejakulation. Pl. –āt: lebenslanger Pachtvertrag über ein Habous-Grundstück (tun.). ʾinzāl ʾilā l-bahr: Stapellauf. ʾinzāl ʾilā l-ʿamal: Indienststellung (eines Schiffes). LAD: ʾinzāl: divine revelation. Ğ174/3 siehe zwl VII. “انزال الناس منازلهم“ Abū Dawūd (4842), (4202), and this translation (4824).

tanāzul: Herablassung, Nachgeben, Verzicht (ʿan auf), Abtretung, Zession, Rücktritt, Abdankung, Antreten zum gegenseitigen Kampf, Ringen, Kampf. ʿadam at-tanāzul: Unnachgiebigkeit (li jm. gegenüber). ʿaqd at-tanāzul: Abtretungsurkunde. at-tanāzul li-maṣlaḥatihī: Nachgiebigkeit gegenüber js. Interessen

tanāzulī: in absteigender Folge. ʿadd tanāzulī: Countdown

nāzil: wer sich an einem Ort niedergelassen hat, sesshaft geworden ist, wohnend, ansässig, Pl. nawāzil: Stalaktiten

nāzila (f): zugewanderte, sesshaft gewordene Einwohner

nāzila (f) pl. nawāzil: Ereignis, Unglück, Unfall, Schicksalsschlag, Gerichtssache (tun.), Sache, Prozess

mutanāzil: abdankend, zurücktretend, der auf ein Recht verzichtet o. es abtritt, Zedent (kfm.)

mustanzil: einer der einen ʾinzāl-Pachtvertrag annimmt

nzh

nazuha/yanzuhu: inf. nazāha (f), fern, rein o. frei sein (ʿan von), sich fernhalten (ʿan von, insbesondere von einer niedrigen o. unehrenhaften Handlungsweise)

naziha/yanzahu: ehrbar, anständig sein

II: für erhaben halten o. erklären (jn. ʿan über etw.)

V: = nazuha, erhaben sein (ʿan über), spazierengehen, lustwandeln, umherstreifen, ausgehen

nazāha (f): Lauterkeit, Rechtschaffenheit, Ehrenhaftigkeit, Unparteilichkeit, neutrale, unpersönliche Haltung

munazzah: unfehlbar, frei (ʿan von), erhaben (ʿan über)

manzaha (f) pl. manāzih: Vergnügungsstätte, Park, Garten

tanzīh: Fernhalten Gottes von nichtgöttlichen, menschlichen Attributen (theol.)

nzw

nazā/yanzū: springen. entfliehen, entrinnen (ʿan einer Sache)…

V: springen, heftig bewegt sein, beben (Brust). LAD: inf. tanazzī, assail (angreifen)

VI: LAL: de gloria se cetarunt

VIII: propensus fuit (herabhängend, schwer, gewichtig, ??), concupivit (concupisco, lebhaftbegehren, verlangen??) quid animus (ʾilā, bi r.), agitatus (lebhaft), commotus fuit (bewegt, aufgeregt??)

nazawān: Hervorbrechen, Ausbruch

nazwa (f): n.vic., pl. nazawāt: Sprung, Hervorbrechen, Ausbruch, Aufwallung, Ungestüm, Anfall, plötzliche Laune, Kapriole. LAD: assault (Überfall, Angriff, Anschlag).

tnzwy: Ğ32/18, siehe zwy. Ğ263/1 intzy: ??, 321/6 tanzīh: siehe nzh.

nsʾ

nasaʾa/yansaʾu: auf-, hinausschieben (etw.). Stundung, Kredit gewähren (jm.)

IV: dto.

nasaʾ: langes Leben, Langlebigkeit

nasīʾa (f): Kredit, Zahlungsaufschub, Stundung

nasīʾatan: auf Kredit

nisāʾ: siehe nsw.

nsyʾ: Ğ124/10 ??

nsb

nasaba/yansu/ibu: beziehen auf (etw. ʾilā auf), in Beziehung setzen zu (etw. ʾilā zu), zurückführen (etw. ʾilā auf); beilegen, zuschreiben, zur Last legen (etw. li o. ʾilā jm.), bezichtigen (jn. li o. ʾilā einer Sache). LAD: quote (anführen) the pedigree (den Stammbaum) of a person, ask one after his paternal descend, trace back to a certain ancestor, range into a family, ascribe, refer to, reproach with (tadeln, vorwerfen). Inf. nasab, nasīb, mansaba (f): celebrate by a poem, make verses on a beloved person

III: im gleichen Verhältnis stehen zu, entsprechen, passen, anstehen, geeignet sein, sich vertragen mit (), ähnlich sein, gleichen, übereinstimmen, zur selben Familie gehören, durch Heirat verwand sein/werden, sich verschwägern mit ().

IV: LAD: blow violently, raise dust

V: claim relationship with (ʾilā)

VI: miteinander verwandt sein, einander ähnlich sein, sich entsprechen, mit einander übereinstimmen, im rechten Verhältnis zueinander stehen, zusammenpassen, übereinstimmen mit (maʿa).

VIII: verwandt sein (ʾilā mit), seine Herkunft ableiten (ʾilā von), seine Abstammung zurückführen (ʾilā auf), seinen Namen haben (ʾilā von), benannt sein (ʾilā nach), gehören zu (ʾilā), sich anschliessen (ʾilā an), beitreten (ʾilā), aufgenommen sein/werden (ʾilā), affiliiert sein, angeschlossen sein,

X: den Stammbaum zurückverfolgen (js.), passend finden, billigen, gutheissen (etw.)

nasab pl. ʾansāb: Abstammung, Herkunft, Ursprung. MLT: Abstammung. Ğ25/12 inḥilāl rawābi al-qadīma al-qāʾima ʿalā n-nasab: die Auflösung der alten, für die Herkunft verantwortlichen Bänder, f.L’s die Auflösung der alten Blutbande.

nisba (f): Zuschreibung, Zumessung, Beilegung, Verwandschaft, Verbindung, Übereinstimmung, Ähnlichkeit; pl.: Beziehung, Verhältnis, Proportion, Prozentsatz, Quote

nisbatan (f) ʾilā: + bi-n-nisbati ʾilā o. li: mit Rücksicht auf, im Hinblick auf, hinsichtlich, in Betreff, im Verhältnis zu, in Beziehung zu, mit Beziehung auf; für

ʾalā nisba: im Verhältnis zu; gemäss, entsprechend

nisbī: verhältnismässig, vergleichsweise, prozentual, proportional, relativ

nisbīyan Adv.: verhältnismässig

nisbīya (f): Relativität

nassāb: Genealoge (mit der Erforschung der Herkunft und den Verwandschaftsverhältnissen best. Personen, Familien, Sippen etc. befasster Wissenschaftler), G79/20, 175/24 –ūn Verwandte??, Ğ156/28 –ūn: die Genealogen, die von ʿUmar mit der Erfassung der Siedler in den irakischen Gebieten beauftragt waren.

nasīb: arab. Liebespoesie, Frauenpreis-Dichtung, erotischer Teil der Einleitung der altarabischen Qaṣīda. Pl. ʾansibāʾ: angeheirateter männlicher Verwandter, Schwiegervater, Schwager, von angesehener Familie, edelgeboren.

ʾansab El.: angemessener, geeigneter, passender, tauglicher.

ʾintisāb: Beziehung, Zugehörigkeit, ausserordentliche Mitgliedschaft, Affiliation (1. Anschluss, Angliederung, 2. Logenwechsel u. anschl. Aufnahmeritual, 3. Tochterbank/gesellschaft, 4. Verwanschaftsverhältnis von Sprachen mit gemiens. Ursprung)

mansūb: in Beziehung gesetzt, zugeschrieben, beigelegt (ʾilā jm.), zugehörig (ʾilā zu), bezüglich (ʾilā auf), Pl. manāsīb: Niveau, Höhenlage, Wasserstandshöhe, Wasserspiegel

mansūbīya (f): Vetternwirtschaft.

munāsib: passend, geeignet, angemessen, entsprechend, übereinstimmend, analog, konform, proportional (math.)

mutanāsib: zueinander im richtigen Verhältnis stehend, passend, proportional, einander entsprechend, analog

munāsaba (f): Eignung, Passen, Tauglichkeit, Entsprechung, Verwandschaft, Pl. -āt: Verhältnis, Beziehung, Zusammenhang, Anlass Ğ69/32, Gelegenheit. bi-/fī-/li- munāsaba: anlässlich. bi-l-munāsaba: bei dieser Gelegenheit.

nsğ

nasağa/yansu/iğu: inf. nasğ, weben (etw.), stricken. nasağa minwālihī: jn. nachahmen, in js. Fusstapfen treten, verfahren wie. nasağa nasğahū: dto.

VIII: gewebt sein.

nasğ: Weben, Gewebe. nasğ al-ḥayāl: Fabulieren, Wirken der Phantasie.

nassāğ: Weber

nisāğa: Webkunst, Weberei, Textilgewerbe

nasīğ pl. ʾansiğa (f), nusuğ, ʾansāğ: Gewebe (auch anat.), gewebter Stoff, Textilerzeugnis. nasīğ waḥdihī: einzig in seiner Art, einmalig. nasīğ ʿaṣrihī: einzigartig in seiner Epoche. maṣnāʿ an-nasīğ: Weberei, Textilfabrik

mansağ, mansiğ pl. manāsiğ: Werkstatt des Webers, Weberei.

minsağ: Webstuhl

mansūğ: gewebt, gewebter Stoff, Gewebe. Pl. –āt: Webwaren, Textilerzeugnisse.

nsḫ

nasaḫa/yansaḫu: tilgen, abschaffen, aufheben, widerrufen, zurücknehmen, kündigen (Vertrag), ersetzen (etwas bi durch), abschreiben, kopieren (etw.)

III: verdrängen, ersetzen (etw.), an die Stelle treten (von)

V: getilgt, abgeschafft, aufgehoben wd.

VI: aufeinanderfolgen, aus einem Körper in einen anderen übergehen (Seele)

VIII: abschaffen, aufheben, abschreiben, kopieren (etw.)

X: Abschaffung fordern (einer Sache), abschreiben, kopieren (etw.)

nasḫ: Abschaffung, Aufhebung (auch: Abrogation, ei. koranischen Gesetzes, aufgrund v. Q2/106, z.B. das sukzessive Verbot von Weinkonsum als unbeliebt, verwerflich, verboten.), Abschreiben, Abschrift. ʾālatun an-nasḫ: Vervielfältigungsapparat, Kopiergerät

nasḫī: der runde arabische Schriftduktus, der normale Schönschrifttypus

nusḫa (f) pl. nusaḫ: Abschrift, Kopie, Exemplar (eines Buches, einer Zeitung), Abdruck, Abzug,

nassāḫ pl. nassāḫa (f): Abschreiber, Kopist, Schreiber

tanāsuḫ: Aufeinanderfolge, Seelenwanderung

nsr

nasr: n.pr. vorisl. Gottheit/Götze

nasrīn

nasrīn: Wildrose (bot.)

nsf

nasafa/yansifu: zerstäuben (etw.)davontragen und zerstreuen (Winde den Sand), zerstören, in die Luft sprengen (mit Sprengstoff), torpedieren, versenken (Schiff), sprengen, auffliegen lassen (eine Versammlung)

IV: zerstreuen (bes. Wind den Staub)

VIII: zerstören, vernichten, davontragen (etw.)

nasf: Zerstörung, Sprengung

nassāf, nussāf pl. nasāsīf: Schwalbenart, Nashornvogel (zool.)

nasfa (f): LAD: cut with the clipping iron.

nusfa, nusfa, nasafa (f): a kind of pumice stone

nsq

nasaqa/yansuqu: aufreihen, aneinandereihen, planvoll, gleichmässig anordnen, in regelmässiger Folge plazieren, aufstellen.

II: = I, ausgewogen machen, ausgleichen, aufeinander abstimmen, koordinieren

V: Pass. zu II, wohlgeordnet sein, ausgewogen, abgestimmt sein, koordiniert sein/werden,

VI: ausgewogen, ebenmässig, symmetrisch sein, miteinander harmonieren, aufeinander abgestimmt, eingespielt sein

VIII: = V.

nasq: Aneinandereihung

nasaq: Ordnung, Anordnung, Zusammenhang, Verbindung, Reihenfolge, Art und Weise, System, Methode, Symmetrie. nasaqan: in regelmässiger Ordnung, in Reihen. ʿalā nasaq + Gen.: nach der Art von

nasaqī: NN(7) methodisch??

nasīq: geordnet, regelmässig, gleichförmig, ausgeglichen

tansīq: ausgewogene Aufstellung o. Einrichtung, einheitliche Planung,

tanassuq: ausgeglichener, koordinierter Zustand, Gleichförmigkeit

tanāsuq: Ordnung, Ebenmässigkeit, Symmetrie, Harmonie

munassaq: wohlgeordnet, koordiniert, symmetrisch, harmonisch, gestaffelt (Truppenformation)

mutanāsiq: wohlgeordnet, ebenmässig, symmetrisch, harmonisch, aufeinander abgestimmt

nsk

nasaka/yansuku

nasuka/yansuku: ein gottgeweihtes Leben führen, als Asket leben

V: dto., fromm, selbstentrückt sein

nask, nusk, nusuk: Frömmigkeit, Gottergebenheit, Askese, Einsiedlerleben

nusukī: asketisch

nusuk: Opfer, Zeremonien (der Pilgerfahrt)

nāsik pl. nussāk: Einsiedler, Büsser, Asket, frommer Mann, Beter

mansik, manāsik: Asketenzelle, Opferplatz, Zeremonie, bes. auf der Pilgerfahrt

nsl

nasala/yansulu: zeugen, erzeugen (Kinder)

nasala/yansulu: auszupfen, zupfen, ausfasern (etw.), sich mausern. abfallen, ausfallen (Haare, Federn)

II: zerfasern, zerreissen (Lumpen), aufziehen (Gewebtes, Gestricktes)

IV: zeugen, erzeugen (Kinder), sich mausern, ausfallen (Haare, Federn)

VI: sich fortpflanzen, sich vermehren, Nachkommen zeugen, abstammen (min von)

nasl pl. ʾansāl: Nachkommenschaft. tanẓīm an-nasl: Geburtenregelung, -kontrolle. al-ḥarṯ wa-n-nasl: die gesamte menschliche Zivilisation

ʾinsāl: Zeugung

tanāsul: geschlechtliche Fortpflanzung, Zeugung

nsm

nasama/yansimu: sanft wehen

II: anfangen, beginnen

V: wehen, atmen, einatmen, ausströmen, duften

nasam pl. ʾansām: Atem, Hauch, Lebensodem

nasama (f) pl. āt: Odem, Atem, Hauch, Brise, Aura, atmendes, lebendes Wesen, Mensch, Person, Seele

nasīm pl. nisām, nasāʾim: Lufthauch, frische Luft, Wind, Brise,

mansim pl. manāsim: Sohles des Fusses (von Tieren). LAD: sign, mark, road, path, manner, way, method, opinion, sect, aspect, front, sole or hoof of a camel

nsw

niswa, niswān u. nisāʾ: Frauen (pl. zu ??

niswī: weiblich, Frauen-

nisāʾī: weiblich, Frauen-, feministisch. Pl. nisāʾīyāt: Frauenangelegenheiten, Dinge die zur Welt der Frau gehören. al-ḥaraka an-nisāʾīya: Frauenbewegung, Feminismus. Ğ213/11 min qbl?? n-nisāʾi: mütterlicherseits, matrilinear

nsy

nasiya/yansayu: Ğ62/6??etw. vergessen (). mā ʾansa lā ʾansa(??Apoc.??): was ich auch vergesse nicht werde ich vergessen, d.h. nie werde ich vergessen. mā ʾansa lā ʾansā, u. ʾin ʾansa fa lā ʾansā: ich werde niemals vergessen, Ğ311/19??

IV: vergessen lassen (jn. etw.)

VI: sich stellen als ob man vergessen habe (etw.), vergessen, vernachlässigen, aus den Augen verlieren (etw.).

nasy: Vergessen, Vergessenes. ʾaṣbaḥa nasyan mansīyan: völlig in Vergessenheit geraten.

nasīy, nassāʾ, nasyān: vergesslich

nisyān: Vergessen, Vergessenheit.

mansīy: vergessen, pl. mansīyāt: vergessener Gedächtnisstoff.

nšāstğ

našāstağ, nišāsta (f): LAD: starch (Stärke, Stärkemehl, stärkereiche Nahrungsmittel etc.), Ğ183/20 weiter fruchtbarer Boden (in ländlichen Gebieten)

nšʾ

našaʾa/yanšaʾu: sich erheben, emporsteigen, auftauchen, ins Leben treten, zu existieren beginnen, sich bilden, entstehen, hervorgehen, entspringen aus (min o. ʿan), folgen, resultieren, stammen aus (min o. ʿan), wachsen, aufwachsen, gross werden, sich entwickeln. našaʾa nušūʾan ḏātīyan: von selbst entstehen.

II: wachsen lassen, aufziehen, erziehen (Kind).

IV: etw. emporsteigen lassen (etw.), schaffen/erschaffen (v. Gott), hervorbringen, erzeugen, bauen, erbauen, ins Leben rufen, begründen, errichten, aufrichten, einrichten, einsetzen, abfassen, verfassen (Schriftstück, Buch), aufziehen, heranziehen (Kind), beginnen, anfangen.

V: wachsen, sich entwickeln, gross werden, Boden gewinnen

X: forschen, fragen, suchen (nach Neuigkeiten).

našʾ: Jugend, Nachwuchs (koll.). an-našʾ al-ğadīd: die junge Generation.

našʾa (f) (نشأة): Aufwachsen, Wachstum, Jugendzeit, Entstehung, Ursprung, Jugend, junge Generation, feine Bildung, Ausbildung (d. jm. i.d. Jugend erhält). našaʾ mustaʾnafa: Wiedergeburt, Renaissance.

nušūʾ: Wachsen, Wachstum, Entwicklung. maḏhab an-nušūʾ wa-t-taraqqī: Die Entwicklungstheorie, Evolutionstheorie. Ğ18/30: nušūʾ ar-

an-nušūʾīyūn: Die Evolutionisten

tanšīʾ u. tanšiʾa: Erziehung

ʾinšāʾ: Erschaffung, Schaffung, Errichtung, Bildung. Pl. -āt: Bau, Konstruktion, Aufbau, Gründung, Schöpfung, Einrichtung, Anlage. Abfassung, Schreiben, Briefschreiben, Stil, Stilkunst, Aufsatz,, Abhandlung,

ʾinšāʾī: Bau-, aufbauend, auf das Schreiben o. d. Stil bezüglich,

nāšīʾ: wachsend, heranwachsend, entstehend, hervorgehend, entspringend, sich ergebend aus (ʿan),

nšb

našiba/yanšabu: hängen, haften (an), anhaften (bi einer Sache), verwickelt werden, sich einlassen (in bi), ausbrechen, entbrennen (Krieg). lam yanšabu o. mā našiba: nicht zögern.

II+IV: anheften, ankleben, befestigen, hineinstecken ( etw.).

našab: Eigentum, Besitz

nušūb: Festhalten (an), Ausbruch (eines Krieges)

naššāb: Pfeilmacher, Bogenschütze

nuššāb (koll., n.un. (f)) pl. našāšīb: Pfeile

muntašib: heftig

nšd

našada/yanšudu: suchen (nach), beschwören (jn.bei).

III: jm. beschwören etw. zu tun.

IV: suchen nach, etw. singen, vortragen, rezitieren.

VI: sich gegenseitig Verse vortragen.

X: bitten, Verse vorzutragen.

našīd u. ʾunšūda (f) pl. našāʾid, ʾanšād, ʾanāšīd: Lied, Hymne.

manšūd: gesucht, erstrebt, ersehnt, verfolgt (Ziel, Zweck).

nšr

našara/yanšuru: ausbreiten, entfalten, aufrollen, entrollen (etw.), aufhängen (Wäsche), aufhissen, hissen (Flagge).

našara/yanšu/iru: verbreiten, aussenden (Duft etc.), öffentlich bekanntmachen, veröffentlichen (Buch, Anzeige etc.), propagieren, verbreiten (etw.).

našara/yanšuru: von den Toten auferwecken. sägen, zersägen (etw.).

II: ausbreiten, entfalten (etw.).

IV: von den Toten auferwecken (jn.).

V: ausgebreitet, entfaltet werden, sich verbreiten.

VIII: ausgebreitet, entfaltet werden, verbreitet werden, sich verbreiten, sich ausbreiten, sich fortpflanzen (Wellen), zerstreut, durcheinandergebracht werden, verstreut sein, ausschwärmen (Mil.).

našr: Entfaltung, Ausbreitung, Verbreitung, Veröffentlichung, Bekanntgabe, Auferstehung. našr ad-daʿwa: Propaganda. dār an-našr: Verlag. yawm an-našr: Tag der Auferstehung

našra (f) pl. našarāt: Bekanntmachung, Verlautbarung, Veröffentlichung, Bericht, Ankündigung, Anzeige, Rundschreiben, Flugblatt, Zeitschrift, Befehl, Verordnung, Edikt

nušūr: Auferstehung. yawm an-nušūr: der Jüngste Tag.

intišār: Ausbreitung, Verbreitung, Verbreitetsein.

nāšir pl. –ūn: Verleger, Verbreitende

muntašir: sich ausbreitend, ausgebreitet, weit verbreitet, im Umlauf befindlich, vorherrschend

nšz

našaza/yanšu/izu: hoch gelegen sein, sich erheben, widerspenstig sein (ʿalā, min, bi gegen den Mann, v.d. Frau), (die Frau) roh behandeln (v.Mann)

nšṭ

našiṭa/yanšatu: lebhaft, frisch, munter, tätig, eifrig, tapfer, wohlgemut sein…

II +

IV: anfeuern, anspornen, reizen, erregen, kräftigen,

V: lebhaft, frisch, munter, tätig, eifrig, tapfer, wohlgemut sein,

našiṭ: lebhaft, munter, flink, tatkräftig, energisch, aktiv.

našṭa (f): Energie, Eifer.

našāṭ: Munterkeit, Lebhaftigkeit, Rührigkeit, Eifer, Tatkraft, Energie, Aktivität, Kraft (körperl. u. geistige), Lebenskraft, Vitalität. Pl.: -āt, ʾanšiṭa (f): Tätigkeit, Aktivität. našāṭ ʾišʿāʿī: Radioaktivität.

tanšīṭ: Ermutigung, Aufmunterung, Anregung, Belebung, Aktivierung.

našīṭ pl. nišāṭ: munter, lebhaft, fröhlich, rührig, tätig hingegeben an (li), froh, begeistert über (li)

našāṭan Adv.??: tätig, aktiv Ğ15/4

nšq

našiqa/yanšaqu: riechen, einatmen, in die Nase einziehen (etw.)

II + IV: zu riechen geben, einatmen lassen (hū hū jn./etw.)

V + VIII: einatmen, in die Nase einziehen (etw.)

X: = VIII, schnüffeln (nach)

nšw / nšy

našiya/yanšā: berauscht, betrunken sein/wd.

II: stärken (Wäsche)

VIII: berauscht wd., gestärkt sein (Wäsche)

X: riechen, einatmen (einen Duft etc.), sich berauschen, berauscht wd. (o. bi durch)

našwa (f): Trunkenheit, Rausch, gehobene Stimmung, gute Laune, Glücksgefühl. našwa (f) aṭ-ṭarab: Freudenrausch, Ekstase

našwī: berauschend

našan: Wohlgeruch, Stärke (für Wäsche), Stärkemehl

nšw: Ğ181/27 = as-skr: Rausch

nṣ

naṣṣa/yanuṣṣu: bestimmen, festlegen, festsetzen, etw. vorsehen (ʿalā), näher bezeichnen, bestimmen (ʿalā o. ʿan etw.), definieren (ʿalā etw.), den Text festlegen von (), aufsetzen, abfassen (), anordnen, aufstapeln, aufschichten, aufstellen.

naṣṣ pl. nuṣūṣ: Text, wörtlicher Text, Wortlaut, Textfassung, Zitat, Beleg (bes. aus der Offenbarung, für eine göttliche Vorschrift), Festlegung, Formulierung (eines Textes), Diktion, Stil, Bestimmung, Definition (eines Begriffs, einer Bedeutung), Klausel, Verfügung. bi-naṣṣiḥī: wörtlich. bi naṣṣihī wa-faṣṣihī: wortwörtlich, buchstäblich. naṣṣan wa-rūḥan: dem Buchstaben und dem Geiste/Sinne nach.

minaṣṣā (f) pl. –āt, manāṣṣ: erhöhter Platz, Podium, Plattform, Tribüne, Brautthron, Staffelei. minaṣṣa baḥrīya/ḥafr: Bohrinsel. minaṣṣa l-ḥukm: Machtposition. minaṣṣa l-ḥiṭāba: Rednertribüne

manāṣ: LAD: place of refuge, refuge, flight, escape. (siehe nwṣ)

manṣūṣ ʿalayhī: bestimmt, festgelegt, festgestellt, schriftlich niedergelegt

nṣb

naṣaba/yanṣubu: erheben, aufrichten, errichten, aufstellen, herrichten, bereiten (etw.), aufschlagen (Zelt), aufpflanzen (Fahnenstange), pflanzen (Baum), richten (Geschütz), einsetzen (jn. als, in ein Amt), ernennen (jn.), erzeigen (li jm. Böses, Feindschaft), einsetzen, richten (etw., z.B. Kritik, ʿalā gg. jn.), (äg.) beschwindeln, betrügen (ʿalā jn.), …

II: aufrichten, emporrichten, -heben, einsetzen, ernennen

III: feindlich gesinnt sein, bekämpfen, Feindschaft zeigen,

IV: ermüden, erschöpfen, einen Anteil bestimmen

VIII: sich aufrichten, sich aufpflanzen, sich erheben, aufstehen, aufrecht o. senkrecht stehen, aufgerichtet, aufgepflanzt, eingesetzt werden/sein (in li , ein Amt), es ausüben (verm. d. Amt). Ğ36/25??

nab: Aufstellung, Errichtung, Aufpflanzung, Einsetzung, Aussprache des Endkonsonanten mit a (gramm.), Setzung des Nomens in den Akkusativ, oder des Verbs in den Subjunktiv (gramm.), Krankheit, Schwindelei, Gaunerei, Betrug

nab pl. ʾanāb: was aufgepflanzt, in die Erde gesteckt, aufgerichtet ist, Pflanzen (koll.)

nuṣb pl. nuub, ʾ anṣāb: Standbild, Denkmal, Idol, Götzenbild

nuṣba: (Präp.) vor, gegenüber von, angesichts,

niṣāb: Ursprung, Anfang

naṣīb pl. ʾaniba, nuub, ʾanibāʾ: Anteil, Beteiligung an (); Gewinnanteil, Glück, Chance, Schicksal, Los. Ğ für D’s part, Anteil

yā-naṣīb: Lotterie

naībīn: n.loc. Nusaybin, Nisibin (Stadt i. SO-Türkei)

manib pl. manāṣib: Ort wo etwas aufgepflanzt, einer hingestellt wird, Amt, Würde, Rang, Posten, Stellung, Dienststelle

minṣab pl. manāṣib: Küchenherd

tanṣīb: Ernennung, Amtseinführung, (Alg.) Einrichtung (v. Institutionen), Einsetzung (v.Kommissionen)

intiṣāb: Aufrichtung, Aufstellung, Errichtung

nāṣib: ermüdend, erschöpfend. Pl. nawāṣib: den Subjunktiv regierender Ausdruck (gramm.)

muntaṣib: aufgerichtet, aufgepflanzt, errichtet, aufrecht, gerade, senkrecht

nṣḥ

naṣaḥa/yanṣaḥu: guten Rat geben, raten (hū, li jm., bi zu), ermahnen, zureden, ins Gewissen reden (jm.)

naṣaḥa/yanṣaḥu: aufrichtig sein, es gut meinen (li mit jm.), Wohlwollen hegen (li für), ehrlich handeln (li gegen)

III: guten Rat geben (jm.), es treu und ehrlich meinen (mit)

VI: gegenseitig eine treue, ehrliche Gesinnung haben

VIII: guten Rat annehmen, einen Rat befolgen

X: um Rat fragen (jn.), sich beraten lassen (von)

naṣḥ, nuṣḥ: guter Rat, Beratung, Betreuung

naṣīḥ: aufrichtig, Pl. nuṣaḥāʾ: treuer Berater

naṣīḥa (f) pl. naṣāʾi: guter Rat, freundschaftliche Ermahnung, badala naṣīḥa: einen Rat erteilen

naṣūḥ: aufrichtig, treu

istinṣāḥ: Konsultation

nāṣiḥ pl. nuṣṣā, nuṣṣa: aufrichtig, guter Ratgeber. Ğ160/30 Pl. –ūn.

munāṣaḥa (f): Ğ301/20 Treue??

nṣr

naṣara/yanṣuru: helfen, jm. beistehen gegen (ʿalā), den Sieg verleihen über (ʿalā), befreien (min von), bewahren, retten

II: zum Christen machen (jn.)

III: helfen, beistehen (jm.), verteidigen, beschützen (jn.)

V: zu helfen suchen (li jm.), zu unterstützen trachten, eintreten für (li), Christ werden

VI: sich gegenseitig beistehen, einander helfen

VIII: zu Hilfe kommen (li jm.), auf js. Seite stehen, Partei ergreifen für (li), siegreich sein, siegen, den Sieg davontragen, triumphieren (ʿalā über), Rache nehmen an (min)

X: um Beistand bitten

naṣr: Hilfe, Beistand, Unterstützung, Sieg (ʿalā gegen), Triumph.

nuṣra (f): Hilfe, Beistand, Unterstützung

naṣrānī pl. naṣārā: Christ

narānīya (f): Christentum

naṣīr pl. nuarāʾ: Helfer, Beistand, Verteidiger, Verbündeter, Anhänger Parteigänger, Förderer

nuṣayrīya (f): die Nusairier (gnostische Sekte in Syrien)

ṭanāṣur: (inf VI) gegenseitiger Beistand/ Hilfe, Ğ13/8

intiṣār pl. āt: Sieg, Triumph, Rache.

nāṣir pl. -ūn, ʾanṣār, nuṣṣār: Helfer, Schützer, siegverleihend. ʾaḫaḏa n-nāṣirahu: jm. helfen

manṣūr: unterstützt (v. Gott), siegreich, Sieger

al-manṣūra (f): n.loc. Stadt in N.-Äg.

munāṣara: Beistand, Hilfe, Unterstützung, Förderung

munāṣir pl. -ūn: Helfer, Verteidiger, Beschützer

muntaṣir: siegreich

ʾanṣār (pl.): Anhänger, Parteigänger, Förderer, Freunde, al-ʾanṣār: die medinensischen Anhänger Mohammeds, die ihn nach seiner Hiğra aufnahmen.

nṣʿ

naṣaʿa/yanṣaʿu: rein, lauter sein, leuchtend weiss sein, hell sein (Farbe), deutlich, augenscheinlich, offenbar sein, anerkennen (bi etw., insbesondere eine Forderung o. einen Anspruch)

IV: anerkennen (bi etw.)

nuṣūʿ: Weisse, Helligkeit der Farbe

naṣīʿ: rein, lauter, klar, deutlich, offenbar, augenscheinlich

naṣāʿa (f): Reinheit, Klarheit (auch z.B. der Argumentation, des Ausdrucks)

nāṣiʿ: rein, lauter, klar, weiss, leuchtend, hell (Farbe), deutlich offenbar, augenscheinlich

inṣiyāʿ: Ğ145/14 siehe ṣwʿ ??

nṣf

naṣafa/yanṣu/ifu: die Mitte erreichen (Tag), Mittag werden.

II: in der Mitte teilen, halbieren (etw.).

III: zur Hälfte beteiligt sein, sich mit jm. in etw. teilen.

IV: gerecht sein, gerecht handeln (gegen jn.), mit gleicher Gerechtigkeit behandeln (jn.)sein Recht verschaffen, Gerechtigkeit widerfahren lassen (jm.), zu seinem Recht verhelfen (jm., min gegenüber einem Rivalen o. Bedrücker), dienen (jm.)

V: sich unterwerfen, dienen, Gerechtigkeit fordern

VIII: die Hälfte o. Mitte erreichen, in der Mitte stehen, sich in der Mitte befinden, halb um sein (Tag etc.), sein Recht verlangen, Gerechtigkeit fordern (min von), Gerechtigkeit widerfahren lassen (li jm.), Rache nehmen, sich rächen (min an),

nif, nuf pl. ʾanṣāf: Hälfte, Mitte

niṣf (unveränderlich): mittelmässig, von mittlerer Grösse o. Qualität, in mittleren Jahren

niṣfī: Halb-

naṣaf u. naṣafa (f): Gerechtigkeit

muntaṣaf: Mitte

inṣāf: inf. IV, Gerechtigkeit, Gleichheit

nḍğ

naḍiğa/yanḍağu: inf. nağ, reif sein/wd., reifen (auch übertr.), gut gekocht, gar sein (Fleisch), reif sein u. eitern (Geschwür)

IV: zur Reife bringen, reif machen, ausreifen lassen, gar kochen (etw.)

naḍğ, nuḍğ: Reife

nuḍūğ: Reife

naḍīğ: reif, gar

nāḍiğ: reif, gar, ausgereift (z.B. Idee)

nḍr

naḍara/yanḍuru +

naḍira/yanḍuru: blühend, frisch, schön sein, glänzen, leuchten

II: glänzen lassen, blühen lassen (etw.)

V: grünen, blühen

naḍir: blühend, frisch, glänzend

naḍra (f): Blüte, Frische, Glanz, Schönheit, Gesundheit, Kraft, Reichtum

nuḍār: (reines) Gold

naḍāra (f): Blüte, Frische, Jugendlichkeit, Anmut, Gesundheit

Banū Naḍīr: einer der drei grossen jüdischen Stämme in Medina, die offenbar nicht arabischer Herkunft waren und schon vor den Arabern in Medina lebten. Wie ihre Glaubensgenossen, die Qurayza besassen sie die landwirtschaftlich ergiebigsten Teile der Oase (v.a. Dattelpalmen) und hatten damit, aber auch durch Geldverleih grossen Reichtum erworben. Innerhalb der politischen Auseinandersetzungen in Medina vor der Hiğra erscheinen sie als Verbündete der ʾAws. Der Anlass für ihre Vertreibung aus der Stadt ist nicht ganz eindeutig. Mohammed fühlte sich in jedem Fall durch sie bedroht und befahl ihnen die Stadt zu verlassen. Als sie Widerstand leisteten, begannen die Muslime ihre Palmen abzuschlagen, worauf sie aufgaben und sich teils zu ihren Glaubensbrüdern im Gebiet im Gebiet von aybar, teils nach Syrien begaben. Ursprünglich wollte Mohammed ihnen das Recht einräumen, dass sie alljährlich nach Medina zurückkehren könnten, um ihre Datteln zu ernten. Nun, da sie aber Widerstand geleistet hatten, wurde ihnen nur erlaubt, ihre Tiere zu beladen. (LP)

nḍl

naḍala: übertreffen, schlagen, besiegen

niḍāl: Kampf, Streit

niḍālī: kämpferisch

munāḍala: Kampf, Streit, Gefecht, Wettstreit, Verteidigungskampf

nḍf

naḍaf: wilder Majoran

naḍif: schmutzig, unrein

naḍīf: schmutzig, unrein

siehe ḍyf

nḍm

k.A., siehe ḍm

nḍw

naḍā/yanḍū: ausziehen (Kleidung, ʿan-hū jn., ʿan nafsihī sich).

schwinden, ausgehen, sich verlieren (bes. Farbe)

II: ausziehen (Kleid ʿan jm.)

IV: erschöpft, mager machen (Reittier), schwer mitnehmen, abnutzen (etw.)

VIII: aus der Scheide ziehen (Schwert)

nṭf

naṭafa/yanuifu: tröpfeln, rieseln

nuṭfa (f) pl. nuṭaf: Tropfen, Sperma

nṭq

naṭaqa/yanṭuqu: artikulieren, reden, etw. sprechen (bi etw.), aussprechen (bi etw.).

LAD: naṭaqa/yanṭiqu: utter articulate and rational speech, speek logically, speak, be endowed with reason,

II: sprechen o. aussprechen lassen, gürten, umgürten. LAD: gird (umgürten)

III: LAD: endow with reason and speech

IV: sprechen lassen, zum Sprechen bringen.

V: sich umgürten, umgürtet, umgeben sein (bi mit/von).

VIII: sich gürten (bi mit).

X: sprechen lassen, zum Reden bringen. befragen, vernehmen, verhören (jn. vor Gericht).

nuṭq: artikulierte Rede, Sprache, Aussprache, Wort, Ausspruch, Befehl, Erlass…

nuṭqī: phonetisch

niṭāq pl. nuuq: Gurt, Gürtel. Koppel, Kreis, Umkreis, Grenze, Bereich, Kordon, Absperrgürtel, Postenkette.

manṭiq: Logik, Rede, Sprache (als Fähigkeit), Redeweise, Art zu sprechen, Beredsamkeit.

manṭiqī: logisch, dialektisch. Pl. manāṭiqa: Logiker, Dialektiker. manṭiqīyan: logischerweise

manṭiqīya (f): Logik, logischer Charakter.

minṭaq pl. manāṭiq: Gürtel

manāṭiq: Gürtel, Zone, Umkreis, Bereich, Bezirk, Distrikt, Gebiet, (syr.) Regierungsbezirk, Abschnitt (milit.)

minṭaq pl. manāṭiq: Gürtel.

minṭaqa, manṭaqa (f) (auch manṭiqa gespr.) pl. manāṭiq: Gürtel, Zone, Umkreis, Bereich, Bezirk, Distrikt, Gebiet, Regierungsbezirk, Abschnitt (mil.).

nāṭiq: redend, sprechend, mit der Fähigkeit der Sprache ausgestattet, beredt, deutlich, klar, mit Vernunft begabt, vernünftig (Wesen), Redner, Sprecher, ĞB20/7 = ʿāqil.

manṭūq: ausgesprochen, ausgedrückt, Wortlaut, Text, Aussage, Formulierung, manṭūq al-kalima: Bedeutung eines Wortes

nẓr

naẓara/yanẓuru: mit den Augen wahrnehmen, sehen, ansehen, anblicken, betrachten, be(ob)achten, bemerken (etw. o. jm. hū, ʾilā), etw. erwarten (), ins Auge fassen, erwägen, überlegen (etw. o. ), etw. im Auge haben (ʾilā), sein Augenmerk richten auf (ʾilā), sich befassen mit (), untersuchen (Rechtsfall, o. ), …, ʾunẓur baʿdahū: siehe unten!. ʾunẓur ẓahrahū: Rückseite beachten!. Ğ35/36, 36/29 ʾunẓur lāḥiqan: siehe folgendes!/??. Ğ39/25 ʾunur lisān al-ʿarab: vgl. arab. Wörterbuch. Ğ61/29 ʾunur maalan: siehe Beispiel/Ähnliches?? ʾunur ʾʿlh. Ğ344/8 li , naẓara naẓratan: (philos.) spekulieren (siehe auch AEL 2811 mitte), naẓara fī: etw. überlegen, untersuchen, verhandeln, prüfen,

II: Vergleiche anstellen zwischen (bayna)

III: gleichen, gleich sein (jm. o. etw. ); gleichmachen, gleichsetzen, vergleichen (jm. o. etw. mit bi, hū); wetteifern, konkurrieren (mit jm. ), streiten, disputieren (mit jm. ); entgegenhalten (jm. etw. bi, hū); … Ğ für D’s correspondre à: entsprechen, mit etw. übereinstimmen

IV: Aufschub gewähren

V: aufmerksam betrachten/beobachten

VI: einander anschauen, gegenüberliegen, symmetrisch sein, sich streiten

VIII intaẓara/yantaẓaru: warten, erwarten, genau betrachten, abwarten, (mit min) (Erwartungen) knüpfen an, sich versprechen von.

naẓar pl. ʾanẓār: Sehen, Sehvermögen, Blick, Sicht, Aussicht, Ausblick, Anblick, Augenschein, Einsicht, Wahrnehmung, Betrachtung, Einsichtnahme, Erwägung, Prüfung, Überlegung, philos. Spekulation, Theorie, Sich-Befassen (mit ), Bearbeitung ei. Sache, Verhandlung ei. Falles (vor Gericht), Aufsicht, Überwachung, Zuständigkeit, Kompetenz, Aufmerksamkeit, Beachtung, Beobachtung, Rücksicht, Sorge, Fürsorge.

lā budda min an-naẓar ʾilayhī: er ist unbedingt zu berücksichtigen

naẓaran (نظراً) ʾilā o. li: im Hinblick auf, in Anbetracht, angesichts, hinsichtlich, mit Rücksicht auf, auf Grund, wegen. bi-n-naẓara ʾilā/li: dto.

niẓr: ähnlich, gleich,

naẓra (f) pl. āt: Blick, Anblick, Anschauung, Betrachtung (ʾilā einer Sache). Pl.: (philosophische) Betrachtungen.

naẓarī: optisch, visuell, theoretisch, spekulativ

naẓīr pl. nuarāʾ, f.pl. naẓāʾir: ähnlich, gleich, entsprechend, vergleichbar, gegenüberstehend, gleichlaufend, parallel. (m.flg. Gen.:) nach Art von, in gleicher Weise, ebenso wie, Gegenstück, Gegenwert, Amtskollege. Pl. naẓāʾ ir: Abschrift, Kopie, Exemplar, Isotope, …

naẓẓār: scharfsichtig. Pl.: naẓẓāra (f): Zuschauer

naẓẓāra (f) pl. āt: Feldstecher, Fernrohr, Brille (zuweilen auch pl. o. du. in singularischer Bedeutung)

naẓẓārātī: Brillenmacher, Optiker

niẓāra (f): Aufsicht, Inspektion, Leitung, Verwaltung, Direktion, (obs.) Ministerium. Ğ98/12 pl. -āt ??

naẓarīya (f) pl. -āt: Theorie, Lehrsatz, spekulative oder theoretische Betrachtung, [Ğ für théorie. propre théorie: naẓarīya al-ḫāṣṣ]. naẓarīya al-maʿrifa: Erkenntnistheorie. naẓarīya al-ʿalāmāt: Zeichentheorie, Semiotik. naẓarīya an-nisbīya: Relativitätstheorie

manẓar pl. manāẓir: Anblick, Ansicht, Panorama, Aussehen, Erscheinung, Aussicht, Perspektive, gesehener o. betrachteter Gegenstand, Bildobjekt, Szene (Theater), Schauspiel, Szenenbild, Szenerie, Ort mit weiter Aussicht, Warte.

mnẓrw: 293/24 ??

maarī: Ğ280/20??

minẓār pl. manāẓīr: Fernrohr, Lupe, Spiegel

tanẓīr: Entwicklung von Theorien, Theoretisieren

manzūr: gesehen, sichtbar, vorhergesehen, erwartet, beaufsichtigt, beneidet, mit dem bösen Blick angesehen, bearbeitet, in Bearbeitung (Fall), in der Verhandlung begriffen (Klage, Prozess), Blickwinkel, Sicht, Perspektive. manzūrun ʾilayhī: Beaufsichtigter, Untergebener, Schutzbefohlener, Mündel, Zögling. Ğ23/14 manẓūran ʾilayhī min wuğha: betrachtet vom Standpunkt + Gen.

intiẓār: Warten, Erwartung. ʿalāġayri intiẓār: unerwartet

nāẓir pl. nuẓẓār: Beobachter, Betrachter, Zuschauer, Aufseher, Inspektor, Leiter, Direktor, Vorsteher, Rektor

nāẓira (f): Leiterin, Vorsteherin, Direktorin, Rektorin

muntaẓar: min al-muntaar ʾan: es ist zu erwarten dass

nẓm

naẓama/yanẓimu: aufreihen (Perlen), ordnen, in Ordnung bringen, herrichten, dichten, verfassen (Poesie), in Verse fassen, komponieren.

II: ordnen, in Ordnung bringen, neu herrichten (, etw.); organisieren, regeln (z.B. Einzelheiten, Bedingungen); regulieren, unter Kontrolle halten, (Instr.) stimmen.

V+VI: aufgereiht, geordnet, in guter Ordnung, wohlorganisiert sein.

VIII intaẓama/yantaẓimu: aufgereiht sein, geordnet, in guter Ordnung sein, geregelt sein/werden, regelrecht o. normal verlaufen, gleichmässig, gleichförmig sein/werden (Geräusch), organisiert werden, veranstaltet, abgehalten werden (Feier, Fest etc.), eintreten, beitreten in (), ordnen, in Ordnung bringen, durchdringen, durchfahren, ergreifen, befallen, überkommen (Gefühle etc.).

naẓm: Aneinanderreihung (von Perlen), Abfassung (von Versen), Dichtung, Poesie; Ordnung, Anordnung, Organisierung, System

niẓām pl. nuẓum, ʾanẓima (f) pl. -āt: Ordnung, Regelung, System, Anordnung Form, Regime (pol.), Statut, Regel, Satzung, Richtlinie, amtl. Regelung. ʿalā hāḏā n-nizāmi: nach dieser Regel, auf diese Weise. fī ġairi nizāmi: unsystematisch, ohne festen Plan, unordentlich, nachlässig. niẓāmu ʾasāsi: Satzung, Statut, Grundordnung, Verfassung. niẓāmu l-ḥukmi: Herrschaftssystem, Regime. miẓāmu l-ḥayyāti: Lebensform. an-niẓāmu l-ʿāmmi: öffentliche Ordnung. niẓāmu fikrī: Denksystem. niẓām al-maʿrifī: erkenntnismässige Ordnung (Ğ16/12). Ğ36/17 niẓām ḥaraka al-kawn: f.frz. le fonctionnement ordonné du cosmos, das geordnete Funktionieren des Kosmos, eine Ordnung der Bewegung des Daseins

niẓāmī: ordnungsmässig, planmässig, regelmässig, systematisch

tanẓīm: Anordnung. Pl. -āt: Neuordnung, Reform, Regelung, Organisation,

tanẓīmī: organisatorisch

intiẓām: Ordnung, Regelmässigkeit, Planmässigkeit. fī-l-intiẓām u. bi-l-intiẓām: regelmässig, gleichmässig, dauernd, beständig, ordnungsgemäss, genau

manẓūm: geordnet, ordentlich, metrisch, poetisch

manẓūma (f) pl. -āt: Abhandlung in Versen, Lehrgedicht; Reihe, System, Ordnung

munaẓẓim: Ordner, Organisator, Veranstalter

munaẓẓam: angeordnet, in Ordnung gehalten, ordentlich, gepflegt, planmässig, aufgebaut, regelmässig, frz.: organisé.

munaẓẓama (f) pl. āt: Organisation. (für UNO, UNESCO, PLO, etc.)

ġairu munaẓẓam: irregulär, unsystematisch

muntaẓim: regelmässig, gleichmässig, ordentlich, methodisch, planmässig,

nʿt

naʿata/yanʿatu: inf. naʿt, beschreiben, kennzeichnen, charakterisieren (jn./etw.), als Attribut gebrauchen (bi ein Nomen), mit einem Attribut versehen (ein Substantiv)

naʿt: Beschreibung, Kennzeichnung. Pl. nuʿūt: Eigenschaft, Charakteristikum, beschreibendes Beiwort, Qualifikativ, Epitheton, Attribut (gramm.)

naʿtī: beschreibend, kennzeichnend

manʿūt: Substantiv das von einem Attribut begleitet ist (gramm.)

nʿğ

naʿ ğa (f) pl. naʿāt, niʿ āğ: weibliches Schaf, Mutterschaf

nʿd

k.A., siehe ʿd, wʿd, ʿwd.

nʿr

naʿara/yanʿuru: grunzen, schnauben, schreien, brüllen, jaulen, hervorbrechen (Blut).

LAD:

naʿara/yanʿa/iru, inf. nuʿār, naʿīr: cry out, scream, utter a rough nasal sound, bellow

naʿara/yanʿaru, inf. naʿr, naʿīr: making the blood to spur out with a noise, oppose (entgegentreten, sich widersetzen), refuse (ablehnen), assemble in excitement (sich in Aufregung versammeln)(n.), rise and set zealously (eifrig, begeistert) to work, sting, (m.) say stinging (stechende, verletzende) words to (acc.)

naʿira/yanʿaru, inf. naʿar: be molested  by flies (von Fliegen belästigt wd.)

naʿra (f): Grunzen, Schnauben, Gebrüll. LAD: nasal sound or tone, clamour (Lärm, Geschrei, Tumult, Schimpfen), noise, roaring, woeful cry (kummervoll, sorgenvoll), lamentation (Jammern, (Weh-)Klage, battlecry (Schlachtruf), vociferation of combatants (Schreien, Gebrüll, Geschrei), wind and heat. Ğ87/7 Schimpfen, Klage, Ğ88/12??

nuʿra (f), nuʿara (f): inside of the nose

nuʿara (f) pl. -āt, nuʿar: grosse Fliege, Bremse. LAD: large blue fly

naʿara, nuʿara (f) pl. -āt: Hochmut, Stolz. naʿara ʾiqlīmīya: regionaler Dünkel, Chauvinismus. naʿara maḏhabīya: Sektiererstolz, Glaubensdünkel. naʿara ʾunṣurīya: Rassendünkel. LA:وقال الأُمَوِيُّ: إِن في رأْسه نَعَرَةً، بالفتح، أَي أَمْراً يَهُمُّ به..

naʿrā: clamorous women

nuʿra (f): Nase

nʿs

naʿasa/yanʿa/usu: schläfrig sein, ein Schläfchen machen, schlummern, flau, unbelebt sein (Markt)

II +

IV: schläfrig machen, einschläfern (jn.)

VI: sich schläfrig o. schlafend stellen, dösen, schläfrig sein

naʿsa (f) (n.vic.): Schläfchen, Schlummer

nʿṭ

Banū Nāʿ iṭ: Ğ278/8 jemenitischer Stamm min hamdān (Stammesgebiet nördl. v. Sanaʿa). ṬH xvii/44, 98, xxi/29.

Laylā Bint Qumāma an-Nāʿiṭīya: Name einer Führerin der yemenitischen Šīʿa. ṬHxxi/98.

nʿq

naʿaqa/yanʿa/iqu: krächzen (Rabe), blöken (Schaf), schreien, kreischen

nāʿiq: kull nāʿiq wa-nāʿir: alles was da lebt und webt, Krethi und Plethi.

nʿm

naʿama/yanʿu/amu: in Wohlstand und Luxus leben, ein leichtes, bequemes und sorgenfreies Leben führen, erfreut werden (bi durch), sich freuen über (bi), sich erfreuen,

II: glätten, erweichen, pulverisieren, an Luxus gewöhnen, verzärteln, ein genussreiches Leben gewähren

IV: gut, bequem, angenehm machen, schenken, verleihen, gewähren,

niʿma + Art. u. Subst. i. Nom.: welch ein vortrefflicher, ein ganz vorzüglicher …!,

naʿam: ja!, jawohl!, gewiss! (mit folg. Vb.-Satz o. naʿam ʾanna + Nom.-Satz) in der Tat, wirklich, es trifft zu dass, allerdings, freilich, naʿam?: (umg.) wie bitte?, was sagten Sie?

naʿam pl. ʾanʿām: (Pl.) Name der 6. Sure, Weidevieh, Weidetiere (Schafe, Kamele, Rinder, Ziegen)

naʿma (f): Wohlleben, Annehmlichkeit, Bequemlichkeit, Wohlstand, Glück, Genuss

niʿma (f) pl. niʿam, ʾanʿum, niʿmāt, niʿimāt: Wohltat, Wohltätigkeit (Ğ66f), Huld, Gnade, Güte, Wohlleben, Wohlergehen, Wohlstand, bi-niʿmati -llāhi: durch die Gnade Gottes,

naʿīm: Annehmlichkeit, Wohlleben, Glück, Glückseligkeit, sanft, friedlich. naʿīm allāhi: die Gnade(ngaben) Gottes

ʾinʿām El.: Gunsterweisung, Gunst, Gefälligkeit, Wohltat, Gabe, Schenkung, Auszeichnung, Verleihung

munaʿʿam: mit Wohlstand gesegnet, durch Wohlstand verwöhnt, ein angenehmes Leben führend

nʿy

naʿā/yanʿā: den Tod anzeigen o. verkünden (js., ʾilā jm.), vorwerfen (ʿalā jm.), tadeln (ʿalā jn.),

naʿā/yanʿī: jammern, beklagen (etw.)

naʿy: Todesanzeige, Vorwurf

naʿīy: der den Tod js. anzeigt, Tadel, Vorwurf, Todesanzeige

naʿya (f) pl. naʿayāt: Todesbotschaft, Todesanzeige.

manʿan und manʿāh (f) pl. manāʿin: Todesbotschaft

nāʿin pl. nuʿāt, nāʿīya (f): LAD: who announces one’s death, death- message

nft

Ğ133/8 nftāt??

nfḥ

nafaḥa/yanfaḥu: sich verbreiten (Wohlgeruch), duften, wehen (Wind), beschenken (jn. bi mit), spendieren (jm. etw.)

III: schützen, verteidigen (ʿan etw.)

nafḥa (f) pl. nafaḥāt: Brise, Windstoss, Hauch, sich verbreitender Geruch, Duft, Wohlgeruch, Gabe, Geschenk

minfaḥa (f): Lab (zur Käseherstellung)

nfḫ

nafaḫa/yanfuḫu: blasen, pusten, hauchen, aufblasen, mit Luft füllen (o. etw.), aufpumpen (Reifen), (Ballon) füllen, einhauchen (jm.), blasen (auf einem Instrument), aufgeblasen, stolz machen (jn.), nafaḫa fī rūḥihī: jn. beleben, LAD: schwellen (vor/mit Stolz)

V +

VIII: aufgeblasen, mit Luft gefüllt sein, anschwellen, sich aufblasen, sich aufblähen,

nafḫ: Blasen, Aufblasung, Aufpumpung, Füllung mit Luft

nafḫa (f) n.vic.: Blasen, Hauch, Atem, Luftstoss, Windstoss, Blähung, Schwellung, Einbildung, Hochmuth. nafḫa kaḏḏāba: falscher Dünkel, Aufgeblasenheit

ʾanfaḫ: an einem Hodenbruch leidend (LAD)

infiḫān, unfuḫān, infiānī: fattened, battened (fett gemacht/geworden)

anfḫ: Ğ202/??

nfd

nafida/yanfadu: erschöpft, verbraucht sein, aus gehen, zu ende gehen, schwinden, vergriffen sein (Buch). nafada ladayhī maʿīnaṣ-ṣabr: am Ende der Geduld sein.

IV +

X: aufbrauchen, verbrauchen, verzehren, erschöpfen, auskosten (etw.). istanfada kulla wasʿ in: jede Möglichkeit ausschöpfen, benutzen

nfḏ

durchdringen, durchbohren (etw., min durch), hindurchgehen (hū, bi durch), hineindringen (ʾilā in), durchdringen (ʾilā zu), durchstossen, sich durchschlagen (min o. durch den Feind), gelangen (ʾilā zu/an ei. Ort), ankommen (ʾilā bei), erreichen (ʾilā jn.), hinausführen (ʾilā auf), sich öffnen (ʾilā auf), Verbindung haben mit, ausgeführt, vollstreckt werden, rechtsgültig, wirksam, vollstreckbar sein, gut, geschickt machen (etw.)

II + IV: durchdringen lassen, ausführen, durchführen, vollziehen (etw., auch eine Idee), erfüllen (Pflicht), verwirklichen, in die Tat umsetzen, durchsetzen, abwickeln, vollstrecken, übermitteln, übersenden, schicken (ʾilā an jn.), Ğ338/22 ʿan ??.

V: durchgeführt werden

nafaḏ pl. ʾanfāḏ: Öffnung, Loch, Ausweg

nufūḏ: Durchdringung, Wirksamkeit, Einwirkung, Einfluss, Ansehen, Autorität. nufūḏ muṭlaq: volle Gewalt, freie Hand, unbeschränkte Macht. ḏū nufūḏ: einflussreich

tanf īḏ: Ausführung, Durchführung, Verwirklichung, Vollzug, Vollstreckung, Zwangsvollstreckung (jur.)

tanf īḏī: die Ausführung betreffend, vollziehend, vollstreckend, Vollstreckungs-, exekutiv

ʾinfāḏ: Sendung, Übermittlung, Ausführung, Vollzug

nāfiḏ: durchdringend, wirksam, rechtsgültig, gültig, geltend, in Kraft,

nafiḏa (f) pl. nawāfi: Luke, Fenster, Schalter

munaffiḏ pl. –ūn: Ausführender, Vollstrecker

nfḍ

nafaḍa/yanfuḍu: inf. naf, schütteln (etw.), abschütteln (etw. ʿan von), ausschütten, abstauben (etw.), abstreifen (die Zigarette), erschauern lassen (jn., Fieber)

nafaḍa/yanfuḍu: inf. nufū, genesen, sich erholen (min von), nafaḍa ʿanhū l-kasala o. nafaḍa ġubāra kasalahū: seine Trägheit abschütteln. nafaḍa ġubārahū: seinen Staub abschütteln,

II: kräftig schütteln, ausschütteln (etw.), schütteln (etw. mehrmals), abwischen (ʿan von),

IV: ganz aufbrauchen (Vorräte), aller Mittel bar sein, verarmt sein, abschütteln (jn. ʿan von), entfernen, entlassen (jn. ʿan aus)

V: =Pass. zu II, geschüttelt werden

VIII: geschüttelt, abgestaubt wd., sich schütteln, erschauern, zittern (min vor), von sich abschütteln (min etw.), wach werden, zum Bewusstsein kommen, sich erheben (Volk)

minfāḍa (f): Aschenbecher, Staubwedel, Teppichklopfer, Staubsauger

intifāḍ: Scher, Beben, schauderndes Erwachen, Erwachen mit Schrecken

intifāḍa (f) n.vic., Pl. -āt: Schauder, Beben, Erhebung (pol.), Volkserhebung

nfr

nafara/yanfu/iru: inf. nufūr, nifār, scheu werden, durchgehen. vor Schreck davonlaufen, einteilen, das Weite suchen, auffliegen (Vogel), Widerwillen, Abneigung haben gegen (min), …, Ğ124/15, Q9/38 Paret: ausrücken

II: scheu machen, scheuchen, verscheuchen, wegjagen (etw.), Abneigung und Widerwillen einflössen (jm. min vor), verhasst machen (jm min etw.), abschrecken (jn. min von), alle Lust nehmen zu, unzufrieden machen mit

III: meiden (jn./etw.), aus dem Wege gehen (jm.), Abneigung haben (gegen), im Widerspruch stehen (zu), nicht zu vereinbaren sein (mit)

V: k.A.. Ğ237/28: ??. BMG: Reflexiv v. II, o. des sich stellens als etw./jm.

VI: einander meiden, miteinander streiten, nicht übereinstimmen, sich gegenseitig abstossen.

X: verscheucht werden, zum Kampfe aufrufen (jn. ʿalā gegen)

nafar pl. ʾanfār: Schar, Trupp, Truppe, Person, Individuum, einfacher Soldat, Gemeiner, Mann (als Zählwort), Q18/33 Paret: ʾaʿazzu nafaran: mächtigeres Aufgebot

nafra (f) n.vic: Schreck, Scheuen, Durchgehen, Flucht, Abneigung, Widerwille, Antipathie

nufūr: Scheuen, Scheuwerden, Flucht, Durchgehen (eines Tieres), Abneigung, Widerwille, Antipathie

nafūr: scheu, leicht erschreckt, schreckhaft, furchtsam, zurückhaltend, schüchtern, spröde

tanāfur: (Inf.VI) gegenseitige Abneigung oder Abstossung, Meinungsverschiedenheit, Uneinigkeit, Zwietracht, Hader, Missklang

istinfār: LAD: flight, refuge, aversion

nfs

nafusa/yanfusu: kostbar, wertvoll sein.

nafisa/yanfasu: zurückhaltend, geizig sein (bi mit),

II: aufheitern, trösten, beruhigen, verjagen, vertreiben (ʿan bes. Kummer, Sorge), Luft machen (ʿan seinen geheimen Gefühlen), aufdecken, aussprechen, abreagieren (ʿan verdrängte Wünsche, Ängste, etc), ablassen von (ʿan), Pass.: nuffisa: verlorengehen (ʿan jm.). Ğ237/10 (ʿalā ??)

III: rivalisieren, wetteifern (fī hū mit jm. in), sich bewerben, kämpfen um (ʿalā), zu erlangen suchen, streben, verlangen nach.

V: atmen, ein- u. ausatmen, Atem holen, verschnaufen, sich ausruhen,

VI: miteinander wetteifern o. streiten um (ʿalā um, in ei. Sache).

nafs (f.)pl. nufūs, ʾanfus: Seele, Gemüt, Psyche, Sinn, Wunsch, eigentliches Wesen, Selbst, eigene Person, Individuum, (mit flg. det. Subst.:) der/die/dasselbe, gerade dieser, eben dieser, (mit Suff.). Ğ40/6: li-ʾannahumā yaqūmāni maʿan bi-nafsi d-dawr: denn beide spielen (miteinander) die selbe Rolle.??

nafsuhū, nafsuhā: sich, sich selber; selbst; raʾaytu nafsī: ich erblickte mich selbst. qāla li-nafsihī: er sagte zu sich.

huwa (bi-)nafsuhū, hiya (bi-)nafsuhā: er selbst, sie selbst, er/sie in eigener Person, persönlich (Ğ40/17), Ğ97/11 fi n-nufūs: innerlich, seelisch??

ʿalā nafsi: Ğ26/29??, Ğ46/9 gerade dies + det.Subst.??, 149/23, 254/ ʿalā nafsihī??

bi-ʾanfusunā, naḥnu ʾanfusunā: wir selbst

fī nafsi-l-ʾamr: in Wirklichkeit, in der Tat, tatsächlich

fī nafsi-l-wāqiʿ: dto.

fī nafsi l-waqt: Ğ16/21: in derselben Zeit/Raum/Punkt

ʿinda ʾanfusuhum: nach ihrer eigenen Meinung

ğāʾanī huwa (bi-)nafsuhū: er kam selbst zu mir

ğāʾa min nafsuhū: er kam von selbst/aus eigenem Antrieb

laysat min nafsi ṭabīʿa tilka l-muʾassasāt: sie gehört nicht zu derselben Natur jener Institutionen.

nafs al-ʾamr: das Wesen der Sache, dieselbe Sache

nafs al-marğiʿ : dieselbe Quelle, ebenda

nafsu š-šaiʾ, o. aš-šaiʾ nafsuhū: das Ding selbst, dasselbe Ding, gerade dieses Ding

ṣarīr an-nafs: von niederer Gesinnung

ʿafīf an-nafs: uneigennützig

ʿilm an-nafs: Seelenkunde, Psychologie

al-iʿtimād ʿalā an-nafs, u. aṯ-ṯiqa bi-n-nafs: Selbstvertrauen

kabīr an-nafs: hochgesinnt, stolz

maḥabbat an-nafs: Eigenliebe, Selbstsucht

bi-šiqqi n-nafs (nach ): mit Mühe und Not

nafsī: seelisch, psychisch, pl. -ūn: Psychologe,

nafsīya (f): Seelenleben, Geistesverfassung, Mentalität, Geisteshaltung, Einstellung, Seelenzustand

nafs al-marğʿ: « dieselbe Quelle « ebenda

nafas pl. ʾanfās: Atem, Atemzug, Hauch, Zug (Zigarette, Pfeife), Schluck, Stil eines Schriftstellers, Freiheit, eigenes Belieben,

manfas pl. manāfis: Atemöffnung, Luftloch, Ventil

nafāsa (f): Kostbarkeit

nafīs: kostbar, wertvoll.

tanfīs: inf. II, Lüftung, Ventilation, Katharsis (psych.). LAD: cheering (Beifall spenden, anfeuern), refreshing (erfrischend), consoling (trösten). ḥarfu t-tanfīs: particle of wishing

munāfasa (f) pl. āt: Nacheiferung, Wetteifer, Nebenbuhlerschaft, Rivalität, Wettbewerb, Konkurrenz (kfm.), Wettkampf (Sport).

munāfis pl. ūn: Wettbewerber, Nebenbuhler, Konkurrent, Rivale, Konkurrenz

munāfisī: Ğ107/9 konkurrierend??

mutanaffas: Platz zum Atmen, Atemfreiheit, freier Raum (für etw.), freie Atmosphäre, Erleichterung, Ausweg

mutanāfasūn: die miteinander Wetteifernden

tanaffus: Atmung

tanāfus: gegenseitiger Wetteifer, Rivalität, Wettbewerb, Konkurrenz, Kampf um (ʿalā), tanāfus ḥayawī: Lebenskampf, Kampf ums Dasein.

nfš

nafaša/yanfušu: fachen (Wolle), aufquellen, sich blähen, anschwellen, sein Gefieder sträuben (Vogel)

II: kämmen o. krempeln (Baumwolle)

V: sich blähen, Haare o. Gefieder sträuben

VIII: dto.

nafaš: Wolle

naffaš: Pomeranze, Bitter-Orange

manfūš: aufgebläht, gesträubt, zersaust, aufgelöst (Haar), flaumig (Haar, Wolle)

nfṭ

nafṭ: Erdöl, Naphtha

nafṭī: Öl-, Erdöl-, aus Naphtha, mit Naphtha getränkt

nf ʿ

nafaʿa/yanfaʿu: nützlich, vorteilhaft sein, nützen, helfen (jm.), brauchbar sein, dienen (li zu). lā yanfaʿu: nutzlos

II: nutzbar machen, benutzen (etw.)

VIII: Nutzen ziehen (min o. bi aus einer Sache), ausnutzen, nutzbar machen (min o. bi etw.), sich bedienen (min o. bi einer Sache), Vorteil o. Gewinn haben (min o. bi von einer Sache), geniessen (min o. bi etw.)

X: = II.

nafʿ: Nutzen, Vorteil, Gewinn, Wohlfahrt, Wohl

nafʿī: auf den eigenen Nutzen bedacht, eigennützig, …, utilitaristisch

nafʿīya (f): Nützlichkeit, Utilitarismus

manfaʿa (f), pl.: manāfiʿ: Nutzen, nützlicher Gebrauch, Vorteil, Gewinn (i.R.), Ertrag einer nutzbaren Sache/eines Rechtes, Nutzung, Interesse, gemeinnützige Einrichtung. manāfiʿ ʿāmma (ʿumūmīya): gemeinnützige Einrichtungen, insbesondere dem öfftl. Gebrauch dienende Grundstücke. manāfiʿ ṣiḥḥīya: sanitäre Einrichtungen. maḏhab al-mafaʿa al-ʿāmma: Utilitarismus (phil.)

nāfiʿ: nützlich, vorteilhaft, brauchbar, heilsam, zuträglich

nāfiʿa (f): (obs.) öffentliche Arbeiten. wāzīr an-nāfiʿa: Minister für öffentliche Arbeiten

muntafiʿ: Nutzniesser

nfq

nafaqa/yanfuqu: leicht verkäuflich sein, guten Absatz haben, lebhaft sein (Markt). verenden, krepieren. Ğ94/23, 32 etc. yanfuqu maʿa??. Ğ47/6 tnfq fī: verschwenden an, o. IV??

nafaqa, nafiqa/yanfaqu: vebraucht werden, zu Ende gehen, sich erschöpfen

II: verkaufen, absetzen.

III: sich verstellen, heucheln. nāfaqa ḍamīrahū: gegen sein Gewissen handeln.

IV: ausgeben für (ʿalā), LAD: viel Geld für jn./etw. ausgeben, LAD: Almosen geben, aufkommen für (ʿalā), die Unterhaltskosten tragen, finanziell unterhalten, aushalten, verbrauchen, verzehren, vergeuden, verschwenden, zubringen.

V: tanaffaqa bi-kiḏbatin ʿalā: jm. eine Lüge aufhängen.

X: ausgeben, verschwenden für (ʿalā).

nafaq pl. ʾanfāq: Tunnel, unterirdischer Gang, U-Bahn-Schacht.

ʾanfaq: LAD: more saleable.

nafaqa (f) pl. āt, nifāq: Ausgaben, Kosten, Unkosten, Auslagen, Aufwendungen, Lebenshaltungskosten, Unterhalt, standesgemässer Unterhalt (insbes. d. Ehefrau), Gabe, wohltätige Spende (für d. Armen),

nafāq: guter Geschäftsgang, Absetzbarkeit (der Ware)

nifāq: Heuchelei, Verstellung

munāfaqa (f): Heuchelei, Verstellung

munāfiq pl. ūn: Heuchler

ʾinfāq: Ausgabe, Verbrauch, Aufwendung (v. Geld), wohltätige Spende (Q53/33, Ğ70/13??)

nāfiq: leicht absetzbar, gängig, gesucht (Ware)

nfl

nafala/yanfu/ilu +

II: LAD: leave the whole booty to the soldiers, give one the his share of the booty, make a present

II: favour one in distributing the booty or presents, prefer, give preference to

V +

VIII: mehr tun als Pflicht ist (Gebete, gute Werke etc.), claim or take beforehand  a larger part of the booty

X: pray more than is prescribed

nafl: das nicht unbedingt nötige, freiwillige Mehrleistung, insbes. über die gesetzliche Pflicht hinausgehendes gutes Werk

nafal pl. ʾanfāl, nufūl, nifāl: Beute, Geschenk

nafal: Klee (Trifolium, bot.)

nāfila (f) pl. nawāfil: nicht unbedingt nötige Leistung, nicht vorgeschriebenes gutes Werk, Gabe, Geschenk, Beute. min nāfila al-qawl ʾan: es ist überflüssig zu bemerken dass.

nfw / nfy

nafā/yanfī: vertreiben, verstossen, ausstossen (ʿan o. min aus), entfernen, ausweisen, verbannen, deportieren (jn.), als falsch hinstellen, widerlegen, zurückweisen (etw.), leugnen, verleugnen, ableugnen, dementieren, verwerfen, ablehnen, abschlagen, verweigern (etw.), ausschliessen (etw.), verneinen, negieren (Gramm.). Ğ199/17 mit li ??

III: jagen, verfolgen (jn.), ausschliessen (etw.), widersprechen (einer Sache), unvereinbar, unverträglich sein (mit), nāfā l-ʾādāb: gegen die guten Sitten verstossen.

VI: sich gegenseitig ausschliessen o. aufheben, miteinander unvereinbar sein (maʿa mit),

VIII: verbannt, ausgestossen werden, geleugnet, widerlegt, dementiert werden, abfallen, fortfallen, nicht vorhanden sein.

X: als wertlos o. unbrauchbar verwerfen (etw.).

nafy: Vertreiben/ung, Verbannung, Ausweisung, Ausstossung, Deportation, Verleugnung, Ableugnung, Dementi, Widerlegung, Verweigerung, Ablehnung, Verbot, Verneinung, Negation (auch gramm.), verneinende Antwort.

nafyī: negativ.

manfan pl. manāfin: Verbannungsort, Verbannung, Exil

manfīy: abgelehnt, verworfen, verneint, negativ, verbannt, ausgewiesen, deportiert

intifāʾ: Fortsein, Nichtvorhandensein, Fehlen

n(ā)q

nāqa (f): Kamelin. siehe nwq.

nqb

naqaba/yanqubu: durchbohren, durchlöchern, durchbrechen, graben, aufgraben, ausgraben, aushöhlen, hindurchgehen, durchreisen (durch ein Land), sich erkundigen, suchen, forschen (nach ʿan), gründlich prüfen, untersuchen, erforschen

naqiba/yanqabu: durchlöchert, voller Löcher sein

II: graben, bohren, erforschen, eindringen, suchen (alles mit ʿan), (durch)reisen (durch)

III: an Tugenden wetteifern (mit jm.)

V: prüfen, untersuchen (ʿan etw.), suchen (ʿan nach), sich verschleiern (Frau), durchlöchert sein

VIII: sich verschleiern

naqb: Grabung, Aushöhlung, Durchbohrung. Pl. ʾanqāb, niqāb: Loch, Bresche, Bohrung, Tunnel

naqqāb: Locher

niqāb pl. nuqub, ʾanqiba (f): Schleier, der Stirn und Gesicht bedeckt und nur die Augen freilässt, Varianten ermöglichen das Bedecken der Augen – vor den Augen Anderer –  mit einem Chiffonüberwurf, der bei Bedarf zurückgeworfen wird.

niqāba (f) pl. -āt: Genossenschaft, Bund, Gilde, Innung, Korporation, Syndikat, Gewerkschaft, Verband. Ğ27/17 an-niqābāt al-mihnīya: Arbeiterverbände, frz. corporations, f. Berufsstände/Gilden/Zünfte. Ğ29/12 an-niqābāt al-ḥirfīya: Handwerkerverbände

naqīb pl. nuqabāʾ: Führer, Oberhaupt, Vorsteher, Präsident, Syndikus, Obmann (einer Innung etc.), Führer, Vorsitzender (einer Gewerkschaft etc.)

naqība (f) pl. naqāʾib: Seele, Geist, Verstand, Naturanlage, Gemütsart, Wesen

manqib, minqab, manqaba (f) pl. manāqib: Bergpfad, Pass

minqab, minqaba (f): Instrument zum Löchermachen, Bohrer, ärztliche Lanzette

manāqib: Tugenden, hervorragende Eigenschaften, Ruhmestaten

tanqīb pl. –āt: Grabung, Bohrung (bes. nach Öl), Untersuchung, Nachforschung, Forschung, Erforschung

munaqqib pl. –ūn: Grabungs- o. Bohrungsspezialist, Ausgräber, Schürfer (min.), Forscher, Erforscher

an-naqab: Negev (Wüstenregion in S.-Israel)

nqd

naqada/yanqudu: bar bezahlen (jm. etw.), picken, hacken (nach), kritisch prüfen (etw.), kritisieren (jn. ʿalā wegen

III: zur Rechenschaft ziehen (jn.)

IV: bezahlen (jm.etw.)

VIII: kritisieren (etw., ʿalā jn.), Anstoss nehmen (an), missbilligen (etw.), die Fehler aufzeigen (ʿalā js.), die Bezahlung in Bar empfangen

naqd pl. naqadāt: Kritik. Pl. naqadāt: kritische Bemerkungen. Pl. nuqūd: Bargeld, Geldstücke, Münzen, Geld. bi n-naqdi: in bar, gegen bar. an-naqd aḍ-ḍātī: Selbstkritik. ʿaynan ʾaw naqdan: Ğ49/26 in Sach- o. Geldwerten.

naqdan: in bar, gegen bar.

naqdī: kritisch, geldlich, Geld-, Münz-, Bar-, monetär.

naqdīya: Bargeld

naqqād: Kritiker, Rezensent

naqqāda (f): überkritischer Beurteiler, Kritikaster.

manqad (äg.): Kohlenbecken

minqād pl. manāqīd: Schnabel

intiqād pl. –āt: Einwendung, Kritik, Tadel, Missbilligung, Rezension, Besprechung. intiqād ḏātī: Selbstkritik

nāqid: kritisch. Pl. –ūn, nuqqād, naqada (f): Kritiker. nāqid iğtimāʿī: Sozialkritiker. nāqid masraḥī: Theaterkritiker

muntaqid pl. –ūn: Kritiker

muntaqad: tadelnswert, nicht einwandfrei

nqḏ

naqaḏa/yanquḏu: befreien, retten, erretten (jn. min von)

naqiḏa/yanqaḏu: gerettet werden, sich retten, entkommen

II +

IV +

V +

VIII +

X: befreien, retten, erretten, bergen. (LAD)

ʾinqāḏ: Rettung, Bergung, Entsatz

istinqāḏ: Rettung, Bergung, Entsatz

munqiḏ: Retter

nqr

naqara/yanquru: graben, durchbohren, aushöhlen, schneiden, schnitzen (etw.), eingraben, einritzen, gravieren (in), aufpicken (ein Korn, Vogel), picken, hacken (nach jm.), schlagen, klopfen (ʿalā an), trommeln (auf etw.), mit den Fingern schnellen, schnippen, beleidigen, ärgern, verletzen, schmähen (jn.), etw. anhängen (jm.), untersuchen, prüfen (ʿan etw.)

naqira/yanqaru: beleidigt sein, sich ärgern (ʿalā über)

II: pickeln, aufpicken (etw.), untersuchen, prüfen (ʿan etw.).

III: Worte wechseln, streiten, zanken (mit jm.)

naqr: Aushöhlung, Eingrabung, Höhlung, Loch, Schnippen (mit den Fingern)

naqir: ärgerlich, beleidigt

naqra (f) pl. naqarāt: Schlag, Trommelschlag, Zupfen (v. Saiten)

nuqra (f) pl. nuqar, niqār: Grube, Höhlung, Loch, Vertiefung, Senkung, Augenhöhle, Nackengrube

niqra (f): Zank, Streit

nāqūr pl. nawāqīr: (koranisch) ein Blasinstrument, Paret: Horn

nqš

naqaša/yanqušu: bunt machen, mit mehreren Farben anstreichen, bemalen, malen, meisseln, aushauen, eingravieren auf (ʿalā),

II: malen, gravieren, aushauen,

III: diskutieren, streiten, erörtern, debattieren, kritisieren, Einspruch erheben, verhören,

VI: miteinander disputieren, debattieren über (), diskutieren mit (maʿa),

VIII: (Stachel) herausziehen

naqš: Malerei, Inschrift…

naqqāš: Maler, Anstreicher, bildender Künstler, Bildhauer

niqāša (f): Malerei, Bildhauerei

niqāš pl. āt: Wortstreit, Diskussion, Debatte, Erörterung

munāqaša (f) pl. -āt: Wortstreit, Diskussion, Debatte, Erörterung, Anfechtung, Einspruch.

munāqiš pl. –ūn: Widersacher, Gegner bei einem Disput, Disputant.

nqṣ

naqaṣa/yanquṣu: abnehmen, weniger werden, sich vermindern, vermindert sein, mindern, vermindern, verringern, beeinträchtigen,Abbruch tun, herabsetzen, mangelhaft, unvollständig, unzureichend, fehlerhaft sein, mangeln, fehlen, weniger sein, niedriger sein (ʿan als),

II + IV: mindern, verringern, herabsetzen, kürzen

III: ei. Ausschreibung veranstalten,

VI: sich allmählich verringern, langsam weniger o. kleiner werden

VIII: sich vermindern, abnehmen, beeinträchtigen, vermindern,

X: Ermässigung verlangen, vermindert, mangelhaft, fehlerhaft, minderwertig finden, das Fehlen feststellen, vermissen

naqṣ: Verminderung, Abnahme, Abgang, Verlust, Schaden, Mangel, Knappheit ( an), Lücke, Defekt, Fehler, Mangelhaftigkeit, Unvollkommenheit, Minderwertigkeit,

nuqṣān: = naqṣ, nuqṣān wa ziyāda: Auslassungen und Hinzufügungen (i.ei. Text). AEL: nuqṣān is “a going away [of part of a thing] after [its having been in] a state of completeness. Inf. of the intrans. verb I, the quantity that is gone, or lost, of a thing that is decreased or diminished or lessened. nuqṣanuhu ka-ḏā wa ka-ḏā: the quantity that is gone, or lost, of it is such and such.

naqīṣa (f) pl. naqāʾiṣ: Mangel, Fehler, Defekt.

nqḍ

naqaḍa/yanquḍu: zerstören, niederreissen, zerreissen, auseinandernehmen, auflösen, brechen, verletzen, übertreten (Vetrag, Rechtspflicht etc.), aufheben, widerrufen, für nichtig erklären, anullieren, entkräften, widerlegen (Verdacht), aufheben, umstossen,

III: nicht übereinstimmen, im Widerspruch stehen, unvereinbar, unverträglich sein (mit),

IV: schwer lasten (ẓahrahū auf js. Rücken),

V: zerstört, niedergerissen werden, gebrochen, verletzt werden, aufgelöst werden, sich auflösen, einstürzen, zerfallen, zusammenbrechen, sich verlieren

VI: einander widersprechen, sich gegenseitig ausschliessen.

VIII: = V, sich auflehnen, sich erheben, meutern, rebellieren, revoltieren (ʿalā gegen), angreifen (ʿalā jn.), gegen jn. zu Felde ziehen.

naqḍ: Zerstörung, Bruch, Verletzung, Verstoss, Widerlegung, Entkräftung, Veto, Widerspruch, logischer Ausschluss, Ğ85/20, 86/17 u.a. naqḍ aṣ-ṣaḥīfa: Aufhebung des (Boykott)Abkommens

nuqḍ pl. ʾanqāḍ: Trümmer (von Bauwerken), Schutt

naqīḍ: entgegengesetzt, widersprechend, Gegensatz, Gegenteil,

naqīḍa (f) pl. naqāʾiḍ: Streitgedicht, Gegensatz

tanāquḍ pl. āt: gegenseitiger Widerspruch, Unvereinbarkeit, Inkonsequenz, Konflikt (bayna zwischen), Antagonismus, Ğ37/2, 19 Widerspruch

tanāquḍī: kontradiktorisch Ğ37/17, widersprüchlich

intiqāḍ: Zusammenbruch, Aufruhr, Rebellion

manquḍ: zerstört, gebrochen, aufgelöst, aufgehoben, widerlegbar

munāqiḍ: Widersprechend, entgegengesetzt, unvereinbar,

mutanāqiḍ: sich gegenseitig widersprechend, widerspruchsvoll, miteinander unvereinbar. Pl. mutanāqiḍāt: Gegensätze, Widersprüche

nqṭ

naqaṭa/yanqutu: punktieren

nuqṭa (f) pl. nuqaṭ, niqāṭ: (diakritischer) Punkt, Einzelteil, Kleinigkeit, Sache, Gegenstand, Einzelheit, Stelle, Ortschaft, kleines Stück, … waḍaʿa n-niqāṭ ʿalā l-ḥurūf: Klarheit schaffen

nqʿ

naqaʿa/yanqaʿu: einweichen, auflösen (etw. in), aufgiessen, aufbrühen (Tee etc.), löschen, stillen (Durst), stehend sein, stagnieren, sich im Teich sammeln (Wasser)

IV: auflösen (etw. in Flüssigkeit), löschen (Durst)

X: stagnieren, durch Stagnation unrein und übelriechend wd. (Wasser), sunpfig sein (Boden)

mustanqaʿ pl. –āt: Sumpf, Moor, Morast, Bruch. ḥummā l-mustanqaʿ: Sumpffieber, Malaria (med.)

nql

naqala/yanqulu: etw. vom Platz/fortbewegen (); fortschaffen, befördern, transportieren (nach ʾilā), verlegen, verpflanzen, versetzen (von… nach min… ʾilā), schalten (in ʿalā), übermitteln, überbringen, übertragen, übergeben (ʾilā), abschreiben, kopieren (von min), herausschreiben (aus min), eine Abschrift herstellen (ʿan o. ʿalā nach), zitieren, wörtlich wiedergeben (ʿan o. min), übersetzen (min… ʾilā vom … ins), überliefern, berichten, erzählen (jm. ʾilā, von ʿan), übertragen (Krankheit, auf ʾilā), anstecken, übereignen, abtreten, zedieren (jm. ʾilā). Ğ20/32: tunqalu n-naarīya ʾilā: die Theorie wird übertragen auf. HṬ, XV, 60: übertragen (v. Eigentum ʾilā auf).

II: fortbewegen, weiterbewegen,

III: austauschen, zuwerfen, berichten, mitteilen (jm. Blicke), berichten, mitteilen (jm. etw.), reichen (jm. etw.).

V: befördert, fortgeschafft, transportiert werden, übertragen werden, übermittelt werden (durch Funk), den Ort wechseln, Stellung wechseln (mil.), umherziehen, wandern, umherreisen, sich umherbewegen, umhergehen. tanaqqala fī manāzil al-balāġa: versiert sein in der Rhetorik

VI: befördern, transportieren, sich gegenseitig berichten, einander erzählen,

VIII intaqala/yantaqilu: befördert, fortgeschafft werden; sich übertragen auf (ʾilā); sich begeben, fortbewegen, wenden nach (ʾilā); übergehen (zu etw. anderem ʾilā); in das Eigentum eines anderen übergehen; sich verlagern nach; sich entfernen von (min, ʿan); ĞB 14/11 bi mit min von ʾilā nach.

naql: Tragen, Beförderung, Transport, Wegschaffung, Verlegung, Verpflanzung, Versetzung, Ortswechsel, Umzug, Übermittlung, Übertragung (auch durch Funk), Übersetzung (sprachl.), Abschrift, Kopie, Überlieferung, Tradition (HRT, 8: i.Zushg.m. Sunna überlieferte Quellen, die es zu befolgen gilt) , Bericht, Eintragung (ins Kontobuch), Übereignung, Rechtsübertragung, Abtretung, Zession (Übertragung eines Anspruchs von einem bisherigen Gläubiger auf einen Dritten), Bedeutungserweiterung, -übertragung (Lex.), Gebrauch eines altarabischen Wortes in neuer Bedeutung (durch Lehnübersetzung).

naqlan ʿan: auf Grund von, gemäss, nach, wie berichtet wird von/in, nach Aussage von.

naqlī: von anderen, Früheren übernommen (z.B. Wissenschaften), weitergegeben, überliefert, traditionell, zum Transport gehörig, Transport-.

naqlīyāt: auf der Tradition beruhende, überlieferte Wissenschaften (der Araber), Transportwesen, Transport

nuql pl. nuqūl: Nüsse, Mandeln und Kerne, kandiert o. gesalzen, getrocknete Früchte und Süssigkeiten, Dessert

naqal: Steintrümmer, Schutt

naqla (f): Tempo, Geschwindigkeit (eines Motorfahrzeugs), Zug (z.B. beim Schachspiel)

nuqla (f): Wandern, Wanderung, Umzug, Ortswechsel, Stellungswechsel

nuqla (f) pl. nuqal: Klatsch, Muster

manqūl: befördert, transportiert, versetzt, übertragen, übersetzt, abgeschrieben, beweglich, tragbar, überliefert, überkommen, traditioneller Bestand. Pl. –āt: bewegliche Sachen, Mobilien. MF: manqūl: engl.: transferee, Zessionar, Übernehmer (neuer Gläubiger, an den eine Forderung abgetreten wird)

tanaqqul pl. –āt: Ortswechsel, Fortbewegung von Ort zu Ort, Umzug, Übersiedlung, Verlegung, Versetzung, Überführung, Beförderung, Transport, Übergang (min … ʾilā von … zu), Übertragung, Durchgang (der Sonne durch die Tierkreisbilder), Heimgang, Tod

intiqāl: Ortswechsel, Fortbewegung von Ort zu Ort, Umzug, Übersiedlung, Verlegung, Versetzung, Überführung, Beförderung, Transport, Übergang (min… ʾilā), Übertragung, Durchgang (Sonne), Heimgang, Tod. ṭwar al-i.: Übergangszeit. fatrat al-i.: Übergangsstadium.

nāqil pl. –ūn, naqala (f), nuqqāl: tragend, Träger, Überbringer, Übersetzer, Abschreiber. Pl. naqala: Erzähler, Überlieferer, Leiter (el.). nāqil aṣ-ṣawt: Mikrophon. LAD: Pl. nuqalāʾ : relator (??)

mutanaqqil: beweglich, mobil, fahrbar, transportierbar, transportabel, umherziehend, wandernd, Nomade, unstet, wechselnd. mustašfan mutanaqqil: Wanderlazarett, Ambulanz

muntaqil: den Ort verändernd, beweglich, ansteckend, übertragbar

nqm

naqama/yanqimu +

naqima/yanqamu: sich rächen (min an jm.), Rache nehmen, feindliche Gefühle hegen, voll Groll o. Rachsucht sein (ʿalā gegen jn.), grollen, böse sein (ʿalā jm. wegen), übelnehmen (etw., ʿalā jm.)

III: Ğ269/5 feindlich gesonnen sein (ʿalā gegen, jm.)??

VIII: sich rächen (min an), Rache nehmen (li für)

naqma (f), niqma (f) pl. niqam, naqimāt: Rache, Vergeltung, Ahndung, Schicksalsschlag, Strafe, Groll, Wut, Ärger, Zorn. niʿmat aš-šayʾ wa-naqmatuhū: Segen und Fluch einer Sache.

intiqām: Rache, Vergeltung

intiqāmī: Rache-, Vergeltungs-, ḥuğūm intiqāmī: Vergeltungsangriff

nāqim pl. -ūn: Rächer, feindlich gesinnt (ʿalā gegen), ungehalten (ʿalā über)

muntaqim: Rächer, rachsüchtig

muntaqimūn: Q32/22 Paret: Rächende (min an)

nqw / nqy

naqiya/yanqā??: rein sein

II: reinigen, säubern, von fremden Bestandteilen befreien, klären, läutern, aussuchen, aussortieren, auslesen (hu etw.)

IV: reinigen (hu etw.)

VIII: auslesen, auswählen

naqāʾ: Reinheit

naqāwa, nuqāwa (f): auserlesener, bester Teil, Auslese, Feingehalt (Edelmetall)

nuqāya (f): Auslese

naqīy, Pl. niqāʾ, ʾanqiyāʾ: rein, sauber, unbefleckt, klar, frei von Schmutz etc., pur, unvermischt, unverdünnt.

tanqiya (f): Reinigung, Klärung, Läuterung, Aussortierung. tanqiya al-luġa: Sprachreinigung, Purismus,

nkb

nakaba/yankubu: inf. nakb, nakab, unglücklich, elend machen, heimsuchen (jn., v. Schicksal), fallen lassen (etw.), in Ungnade fallen lassen (jn.). inf. nukūb, vn der Seite wehen, sich drehen, umspringen (Wind). inf. nakb, nukūb, abweichen (ʿan von, bes. v. Weg)

II: abwenden, ablenken, entfernen (etw.)

V: abweichen, abbiegen (o. ʿan von), vermeiden (o. ʿan etw.), sich zurückhalten, sich freihalten (ʿan von), auf die Schulter nehmen, schultern, auf sich nehmen, übernehmen (etw.). tanakkaba bihī ʿan: jn. von einer Sache abweichen lassen o. abbringen.

nakab: pain in the shoulder and limping in consequence; inclination

nakba (f) pl. –āt: sore on the foot caused by stones, calamity, adversity, misery, distress, national calamity, plague, illness, disgrace, infamy. (LAD)

nkt

nakata/yankutu: inf. nakt, aufkratzen, aufscharren (die Erde)

II: witzeln (ʿalā über jn.)

nukta (f) pl. nukat, nikāt: Tüpfelchen, Fleck, geistreiche o. witzige Bemerkung, Witz, Anekdote, Wortspiel, Pointe eines Witzes. ḥāḍir an-nukta: schlagfertig

nakkāt: witzig, humoristisch, pikant, Spötter

tankīt: Witzelei, Neckerei, Spöttelei, Scherz, Spass

munakkit: Spötter

nkṯ

nakaṯa/yanku/iṯu: brechen, verletzen, übertreten (Vertrag, o. sonstige Rechtspflicht)

VIII: gebrochen, übertreten o. verletzt wd.

nakṯ: Bruch, Verletzung (eines Vertrages etc.)

nākiṯ: treulos, wortbrüchig

nkḥ

nakaḥa/yanku/i/aḥu: heiraten (eine Frau), sich verheiraten mit , Ğ85/6 ʾilā ??

III: sich verschwägern (mit)

IV: zur Ehe geben (jm. ein Mädchen)

nikāḥ pl. ʾankiḥa (f): Heirat, Eheschliessung, Ehevertrag, Ehe, (ehelicher) Beischlaf

manākiḥ: Frauen (pl.)

nkr

nakira/yankaru: nicht wissen, nicht kennen (jn./etw.), leugnen, verleugnen (etw.)

II: unkenntlich machen, verkleiden, maskieren (jn.), indeterminiert gebrauchen (Nomen)

III: bekämpfen, verurteilen, tadeln (jn.)

IV: nicht kennen wollen (jn.), nichts wissen wollen (von jm./ei. Sache), nicht identifizieren können, als fremdartig empfinden (etw.), nicht anerkennen, in Abrede stellen, leugnen, verleugnen (etw.), abschlagen (etw. ʿalā jm.), bestreiten, streitig machen (etw. ʿalā jm.), verwerfen, missbilligen (etw. ʿalā jm. gegenüber), …

V: verkleidet sein, sich verkleiden, …

VI: in Unkenntnis sein (über etw.), behaupten nicht zu wissen (etw.), Unwissenheit o. Unkenntnis vorschützen, sich unwissend stellen, nicht kennen wollen, schneiden (jn.), sich stellen als ob man nicht kenne (jn.)

X: nicht wissen, nicht kennen, missbilligen (Worte, Meinung etc.), verwerfen, abfällig beurteilen, verabscheuen (etw.)

nukr: Leugnen, Verleugnung

nakir: unbekannt, wenig bekannt

nakira (f): indeterminiertes Nomen (gramm.), Pl. –āt: Namenloser, unbekannte Person, Unbekannter, Komparse (Theater). LAD: misfortune, calamity, blood, pus etc. issuing from the body.

nakara (f), nakarān: LAD: ignorance, denial, abjuration, disapproval, rejection, refusal

nakra (f): LAD: entertaining, comical story

nukrān: Verkennung, Ableugnung, Leugnung, Verleugnung, Ignorierung. lā nukrāna: das lässt sich nicht bestreiten. nukrān al-ğamīl: Undankbarkeit. nukrān aḏ-ḏāt: Selbstverleugnung, Selbstlosigkeit.

nakīr: Leugnung, Verleugnung, Tadel, Missbilligung, Verwerfung, Verneinung, verwerflich, widerwärtig, grässlich, einer der beiden Todesengel (siehe munkar). šadda ʿalayhī n-nakīr: jm. ernste Vorwürfe machen, jd. streng tadeln.

ʾankar, f. nakrāʾ: verwerflich, abscheulich, widerwärtig, hässlich, missbilligend, abweisend. ibtisāma nakrāʾ: ein böses, maliziöses Lächeln. naẓarāt nakrāʾ: böse Blicke.

ʾinkār: Verleugnung, Verneinung, Bestreitung, Abweisung. ʾinkār aḏ-ḏāt: Selbstverleugnung, Uneigennützigkeit. ʾinkār li-ğamīlihī u. ʾinkār niʿmatihī: Undankbarkeit gegen jn.

ʾinkārī: ableugnend, abstreitend, negativ

tanakkur: Entfremdung, Verkleidung, Maskerade

istinkār: Missbilligung, Abscheu

munakkar: unbestimmt, indeterminiert (gramm.)

munkir pl. -ūn: Leugner

munkar: verleugnet, nicht anerkannt, verworfen, verabscheut, abscheulich, böse, schlimm, schrecklich, Greuel, Pl. -āt, manākir: missbilligte, verbotene, verwerfliche Handlungen. munkar wa nakīr: die beiden Engel, die Tote im Grab auf ihren Glauben prüfen

mustankar: verwerflich, befremdlich, Ğ46/18 P.A. abfällig beurteilend

nks

nakasa/yankusu: umstürzen, umwenden (etw.), das Unterste zuoberst kehren, senken, einziehen (etw.), den Kopf senken (bi-raʾasihī o. raʾasa??hū), einen Rückfall verursachen (einer Krankheit). Pass.: nukisa: einen Rückfall erleiden

II: = I, auf Halbmast setzen (Flagge)

V: entarten, degenerieren, gesenkt werden, auf Halbmast gesetzt sein (Flagge)

VIII: umgekehrt werden, sich umkehren, wieder zu einem früheren Zustand, auf eine frühere Stufe zurückkehren, degenerieren, einen Rückschlag, einen Rückfall erleiden, sich senken auf die Brust, herabsinken (Kopf)

nuks: Rückfall in eine Krankheit, Entartung

naksa (f) pl. nakasāt: Rückfall (in eine Krankheit), Rückschlag (den man erleidet), Schlappe, Debakel, Katastrophe, Tragödie

intikās, n.vic.: intikāsa (f) pl. -āt: Rückfall in einen früheren Zustand, Rückschlag, Rückschritt, Degeneration

mankūs: umgekehrt, von einem Rückschlag betroffen

nkṣ

nakaṣa/yanki/uṣu: inf. nakṣ, nukūṣ, mankaṣ, sich zurückziehen, sich abwenden (ʿan von), zurückschrecken (ʿan vor). nakaṣa ʿalā ʿaqibayhī: zurückweichen, einen Rückzieher machen, seine Absicht aufgeben.

II: zum Rückzug veranlassen (jn.)

VIII: zurückweichen

nukūṣ: Abwendung (ʿan von), Aufgabe (ʿan einer Sache)

nkf

nakafa/yankufu: aufhalten (etw.), verschmähen, nicht mögen, zurückweisen (ʿan etw.). lā yunkafu: unaufhaltsam, unermesslich, unergründlich

III: ärgern, plagen, quälen, schikanieren (jn. mit)

X: stolz, hochmütig sein, verachten, verschmähen, zurückweisen (ʿan o. min etw.), mit Verachtung blicken auf, Abneigung haben (ʿan o. min gegen), verabscheuen (ʿan o. min o.etw.), davon abstehen (ʾan etw. zu tun).

nakafa (f): Ohrspeicheldrüse (anat.)

nukāf: Mumps, Ziegenpeter, Parotitis (med.)

istinkāf: LAD: declining (ablehnend), refusing (verweigernd), rejecting (zurückweisend), disdaining (verschmähend), horror (Widerwille, Abscheu)

nkl (1)

nakala/yankilu +

nakila/yankalu: zurückschrecken (min o. ʿan vor), ablassen, abstehen, sich zurückziehen (min o. ʿan von),

nakala/yankilu: brechen (o. bi ein Versprechen etc.)

nakala +

II: ein warnendes Beispiel statuieren (bi an), exemplarisch bestrafen (bi jn.), eine Lektion erteilen, misshandeln, quälen (bi jn.),

II + IV: zurückweisen, zurücktreiben, anhalten (jn. ʿan von)

nakl: Bruch, Verletzung (eines Versprechens, ei. Abmachung etc.)

nikl pl. ʾankāl, nukūl: Fessel, Kette, Gebiss, Kandare

nkl (2)

II: vernickeln

nikl: Nickel

nkh

nakaha/yanki/ahu: inf. nakh, anblasen, anhauchen (ʿalā o. ʾilā jn.)

nakha (f): Geruch des Atems, Duft, Aroma.

nky

nakā/yankī: inf. nikāya (f), Schaden zufügen, verletzen (o. jn.), ärgern, kränken (bi jn.)

nikāya (f): Schädigung, Kränkung, Ärger, Schikane. nikāyatan fīhī: ihm zum Trotze. ʾaġlaẓa fīhī nikāyata: jm. hart zusetzen.

nm

namma/yanu/immu: verraten, offenbaren, enthüllen, erkennen lassen (ʿalā o. ʿan), künden von (ʿan), in verleumderischer Weise berichten (ʿalā hū etw. über), Zwietracht sähen zwischen (bayna).

namm: Verleumdung. Pl. –ūn, ʾanimmāʾ: Ohrenbläser, Verleumder

nimma (f): Laus

namīma (f): Verleumdung

manām: siehe nwm

nmḏğ

keine Verb-Angaben.

namūḏağ, numūḏağ pl. namāḏiğ: Muster, Modell, Vorlage, Probe, Probestück, Kostprobe (übertr.), Vorbild, Beispiel; Pl.: Formblatt, Formular. Ğ288/27 ʿan für.

na/umūḏağī: musterhaft, vorbildlich, Muster-, typisch. [verm. auch “archetypisch”, Ğ 12/29: at-taṣawwurāt an-namūḏağīya: réprésentations archetypales.

nmr (1)

namira/yanmaru: böse, erzürnt sein/wd., gefleckt sein

V: wie ein Panther wd., in Wut geraten, ergrimmen (ʿalā über jn.), sich böse, bösartig zeigen (li gg. jn.), bedrohen (li jn.)

namir, nimr pl. ʾanmār, numūr, numur, numūra (f): Leopard, Panther

namir: rein, gesund, zuträglich

nmr (2)

II: mit Nummern bezeichnen, nummerieren (etw.), eine Nummer geben (einer Sache)

V: nummeriert sein/wd.

numra (f), nimra (f) pl. numar, nimar: Nummer, Ziffer, Zahl. nimrat wāḥid: erstklassig, 1a, prima

nammāra pl. –āt: Nummernstempel

nmṭ

namaṭ pl. ʾanmāṭ, nimāṭ: Art, Art u. Weise, Form, Gestalt, Sorte, Gattung, Typ. ʿalā namaṭ: nach Art von. ʿalā hāḏā n-namaṭ: auf diese Art und Weise. namaṭ al-ʾintāğ: Produktionsweise. ḥadīṯ an-namaṭ: neumodisch, modern. ʿatīq an-nmaṭ: altmodisch, unmodern. hum ʿalā namaṭ wāḥid: sie sind von einem Schlage. Ğ39/4 min namaṭ min??, Ğ232/18 min namaṭ wāḥid: von derselben Art??

nmw

namā/yanmū: wachsen, zunehmen, steigen, erwachsen (min aus).

II, IV, VI, VIII: siehe nmy

numūw: Wachstum, Fortschritt

tanmiya (f): siehe nmy

tanmawī: Entwicklungs-

nmy

namā/yanmī: wachsen; zunehmen; sich vermehren; steigen; Fortschritte machen, gedeihen, beigelegt, zugeschrieben werden (li jm.), hinterbracht, berichtet werden (Ereignis ʾilā jm.), erreichen (ʾilā jn. Nachricht), jm. zu Ohren kommen, zu js. Kenntnis gelangen.

II + IV: wachsen lassen, vermehren, befördern.

VI: nach u. nach anwachsen, immer mehr zunehmen.

VIII intamā/yantamī: seinen Ursprung zurückführen auf (ʾilā, jm.); abstammen von (ʾilā); verwandt sein mit (ʾilā), Beziehungen haben zu (ʾilā), abhängen von (ʾilā), gehören zu (li bes. ei. Organisation). (frz.) être à chercher dans (Ğ14/4, D4848/17):??. Ğ307/11 yantamī bi-l-walāʾi ʾilā: durch Freundschaft/Verwandschaft verbunden sein mit.

ʾanna fahmu mā yantamīʾilā s-sīyāsīyati yağibu t-tamāssuhū [?]lā fī-ḏāti nafsuhū bal: frz.: l’intelligence de l’ordre politique est à chercher non en lui même mais….

intimāʾ pl. -āt: Zugehörigkeit, Anhängerschaft, Bindung, Engagement

muntamin: zugehörig (zuʾilā).

tanmiya (f): Wachsenlassen, Mehrung, Vermehrung, Steigerung, Wachstumsförderung, Entwicklung

ʾinmāʾ: Wachsenlassen, Mehrung, Vermehrung, Steigerung, Züchtung (v. Pflanzen, Wachstumsförderung, Entwicklung

ʾinmāʾī: dem Wachstum, der Entwicklung dienend, Entwicklungs-.

nhb

nahaba/yanha/ubu +

nahiba/yanhabu: rauben (etw.). LAD: rob, plunder. nahiba l-ʾarḍa, nahiba ṭ-ṭarīqa: den Weg rasch o. in rasender Eile zurücklegen (ʾilā nach)

nahaba/yanha/ubu: LAD: seize and carry away (ergreifen und wegtragen), rob, plunder, revile (schmähen, verunglimpfen), abuse (missbrauchen), scold ((aus-)schelten), seize by the heel(??)

IV: rauben lassen (jn. etw.), als Beute überlassen (jm. etw.)

VI: ergreifen, packen (Seele, Herz), tanāhaba l-ʾarḍa ʿadwan: in rasender Eile dahinstürzen

VIII: rauben, wegschnappen (etw.), ergreifen, packen (Seele, Herz), verschlingen (etw., v.d. Augen). intahaba l-ʾarḍa/l-ṭarīqa: den Weg rasch o. in rasender Eile zurücklegen (ʾilā nach)

nahb: Raub, Plünderung, Galopp, Pl. nihāb: Geraubtes, Beute

nahban: auf räuberische Weise

nuhba: Beute, Raub

nuhbā: Beute, Raub

nahhāb pl. –ūn: Räuber, Plünderer

nāhib pl. –ūn: Räuber, Plünderer

intihāb: Ğ164/8??

nhğ

nahağa/yanhağu: verfahren, sich verhalten, einschlagen, verfolgen (ei. Weg), klarmachen, klären, offen, deutlich sein.

nahağa/yanhiğu+

nahiğa/yanhağu: ausser Atem sein, nach Luft schnappen, keuchen. nahağa ḫuṭṭatan: einen Plan verfolgen, eine Haltung einnehmen. nahağa minwālihī: js. Vorbild folgen.

II: ausser Atem bringen, atemlos machen, keuchen lassen.

IV: dto., klar sein (Angelegenheit), klar machen, erklären, klären.

VIII: einschlagen, nehmen (ei. Weg)

nahğ pl. nuhūğ: klar erkennbarer, begangener Weg. Pl. ʾanhuğ: Strasse. Methode, Art und Weise. nahağa nahğahū: js. Methode befolgen

manhağ, minhağ pl. manāhiğ: klar erkennbarer, begangener Weg, Art u. Weise, Methode, Programm, Lehrgang, Kursus. manāhiğ al-baḥṯ: Forschungsmethodik.

manhağī, minhağī: methodisch, methodologisch, programmatisch.

ma/inhağīya: Methodik, Methodologie.

minhāğ pl. manāhiğ: Weg, Methode, Programm, Lehrplan.

nhd

nahada/yanha/udu: rund und voll werden, sich runden, schwellen (Busen), einen schwellenden Busen, runde Brüste haben

V: seufzen

VI: sich in die Kosten teilen, unter sich gleich verteilen

nahd pl. nuhūd: weibliche Brust, Busen, Erhebung, hügelige Wölbung

nhr

nahara/yanharu: reichlich fliessen, hervorströmen, schelten ( jn.), Vorwürfe machen, scheltend abweisen, zurückweisen, verjagen, wegjagen

LAD: cause to flow, flow abundantly, dig until one meets with water, scare away by shouting, call up, summon,

nahira/yanharu: dig until one meets with water

III: Ğ170/21??

IV: enlarge the bed of a river

VIII: schelten, wegjagen

X: LAD: spread far, enlarge it’s bed (river)

nahr pl. ʾanhār, ʾanhur, nuhūr: fliessendes Gewässer, Fluss, Strom, Q18/32 Bach. nahr as-salām: Tigris. Pl. ʾanhur: (Zeitungs-)Spalte

nahār pl. ʾanhur, nuhur: Tag (Zeitbegriff), Ğ204/17, 326/17 tagsüber??

nhr: Ğ181/29 n.loc.??

nhrwān

nahrawān: n.loc., Ort des Blutbades zwischen Ali und den Ḫāriğiten

nhz

nahaza/yanhazu: stossen, treiben, antreiben, zurückstossen, abhalten (jn.)

III: nahe sein, sich nähern (einer Sache, bes. übertr.), erreichen, ergreifen (etw.)

VIII: ergreifen, benutzen, ausnutzen

nuhza (f): Gelegenheit

intihāz: intihāz al-fura: Benutzen der Gelegenheiten, Opportunismus

intihāzī pl. –ūn: Konjunkturritter, Opportunist.

intihāzīya (f): Opportunismus

nhḍ

nahaḍa/yanhaḍu: sich erheben (Ğ225/16 ʾilā zu??), aufstehen (ʿan vom Sitz, aus dem Bett), aufsteigen, starten (Flugzeug), sich stützen (ʾilā auf jn./etw.), erheben, aufheben, tragen (bi jn./etw.), ausführen, betreiben, tatkräftig anpacken, fördern (bi etw.),

III: Widerstand leisten, sich widersetzen (jm./etw.), opponieren, Trotz bieten, streiten, disputieren (mit jm.)

IV: aufstehen heissen, aufheben, erheben, aufrichten (jn.), erwecken, aufmuntern, anfeuern, erregen, aufreizen (jn.)

VI: sich erheben, sich aufrichten, aufstehen

VIII: dto.

X: erwecken, anregen, anfeuern, aufreizen (jn., ʾilā zu)

nuhūḍ: Erhebung, Wiederaufrichtung, Förderung, Aktivierung (bi einer Sache)

nahḍ: Erhebung, Aufschwung, Aufstieg

nahḍa (f) pl. -āt: Aufstehen, Erhebung (bes. nationale), Aufschwung, Aufstieg, Erwachen, Erneuerung, Wiederbelebung, Renaissance, (geistige) Bewegung, Fähigkeit, Kraft. an-nahḍa al-ʾurubbīya: die europäische Renaissance. ʿīd an-nahḍa: Fest der nationalen Erhebung (des Irak, gefeiert am 9. Šaʿbān)

munāhaḍa (f): Widerstand, Opposition

munāhiḍ pl. ūn: Gegner, Widerstandskämpfer

istinhāḍ: Erweckung,Anregung, Förderung, Herbeiführung eines Aufschwungs

nhk

nahaka/yanhaku: inf. nahāka (f), abnutzen, abtragen, aufbrauchen (etw.), zerreiben, zermalmen (etw.).

inf. nahk, +

nahika/yanhaku: inf. nahka (f), erschöpfen, schwächen, verbrauchen, zermürben, entnerven, abzehren, abmagern lassen (jn.).

nahika u. pass. nuhika: abgetragen, verbraucht, erschöpft, mitgenommen, abgemagert, ausgezehrt sein. nahika ʿirḍahū: js. Ehre verletzen.

IV: streng bestrafen (jn.), erschöpfen, mitnehmen, aufreiben (jn.), entkräften (jn.)

VIII: abzehren, ausmergeln, erschöpfen (jn.), missbrauchen, entweihen (etw.), übertreten (Gesetz), verletzen (Rechte/Freiheiten), Notzucht begehen (an einer Frau), schänden, Gewalt antun (einer Frau), beleidigen, verleumden, misshandeln (einen Mann). lā yuntahaku: unverletzlich, geheiligt, geweiht.

nahk: Ermattung, Erschöpfung, Zermürbung, Missbrauch, Übertretung, Verletzung, Entweihung, Schändung.

nahka (f): Erschöpfung, Abmagerung, Auszehrung.

intihāk: Ermattung, Erschöpfung, Zermürbung. Pl. –āt: Missbrauch, Übertretung, Verletzung, Entweihung, Schändung, Vergewaltigung, Übergriff, Rechtsverletzung.

manhūk: erschöpft, abgekämpft.

munhik: erschöpfend, aufreibend

nhw / nhy

nahā/yanhū+

nahā/yanhā: untersagen, verbieten (jm. ʿan etw.), abhalten (jn. ʿan von), hindern (jn. ʿan an). Pass. nuhiya ʾilā: gelangen zu (Nachricht), erreichen (ʾilā jn.), zu js. Kenntnis gelangen. Ğ349/15 ʿan ??

IV: gelangen lassen (ʾilā), führen, kommen lassen (ʾilā zu einer Gewissheit, Erkenntnis etc.), mitteilen, übermitteln, zur Kenntnis bringen (ʾilā jm.), zu Ende führen, beenden, vollenden, ausführen, durchführen, abschliessen, abmachen, entscheiden.

VI: zu Ende gehen, ablaufen (Zeit, Frist), einen hohen Grad erreichen, gelangen zu (ʾilā), erreichen (jn. ʾilā), dringen (zu ʾilā), ablassen, abstehen (von ʿan), aufgeben (ʿan etw.), aufhören (mit ʿan), sich enthalten (einer Sache ʿan),

VIII: abgeschlossen, beendet, entschieden, erledigt, vorüber, zu Ende sein, ablaufen, zu Ende gehen, enden (bi durch/in/mit), beendigen, vollenden (min etw.), fertig sein/werden (min mit), schliesslich gelangen (zu ʾilā), (mit ʾilā ʾan:) darauf hinauslaufen dass, damit enden dass, zur Kenntnis gelangen (ʾilā js.), einmünden (Strasse ʾilā in einen Platz), führen, bringen (bi jn. ʾilā zu), abstehen (ʿan von), aufgeben (ʿan etw.), aufhören (ʿan mit),

X: Ğ83/29??, BAG: Reflexiv v. IV, häufig auch das für sich etw. wollen/erbitten, oder das für etw. halten. Demnach: zu untersagen bitten

nahw: Beendung.

nahy: Verbot, Untersagung, Ğ61/26, 314/24 Pl.: nawāhī, Ğ239f , 240/1, 305/3 nahy ʿan munkar??: Verbot verwerflichen Handelns??

nihāya (f) pl. -āt: Ende, Abschluss, Ausgang, Äusserstes, äussere Grenze,…,

fī-n-nihāya l-matāf: letzten Endes, schliesslich

nihāʾī: äusserst, letzt-, end-, schliesslich, endgültig, entscheidend, definitiv,

lā-nihāʾī: unendlich

lā-nihāʾīya (f): Unendlichkeit

ʾinhāʾ: Beendigung, Vollendung, Abschluss, Beilegung, Einstellung

intihāʾ: Ende, Vollendung, Abschluss, Ablauf. intihāʾ al-ʾağal: Lebensende, Tod.

nāhin (ﻩﺎﻧ): untersagend, verbietend. …

nāhiya (f) pl. nawāhin: Verbot, Untersagung

manhīy: verboten, unerlaubt.

muntahin: aufhörend, zu Ende gehend, beendet, fertig, abgelaufen (Gültigkeitsdauer)

muntahan (منتهًى) : zu Ende gebracht, Ende, Äusserstes, Extrem, höchster Grad, äusserste Grenze, bi-muntahan š-šidda: mit äusserster Kraft, fī muntahan d-diqqa: äusserst dünn, balaġa muntahāhū: seinen höchsten Grad erreichen

nwb

nāba/yanūbu: inf. nawb, manāb, niyāba (f), vertreten (ʿan jn.), js. Stelle einnehmen, ersetzen (ʿan jn.), js. Platz ausfüllen, sein Amt versehen, von Zeit zu Zeit zurückkehren (ʾilā zu jm.), immer wieder besuchen (ʾilā jn.). inf. nawb, nawba (f), heimsuchen, treffen (jn.), zustossen, zuteil wd., zufallen (jm.), über jn. kommen.

II: zum Vertreter ernennen (ʿan für), mit der Vertretung eines anderen beauftragen

III: abwechseln (mit)

IV: mit der Vertretung beauftragen (jn.), als Vertreter abordnen (jn. ʿan an Stelle von), Vollmacht erteilen (ʿan für), als Abgeordneten entsenden, von Zeit zu Zeit kommen (ʾilā zu), häufig besuchen (ʾilā jn.), ʾanāba ʾilā-llāhi: sich reuig zu Gott wenden

VI: miteinander abwechseln, sich gegenseitig ablösen (o. ʿalā bei),

VIII: befallen, heimsuchen

nawba (f) pl. nuwab: Wechsel, Abwechslung, Reihe (an die man kommt), Mal (= marra), Fall, Gelegenheit. Pl. -āt: Anfall (path.), Krise, Wachablösung, Wache, Schicht (bei der Arbeit), Trompeten- o. Hornsignal, Musikantentruppe (syr.), kleines Orchester mit einheimischen Instrumenten. bi-n-nawba: abwechselnd, der Reihe nach, einer nach dem anderen

niyāba (f) pl. –āt: Vertretung, Stellvertretung, Zweigstelle, Filiale, Delegation, Staatsanwaltschaft (jur.). bi-n-niyābati: stellvertretend, in Vertretung. mudīr al-maṣlaḥa bi-n-niyāba

niyābatan ʿan:anstelle von, anstatt

tanāwub: Abwechslung, Ablösung, periodischer Wechsel, Turnus, Wechsel der Stromrichtung (el.), bi-t-tanāwub: der Reihe nach, nacheinander, abwechselnd

nāʾib pl. nuwwāb: Vertreter, Stellvertreter, Abgeordneter, Delegierter, Deputierter, (+ flg. Gen.:) Vize-, Bevollmächtigter, Feldwebel, Sergeant (Jors., Saudi-Ar.), Stabsfeldwebel (Lib.), Hauptfeldwebel (früher Lib.), Bevollmähtigter des Qāḍī, Hilfsrichter (i.R.), auch nāʾib šarʿī

nāʾib: Anteil, Zuteilung, Kontingent, Erbteil, Pflichtteil

nāʾiba (f) pl. –āt, nawāʾib: Wechselfälle des Glückes, des Kampfes, etc.), Schicksalsschlag, Unglück

muntāb: LAD: visited from time to time, visiting

muntāby: Ğ322/21 st.c.gen. Besucher??

nwḥ (1)

nūḥ (n.pr.): Noah

nwḥ (2)

nāḥa/yanūḥu: laut klagen, jammern, weinen, beklagen, beweinen (ʿalā jn.), rucken, girren (Taube)

III: gegenüberliegen, gegenüberstehen

V: schwingen, pendeln, schwanken

VI: heulen (Wind)

nawḥ pl. nuwāḥ: lautes Weinen, Klage, Wehklage, Totenklage

nawwāḥ: Trauernder, Leidtragender

nawwāḥa (f): Klageweib

nwāḥy: Ğ102/3, 122/26??, 151/19 siehe nw

nwḫ

II: Rast machen, Aufenthalt nehmen

IV: niederknien lassen (ein Kamel), sich aufhalten, verweilen (bi an einem Ort),

X: niederknien

munāḫ pl. –āt: Rastplatz, Aufenthalt, Wohnort

munāḫ, manāḫ: Klima

munāḫī, manāḫī: klimatisch

tnwḫ: Ğ157/4 einer der in Syrien niedergelassenen Stämme yemenitischer Herkunft??

nwd

nāda/yanūdu +

V: schwanken, hin- u. herschwingen, pendeln

nwr (1)

II nawwara/yunawwiru: in Blüte stehen, blühen, spriessen lassen, tragen (Blüten), leuchten, beleuchten, erleuchten (li o. jn./etw.), anzünden (Lampe)

IV ʾanāra: beleuchten, erleuchten, aufklären, erläutern, klarstellen

IV ʾanwara: ans Licht kommen, erscheinen, aufgedeckt werden

V: beleuchtet, erleuchtet werden, Erleuchtung empfangen

X: Erleuchtung, Aufklärung suchen, Licht erhalten, erleuchtet werden, Aufklärung erhalten

nār (f), pl. nīrān: Feuer, Gewehr-, Geschützfeuer, Brand. an-nār: die Hölle. …

nārī: feurig, Feuer-, brennend,

nūr pl. ʾanwār: Licht, Lichtstrahl, Glanz, Erleuchtung, Leuchtkörper, Lampe, Scheinwerfer, Laterne, Ğ304/9 Aufklärung(en)??

nawar koll.: Zigeuner, Vagabunden

nawarī: Zigeuner, Vagabund

nayyir: leuchtend, glänzend, brilliant, erleuchtet, lichterfüllt, hell, klar, deutlich, du.: an-nayyirān:Sonne u. Mond

nuwwār koll., n.un. (f) pl. nawāwīr: Blüten, Blumen

manār, manāra (f) pl. manāwir: Leuchtturm, Minarett

tanwīr: Blühen, Blüte, Beleuchtung, Erleuchtung. at-tanwīr u. tanwīr al-ʿaqūl: die Aufklärung (geistesgeschichtlich)

tanwīrī: Ğ238/9 aufklärerische, blühende??

mustanīr: erleuchtet, aufgeklärt, gebildet, Gebildeter. Ğ234/7 tāġīya al-mustanīr: aufgeklärter Alleinherrscher, o. alleinherrschender Vertreter eines aufgeklärten Absolutismus??

nws (1)

nāsa/yanūsu: inf. naws, nawasān, lose hängen, hin- und herschwingen, baumeln, schaukeln

nawwās: baumelnd, schaukelnd, Pendel (syr.)

nws (2)

nāwūs, nāʾūs pl. nawāwīs: Sarkophag

nws (3)

nās: koll., als Sg.masc.; auch f.: Menschen, Leute

nāsūt: menschl. Natur, Menschheit.

nwš

III: plänkeln, scharmützeln, sich in Gefechte verwickeln (mit jm.)herausfordern, reizen, provozieren (jn., zum Streit), umspielen (etw.)

nawša (f): Typhus (med.)

munāwaša (f) pl. -āt: Scharmützel, Gefecht, Herausforderung zum Streit, Reizung, Provokation

manāwīš und manāwīšī: (äg.) purpurviolett

nwṣ

nāṣa/yanūṣu: vermeiden (ʿan etw.), ausweichen (ʿan einer Sache), fliehen (ʿan vor), sich zurückziehen (ʿan von)

VIII: schwächer werden, allmählich ausgehen (Licht, Lampe)

nawṣ: Wildesel

manāṣ u. manīṣ: Meiden, Ausweichen, Entrinnen, Ausweg. lā manāṣa minhū: unermeidlich. LAD: place of refuge, refuge, flight, escape. siehe nwṣ

nwʿ

II nawwaʿa/yunawwiʿu: in verschiedene Klassen einteilen, klassifizieren, verschieden machen, abwechseln lassen, variieren, ändern, abändern, modifizieren (etw.), das Aussehen ändern (von)

V: in verschiedene Arten und Formen zerfallen, mannigfaltig, vielgestaltig sein

nawʿ pl. ʾanwāʿ: Art, Gattung, Sorte, Spezies, Spielart, Varietät, Art und Weise, Form, Beschaffenheit. Ğ für D’s type. ʾanwāʿ min as-sulūk : [Ğ, 12/4f für Debrays conduites: Verhalten, Benehmen] Weisen des Verhaltens. Ğ71/15: ṣunūf ʾanwāʿ: verschiedene Typen/Arten

nawʿī: auf die Art bezüglich, artgemäss, arteigen, spezifisch, qualitativ

nawʿīya (f) pl. āt: Beschaffenheit; besondere (Eigen)Art; Qualität

tanwīʿ: Änderung, Abänderung, Mischung von Verschiedenem, Diversifikation, Diversifizierung. Pl. -āt: Sammelband, Festschrift.

tanawwuʿ: Verschiedenartigkeit, Mannigfaltigkeit, Vielfalt, Wechsel, Änderung, Umstellung.

nawʿan: (Adv.) auf eine gewisse Art, gewissermassen, etwas, ein wenig

nawʿī: auf die Art bezüglich, artgemäss, arteigen, spezifisch, qualitativ.

nawʿī ḥāṣṣ: eigentümlich, spezifisch, frz.: specifique. Ğ24/22 adverbiell: ṭabīʿan nawʿīyan ḫaṣṣan: spezifisch geprägt.

mutanawwiʿ: verschiedenartig, mannigfaltig, vielfältig. Pl. mutanawwiʿāt: Verschiedenes (Überschrift i.d. Zeitung)

nāʿ: Ğ279/26??

nāʿīya (f): Ğ279/27?? s. nʿy??

nwf/nyf

nāfa/yanūfu: hoch o. erhaben sein, übertreffen (ʿan u. ʿalā etw., bes. eine Zahl), übersteigen, darüber hinausgehen. mā yanūfu ʿalā ḫamsīna: mehr als 50.

II nayyafa/yunayyifu +

IV: hinausgehen (ʿan u. ʿalā über), mehr sein als. mā yunīfu ʿan ṯalāti sanawātin: über 3 Jahre.

nāf: Joch

nawf pl. ʾanwāf: was eine Zahl o. ein Mass übersteigt, Plus, Überschuss

nayyif: Überschuss, Plus. nayyif wa o. wa-nayyif: in Verbindung mit runden Zahlangaben: einige, z.B. nayyif ʿišrūn: einige zwanzig, einige über zwanzig

niyāfa (f): Excellenz, Eminenz (chr. kopt. Titel d. Kardinäle u. Bischöfe)

nwq

V tanawwaqa, tanayyaqa: peinlich, wählerisch sein (in)

X istanwaqa (al-ğamal): er hielt den Kamelhengst für eine Stute (sprichwörtl. bei Verwechslungen)

nāqa (f) pl. nūq, niyāq, nāqāt: Kamelin,

nayyiq: peinlich, wählerisch, fein

nwl

nāla/yanūlu, pass. yunālu: geben, schenken, darbieten, gewähren, verleihen (li o. hū bi jm. etw.), Ğ123/14, 168/17, 181/8 yunālu min: aus/von etw./jm. etw. erhalten??.

LAD: reach, obtain, receive, get, be the time for

nāla/yanwalu??: be liberal, attend zealously (bi to) (eifrig achten auf)

II nawwala/yunawwilu: erlangen lassen, verleihen, einbringen

III nāwala/ yunāwilu: geben, reichen, darbieten, hinreichen, aushändigen, übergeben (li),

VI tanāwala/yatanāwalu: langen (nach etw.), an sich nehmen, entgegennehmen, empfangen, erhalten, zu sich nehmen, geniessen, herausnehmen, hernehmen (min aus), aufnehmen, erfassen (Sinn), vornehmen, behandeln, erörtern, sich erstrecken, einbeziehen, erreichen,

minwāl: Art und Weise, Methode, Form. ʿalā hāḏa l-minwāli: auf diese Art und Weise. hum ʿalā minwāl wāḥid: sie sind von einem Schlage. minwāl ʾan tafʿulu kaḏā: du musst das so machen.

tanāwalan: ??Ğ45/8 Inf.VI behandeln(d)??

mutanāwil: zulangend, zugreifend, das heil. Abendmahl empfangend, Kommunikant (chr.)

mutanāwal: erreichbar, Erreichbarkeit, Reichweite, Bereich. ʾaʿsar mutanāwilan: schwer erreichbar. taḥta (fī) mutanāwili yadihī: greifbar, zur Verfügung stehend, zur Hand, bei der Hand. fī mutanāwilihī: erreichbar für jn.. fī mutanāwili al-ğamīʿ: für jederman erschwinglich. fī mutanāwili kull al-ʾafhām: ??allen verständlich. ğaʿalahū fī mutanāwilihī: jm. erreichbar machen

nwm

nāma/yanāmu: schlafen, schlummern, schlafen gehen, einschlafen, nachlassen, sich legen, ruhig, still sein (Wind, Seegang), unbelebt, flau sein (Markt), eingeschlafen, erstarrt sein (Glied), vernachlässigen, übersehen (ʿan etw.), nicht daran denken, sich beruhigen (ʾilā bei einer Sache), einwilligen, sich ruhig fügen (ʾilā in etw.), Vertrauen setzen (ʾilā in), vertrauen (ʾilā etw.)

II: einschläfern, zu Bett bringen, betäuben, in Schlaf versetzen, hypnotisieren

IV: = II, betten, ausgestreckt hinlegen

VI: sich schlafend stellen, zu schlafen scheinen, sich schläfrig zeigen, Vetrauen setzen in (ʾilā),

X: sich einschläfern o. betäuben lassen (li durch), sich einlassen (li auf), vertrauen, sich verlassen (auf ʾilā),

nawm: Schlaf, Schlummer

nāʾ im pl. niyām, nuwwām: schlafend, eingeschlafen (auch v. einem Glied), Schläfer, ruhig (Nacht)

manām: Schlaf, Pl. –āt: Traum

manām: Ort des Schlafens, Schlafzimmer, Schlafsaal.

manāma (f): Ort des Schlafens, Schlafzimmer, Schlafsaal, Schlafanzug, Nachthemd. Manama: Hauptstadt von Bahrayn.

nwn

II: am Ende mit nūn, der Nunation versehen (ein Nomen)

nūn f., pl. –āt: Name des Buchstabens (ﻥ). m., pl. nīnān, ʾanwān: grosser Fisch, Walfisch. ḏū al-nūn: der Prophet Jona.

tanwīn: Nunation (gramm.)

nwh

II nawwaha/yunawwihu: erheben (etw.), preisen (bi jn.), in höchsten Tönen reden (bi von), lobend erwähnen, hervorheben, betonen, erwähnen (bi jn. o. etw.), sprechen (bi von), hinweisen (auf bi, auf etw. ʿan), hinweisen (bi o. ʿan), nennen, anführen (ʿan), anspielen auf (bi, ʿan o. ʾilā), etw. andeuten.

tanwīh: Lob, Erwähnung, Hinweis, Anspielung.

nwy

nawā/yanwī: vorhaben, beabsichtigen, sich vornehmen (etw.)

nawā/yanwī: sich entfernen, weggehen (ʿan o. min von)

II: miauen

III: sich verfeinden (mit jm.), gegnerisch sein, Feindschaft ansagen (jm.)

VIII: sich vornehmen, beabsichtigen (etw.)

nawan (): Fernsein, Entfernung, Ziel, Bestimmungsort

nawāh (f.) n.un., pl. nawayāt: Dattelkern, Obstkern, Kern, Kernpunkt, Ausgangspunkt, Atomkern, Zentrum

nawawī: Kern-. auf die Kernphysik bezüglich, atomar

ny

nawā/yanwiyu(?): vorhaben, beabsichtigen, sich vornehmen

nawā/yanwiyu(?): sich entfernen, weggehen, (ʿan o. min von)

nawan: Fernsein, Entfernung, Ziel, Bestimmungsort

nawawī: auf die Kernphysik bezüglich, atomar

nayy: Fett

niyya (f), niyyāt, nawāyā: Absicht, Vorhaben, Vorsatz, Wille, Willensrichtung, Intention, Bestreben, Neigung, Wunsch,

sūʾ an-niyya: böse Absicht

ʿalā niyya: in/mit der Absicht zu,

fī-l-niyya ʿan: es ist beabsichtigt, das…

ḥusn an-niyya: gute Absicht, guter Wille…

binya (f): siehe bny, Struktur

nyb

nāb pl. ʾanyāb, nuyūb, ʾanāyīb: Eckzahn, Stosszahn, Fang, Hauer. kaššara ʿan ʾanyābihī: die Zähne zeigen

nāb pl. ʾanyāb, nuyūb, nīb: alte Kamelin. AEL: canine tooth (Eckzahn); aged she-camel.

niyāba (f): Vertretung, siehe nwb.

nyrnğ(āt)

nīranğāt?? Ğ278/22??

nīrānğāt: LAD: conjurations (Beschwörung, Zauber(formel))

nyrwz

nayrūz: Neujahrstag (chr.-kopt.)

nyf

siehe nwf

nyl

nāla/yanālu (1.P.Pf. niltu): erhalten, erlangen, erreichen (etw.), Besitz ergreifen (von), gewinnen, erwerben, verdienen (etw.), besorgen, verschaffen (li jm.), erreichen, bewirken (min bei), einwirken (min auf), Schaden zufügen, Eintrag o. Abbruch tun (min jm./etw.),

IV: erlangen lassen (etw., li o. jn.)

nayl: Erlangung, Erwerbung, empfangene Gnade, Herabsetzung, Diffamierung, Entwertung (min einer Sache)

nāʾil: Erwerber, Gewinner, empfangene Gnade, Gabe, Gewinn, Ğ102/4 (f) Name des Götzem von Marwa??

nywtn

nyutn: n.pr. Newton (Isaac 1642-1727)

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