qāf ق


qād

qāda (f): siehe qwd

qār

qārra (f): Festland, Kontinent.

siehe qr

qb

qabba/yaqubbu: inf. qabb, abhauen, abschneiden (z.B. die Hand), sich aufrichten, aufsteigen, sich sträuben (Haar). LAD: cut off, lift a little, depart, flee

inf. qubūb, brawl, relax, wither

qabba/yaqubbu/yaqibbu: inf. qabb, qabīb, gnash the teeth

inf. qabb, wither

qabba/yaqabbu: inf. qabbu, qabib, qabab, be thin, slender

II: inf. taqbīb, be dry withered, provide a building with a cupola, make convex, vault (überwölben)

V: inf. taqabbub, be provided with a cupola, be convex, vaulted

inf. inqibāb, be lifted,

VIII: inf. iqtibāb, cut off the hand

qabb pl. ʾaqubb: (Rad)Nabe, Balken (der Waage). LAD: chief, prince, king, auch: qibb. good stallion (Hengst), axle-tree (Achsenkreuz?), scale-beam, qibb: extremity of the back-bone

qubb pl. of ʾaqabb: slender of waist

qibba (f), qiba (f): tripe of a sheep (Schafsmist), hedge-hog (Igel),

qubba (f) pl. qibāb, qubab: Kuppel, Kuppelbau, Grabkuppel, Grabgebäude (bes. eines Heiligen), qubba al-ʾislām: Beiname Baṣras, qubba aṣ-ṣaḫra: Felsendom in Jerusalem, qubba al-milḥīya: Salzdom (geol.)

qubayba (f) pl. –āt: kleine Kuppel. LAD: vault, alcove, tower, cathedral, dome, tent, tabernacle, sunshade, palanquin, litter, sedan-chair, mountain-summit, thick vine-pole, collar, scale-beam

qibāb: a fish, pl. of  qubba (f).

qubāb: sharp, broad, flat.

qabbāb: lion.

muqabbab: mit einer Kuppel überwölbt, kuppelförmig, konvex.

qabba (f) pl. –āt: Kragen (eines Kleides).

qābiba (f): Ibn Kaṯīr, bidāya wa-n-nihāya, Vol. 8: Ei.

qbḥ

qabuḥa/yaqbuḥu: hässlich, abstossend sein (phys. o. moral.), schimpflich, schmählich, schändlich, gemein sein

II: hässlich, abstossend machen (jn./etw.), für hässlich, schmählich, schändlich erklären (ʿalayhī fiʿlahū js. Tun), tadeln (ʿalayhī fiʿlahū jn. wegen seines Tuns)

IV: LAD: utter vile (schmutzig sprechen, sich abstossend ausdrücken??), infamous (schändlich??), abominable things (abscheuliche Dinge), act meanly, shamefully (schäbig, bösartig, schmachvoll handeln).

VI: LAD: revile one another (sich gegenseitig schmähen/verunglimpfen)

X: hässlich, abstossend finden (jn./etw.), schimpflich, schmählich, schändlich, gemein finden, missbilligen (etw.)

qubḥ: Hässlichkeit, Schimpflichkeit, qubḥan lahū: Schande über ihn!

qabīḥ pl. qibāḥ, qabāḥā (), qabḥā: hässlich, abstossend (phys./moral.), schimpflich, schmählich, schändlich, gemein, unverschämt, frech

qbr (1)

qabara/yaqbu/iru: begraben, beerdigen (jn./etw.)

IV: das Begräbnis veranlassen (js.), begraben lassen (jn./etw.)

qabr pl. qubūr: Grab, Grabstätte

maqbar pl. maqābir: Grabstätte, Begräbnisstätte, Friedhof

maqbura, maqbara (f) pl. maqābir: Grabstätte, Begräbnisstätte, Friedhof

maqburī, maqbarī: Friedhofswärter, Totengräber

qbr (2)

qubbar (koll., n.un. (f)): Lerche (zool.)

qbrṣ

qubruṣ: Zypern

qbrs

qubrus: Ğ181/29 n.loc. Zypern??

qbs

qabasa/yaqbisu: hernehmen, entnehmen, übernehmen (etw. min von)

VIII: Feuer entnehmen o. zu entnehmen suchen (min von, auch nāran min), Wissen erwerben o. zu erwerben suchen (min von, auch ʿilman min), erlernen (etw.), entlehnen, übernehmen (etw., ʿan o. min von)

qabas: Feuerbrand, glühende Kohle

qabsa (f): Feuerbrand

qābūs: mit schönem Gesicht (Mann)

miqbas: Steckdose (el.)

iqtibās: Erlernung, Entlehnung, Übernahme, Anführung (eines Zitates)

Qābis: n.loc. Gabḍs (Stadt in Tun.)

qābis: Stecker (el.)

qbḍ

qabaḍa/yaqbiḍu: ergreifen, nehmen, fassen, packen, in Besitz nehmen, halten, festhalten (ʿalā o. bi o. jn./etw.), festnehmen, verhaften (ʿalā jn.), erhalten, bekommen, empfangen (etw., z.B. Geld), zusammenziehen, einziehen (etw.), verstopfen (al-baṭna den Bauch), bedrücken, beklemmen, deprimieren (jn.), Pass.: sterben. …

II: zusammenziehen, einziehen (etw.), in Besitz geben (jm. etw.), bezahlen (Preis), …

V: sich zusammenziehen,

VII: = V, erhalten, empfangen werden, sich verschliessen, innerlich abschliessen (ʿan vor, gegen), niedergedrückt, deprimiert, beklommen sein,

qabḍ: Ergreifung, Festhaltung, Besitzergreifung, Festnahme, Verhaftung (ʿalā js.), Erhalt, Empfang (bes. v. Geld), Zusammenziehung, Verstopfung, Konstipation

qabḍa (f)pl. qabaḍāt: Ergreifung, Griff, Handvoll. (äg.) Längenmass v. 12,5 cm. Pl. qibāḍ: Griff, Stil, Heft. qabḍa al-yad: Faust. fī qabḍatihī: in js. Besitz, in js. Hand, in js. Gewalt

inqibāḍ: Zusammenziehung, Zusammenschrumpfung, Einschrumpfung, Muskelkontraktion, Systole (med.), Verstopfung d. Leibes, Bedrücktheit, Bedrückung, Beklemmung, Beklommenheit, Niedergeschlagenheit, Depression, auch inqibāḍ aṣ-ṣadr.

qbṭ (1)

II: qabbaṭa wağhahū: die Brauen zusammenziehen, die Stirn runzeln, finster dreinschauen.

qbṭ (2)

al-qib, al-qubṭ pl. al-ʾaqbāṭ: die Kopten

qibī, qubī: koptisch, Kopte

qbṭ (3)

qubṭān, pl. qabāṭīn, qabāṭina (f): Kapitän

qbl

qabila/yaqbalu: etw. annehmen, akzeptieren (bi, hū jn./etw.), freundlich aufnehmen, empfangen (jn./etw.), einverstanden sein (o. bi mit), einwilligen (o. bi in), zustimmen (o. bi einer Sache), hinnehmen (etw.), sich abfinden (mit), zulassen (hū, fī hū jn./etw. zu), gestatten, erlauben, ermöglichen (etw. zu tun), gehorchen, sich fügen (min jm.), sich js. (min) Gebot unterwerfen, Ğ21/7: zulassen, Ğ91/10 fa-qabilū minhū ḏālika: da akzeptierten sie jenes von ihm

qabila/yaqbalu + qabala/yaqbu/ilu: bürgen (bi für), qabila šakkan: Zweifel zulassen, qabila ḏ-ḏahāba maʿī: er war bereit mit mir zu gehen. mit Akk. eines Maṣdar meist durch Adj. auf -bar, -lich wiederzugeben…

II: küssen, nach Süden gehen

III: gerade gegenüber sein/stehen, entgegentreten, gegenübertreten, begegnen (bi mit), treffen, besuchen, aufsuchen, eine Unterredung haben, sich unterhalten, interviewen, (in Audienz) empfangen, aufnehmen (bi mit), zurückzahlen, erwiedern, vergelten (bi mit), vergleichen, kollationieren (ʿalā o. bi etw. mit), ĞB16/8 vergleichbar sein mit ()??

IV ʾaqbila/yuqbilu: sich nach vorn wenden; sich nähern (li??Ğ83/7); jm./e.Ort. näherkommen (ʿalā); herankommen/rücken (ʿalā); sich wenden nach (ʿalā); herantreten an/zu (ʿalā); sich jm./e.Sache zuwenden, sich widmen, sich beschäftigen mit (alles ʿalā); sich interessieren für; gehen/kommen zu (ʾilā), reichlich sein (Ernte), (+ Impf.:) anfangen zu tun. ʾaqbila ʿalayhī d-dahru/d-dunya: er ist vom Glück begünstigt, das Schicksal ist ihm gewogen

V: annehmen, empfangen, entgegennehmen (etw.), erhören (duʿāʾahū js. Gebet), hinnehmen, erdulden, akzeptieren, sich abfinden (mit)

VI: einander gegenüberliegen, sich treffen, sich begegnen, zusammenkommen (maʿa mit), verglichen, kollationiert werden.

VIII: aufnehmen, empfangen (jn./etw.), sich gern und willig zuwenden

X: sich mit dem Gesicht zuwenden (zu/nach), auf etw. () zugehen, zum Empfang entgegengehen, begegnen (jm.), aufnehmen, empfangen, auf sich nehmen (etw.),

qablu o. min qablu und qablan Adv.: vorher, früher, zuvor. min ḏy?? qablu, ʿan ḏy qablu: (nach Komparativ) … als vorher, als zuvor., Ğ20/24: muğtamaʿāt mā qablu r-raʾsmālīya, 20/26: qablu r-raʾsmālīya: vor-kapitalistische (Gesellschaften).

qablu ʾan Konj.: bevor

qabla Präp.: vor (zeitl.). qabla kulli šayʾin: vor allen Dingen, vor allem. min qabli: vor. qabla an-nihāʾī : der vorletzte, noch nicht endgültig, Zwischen-. raṣd qabla an-nihāʾī: Zwischenabschluss, Zwischenbilanz. mā qabla at-tārīḫ: vorgeschichtlich, prähistorisch

qablī: apriorisch qiblī: Süd-, südlich, die qibla anzeigend

qabalī: Stammes-

qiblī: Süd-, südlich, die qibla anzeigend

qubl: Vorderteil, Vorderseite, min qubulin: vorn, von vorn her

qibal: Macht, Vermögen

qibala: Präp.: in Ggw. von, vor, bei, in der Richtung von, nach … hin. lā qibala lahū bihī: er hat keine Macht darüber, er vermag das nicht zu leisten, er kann gegen ihn nichts ausrichten. min qibali: von seiten, von … her, von, durch (b. Pass.), min qibali nafsihī: von selbst, von sich aus. lī qibalahū dayn: er hat bei mir eine Schuld.

qbl lahū: Ğ137/24??, Ğ146/24 qbl ʾan??, Ğ155/3 qbl mn-hū: sich jm. fügen, s.o.,

qibla (f): Gebetsrichtung;

qabūl, qubūl: (freundliche) Aufnahme, Empfang, Willkomm, Annahme, Entgegennahme, Zustimmung, Einwilligung, Zulassung (an Hochschule etc.),

qabīl: Bürge, Art, Gattung, Sorte, Stamm. min hāḏa l-qabīl: von dieser Art; derartig; in dieser Hinsicht. Ğ87/22 min qabīl hāḏa ma: auf eine Art ist dies, was??. Ğ58/17??. LAD: bail, security, obedience, fellow-wife, kind, species, category, side, Pl. qubul: mixed multitude, medley crowd,

qabīlan: before (me), in (my presence)

qubaylan: a little before (kurz vor, kurz bevor)

qabīla (f) pl.: qabāʾil: Stamm; Pl.: Kabylei. Ğ48/19 das was mit “parenté” der westl. Anthropologen in primitiven und vorkapitalist. Gesellschaften bezeichnet wird, … das, was Ibn Haldun mit Gemeinschaftsgeist bezeichnet hat, …, 48/22: “Sippentum”, polit./gesellschftl. Verhalten, das sich auf “Verwandschaft” stützt, anstatt des Vertrauens in diejenigen, die Kenntnisse und Fähigkeiten haben, …, 48/25: nicht Verwandschaft d. Blutes allein, sondern alles was den Sinn von Gemeinschaftsgeist, versch. Zugehörigkeiten,…, Ğ48/29ff.: “Stamm” mit dieser modernen Bedeutung ist in jedem polit. Verhalten, …, eine der konstituierenden Komponenten des “polit. Unterbewusstseins”, psychol. Faktum, ges./pol. “natürliche” Organisation, verborgen o. sichtbar,… , 49/12: durch äussere Bedrohung ein Hinwirken auf Stärkung der Einheit, Ordnung und Eigentümlichkeit, …, 49/15: innere Determinismen und äusserliche Form sind der “Stamm” als einer Determinante pol. Vernunft.

qabalī: Stammes-

qabāʾilī: kabylisch, Kabyle. Pl. qabāʾilīyūn: die Kabylen (berberische Stammesgr. i. N.Alg.)

qabāla (f): Bürgschaft, Verantwortlichkeit, Kontrakt, Vertrag

qibāla (f): Hebammenberuf, Geburtshilfe

qubālata (f) Präp.: gegenüber, vis-à-vis, vor

qibāla Präp.: gegenüber, vis-à-vis, vor

ʾiqbāl: Näherkommen, Annäherung, Ankunft, Hinwendung (zuʿalā), Aufgeschlossenheit (für ālā), Interesse (an, für ʿalā), Zuspruch, Glück, Wohlergehen. ʾiqbālan wa-ʾidbāran: hin und her, auf und ab

taqabbul: Entgegennahme, Akzeptierung, Hinnahme, Empfänglichkeit

iqtibāl: Empfang.

istiqbāl pl. -āt: Aufnahme, Empfang, Opposition, Gegenschein (astr.), Vollmond (als astr. Aspekt), Zukunft.

istiqbālan Adv.: in Zukunft, zukünftig

qābil: Geburtshelfer, kommend, künftig; e.S. ausgeliefert, unterworfen (li); empfänglich für (li); (in Komposita offenbar auch: “fähig”!??); mit folgendem li und Maṣdar (Verbalnomen, Infinitiv): -bar, -lich. ʿām qābil: kommendes Jahr (Ğ117/27??).

qābila (f) pl. āt, qawābil: Hebamme, Geburtshelferin

qābilīya (f): Fähigkeit, Kraft, Vermögen, Tauglichkeit, Bereitschaft, Neigung zu (li), Empfänglichkeit (li für), Appetit.

maqbūl: zugelassen (bes. an ei. Hochschule z. Studium), annehmbar, akzeptabel, ausreichend (Äg., Note), gefällig, liebenswürdig, gern gesehen, beliebt, willkommen.

muqābala (f) pl. āt: Begegnung, Treffen, Zusammentreffen, Zusammenkunft, Spiel,…

fī muqābali ḏālika, o. muqābila ḏālika: als Gegenleistung/Austausch dafür, zum Ausgleich dafür, dagegen, dafür,

muqābil: gegenüberliegend, entgegengesetzt, Entsprechendes, Entsprechung für (li ein Wort, Ğ, 14/21), Gegen-, Gegenwert, Lohn, Entgeld. Pl.: muqābilūn: Interviewer. Ğ17/29: fī muqābili X: gegenüber X, Ğ65/5: fī muqābil ḏālika: demgegenüber. Ğ162/7 bi-l-muqābil: entsprechend??. Ğ344/29 muqābil ʾuğra: gegen Lohn

muqābila Präp.: gegenüber, für, statt, anstelle von, als Gegenwert für

bi-l-muqābil: als Ausgleich, dafür. Ğ17/18, 157/25: entsprechend?, dagegen?

muqābila ḏālika, fī muqābila ḏālika: als Gegenleistung, zum Ausgleich dafür, dagegen, dafür, Ğ333/24 im Gegensatz zu, gegenüber.

mustaqbal: Zukunft, Vorderseite.

qbn

LAD: set out on a journey, go abroad.

II:  inf. taqbīn: weigh by the steelyard, (mit einer Schnellwaage) wiegen (etw.)

IV: inf. ʾiqbān, flee, run fast V: inf. taqabbun, be weighed by the steelyard

qabbān: Schnellwage, Laufgewichtswaage, Grosswaage.

qt

qatta/yaquttu: falsch wiedergeben, gering erscheinen lassen (etw.)

VIII: lügen

qātt: p.a. I

qattāt: Verleumder

qtbān

Ğ210/18 neben Saba und Mʿyn?? eines der (süd-)arabischen “Reiche”??, das Reich der Qutayba??

qtr

qītār pl. qayātīr: Gitarre

qtl

qatala/yaqtulu: töten, totschlagen (Ğ266/8 ʿan jn.), ermorden, umbringen (jn.), erlegen, mildern (etw.), mischen, verdünnen (etw. bi mit), kenen, beherrschen (etw.),… LAD: curse, Paret Q.74/19 fa-qutil: getötet sei er, verflucht.

II: morden, niedermetzeln, ein Gemetzel anrichten,

III: bekämpfen (jn.), kämpfen (mit o. gegen), Ğ166/28, 320/28 kämpfen um?? qātalahū ʿalayhī: jn. bekämpfen wegen, für etw.??, 225/25??. Ğ265/20 maʿa mit.

IV: LAD: give over to death, have one killed or executed

VI + VIII: miteinander kämpfen, einander bekämpfen

VIII: kämpfen (maʿa mit),

X: sein Leben aufs Spiel setzen, den Tod suchen.

qatl: Töten, Totschlag, Ermordung, Mord

qitl pl. ʾaqtāl: Feind, Gegner

qatla (f): LAD: murder, execution, slaughter,

qatla (f): a sound thrashing

qitla (f): way of killing, executing a criminal

qatala (f): pl. of qātil: murderer

qatīl pl. qatlā (قتلئ): getötet, gefallen, Gefallener

qattāl: mörderisch, tödlich

ʾaqtal El.: tödlicher, von vernichtenderer Wirkung

maqtal: Tötung, Ernordung, Erschlagung, Niedermetzelung, Tod (im Verkehr), Unfalltod, mörderischer Kampf, Gemetzel. Pl. maqātil: lebenswichtiger Körperteil dessen Verletzung zum Tode führt, tödliche Stelle, Achillesferse

maqtala (f): Blutbad, Gemetzel

taqtīl: Blutbad, Gemetzel

qitāl: Kampf, Schlacht, Inf. III,

qātil: tötend, mordend, tödlich. Pl. qatala (f), quttāl: Töter, Totschläger, Mörder. Ğ166/28 qātila (f)??

qatīl, qatīla (f) pl. qatla??: LAD: killed, murdered, executed, who has succumbed

maqtūl: PPI

muqātil pl. ūn: Kämpfer, Krieger, Kampf-

muqātila (f) koll.: Krieger, streitbare Mannschaft

muqātila (f) pl. –āt: Kampfflugzeug, Kämpferin, Kriegerin

qṯr

qīṯār, qīṯāra (f): Gitarre

qḥṭ

qaḥaṭa/yaqḥaṭu +

qaḥia/yaqau: zurückgehalten werden, ausbleiben (Regen),

II: befruchten (an-nahlata die Palme), abkratzen, abschaben (äg.)

IV: regenlos sein (Jahr)

qaḥṭ: Regenmantel, Dürre, Trockenheit, Hungersnot, Mangel

Qaḥṭān: sagenhafter Stammvater der Südaraber. LAD: Yoktān, ancestor of the south arabians.

qaḥṭānī: Ğ136/5,7, 208/16??, vermtl.: ein Südaraber, einer der von Yoktān abstammt.

qḥf

qaḥafa/yaqḥafu: inf. qaḥf, hinunterschlucken, hinunterstürzen (hū etw.), wegreissen, wegschwemmen (etw., v. Strom)

VIII: = I

qiḥf pl. quḥūf, ʾaqḥāf, qiḥafa (f): Schädel, Hirnschale.

quḥāf: reissend (Strom).

qḥm

II + IV: hineinstossen, hineinzerren (in), (gewaltsam) einführen (in), sich zwängen (bayna zwischen)

VIII: sich stürzen, hineinstürzen, hineinrasen, einbrechen, eindringen, einfallen, plötzlich eindringen (in einen Raum), losstürzen (auf), hinabspringen (in), erstürmen, kühn unternehmen (etw.), trotzen, überwinden (Gefahr, Entfernung etc.)

quḥma pl. quam: Gefahr, in die sich jemand stürzt, gefahrvolles Unternehmen

miqḥām pl. maqāḥīm: einer der sich unbesonnen in Gefahr stürzt, tollkühn, waghalsig

ʾiqḥām: Hineinzerrung

ʾiqtiḥām: Einbruch, Einfall, Erstürmung

qd

qad (Partikel): + Perfekt: zum Ausdruck der Abgeschlossenheit, wiederzugeben durch: schon, bereits; Ğ60/22 kāna qad +Pf??, Ğ85/21, 164/8 kāna (lam yakūn??) qad yafʿalu: er pflegte bisweilen zu tun??

qad + Imperfekt: bisweilen, vielleicht. BMG: wohl, manchmal, (für gewisse Unbestimmtheit). Am Satzanfang: fa-qad, la-qad.

qad faʿala: er hat gemacht. (In der Vergh. abgeschlossene Handlung.)

qad kāna yafʿulu: bei Ğ oft verwendet:??

FG§191: qad kāna raʾā oder kāna qad raʾā: er hatte bereits bemerkt

Ğ272/27 la-qad kāna yarā: er hatte wohl gesehen??.

Ğ274/1 yakūnu qad ʿānā: (BAG §91, 2) er wird wohl gelitten haben

Ğ276/17 qad yakūnu ʾamala: er … wohl??

Ğ278/2 kāna qad ʿarafa: er war bekannt als??. FG§191: qad kāna raʾā oder kāna qad raʾā: Vorvergangenheit: er hatte bereits bemerkt

Ğ288/9 kāna qad fataḥa:

qdḥ

qadaḥa/yaqdaḥu: anbohren, durchbohren (etw.), verleumden, schmähen (jn.), tadeln (jn.), Vorwürfe machen (jm.), als nicht einwandfrei ablehnen (einen Zeugen, eine Zeugenaussage), beeinträchtigen, schmälern, verringern, herabsetzen (bi o. etw.), verstossen (gegen), (mit dem Feuerzeug) Feuer schlagen (auch mit an-nāra). qadaḥa fikrahū: scharf nachdenken.

VIII: (mit dem Feuerzeug) Feuer schlagen, auch iqtadaḥa n-nāra, erwägen (etw.)

qadḥ: Verleumdung, Schmähung, Tadel, Vorwurf, Schmälerung, Beeinträchtigung.

qdr

qadara/yaqdu/iru: beschliessen, bestimmen (v. Gott); Q89/16, Paret: begrenzen, abmessen (zit. b. Ğ66/7, 74/18??), Ğ154/29 ermessen. LAD: decree for, destine to (ʿalā), fix one’s fate, oppress (unterdrücken), distribute

qadara/yaqdiru +

qadira/yaqdaru: Kraft, Macht, Können besitzen; Macht haben über (ʿalā); ei.Sache mächtig/gewachsen sein (ʿalā); die Möglichkeit haben zu tun (etw. ʿalā); imstande sein zu (ʾan, ʿalā); können, vermögen (etw. ʾan, ʿalā).

II: festsetzen, bestimmen, beschliessen (etw., li o. ʿalā für jn., v. Gott), vorherbestimmen (etw., v.Gott); abschätzen (etw., nach Wert und Betrag), veranschlagen, vorausberechnen, einschätzen, bewerten (bi hū etw. auf), vergleichen (bi mit), im Voraus vermuten, voraussehen, vermuten, ahnen, annehmen, glauben, meinen (dass ʾan), wertschätzen, hochschätzen (jn., , richtig würdigen, befähigen, in den Stand setzen, zu einem Ausdruck einen anderen als implizit/ virtuell vorhanden hinzudenken,

IV: befähigen, in den Stand setzen (ʿalā zu).

V: festgesetzt, bestimmt, beschlossen sein.

VIII: = I

X: um Kraft, Können bitten (Gott).

qadr pl. ʾaqdār: Ausmass, Quantität, Menge, Mass, Anzahl, Betrag, Summe, Grad, Wert, Ansehen, Rang, göttl. Beschluss. qadr min: ein gewisses Mass von, qadra/bi-qadri/ʿalā qadri: nach Massgabe von, entsprechend, gemäss, im Verhältnis zu. bi qadri mā: in dem Masse wie, soviel wie, ebensoviel wie, ebensosehr wie, so gross wie

qadar pl. ʾaqdār: göttl. Vorherbestimmung, Prädestination, Schicksal, Geschick, Los. maḏhab al-qadar: Fatalismus. al-qaḍāʾ wa l-qadar: Schicksal und Verhängnis. qaḍāʾan wa-qadaran o. bi-l-qaḍāʾ wa-l-qadar: durch Schicksal und Verhängnis, durch höhere Gewalt, nicht durch Menschenhand. ğāʾa ʿalā qadar: es kam gerade recht. Ğ307/3 “qadar” die “Prädestination” (zur Willensfreiheit…)

qadarī: Schicksals-, fatalistisch

al-qadarīya (f): frühislamische theologische Richtung, die die Willensfreiheit des Menschen vertrat.

qidr: Kessel, Kochtopf

qidra (f) pl. qidar: Topf, Krug

qadīr: Macht, Kraft besitzend, mächtig (ʿalā einer Sache), allmächtig (Gott)

qudra (f): Fähigkeit, Kraft, Macht (ʿalā zu), Leistungsfähigkeit, Können, Vermögen, Allmacht (Gottes), Ğ322/5, 323/9 (bei al-Baṣrī:) Fähigkeit (des Menschen zur freien Handlungs-Entscheidung)

qādir: Macht, Kraft besitzend, mächtig (ʿalā einer Sache), fähig, imstande zu (ʿalā), leistungsfähig, über die (finanziellen) Mittel verfügend (zu), ĞĞ capable. Ğ42/3 kräftig, Ğ48/14 Pl. qādirūn, Ğ65/27 qādirīna: Macht besitzende. Ğ208ff. im Hinblick auf ihre Handlungen nicht fremdbestimmte (Menschen), Willensfreie (i. Ggs. zu determinierten Subjekten)

iqtidār: Macht, Kraft, Können, Fähigkeit, Befähigung, Vermögen

ʾaqdar: mächtiger, fähiger (ʿalā zu)

maqdura, maqdara, maqdira: Fähigkeit, Macht, Kraft (zu ʿalā), Leistungsfähigkeit, Können, Vermögen, al-maqdura l-ḥarbīya: Kriegspotential

miqdār pl. maqādīr: Mass, Ausmass, Ausdehnung, Umfang, Quantität, Menge, Betrag. bi-miqdāri mā: in dem Masse, oder Grade wie; so sehr wie. bi-hāḏā l-miqdār: in solchem Masse/Grade, so sehr. bi-miqdār: in gewissem Masse/Grade, etwas, ein wenig.

taqdīr pl. āt, taqādīr: Schätzung, Abschätzung, Einschätzung, Veranschlagung, Bewertung, Würdigung, Wertschätzung, Annahme, Vermutung, Vorraussetzung, Ergänzung eines fehlenden Satzteils, Pl. -āt: Benotung, Bewertung (der Leistungen, Schule, Univ.),

taqdīran Adv.: implizite, virtuell. Ğ321/20 einschätzend, voraussehend, bestimmend

qds

qadusa/yaqdusu: heilig, rein sein.

II: heiligen, weihen, für heilig erklären, heiligpreisen, heilighalten, verehren, heilig sprechen, Messe lesen, zelebrieren.

V: geheiligt sein/werden.

quds, qudus: Heiligkeit. Pl. ʾaqdās: Heiligtum.

al-quds: Jerusalem

qudsī: heilig, Heiliger

qudsīya: Heiligkeit

muqaddas: geheiligt, geweiht, heilig, Pl. muqaddasāt: Dinge die heilig sind, sakrosante Dinge. al-kitāb al-muqaddas: die heilige Schrift

muqaddis: verehrungsvoll, ehrfürchtig

qādisī: Ğ156/6, 169/10 yawm qādisīya?? , 170/17 n.loc. des Ortes einer Schlacht?? o. heiliger Krieg??, 170/18 das Heilige.

The Battle of Qadisiya:

The challenge of Iran had to be met. Omar started preparations on a big scale. Orders were sent to governors to send to the capitol brave warriors, tried generals and good speakers. These orders were carried out. Medina was soon flooded with the best sons of Islam.

Omar himself wanted to lead the army. Talha, Zubair, Abdur Rahman and other noted companions were appointed commanders of different regiments. Omar marched at the head of the army for about three miles. Then he encamped to decide finally whether or not he himself should command. The general opinion was for it. But the veterans said it was a risky affair. No one could foretell the outcome of the battle. If the Muslims lost, fighting under the command of the Caliph, nothing could give them back their confidence and prestige. Omar saw the point. He handed over the command to Saad bin Abi Waqqas, the maternal uncle of the Holy Prophet, and himself returned to Medina.

Saad continued the march until he reached where Kufa stands now. Here he received news of Muthanna’s death. Muthanna’s brother joined Saad with his army of eight thousand. He also brought far the new commander some very useful hints which his late brother had given.

Sitting in Medina, Omar gave careful thought to the smallest details of the campaign. Saad was constantly receiving instructions from the Caliph. If was Omar who said how the army should be organized. Again it was he who chose Qadisiya as the place where the Muslims were to halt. He then asked for a detailed map of the surrounding country. In the light of this map he sent further instructions about the tactics to be used. [alinaam.org.za/library/omar11.htm]

taqdīs: Heiligung, Weihung, Zelebration (chr.), Konsekration (chr.), Verehrung, Verherrlichung

qdʿ

qadaʿa/yaqdu?ʿu: LAD: keep back (zurückhalten), restrain (abhalten, einschränken), prevent (verhindern), hinder (hindern), dispatch (abschicken, befördern), execute (ausführen, durchführen), drink intermittingly (periodisch/stossweise drinken)

qadiʿa/yaqdaʿu: be weak (schwach sein), be near (nahe sein), impend (hängen, schweben)

IV: restrain, prevent

qadiʿ, qadiʿa (f): timid, modest, not drinkable, blear-eyed

qidʿa (f): a short overcoat (kurzer Übermantel)

qdm

qadama/yaqdumu: jm.vorangehen ().

qadima/yaqdamu: eintreffen, ankommen (an ei. Ort ), kommen/gelangen zu (ʾilā, ʿalā o. ), sich erkühnen zu (ʿalā).

qaduma/yaqdumu: alt sein

yaqdumu li-nā durūsan fī hāḏā ṣadadi: Ğ, 12/7: für Debrays, 50/37 … est à cet égard concluante, ist in dieser Hinsicht schlüssig. D.h.: es unterbreitet uns in dieser Hinsicht Lehren…, siehe II. ??

qadama/yaqdimu: Ğ90/25 vorangehen?? (ʿalā jm.)

II qaddama/yuqaddimu: vor(an)gehen lassen, vor(aus)schicken, schicken, voranstellen (li), an die Spitze stellen, (Uhr) vorstellen, etw. früher tun, den Vortritt lassen, vorbereiten, bereitstellen für (li), vorsorgen für (li), anbieten, darbieten, vorlegen, servieren (hū, Speisen u. Getränke), überreichen, unterbreiten, etw. jm. zum Geschenk machen (, ʾilā o. li); jm. etw. darbringen, jm. leisten, gewähren (li), widmen, einreichen, erteilen, ablegen, vorführen, vorstellen, bekanntmachen, voraufgehen, vorgehen (Uhr)

IV ʾaqdama/yuqdimu: kühn sein, sich erkühnen zu (ʿalā), wagen, unternehmen, etw, in Angriff nehmen (ʿalā), mutig herangehen, sich heranwagen an (ʿalā), jm./etw. angreifen (ʿalā).

V: voran-, vorausgehen (ʿan o. ʿalā o. hū, jm./ei. Sache, räumlich o. zeitlich), vorstehen (ʿalā o. hum den Leuten), an der Spitze stehen (ʿalā o. hum von Leuten), einer früheren Zeit angehören, vorgehen, vorwärtsgehen, sich (vor-)bewegen (naḥwa gegen, auf), Fortschritte machen, herankommen, näher kommen zu (ʾilā), herantreten (ʾilā o. min), zutreten, zugehen (min, ʾilā, naḥwa auf), hintreten (bayna yaday o. ʾilā vor), antreten (li o. ʾilā gegen), sich wenden an mit (li o. ʾilā bi),

VI: veralten, alt werden.

X: kommen lassen, zu sich rufen.

qidm: vergangene, alte Zeit, Ğ289/14 munḏu qidmi: von altersher??

qidam: verg., alte Zeit, Vorzeit,

qidaman: einstmals, ehemals

qadam (meist f.) pl. ʾaqdām: Fuss (auch Längenmass), Schritt. Ğ236/14, Ibn ʿAbd Rabbih, al-ʿiqd al-farīd, el. PDF, S. 568taḥta qadamī: unter meinem Vorstand.

qudum: maḍā/sāra quduman: geradeaus o. vorwärts gehen, vorwärts schreiten, einen positiven Verlauf nehmen, Fortschritte machen

qdma (f): Ğ184/9 qadama (f): pre-eminent (hervorragend, überragend), qadima (f): bold (kühn, mutig, dreist, frech)

qadīm pl. qudamāʾ, qudāmā (قدامى), qadāʾim: alt, althergebracht, ehemalig, veraltet, altmodisch, archaisch, antik, von Ewigkeit her existierend.

qadīman o. fī l-qadīmi: in alten Zeiten, einstmals, ehemals

qudūm: Kommen, Ankunft

qadūm pl. qudum: kühn, verwegen, unerschrocken, mutig, tapfer.

quddām: Vorderteil. quddāma: Präp.: vor (örtl.)

ʾaqdam: El.: älter, dienstälter, zeitlich den Vorrang habend (Beamter).

Pl. al-ʾaqdamūn: die Alten

maqdam: Kommen, Ankunft

miqdām: kühn, verwegen, unerschrocken, mutig, tapfer

taqdīm: Vorausschickung, Entsendung, Voranstellung, Bereitstellung, Vorlage, Präsentation, Überreichung, Einreichung, Unterbreitung, Darbringung, Widmung. Pl. āt: Angebot, Eingabe, gebotene Leistungen. Pl. taqādīm: amtlich angeordnete Vormundschaft

taqdima (f): Anbieten, Angebot, Widmung, Vorstellung,

ʾiqdām: Kühnheit, Verwegenheit, Unerschrockenheit, Beherztheit, Mut, Unternehmensgeist.

taqaddum: Vorrang, Priorität, Vorsprung, Vorrücken, Vorgehen, Vormarsch, Vorstoss, Fortschritt.

taqaddumī: fortschrittlich, Fortschrittler.

taqaddumīya (f): Fortschrittsglaube, Fortschrittlichkeit, Progressivität.

taqādum: Verjährung (jur.),

qādim pl. -ūn, qudūm, quddām: Ankommender, (zu-)künftig, nächst (z.B. Jahr, Monat etc.)

muqādim: LAD: pl. front parts

maqādīm: pl. of muqdim, miqdām

muqādimūn: 343/26??

muqaddim pl. -ūn: P.A.II, Anbieter, Darbieter, Geber

muqaddam: P.P.II, vorangestellt, vorausgehend (ʿalā einer Sache), Vorderseite, Vorderteil, Bug (Schiff), Kanzel (Flugzeug), erstes Glied einer Proportion (math.), Pl. -ūn: Aufseher, Vormann, Oberstleutnant, Major (lib.), amtlich bestellter Vormund (tun.), Verwalter eines Waqfgutes (tun.)

muqaddaman: im Voraus

muqaddima, muqaddama pl. āt: Vorderteil, Vorderseite, Bug, Vordergrund (Ğ31/27 ), vorderste Reihe, Spitze, Vorhut, Vorwort, Vorrede, Einleitung, Prolog, Präambel, Vorspiel, Prämisse (Ğ349/, Voraussetzung (Philos.),

mutaqaddim: vorausgehend, vorgehend, vorgerückt, vorn (befindlich), vorderst, vorher erwähnt, fortgeschritten. Pl. –ūn: Senior (Sport), Bewerber

qdw/qdy

qadā/yaqdū u. qadiya/yaqdā: schmackhaft sein (Speise).

VIII: nachahmen, nacheifern (bi einer Sache/jm.), dem Vorbild o. Beispiel js. (bi) folgen, sich richten nach (bi).

qudwa (f), qidwa (f): Muster, Beispiel, Vorbild.

qadīy: schmackhaft (Speise)

iqtidāʾ: Nachahmung, Nacheiferung. iqtidāʾan bi: nach dem Vorbild/Beispiel von.

muqtadūn: Q43/23 dem Beispiel Folgende, etc.. Q43/23 ʾinnā ʿalā ʾāṯārihim muqtadūna: Paret: wir folgen ihrem Vorbild, wörtl.: wir sind uns nach ihren Spuren Richtende.

qḏr

qaḏira/yaqḏaru: inf. qaḏar +

qaḏura/yaqḏuru: inf. qaḏāra (f), schmutzig, unrein, dreckig sein/wd.

II: schmutzig machen, beschmutzen, verunreinigen, beflecken (jn./etw.)

X: schmutzig, unrein, unsauber, dreckig finden (jn./etw.)

qḏf

qaḏafa/yaqḏifu: werfen, wegwerfen, schleudern, hinabstürzen, stossen, rudern, ausstossen (bi o. jn./etw.), (mit dem Fuss) forttreten, wegtreten (o. bi etw., Ball etc.), fallen lassen (bi etw.), bewerfen (jn./etw. bi mit), schmähen, verleumden (jn.), beschuldigen (jn. bi einer Sache), sich erbrechen.

II: rudern

VI: sich gegenseitig bewerfen (bi mit), einander zuwerfen (etw.), unter sich hin- u. herstossen (etw.), umherstossen (o. bi jn.),

VII: geworfen, geschleudert, losgeschleudert werden

qaḏf: Schmähung, Verleumdung, fälschliche Beschuldigung (bes. d. Unzucht, i.R.), Rudern

qr

qarra/yaqirru, 1.p.pf.sg qara/irtu: sich niederlassen, sich festsetzen, sesshaft werden, seinen Aufenthaltsort nehmen, ruhen, verharren, wohnen, bleiben, verweilen (bi o. in, an einem Ort)

qarra/yaqa/irru: kalt, kühl sein

qarra ar-raʾy ʿalā: es wurde beschlossen, …,

II: qarrara/yuqarriru: ansässig/sesshaft machen (hū fī hū jm./etw. in/an ei. Ort, festlegen, festsetzen, entscheiden (Ğ16/27 f. décider, 25/17??), bestimmen, beschliessen, bestätigen, berichten, etw. erzählen, Bericht erstatten, referieren über (ʿan), eine Erklärung abgeben, eine Feststellung treffen, jm. () zwingen etw. (ʿalā o. bi) zu gestehen o. anzuerkennen.

III: ruhig bleiben (ʿalā bei). LAD: be quiet, share with another (akk.) an easy mind about a thing, persist (beharren, fortdauern) together with another.

IV: ansässig o. sesshaft machen (jn./etw., in o. an), verweilen lassen (jn., in/an), festigen, konsolidieren (etw., z.B. Frieden), einrichten, begründen (etw.), einsetzen (jn., in), bestätigen (etw.), sich einverstanden erklären (bi o. mit), annehmen (etw., z.B. Gesetzesentwurf), billigen (etw., z.B. Empfehlung, pol.), sich bekennen (bi o. zu), (ein)gestehen, bekennen, anerkennen, zugeben (bi etw.), zugestehen (o. bi etw., li jm.), Ğ93/10, 151/18 ʾaqarrahum ʿalā : ihnen etw. zugestehen??, Ğ241/18 einsetzen (ʿalā über)??. Ğ227/7 ʾqrrtm li- ??

V: festgelegt, festgesetzt, bestimmt, beschlossen, entschieden werden, sich entscheiden (Lage)

X: sich niederlassen, sich festsetzen, sesshaft werden, seinen Aufenthaltsort nehmen, zur Ruhe kommen, ruhen, verharren, wohnen, verweilen (o. bi in, ʾilā bei jm.), bleiben, festsitzen, steckenbleiben (in)

qarār: Sesshaftigkeit, Festigkeit, Beständigkeit, Stabilität, Ruhe, Aufenthaltsort, Wohnsitz, Ruheplatz, Boden, Grund (z.B. ei. Gefässes), Tiefe (d. Meeres). Pl. -āt: Entscheidung, Beschluss, Entschluss, Resolution. lā qarāra lahū: unbeständig, bodenlos, unergründlich, unmessbar,

qarāra (f): Boden, Grund, tiefgelegene Stelle, Tiefe

qarīr: beglückt, entzückt, erfreut

maqarr pl. maqārr: Aufenthaltsort, Wohnsitz, Aufbewahrungsort, Sitz, Platz, Ort, Standort, Aufstellungsort, Position (auf See). maqarr al-ʿamal: Arbeitsplatz. maqarr al-qiyāda: Hauptquartier. maqarr al-waẓīfa: Amtssitz

taqrīr: Feststellung, Festlegung, Festsetzung, Bestimmung, Entscheidung. pl. taqārīr: Bericht

taqrīrī: Fakten o. Ereignisse berichtend, im Beichtstil abgefasst.

ʾiqrār: Sesshaftmachung, Einrichtung, Begründung, Einsetzung, Festigung, Stabilisierung, Abgabe einer Bestätigung/Versicherung, Bestätigung, Versicherung, Anerkennung, Geständnis, Eingeständnis. Ğ314/17 Bekenntnis?? (bi zu)

istiqrār: Sesshaftigkeit, Bleiben, Verweilen, Festsetzung, Stetigkeit, Beständigkeit, Stabilität, Ruhe

qārr: sesshaft, ansässig, ständig, permanent, fest, kalt, kühl.

qārra (f) pl. āt: Festland, Kontinent.

qārrī: kontinental.

muqarrir pl. –ūn: Berichterstatter, Referent

muqarrar: festgelegt, festgesetzt, entschieden, bestimmt, beschlossen, vorgesehen. Pl. –āt: Lehrplan. Pl. –āt: Entscheidungen, Beschlüsse. …

mustaqirr: sesshaft, ansässig, heimisch, fest eingenistet, unbeweglich, fest, dauerhaft, stabil

mustaqarr: Aufenthaltsort, Wohnsitz, Sitz, Ruheplatz

qrrran??: Ğ162/31??

qrʾ, قرأ

qaraʾa/yaqraʾu: hersagen, deklamieren, rezitieren (bes. d. Koran; jm. etw. ʿalā), lesen, durchlesen, vorlesen (jm. etw. li o. ʿalā), studieren bei/unter (ʿalā),

(II+) IV: lesen lassen, rezitieren lassen, lesen lehren, Ğ276/15f bi zitieren??

X: bitten zu rezitieren, bitten zu lesen, untersuchen, erforschen, durcharbeiten, gründlich studieren.

qurʾ pl. qurūʾ: Periode, Menstruation.

qirāʾa (f) pl. āt: Rezitation (bes. d. Korans), Lesen, Lektüre, Lesung (im Parlament), Ablesung v. Messinstrumenten, Art u. Weise der Rezitation, Punktation und Vokalisation des Korantextes. Pl.: Lesestücke. Ğ110??

al-qurʾān: der Koran

istiqrāʾ pl. -āt: Untersuchung, Erforschung, Induktion (siehe qrw)

istiqrāʾī: siehe qrw

qāriʾ (قاريء) pl. qāriʾūn, qurrāʾ: Rezitator, Vorleser (bes. d. Korans), Leser.

muqriʾ pl. –ūn: Koranrezitator

qryʾ: Ğ192/13??, ĞB16/29 lesen, Lesart

qurrāʾ (قراء): HṬ, xv/112: Qurʾān reciters. “…long interpreted in both islamist and orientalist tradition as “qurʾān reciters” – that is, men of piety and religious learning who had memorized the Qurʾān. At first such men provided the ideological cadres for the muslim forces, but later on they became the nucleus of the irreconciliable ḫariğite opposition to “wordly power”. But this concept was challenged by M.A. Shaban, Islamic History, I, 50-55, where he argues that they are the early settlers in Irāq, ahl al-qurā, literally men of the towns. Shabans suggestion remains controversal…”

qrb

qaraba/yaqrubu: LAD: travel the night through in order to get to the water. sheathe (i.d.Scheide stecken) the sword

qaruba/yaqrubu: nahe sein, nahe kommen, sich nähern (min o. ʾilā jm., einer Sache), nahe herankommen (min o. ʾilā an),

qariba/yaqrabu: nahe sein, nahe kommen, sich nähern (jm., ei. Sache), nahe herankommen (an), näherkommen. mā yaqrubu min: annähernd, etwa (mit flgd. Zahlangabe), LAD: be near to (+Akk.), feel pain in the hypochondrium

II: nahe kommen lassen, sich nähern lassen, herankommen lassen, nähern, nahebringen, zum Gefährten/Gesellschafter nehmen, dem Verständnis näherbringen, begrifflich erleichtern, darbringen, Kommunion spenden, (Schwert) i.d. Scheide stecken. qarraba baynahum: Leute einander nahebringen oder versöhnen, …

III: nahe sein, nahe kommen, sich nähern (jm./einer Sache), nahe herankommen (an jn./etw.), nahe kommen, beinahe gleichbedeutend sein (mit), nahe dran sein, im Begriff sein (ʾan zu), einander nahebringen (bayna … wa versch. Dinge), LAD: be closely related

IV: LAD: nearly fill up, sheathe the sword (Schwert in die Scheide stecken), be on the point of parturition (Gebären)

V: sich nähern (min o. ʾilā jm./ei. Sache), nahe herankommen (ʾilā o. min an jn.), ein nahes o. enges Verhältnis finden (min zu jm.), sich um js. Gunst bemühen (ʾilā), Kommunion empfangen (chr.), Ğ102/13 mit bi ??

VI: einander nahe sein/kommen, sich gegenseitig annähern, sich nähern, näher herankommen (naḥwa, ʾilā an)

VIII: sich nähern, nahe kommen (min jm./einer Sache), nahe herankommen (min an)

X: nahe finden, als nahe betrachten

qurb: Nähe, Nachbarschaft, Bevorstehen, zeitliche Nähe, Ğ157/14 Umgebung.  bi l-qurb min: in der Nähe von, nahe bei. ʿan qurb: aus kurzer Entfernung, aus der Nähe.

qurba: Präp.: in der Nähe von, nahe bei, gegen

qurbā (قربى): Verwandtschaft. ḏū qurbā pl. ḏawū qurbā: Verwandter. Ğ182/19 li-ḏawīhī wa-ʾaqāribihī: für seine eigenen und seine Verwandten, 21 ḏawī l-qurbā: die(jenigen) der Verwandschaft

qarīb: nahe, benachbart, leicht fassbar (geistig), Pl. ʾaqribāʾ: Verwandter, Ğ111/14 fī qarīb min: in Begleitung von??

qarība (f): weibliche Verwandte

qarīban: bald, demnächst, in kurzem, vor kurzem, kürzlich, Ğ208/9 qarīban min šahrin: fast einen Monat??

qarāba (f): Nähe, Verwandschaft. ʿalāqātu l-qarābati : Verwandschaftsverhältnisse. [FG: faʿāl nicht kongruenzfähig??]

qurāba (f): fast

ʾaqrab El.: näher, nächst, wahrscheinlicher, wahrscheinlich. Pl. ʾaqrabūn, ʾaqārib: Verwandte. ʾaqrab ʾilā  fahm: verständlicher. huwa ʾaqrab ʾilā ṣ-ṣiḥḥa/ṣawāb: es ist recht wahrscheinlich, ziemlich richtig, eher richtig, kommt der Wahrheit ziemlich nahe. fī ʾaqrabi waqtin/mumkinin o. bi-ʾaqrab mā yumkinu: so bald als möglich, möglichst bald, in kürzester Frist. Ğ19/13 tasīr ʾaqrab ʾilā l-wāqiʿ: eine Erklärung, die näher an der Realität ist. Ğ127/27, 252/7 al-ʾaqrab fa-l-ʾaqrab: der Verwandte ist der Nächste??

maqrab pl. maqārib: nächster o. kürzester Weg

maqru/aba (f): Nähe. PL: maqārib: nächster o. kürzester Weg. ʿalā maqraba: in der Nähe. ʿalā maqraba min: in der Nähe von, nahe bei.

iqtirāb: Annäherung (min an)

muqarrab pl. –ūn: Nahegestellter, Günstling, Vertrauter. nahebringend, versöhnend

muqārib: annähernd, ungefähr, nahekommend (li einer Sache), beinahe, gleich, leidlich, ziemlich.

mutaqārib: unmittelbar beieinander liegend, dicht aufeinander folgend, einander ziemlich gleich, gleichmässig. al-mutaqārib: Name eines poetischen Metrums

taqrīb: inf. II, Annäherung (min an). taqrīban, bi-t-taqrīb, bi-wağhi t-taqrīb, o. ʿalā t-taqrīb: annähernd, fast, beinahe, ungefähr

taqrībī: annähernd

ʾqrbāʾ: Ğ187/20, 342/12??

qrḥ

qaraḥa/yaqraḥu: verwunden

qariḥa/yaqraḥu: schwären, mit Geschwüren bedeckt sein

II: verwunden

V: schwären, mit Geschwüren bedeckt sein

VIII: vorschlagen (ʿalā jm.), anregen, in unüberlegter o. herrischer Weise fordern, erfinden, hervorbringen, ausdenken, improvisieren, unvorbereitet o. aus dem Stehgreif halten.

qarḥ pl. qurūḥ: Wunde, Geschwür

qarā/īḥ: rein, klar (bes. Wasser)

qarīḥa (f) pl. qarāʾi: geniale Begabung, Genie, grosses Talent.

iqtirāḥ: inf. VIII Vorschlag(en)??, Erfindung, Improvisation

qrd

qird pl. qirada (f), qurūd: Affe

qurād (koll., n.un. (f)) pl. qirdān: Zecke, Zecken

qrda (f)??: Ğ114/11 n.loc. einer Schlacht??

qrš

qaraša/yaqri/ušu: knirschen, knabbern, zerkauen. LAD: cut off, gnaw at, gather from all sides, earn, gain, have much money, curdle (gerinnen, käsen), incite (antreiben, aufstacheln).

II : Geld verdienen, LAD: earn, gain, turn into money. curdle (gerinnen, käsen), incite (antreiben, aufstacheln)

III: intermeddle, have dealings with.

IV: hoard up money (Geld anhäufen), grow rich (reich wd.), injure a bone without fracture (einen Knochen verletzten, ohne ihn zu brechen), slander (beleidigen, verleumden, lästern)

VIII: Geld verdienen

X: LAD: deem rich (für reich halten)

qirš: Hai. Pl. qurūš: Piaster

qurayš: Koreisch, Name eines arab. Stammes im alten Mekka.

qarašī: zum Stamme Qurayš gehörig, Qurayšit

muqriš: reich, wohlhabend, vermögend

qrḍ

qaraḍa/yaqriḍu: zerschneiden, abschneiden (etw.), abnagen, benagen, zernagen, zerfressen (etw.), nagen (an etw.), …

II: abnagen, benagen, zernagen, zerfressen (etw.)

III: entlehnen (aus), eine Anleihe machen (bei)

IV: Geld leihen o. borgen (jm.), leihen, borgen (jm. etw.)

VI: voneinander Entlehnungen übernehmen, beieinander Anleihen machen, in Austausch stehen, …

VII: aussterben, erlöschen, umkommen, zugrundegehen

VIII: eine Anleihe o. ein Darlehen aufnehmen (min bei), borgen (min von)

X: um eine Anleihe o. ein Darlehen bitten (min jn.)

qarḍ, qirḍ pl. qurūḍ: Kredit, Darlehen, Anleihe, …

iqtirāḍ: Anleihe, Kreditaufnahme

qrḍāwy: NN (Ausdr. S. 6)??

qrṭ

qaraṭa/yaqruṭu: in kleine Stücke schneiden, zerhacken (etw.)

II: dto., kürzen, putzen (eine Kerze, einen Docht, drücken (ʿalā etw.), drängen (ʿalā jn., äg.), streng sein (ʿalā mit jm.), zusetzen (ʿalā jm.), wenig geben (ʿalā jm.), knausern (ʿalā gegen jm.)

qurṭ pl. ʾaqrāṭ, qirāṭ, qurūṭ: Ohrring, Ohrgehänge

qīrāṭ: Längen-, Trockenhohl-, Fläche- u. Gewichtsmass, siehe qyrṭ.

qrṭb

qurṭuba (f): Cordoba (Stadt in Spanien)

qrʿ

qaraʿa/yaqru??ʿu: pochen, klopfen, stossen (an), schlagen (an, bi mit, ʿalā auf), prügeln (bi mit), anstossen (Gläser), klingen lassen (etw.),

qariʿa/yaqraʿu: kahlköpfig sein/werden, leer sein (Ort),…

II: schelten, anfahren, ausschelten, zurechtweisen, tadeln (jn.)

III: kämpfen, handgemein werden (mit jm.), bekämpfen (jn.), mit Waffengewalt streitig machen (ʿan etw.), das Los werfen/ziehen, losen (mit jm.),

VI: aneinanderstossen, unter sich o. miteinander losen (ʿalā um),

VIII: unter sich/miteinander losen (ʿalā um), abstimmen (ʿalā über), auslosen (jn.), mustern (milit.), wählen (jn./etw.)

qāriʿa (f) pl. qawāriʿ: (plötzliches) Umglück, Katastrophe, schwerer Schlag. al-qāriʿa: die Stunde des jüngsten Gerichts. Name der 101. Sure. Paret: “die Polternde”…

taqrīʿ: Schelten, Geschelte, Zurechtweisung, Tadel

muqāraʿa (f): Bekämpfung

qrf

qarafa/yaqrifu: inf. qarf, schälen, abschälen, entrinden (etw.)

qarifa/yaqrafu: inf. qaraf, Widerwillen, Ekel empfinden (vor etw.)

II: schälen, abschälen, entrinden (etw.), Widerwillen, Ekel erregen

III: sich einlassen (auf eine Sünde), nachgeben (einer Begierde)

VIII: begehen, verüben (ein Verbrechen)

qaraf: Widerwille, Ekel

qarīfa: schlechte Laune

qarfān: (äg.) Widerwillen o. Ekel empfindend, überdrüssig

iqtirāf: Begehung, Verübung

qrmṭ

qarmaṭī: karmatisch. Pl. qarāmia (f): Karmaten (hist.), Ğ365/15 araka al-qarāmia: ??

qurmūṭ, qarmūṭ pl. qarāmī: eine Art Wels, Aalwels (zool.)

qrn

qarana/yaqrinu: verbinden, verknüpfen, vereinen, vereinigen (ʾilā o. bi hū etw. mit), hinzunehmen (ʾilā hū etw. zu), zusammenkoppeln, zusammenspannen, etw. zusammenbinden. Ğ75/4 qarana bayna: vergleichen zwischen

III: sich verbinden, sich vereinigen (mit jm.), der Gefährte js. () werden, gleichzeitig sein, zusammen auftreten (mit), vergleichen (hū, hū bi o. bayna … wa-bayna jn/etw. mit bayna šayʾayni: zwei Dinge miteinander), einen Vergleich ziehen (bayna … wa-bayna zwischen… und, bayna šayʾayni zwischen zwei Dingen).

IV: miteinander verbinden (bayna šayʾayni zwei Dinge)

VIII: verbunden, verknüpft, vereint sein/werden, sich verbinden, sich verknüpfen, sich vereinen mit (bi), sich verheiraten mit (bi), heiraten (jn. bi), zusammengekoppelt, zusammengebunden sein/werden, sich zusammenketten.

X: reif werden

qarn pl. qurūn: Horn (ei. Tieres, Blasinstrument), Füllhorn, Fühler, Gipfel (ei. Berges), zuerst sichtbar werdender Teil d. aufgehenden Sonne, Schote, Hülse (bot.), Jahrhundert. qurūn al-wasṭī: das Mittelalter.

qirn pl. ʾaqrān: (ebenbürtiger) Gegner im Kampf, Ebenbürtiger, Genosse, Gefährte, ebenbürtig, gleich.

qarīn pl. quranāʾ: verbunden, verknüpft, vereinigt, Genosse, Gefährte, Kamerad, Gatte, Gemahl. munqaṭiʿ al-qarīn: ohnegleichen, unvergleichlich

qarīna Präp.: in Verbindung mit, bei

qarīna pl. -āt: Gattin, Gemahlin, … Pl. qarāʾin: Verbindung, Verknüpfung, (Sinn- o. Satz-)Zusammenhang, Kontext, Indiz

muqārana (f) pl. āt: Vergleich. bi-l-muqārana maʿa: im Vergleich mit. muqārana al-luġāt: Sprachvergleichung.

maqrūn: verbunden, verknüpft, vereint, vereinigt (bi mit)

qarnī: hörnern, aus Horn, wie Horn, zu den Hülsenfrüchten gehörend, Jahrhundert-.

qrw

V: verfolgen, nachgehen, nachprüfen

X: folgen, verfolgen, prüfen, erforschen

istiqrāʾ: Studium, Untersuchung, Erforschung, Induktion (Philos., MPL: eine Methode, die es erlaubt, von beobachteten Einzelfällen zu allgemeinen Gesetzen aufzusteigen, d.h. ein Freilegen des Allgemeinen im Besonderen (Aristoteles). In der modernen Wissenschaftstheorie eine Form von Schlüssen, in der aus einer Anzahl singulärer Aussagen über einen Gegenstandsbereich (Prämissen) eine allgemeine Aussage desselben Gegenstandsbereichs (Konklusion) abgeleitet wird, ohne dass die Folgerung sich notwendig ergäbe (wie es bei der Deduktion der Fall ist). (…)). siehe qrʾ.

istiqrāʾī: induktiv.

siehe auch qrʾ.

qry

qarā/yaqrī: gastlich aufnehmen, bewirten. LAD: shelter, entertain, feed, refresh. collect water in a reservoir, chew the cud (wiederkäuen), travel from land to land.

qiran (ﻯﺮﻗ): gastliche Aufnahme, Bewirtung, Mahl für den Gast

qarya (f) pl. quran (ﻯﺮﻗ): Dorf, kleine Stadt. Q, z.B. 59/7 Paret, Monthakhab: Stadt, pl.: Städte.

qryẓ

Banū Qurayẓa (f): einer der drei jüdischen Stämme in Medina. Sie besassen wie die Naḍīr grosse Palmgärten und waren wie sie mit den ʾAws verbündet. Der endgültige Bruch mit Mohammed erfolgte, als sie sich im Grabenkrieg überreden liessen die Partei der Qurayš zu ergreifen und damit gegen die medinensische Gemeindeverfassung verstiessen. Bei der anschliessenden Belagerung durch Mohammed versuchten sie Medina unter den gleichen Bedingungen wie die Naḍīr verlassen zu dürfen. Als sie sich aber schliesslich bedingungslos ergaben und wohl auf die Vermittlung ihrer alten Verbündeten der ʾAws hofften, war es ausgerechnet deren Führer Saʿd Ibn Muʿāḏ ??, der das Todesurteil über die Männer des Stammes sprach.

EI: Ḳurayẓa, Banū

one of the three main Jewish tribes of Yat̲h̲rib ( Medina ), with lands towards the south-east of the oasis. As in the case of the other Jewish groups, it is not known whether they were descended from refugees of Hebrew stock or from Arabs who had adopted Judaism. They adhered firmly to the Jewish religion, but at the same time had adopted many Arab practices and had intermarried with Arabs. According to a genealogy given by al-Samhūdī, Ḳurayẓa, Hadl and ʿAmr were sons of al-Ḵh̲azrad̲j̲ b . al-Ṣarīḥ, who was descended from Aaron (though only eight intermediate names are given). The related tribe of al-Naḍīr was said to be al-Naḍīr b . al- Naḥḥām b. al-Ḵh̲azrad̲j̲ b . al-Ṣarīḥ. Ḳurayẓa and al-Naḍīr , with the related groups, after their settlement in Yat̲h̲rib developed agriculture (palms and cereals) and dominated politically the previous Arab inhabitants. The Jews lost their dominant position, however, after the coming of al-Aws and al-Ḵh̲azrad̲j̲ , though they appear to have retained a measure of independence. Both Ḳurayẓa and al-Naḍīr supported al-Aws at the battle of Buʿāth [q.v.]. At the time of the Hid̲j̲ra , the two most important men of Ḳurayẓa appear to have been al-Zabīr b. Bāṭā b. Wahb and Kaʿb b . Asad; each of these had an uṭum or fort. These and fifteen others are named as hostile to Muḥammad ( Ibn His̲h̲ām , 352). Ḳurayẓa are said to have had two assemblies (mad̲j̲lisān), those of Banū Kaʿb b . Ḳurayẓa and Banū ʿAmr b. Ḳurayẓa (ibid., 691 foot, 711).

It is reported that at the Hid̲j̲ra , Kaʿb b . Asad , acting on behalf of Ḳurayẓa, made an agreement ( ʿahd ) with Muḥammad , and that later during the siege of Medina (the Ḵh̲andaḳ ) he was persuaded by Ḥuyayy b. Ak̲h̲ṭab of al-Naḍīr to break it, and the actual document was torn up by Ḥuyayy ( Ibn His̲h̲ām , 352, 674; al-Wāḳidī , 456). This report is open to grave doubt, however. Ibn Isḥāḳ does not name his sources. Al-Wāḳidī has two: one is a grandson of Kaʿb b. Mālik of Salima, a clan hostile to the Jews; and the other is Muḥammad b. Kaʿb (d. 117-20/735-8), the son of a boy of Ḳurayẓa, who was sold as a slave when they surrendered and later became a Muslim . Both these sources may be suspected of bias against Ḳurayẓa; and it is therefore probable that there was no special agreement between Muḥammad and Ḳurayẓa. It is virtually certain, however, that Muḥammad had a general agreement with the Jews that they were not to support an enemy against him ( al-Wāḳidī , 176); and something like this was probably implicit in his alliance with the Arab clans of Medina , since the Jewish clans were allied to one or other of the Arab clans. The Constitution of Medina as given by Ibn His̲h̲ām (341-4) does not mention Ḳurayẓa or al-Naḍīr or Ḳaynuḳāʿ by name; but its present form almost certainly dates from after the execution of the men of Ḳurayẓa, and these Jewish groups were probably mentioned in an earlier version.

The question of an agreement affects the moral judgement on Muḥammad’s treatment of Ḳurayẓa. During the siege of Medina ( Ḏh̲u ‘l-Kaʿda 5/April 627), Muḥammad became anxious about their conduct and sent some of the leading Muslims to talk to them; the result was disquieting. Though Ḳurayẓa does not appear to have committed any overt hostile act, they had probably been involved in negotiations with the enemy. On this ground, as soon as the besiegers withdrew, Muḥammad attacked Ḳurayẓa and besieged them in their forts (āṭām) for twenty-five nights. After negotiations they agreed to surrender unconditionally. Saʿd b. Muʿād̲h̲ , chief of the clan of ʿAbd al-As̲h̲hal, with whom they had an alliance, was brought to give judgement on them. He decreed that all the men (who numbered between 600 and 900) were to be put to death and all the women and children sold as slaves. This decree was carried out (recently, W. N. Arafat in JRAS [1976], 100-7, has maintained that by no means all the adult males were killed, but his argument is not entirely convincing). Three young men of the clan of Hadl, who had been with Ḳurayẓa in the strongholds, slipped out before the surrender and professed Islam . One or two other also escaped. As part of his share of the booty, Muḥammad received one of the women, Rayḥāna, and married her as a concubine, though she is said to have become a Muslim . Muḥammad b. Kaʿb al-Ḳuraẓī (mentioned above) gained distinction as a scholar.

(W. Montgomery Watt)

Bibliography

Ibn His̲h̲ām , ed. Wüstenfeld, 372, 389- 400, 684-97, 711-13

al-Wāḳidī , ed. Marsden Jones, 496-521

al- Ṭabarī, i, 1485-98

al-Samhūdī, Wafāʾ al-wafā , Beirut 1971, i, 159-65, 305-10 (ed. Cairo 109-16, etc.)

Caetani, Annali, i, 630-2

F. Buhl, Das Leben Muhammeds, Leipzig 1930, 274-7

W. M. Watt, Muhammad at Medina , Oxford 1956, 193-7, 213-7, 226 f., etc.

J. Wensinck, Mohammed en de Joden te Medina , Leiden, 1928, 38 f., 168-74

(Eng. tr. London 1976)

idem, Handbook, s.v.

[Print Version: Volume V, page 436, column 1]

Citation:

Watt, W. Montgomery. “Ḳurayẓa , Banū.” Encyclopaedia of Islam. Edited by: P. Bearman , Th. Bianquis , C.E. Bosworth , E. van Donzel and W.P. Heinrichs. Brill, 2008. Brill Online. Bayerische Staatsbibliothek Muenchen. 07 September 2008 <http://www.brillonline.nl/subscriber/entry?entry=islam_SIM-4535&gt;

qzm

VI: immer unscheinbarer werden, schrumpfen, abnehmen

qazam pl. ʾaqzām: Zwerg, Liliputaner, Knirps. Zwergwuchs, Nanismus

qazama (f) pl. āt: Zwergin

qazamī: zwergenhaft, im Wachstum zurückgeblieben

qazim: zwergenhaft, winzig

qzmān ʾbly: Ğ97/21 n.pr.??

qs

qassa/yaqussu: suchen, verfolgen, erstreben (etw.)

V: suchen, verfolgen, erstreben (etw.)

qass, qiss pl. qusūs, qusus: Priester, Presbyter, Geistlicher, Pfarrer, Pastor. Brustbein (auch qaṣṣ)

qassās: Verleumder

qāsī: siehe qsw.

qsr

qasara/yaqsiru: zwingen, nötigen zu (ʿalā), unterwerfen

VIII = I

qasr: Zwang, Nötigung

qasran: Adv.: zwangsweise, gewaltsam, mit Gewalt, zwangsläufig

iqtisār: Bezwingung, Unterwerfung.

qsṭ

II: verteilen (etw.), in Raten zahlen ( etw.)

IV: gerecht, recht, billig handeln

qisṭ: Gerechtigkeit, Billigkeit, Richtigkeit. (für sg. u. pl.:) gerecht, billig, richtig. Pl. ʾaqsāṭ: Teil, Anteil

qsṭnṭyny

qusṭanṭīnīya (f): Konstantinopel

qsw

qasā/yaqsū: hart, streng, grausam, unbarmherzig sein (ʿalā gegen), hart anfassen, hart, streng, grausam, unbarmherzig behandeln (ʿalā jn.)

II: hart machen, verhärten, verstocken (das Herz)

III: erdulden, erleiden, ertragen, aushalten (etw.), leiden (min unter)

IV: = II

qasw: Härte, Strenge

qaswa (f): Härte, Strenge, Grausamkeit, Unbarmherzigkeit

qasāwa (f): Härte, Strenge, Grausamkeit, Unbarmherzigkeit

qasīy: hart, fest

ʾaqsā El.: härter, strenger, grausamer, schwieriger

muqāsāh (f): Erdulden, Erleiden, Ertragen, Aushalten

qāsin pl. qusāh (f): hart, streng, rauh, grausam, unerbittlich, unbarmherzig, mitleidlos, schwierig

qsm

qasama/yaqsimu: teilen (etw. ), verteilen, austeilen (ʿalā hū etw. an/unter), Anteil geben (fī li jm. an), teilen, einteilen, aufteilen (ʾilā hū etw. in), abteilen (etw. ), zuerteilen, bestimmen (hū ʿalā o. li jm. etw., v. Gott o. Schicksal), dividieren, teilen (ʿalā hū eine Zahl durch eine andere).

II: teilen, verteilen (ʿalā auf/an), austeilen (bayna unter), teilen, einteilen, aufteilen (o. ʾilā in), abteilen (etw.), (chr.:) weihen, ordinieren, Teufel/Dämon austreiben (ʿalā aus),

III: teilen (mit), sich durch Eid verpflichten (jm. ggüb. ʿalā zu)

IV: einen Eid leisten, schwören (bi bei, ʿalā/li jm. etw., ʿalā ʾan dass man etw. tun wird), schwören (bi bei, Ğ281/5 mit??),

V: geteilt sein/werden, verteilt, ausgeteilt sein/werden, sich teilen (in einen Besitz), unter sich aufteilen (etw.), zerstreuen, verscheuchen (etw.), schwer mitnehmen, miteinander quälen,

VI: unter sich teilen/verteilen, schwer mitnehmen, quälen (jn., Gedanken, Sorgen, etc.)

VII: geteilt sein/werden, verteilt, zerteilt sein/werden, eingeteilt, aufgeteilt werden (ʾilā in),

VIII: unter sich teilen/verteilen (etw.), teilen (etw. maʿa mit)

X: bei der Gottheit ein Orakel suchen, losen.

qism pl. ʾaqsām: Teil, Anteil, Portion, Abteilung, Sektion, Departement, Gruppe, Klasse, (Schul-)Klasse, Bezirk, Distrikt, Polizeirevier, Polizeistation, Polizeiwache, Verwaltungsabschnitt einer Muḥāfaẓa, Unterausschuss, Art, Gattung, Ğ156/12 Pl. qsmūn??. Ğ349/9, Ibn al-Muqaffaʿ, al-ʾadabaṣ-ṣaġīr: al-ğamʿ wa-l-qism: Einnahmen undAusgaben, d.i. das Anhäufen und Verteilen o.ä..

qisma (f): Teilung, Verteilung (z.B. Q53/22 q. ḍīzā: ungerechte Teilung), (math.) Teilung, Division (durch ʿalā), Pl. qisam: Teil, Anteil, (von Gott bestimmtes) Los, Schicksal, Geschick.

qasam pl. ʾaqsām: Schwur, Eid, qasaman: ich schwöre! qasaman bi: ich schwöre bei…

qasama (f), qasima (f) pl. -āt: Linie, Zug (des Gesichtes)

maqsam pl. maqāsim (Syr.): Parzelle

maqsim pl. maqāsim: Vermittlungsstelle, Schaltstelle (Fernmeldewesen),

muqāsama (f): Teilhaberschaft

muqāsim: Teilhaber, Mitbeteiligter

inqisām: Teilung, Spaltung (intr.), Schisma (kirchenrechtliches Delikt, Weigerung sich dem Papst und ihm unterstehenden Bischöfen unterzuordnen). Ğ20/18: yanqasimu inqisām: eine Spaltung spalten (inn. Objekt). Ğ27/12??

muqassim: Teiler, Verteiler (techn.), Austeiler

muqassam: eingeteilt, mit einer Skala versehen (Messgerät).

qšʿr

IV iqšaʿarra/yaqšaʿirru: schaudern, zittern, beben, eine Gänsehaut haben (vor Kälte, Entsetzen). šayʾun taqšaʿirru minhu l-ğulūdu: eine Sache, die das Blut gerinnen macht, eine entsetzliche, schauderhafte Sache.

qušaʿrīra (f): Schaudern, Zittern, Beben, Schauer, Schüttelfrost

qšf

qašifa/yaqšafu +

qašufa/yaqšufu: in Schmutz und Elend leben, eine schmutzige Haut haben, keinen Wert auf Sauberkeit legen

II: (äg.) rissig wd., aufspringen (Hände)

V: = I, asketisch leben, ein asketisches Leben führen, sich kasteien, enthaltsam sein, Abstinenz üben, (äg.) rissig wd., aufspringen (Haut)

qišfa (f) pl. qišaf: (äg.) Kruste (Brot)

taqaššuf: Askese, Kasteiung, Enthaltsamkeit, Abstinenz, einfache, primitive Lebensweise, wirtschaftliche Einschränkung, Sparmassnahmen (ök.)

mutaqaššif: asketisch, (äg.) rissig, aufgesprungen (Hände)

al-mutaqaššifa (f): die Asketen

qšqš

qašqaša/yuqašqišu: heilen (min von der Krätze, den Pocken), auskehren, wegfegen (etw.)

qṣ

qaṣṣa/yaquṣṣu: schneiden, abschneiden, scheren, abscheren, stutzen (etw.). qaṣṣa ʾaṯarahū: js. Spur folgen. qaṣṣahū ʿalā: etw. jm. erzählen.

II: abschneiden, abscheren, stutzen

III: Wiedervergeltung üben (an jm.), Gleiches mit Gleichem vergelten (jm.), sich rächen, Rache nehmen (an), bestrafen, züchtigen (jn.), abrechnen (kfm., mit), quitt sein (mit jm.)

V: taqaṣṣaa aarahū: js. Spur folgen

VIII: = V, genau erzählen (etw.), Wiedervergeltung üben (min an), Gleiches mit Gleichem vergelten (min jm.), sich rächen, Rache nehmen (min an jm.), (be)strafen, züchtigen

qaṣṣ: Schnitzel (pl.), Brustbein (anat.)

qaṣṣa (f) pl. -āt: Schnitt (z.B. des Haares, eines Kleides)

quṣṣa (f) pl. quṣa, qiṣāṣ: Haarschopf, Haarbüschel, Haarlocke

qiṣṣa (f): Art des Schneidens, Schnitt, Pl. qiṣaṣ: Erzählung, Geschichte. qiṣṣa ḫurāfīya: Fabelgeschichte. märchenhafte Erzählung. qiṣṣa qaṣīra: Kurzgeschichte. qiṣṣa hāḏa š-šayʾ ʾan: Mit dieser Sache hat es die Bewandnis, dass.

qaṣaṣ: Schnitzel (pl.), Erzählungsliteratur, Novellistik, Roman, Novelle, Erzählung (Gattung), Geschichten (koll.),

qaṣaṣī: erzählend, episch, Roman-.

qiaṣīpl. qiṣaṣiyūn: Erzähler, Novellist

qaṣāṣ pl. ūn: Scherer, Aufspürer, Verfolger von Fussspuren, Erzähler, Novellist, öffentlicher Erzähler von Volksromanen und Märchen

qiṣāṣ: Wiedervergeltung, Talion (Vergeltung von Gleichem mit Gleichem), Bestrafung, Züchtigung, Aufrechnung, Abrechnung

qāṣṣ pl. quṣṣāṣ: Erzähler, Novellist, öffentlicher Erzähler von Volksromanen und Märchen

maqṣūṣ pl. maqāī: Schläfenlocke, Schmachtlocke. Ğ312/14 ʿmrw al-Maqṣūṣ: n.pr.??

qṣd

qaṣada/yaqṣidu: geradewegs losgehen auf etw. o. jm.(ʾilā, o. ),aufsuchen (ʾilā, hū), sich begeben, gehen, streben nach (ʾilā), erstreben, etw. beabsichtigen (ʾilā, etw. mit etw. bi o. min, hū), abzielen auf etw. (ʾilā, hū), meinen, mit etw. etw. sagen wollen (hū, bi o. min), ins Auge fassen (), unter einem Wort etw. verstehen (hū, bi o. min), den Mittelweg einschlagen in/bei (), sparsam sein, sparen. qaṣada qaṣdahū: auf jm. zugehen, jm. folgen, jn. nachahmen. yuqṣadu bi-ḏālika: darunter ist zu verstehen.

II: Ğ241/23, ṬB 3/26, ṬH xvi/87, LA: brechen.

IV ʾaqṣada/yuqṣidu: veranlassen sich zu begeben nach/zu (ʾilā); Qaṣīden verfassen.

V: beabsichtigen, vorhaben, anstreben; zerbrochen werden, zerbrechen, aufgebracht sein gegen ()

VII: zerbrochen werden, zerbrechen

VIII: den Mittelweg einschlagen in/bei/zwischen (fī, baina), eine vermittelnde Haltung einnehmen zwischen (baina), sparsam sein mit (), sparen, Qaṣīden verfassen.

qaṣd: Streben, Absicht, Vorsatz, Ziel, Zweck,

qaṣda (Präp.): in der Absicht zu, mit dem Ziel zu, zwecks. qaṣdan, ʿan qaṣda (Adv.): absichtlich, mit Absicht, vorsätzlich. qaṣdī: absichtlich, beabsichtigt. ʿan ġairu qaṣda: unabsichtlich. bi-qaṣda+Gen.: in der Absicht zu,

quṣād (Präp.): vor, gegenüber (äg.)

qaṣīd: erstrebt, beabsichtigt, ohne Fehl (Gedicht), Kasside …

qaṣīda (f) pl. qaṣāʾid: Kasside, altarab. Gedichtform (i.d.R. dreiteilig, mit festliegenden Themen), (heute auch allg.) Gedicht

ʾaqṣad El.: direkter

iqtiṣād: Ersparung, Einsparung, Wirtschaftlichkeit, Ökonomie, (Ğ, S. 11, Z. 14, iqtiṣād al-mukaṯṯaf (l’économie concentrée bei Debray, S. 49); Sparsamkeit…, Ğ24/6ff al-ʾiqtiṣād as-sīyāsī al-klāsīkī: die klassische politische Ökonomie

[A. Smith: versucht die wirtschaftliche Handlungslogik als Konstituente gesellschaftlicher Beziehungen schlechthin zu begreifen. Ökonomie hier als umfassende Gesellschaftstheorie und Moralentwurf. Nicht zufällig steht die scheinbare Versöhnung individueller ökonomischer Interessenverfolgung mit allgemeinen öfftl. Interessen im Mittelpunkt der Überlegungen (Theorie der “unsichtbaren Hand”). Ricardo legt eine erste systematische Faktorentheorie vor (Profit, Lohn, Bodenrente, Arbeitswertlehre). An letztere knüpfen Marx/Engels an: der durch die Produktion entstehende Mehrwert entsteht durch die eingeflossene Arbeitskraft. Dadurch glauben sie eine objektive ökonomische Grundlage für die Kritik privatkapitalistischer Produktions- und Aneignungsformen zu erhalten. Arbeitswertlehre wird durch Böhm/Bawerks Theorie des subjektiven Grenznutzens kritisiert. Ö. wird so zum Gegenstand reiner SachnotwendigkeitMax Weber fordert demhingegen eine Ö., die sich der Interdependenz von Ö, Ges./Staat/Politik bewusst wird. Die neue pol. Ö. strebt die offene Analyse wechselseitiger Beziehungen zwischen politischem und ökon. System an. Sie arbeitet mit dem “rational choice” Modell und wendet es auf ökonomische und politische Entscheidungen und Handlungen an. Olson gelingt Kritik pluralistischer Konzepte gegenseitiger Interessenkontrolle: er weist nach dass, und warum sich partikuläre Interessen leichter (?!) durchsetzen als allgemeine Interessen. Hier Ansätze für interdisziplinäre Untersuchung der Verschränkung politischer und ökonom. Prozesse. MPL]

iqtiṣādī: wirtschaftlich, sparsam, ökonomisch, volkswirtschaftlich

iqtiṣādīya (f): MLT: Ökonomismus

qāṣid: direkt, gerade (Weg), mühelos, unbeschwerlich, kurz (Reise). Pl. quṣṣād: wer einen bestimmten Ort aufsucht, Besucher

maqṣūd: PP I, beabsichtigt, absichtlich, vorsätzlich, gemeint.

muqtaṣid: Ğ278/10: = ġayru mġāl?? fī tašayyuʿihī (nicht … in seiner Parteinahme)??

qṣr

qaṣura/yaqṣuru: kurz/zu kurz/kürzer sein/werden, unzulänglich sein

qaṣara/yaqṣuru: etw. verfehlen/nicht erreichen (ʿan), unfähig, nicht imstande sein zu (ʿan), nicht vermögen, nicht erreichen können, nicht gewachsen sein (ʿan einer Sache), abstehen, ablassen (ʿan von), sich enthalten (ʿan einer Sache)

qaṣara/yaqṣi/uru: kurz/kürzer machen, verkürzen, abkürzen, stutzen (etw.)

qaṣara/yaqṣuru: zurückhalten, unter Aufsicht halten, einsperren (jn./etw.), beschränken (ʿalā auf)

qaṣara/yaqṣuru: walken, weissen, bleichen

II: kurz o. kürzer machen, verkürzen,

IV: kurz o. kürzer machen, verkürzen,

VI: sich zusammenziehen, unfähig sein (ʿan zu), abstehen, ablassen (ʿan von),

VIII: sich beschränken, beschränkt sein (ʿalā auf), sich begnügen, zufrieden sein (ʿalā mit), Ğ327/4 (in etw.)

X: kurz finden, als mangelhaft/unzulänglich betrachten.

qaṣr: Kürze, Kleinheit, Unfähigkeit, Unvermögen, Unzulänglichkeit, Schlaffheit, Nachlässigkeit, Trägheit, Kürzung, Beschränkung auf (ʿalā),

qaṣr pl. quṣūr: Burg, Kastell, Schloss, Palast, Palais

quṣūr: Unfähigkeit, Unvermögen, Unzulänglichkeit, Mangel, Vermindertsein, Verminderung, Abnahme, Schlaffheit, Nachlässigkeit, Trägheit, Minderjährigkeit

qaṣār, quṣār: Ğ64/13??, 68/7 qiṣār

qaṣār: LAD: negligence (Nachlässigkeit), laziness, shortcoming (Unzulänglichkeit, Mangel). quṣār, qaṣār: end, conclusion, termination, last end. qaṣṣār: abstemious (enthaltsam, mässig), fuller, washer, bleacher

qaṣīr pl. qiṣār: kurz, klein (Statur), niedrig. qaṣīr al-ʾağal: kurzfristig, nur kurze Zeit während. qaṣīr al-bāʿ: machtlos, ohnmächtig, schwach, unfähig, geizig. qaṣīr al-yad: dto.

al-ʾuqur: Luxor

ʾaqar El.: kürzer

taqṣīr: Kürzung, Verkürzung, Abkürzung, Beschränkung, Unfähigkeit, Unvermögen, Unzulänglichkeit, Minderwertigkeit, Vernachlässigung (einer Sache), Schlaffheit, Nachlässigkeit, Fehler, Mangel

qāṣir: unfähig, nicht imstande (ʿan zu), beschränkt, sich beschränkend (ʿalā auf), rserviert (ʿalā für), intransitiv (gramm.). Pl. –ūn, quṣṣar: minderjährig, Minderjähriger. qāṣira aṭ-ṭarf: (Frau) mit keuschem Blick, züchtig. qāṣir al-yad: machtlos, ohnmächtig, schwach, unfähig, geizig.

maqṣūr: beschränkt (auf ʿalā), eingeschränkt, begrenzt

muqaṣṣir: schlaff, nachlässig

muqtaṣir: beschränkt (auf ʿalā).

muqtaṣar: kurz, kurzgefasst

ʾqyṣr: Ğ102/14, Pilgerort i.d. Nähe von Mekka??

qṣw / qṣy

qaṣā/yaqṣū +

qaiya/yaqṣā: fern, entfernt sein von (ʿan), sich weit entfernen, weit weggehen von (ʿan), (auch mit: min [??]).

IV: weit entfernen, weit wegschicken (ʿan von), entfernen, wegtreiben, wegzerren (ʿan von), entlassen, die äusserste Grenze erreichen

V: sich weit entfernen, weit weggehen (ʿan von), tief eindringen, gründlich untersuchen, genau erforschen, auf den Grund gehen, untersuchen, abtasten, bis ans Ende verfolgen,

X: tief eindringen, gründlich untersuchen, genau erforschen, auf den Grund gehen, zu ergründen suchen, sich erkundigen (nach ʿan), Nachforschungen anstellen (über ʿan)

qaṣan () u. qaṣāʾ: Entfernung, Ferne

qaṣīy pl. ʾaqṣāʾ: fern, (weit) entfernt

ʾaqṣāEl., quwā (f) pl. ʾaqāṣin: entfernter, ferner, entferntest, fernst, äusserst, maximal, entferntester Teil, Äusserstes, Ende. ʾilā ġayri ḥaddin: ohne Grenzen. al-ḥadd al-ʾaqṣā: das Maximum. balaġa ʾaqṣā ḥudūdihī: seinen höchsten Grad erreichen. ʾilā ʾaqṣā ḥaddin: bis zur äussersten Grenze, bis zum Äussersten, soweit als möglich, Ğ44/25 mit mumkin.

taqaṣṣin (ﺺﻘﺗ): gründliche Untersuchung, genaue Erforschung.

istiqṣāʾ: gründliche Untersuchung, genaue Erforschung, Begründung, Erkundigung, Erkundigung, Nachforschung (ʿan nach).

quṣṣay: LAD: a proper name, EI(2): Ḳuṣayy (  Quṣayy b. Kilāb b. Murra b. Kaʿb b. Luʾayy b. Fihr , Ahn Muhammads). (Ğ79/18 die politische Geschichte Mekkas begann mit Quṣayy b. Kilāb).

qaṣīya (f) pl. qaṣāyā: very valueable and kept free from work (Camel)

iqāʾ: inf. IV

qḍ

qaḍḍa/yaquḍḍu: durchbohren (etw.), in Stücke brechen, zermalmen, zerreiben (etw.), niederreissen, zerstören (eine Mauer), herausziehen, herausreissen (einen Pflock),

qaḍḍa/yaqaḍḍu: rauh, hart sein (Lagerstatt), rauh, hart machen (Lagerstatt)

IV: rauh, hart sein, rauh, hart machen. ʾaqaḍḍa maḍğaʿahū: jm. den Schlaf rauben, …

V: LAD: inf. taqaḍḍuḍ, taqaḍḍī: pounce down (herabstossen, sich stürzen)

VII: herabstossen, herabstürzen, niederstürzen, niederfahren, einschlagen (ʿalā in, v. Blitz), sich stürzen (ʿalā auf), anstürmen (ʿalā gegen), unversehens überfalle (ʿalā jn.), zerbrochen sein, dem Einsturz nahe sein, stürzen

qaḍḍ koll.: Kieselsteine, Kies

inqiḍāḍ: Herabstürzen, Ansturm, Überfall.

qḍb

qaaba/yaqibu: abschneiden (etw.), beschneiden, stutzen (Bäume)

II: = I

VIII: = I, abkürzen, im Auszug wiedergeben (etw.), extemporieren, improvisieren (etw.), aus dem Stehgreif zitieren (Verse u.ä.), aus dem Stehgreif halten (eine Rede)

qaḍb: essbare Kräuter

qaḍīb pl. qubān: abgeschnittener Zweig, Rute, Gerte, Stock, Stab, Gitterstab, Penis, Schiene (Eisenbahn), Laufschiene, Führungsschiene (techn.)

iqtiḍāb: Abkürzung, Auszug, kurze Zusammenfassung (d. Inhalts), Bündigkeit, Kürze, Improvisierung

muqtaḍab: kurz, kurzgefasst, knapp, improvisiert, aus dem Stehgreif, unvorbereitet,

qḍʿ

qaḍʿ: Bauchgrimmen

quḍāʿ: Bauchgrimmen

LAD:

qaḍaʿa/yaqḍuʿu: subdue (unterwerfen, besiegen), tame (zähmen, bändigen)

II: colic

V: be cut, separated, dispersed (ver-, zer-, gestreut werden)

VII: be far away from one’s people

qaḍʿ: colic, gripes (Bauchweh)

quḍʿa (f): perdition (Verderben, Verdammnis), vice (Laster), pollution

quḍāʿ: colic, gripes, siehe auch qy !!, auch:

quḍāʿa(f): fine dust. qaḍāʿa: beaver (Biber), hunting panther, Ğ80/23, 28, 105/27, 116/22 eine ar. Dynastie/Stamm o.ä.??, Ğ118/11 ʿmra al-qḍāʾ: ?? . qḍāʿa (f) MAH955/7: Staub, mā yataḥattatu min ʾaṣl al-ḥāʾi(Wand)??, Gepard (fahd), aʿlab al-māʾ: Wasserfuchs??, ein Säugetier von der Art ʿūbiyyāt?? ein Fleischfresser der an Flussufern lebt tqtāt?? Fische. Ğ157/5 qḍāʿa: einer der Stämme yemenitischer Herkunft, die sich in Syrien niedergelassen haben??

[Ğ80/22f] našaʾa ʿinda ʾaḫwālihī bi-qḍāʿa ʾallatī kānat taqunu mašārif aš-šām: aufgewachsen bei seinen Onkeln in qḍāʿa welche bewohnt hatten die Berghöhen Syriens(??)

[Ğ80/28] baʿdu ʾan intazaʿahū min qabīlatihī

EI: Ḳuḍāa

a group of Arab tribes of obscure origin. The opinions of the genealogists about their origin are contradictory. Some of them assert that they were descendants of Maʿadd , others say that they were from Ḥimyar . Both parties had recourse to traditions and utterances attributed to the Prophet, in which he is said either to have declared that Maʿadd’s kunya was Abū Ḳuḍāʿa, or to have stated explicitly that Ḳuḍāʿa is a descendant of Ḥimyar . Harmonising traditions reported that the mother of Ḳuḍāʿa was the wife of Mālik b. ʿAmr b. Murra b . Mālik b. Ḥimyar and later married Maʿadd , bringing with her Ḳuḍāʿa, her son from the first marriage; Ḳuḍāʿa was therefore later called Ḳuḍāʿa b. Maʿadd . A contradictory tradition of this kind claimed that Ḳuḍāʿa was the son of Maʿadd; later his mother married Mālik b. ʿAmr al-Ḥimyarī , who adopted the child, Ḳuḍāʿa, and thus he was called Ḳuḍāʿa al Ḥimyarī (see M. J. Kister and M. Plessner, Notes on Caskel’s Ǧamharat an- nasab , in Oriens, xxv-xxvi [1976], 56-7, and references in notes 43-51; also Nūr Dīn al- Hayt̲h̲amī, Mad̲j̲maʿ al-zawāʾid, repr. Beirut 1967, i, 194-5; Ag̲h̲ānī , vii, 77-8; al-Hāmdānī, al-Iklīl , ed. Muḥammad al-Akwaʿ al-Ḥiwālī, Cairo 1383/1963, i, 180-90). Some traditions say explicitly that the Ḳuḍāʿī tribes related themselves to Maʿadd , but turned to the Ḥimyarī nasab under Muʿāwiya’s pressure and bribes (see e.g. Kister and Plessner, op. cit., notes 51-7; Nūr Dīn al-Hayt̲h̲amī, op. cit., i, 194; Ag̲h̲ānī , loc. cit.; Iḥsān Naṣṣ , al ʿAṣabiyya al- ḳabaliyya wa-at̲h̲aruhā fi ‘l s̲h̲iʿr al- umawī, Beirut 1964, 340 3; and see al- Ḳuṭāmī , Dīwān , ed. Ibrāhīm al-Sāmarrāʾī and Aḥmad Maṭlūb, Beirut 1960, 34, 145, 147, 149; al- Kumayt, S̲h̲iʿr , ed. Dāwūd Sallūm, Bag̲h̲dād 1969, nos 162, vv. 10-13, 469 vv. 1-7, 509 vv. 1-4, 523 v. 2, 550 v. 1, 606 v. 1). The name Ḳuḍāʿa is an early one and can be traced in fragments of the old Arab poetry. The tribes recorded as Ḳuḍāʿī were: Kalb [q.v.], Ḏj̲uhayna , Balī, Bahrāʾ [q.v.], Ḵh̲awlān [q.v.], Mahra , Ḵh̲us̲h̲ayn, Ḏj̲arm, ʿUd̲h̲ra [q.v.], Balḳayn [see al-ḳayn ], Tanūk̲h̲ [q.v.] and Salīḥ; the attribution of some of these tribes to Ḳuḍāʿa (like Tanūk̲h̲ , Ḵh̲awlān and Mahra ) was the subject of dispute among genealogists. Several of the clans of Ḳuḍāʿa joined other tribes, adopting their pedigree and changing their tribal identity.

Among the prominent divisions of Ḳuḍāʿa one may particularly refer here to Ḏj̲uhayna and Balī.

The vast territory of Ḏj̲uhayna , controlling the coastal route of the caravans between Syria and Mecca , included the localities of Ṣafrāʾ, Ṣufayna, al Marwa , al Ḥawrāʾ and Yanbuʿ; to them belonged the mountains of Raḍwā ([q.v.]; and see M. von Oppenheim, Die Beduinen, Leipzig 1943, ii, 361, on the legendary story of the hidden Imām living in Raḍwā ), Ad̲j̲rad, As̲h̲ʿar and ʿAzwar and the wādī s of Iḍam and al-ʿīṣ (see e.g. al-Bakrī , Muʿd̲j̲am mā staʿd̲j̲am, ed. Muṣṭafā al-Saḳā, Cairo 1364/1965; Yāḳūt , s.v. Raḍwa; ʿArrām, Asmāʾ d̲j̲ibāl Tihāma wa- sukkānihā, in ʿAbd Salām Hārūn’s Nawādir al-mak̲h̲ṭūṭāt, Cairo 1375/1956, ii, 8, 396-8 and indices; cf. Ḥamad al- Ḏj̲āsir, Bilād Yanbuʿ , Riyāḍ n.d., passim, and see esp. the supplement: bilād d̲j̲uhayna wa-manāziluhā ‘l ḳadīma, 156-7). Ḏj̲uhayna seems to have had a clear perception of tribal identity, as can be gauged from a collection of tribal war poetry, the ayyām Ḏj̲uhayna ; some fragments of this poetry were recorded as late as the 4th/10th century (see Ṭayālisī , al-Mukāt̲h̲ara ʿind al-mud̲h̲ākara, ed. Muḥammad aṭ- Ṭand̲j̲ī, in Şarkiyat Mecmuası, i [Ankara 1956], 37-9; see on Bug̲h̲ayt:¶ al-Āmidī, al-Muʾtalif wa ‘l muk̲h̲talif, ed. Krenkow, Cairo 1354, 57-8; and see on Salāma b . al-Yaʿbūb, ibid., 53, 165; on the compilation of war poetry of the Ḳuḍāʿī tribe of Balḳayn , as̲h̲ʿar Bani ‘l Ḳayn , see ibid., 23-4).

According to a tradition recorded by Ibn al-Kalbī , a Ḏj̲uhanī, ʿAbd Dār b . Ḥudayb (or Hud̲h̲ayl in another version), intended to build a sanctuary in one of the centres of Ḏj̲uhayna , Ḳawdam, to rival the Kaʿba of Mecca; however, he encountered opposition on the part of his people who were reluctant to aid him in carrying out his plan ( Ibn al-Kalbī , al-Aṣnām, ed. Aḥmad Zakī Pas̲h̲a , Cairo 1343/1924, 45; Yāḳūt , s.v. Ḳawdam). This report may give us a clue for assessing the attitude of some other tribal groups of Ḳuḍāʿa. Ibn Ḥis̲h̲ām records a tradition according to which al-G̲h̲awt̲h̲, who was in charge of certain pilgrimage practices at Mecca , used to announce during one of the services, “O God I am following the example of others; if there is a sin it is Ḳuḍāʿa’s” ( Ibn His̲h̲ām , Sīra , ed. al-Saḳā, al-Abyārī, S̲h̲alabī, Cairo 1355/1936, i, 126, l. 1; Guillaume’s translation, The life of Muhammad, Karachi 1967, 50, of the second hemistich “If that is wrong, the fault is Quḍāʿa’s” is inaccurate). It is evident that this declaration points to certain sections within Ḳuḍāʿa who were reluctant to acknowledge the authority of Mecca and the sanctity of the Kaʿba .

The relations of Ḏj̲uhayna with the Aws and Ḵh̲azrad̲j̲ seem to have been quite close; some Ḏj̲uhanīs are recorded as allies of the Medinan families or clans (see e.g. Ibn Ḥazm , Ḏj̲amharat ansāb al-ʿarab , ed. ʿAbd Salām Hārūn , Cairo 1962, 444). It is noteworthy that among the Anṣārī group who gave the Prophet the oath of allegiance at the ʿAḳaba was an ally of the Banū Salima of Kalbī extraction, who joined Ḏj̲uhayna and stayed with them, ʿAbd Allāh b . Unays; he gained the honourable titles of al-muhād̲j̲irī, al-anṣārī , al- salamī, al-d̲j̲uhanī al-ʿaḳabī (see e.g. Ibn His̲h̲ām , ii, 106 sup.; Ibn al-Kalbī , Ḏj̲amhara, Ms. Br. Mus., Add. 22346, f. 73a; Ibn Ḥad̲j̲ar , al-Iṣāba, ed. ʿAlī al-Bid̲j̲āwī, Cairo 1389/1970, iv, 15-17, no. 4553; Ibn Kuḍāma al-Maḳdisī, al- Istibṣār fī nasab al-ṣaḥāba min al- anṣār , ed. ʿAlī Nuwayhid, Beirut 1392/1972, 166-8; Ibn ʿAbd al-Barr, al-Istīʿāb, ed. al-Bid̲j̲āwī, Cairo 1380/1960, 869-70, no. 1477; al-Balād̲h̲urī , Ansāb al-as̲h̲rāf , ed. Muḥammad Ḥamīdullāh, Cairo 1959, i, 249). It was ʿAbd Allāh b . Unays who asked the Prophet on which night he should come to Medina from his abode in al-Aʿrāf during Ramaḍān , and the Prophet bade him come on the night of 27 Ramaḍān; this night is therefore named “The Night of the Ḏj̲uhanī”. It refers, of course, to the laylat al-ḳadr (see e.g. al-Ag̲h̲ānī , xvii, 133; Ibn ʿAbd al- Barr, op. cit., 870).

On the Day of Buʿāt̲h̲ [q.v.], Ḏj̲uhayna fought on the side of the Ḵh̲azrad̲j̲ ( Ag̲h̲ānī , xv, 162-3; Ibn Ḵh̲aldūn, al-ʿIbar, Beirut 1956, ii, 602), but on the eve of the encounter of Badr al-mawʿid they were said to have hurried to Medina (together with Balī) as allies of the Aws ( al-Wāḳidī , Mag̲h̲āzī , ed. Marsden Jones, Oxford 1966, 385, l. 11).

When the Prophet settled in Medina , he was, of course, concerned to establish peaceful relations with its neighbours, Ḏj̲uhayna. Ḏj̲uhayna , making a careful assessment of the fundamental change in the situation in Medina with the advent of the Prophet, were eager to secure their position in the new structure of power. According to some traditions, a delegation of Ḏj̲uhayna came to the Prophet in Medina , pointed out that the Prophet alighted¶ “among them” (bayna aẓhurinā, i.e. in the area controlled by them) and requested him to conclude with them an agreement of mutual security (fa- awt̲h̲iḳ lanā ḥattā naʾmanakā wa- taʾmananā). This treaty was indeed agreed upon between the Prophet and Ḏj̲uhayna . A peculiar aspect of this treaty was the tacit agreement by the Prophet for Ḏj̲uhayna not to convert to Islam; this is clearly indicated in the account about the treaty, wa-lam yuslimū. The implementation of the treaty occurred a short time after its conclusion; the Prophet sent a troop of less than hundred warriors to raid a tribal group of Kināna which dwelt in the neighbourhood of Ḏj̲uhayna . When the Muslim warriors realised that the Kinānīs outnumbered them, they retreated asking refuge with Ḏj̲uhayna . When the Ḏj̲uhanīs interrogated them as to why they had gone out fighting in the holy month of Rad̲j̲ab , they justified their deed by mentioning that they were driven out from the Ḥaram (of Mecca ) during the holy month . The account further tells about dissension among the Muslim warriors; a group of them wanted to remain in the place where they were staying, whilst another one planned to return to the Prophet to obtain a decision from him. When this group met the Prophet, he expressed his anger about the division that had occurred within the expedition, which having left in unity returned divided. He then appointed ʿAbd Allāh b. Ḏj̲aḥs̲h̲ as the commander of the troop; ʿAbd Allāh b. Ḏj̲aḥs̲h̲ was thus the first appointed amīr in Islam ( Ibn Abī S̲h̲ayba , Taʾrīk̲h̲ , Ms. Berlin 9409 = Sprenger 104, ff. 28b-30a; cf. Nūr Dīn al-Hayt̲h̲amī, Mad̲j̲maʿ al-zawāʾid, vi, 66-7, with an essential variant, that the Ḏj̲uhanīs converted to Islam after the conclusion of the treaty; and see al-Bayhaḳī, Dalāʾil al-nubuwwa , ed. ʿAbd al- Raḥmān ʿUt̲h̲mān , Cairo 1389/1969, ii, 304-5 [the commander of the first troop, dispatched by the Prophet, was Saʿd b. Abī Waḳḳās]; Ibn Ḏj̲ung̲h̲ul, Taʾrīk̲h̲ , Ms. Br. Mus., Or. 5912, i, 229b).

The reports about the first cases of co-operation between Ḏj̲uhanīs and the nascent Muslim community at Medina , though sometimes divergent or even contradictory, point clearly to the period preceding the battle of Badr and are connected with the earliest attempts of the Prophet at impeding the free traffic of the Ḳuras̲h̲ī caravans. The detachments dispatched by the Prophet were relatively small and served a twofold purpose: that of reconnoitring in case a greater force of the enemy made an appearance, and of an attacking troop in case they met with a smaller division of the enemy. It was essential in such a situation to have at their disposal a territory with a friendly population both for military enterprises and as a resort to which the force could retreat in safety. The treaty with the Ḏj̲uhanīs was indeed successful, and enabled the Prophet to launch his first attacks against some Kinānī allies of Ḳurays̲h̲; the expeditions operated indeed in the territory controlled by Ḏj̲uhayna .

Furthermore, some Ḏj̲uhanīs carried out certain subtle and responsible duties for the Prophet’s troops: Basbas b. ʿAmr and ʿAdī b. Abi ‘l-Zag̲h̲bāʾ (both allies of the Anṣārī clans) served as spies for the Muslim troops (see e.g. Ibn Ḥazm , Ḏj̲awāmiʿ sīra , ed. Iḥsān ʿAbbās, Nāṣir al-Dīn Asad , Aḥmad S̲h̲ākir , Cairo n.d., 110; Ibn His̲h̲ām , index; Ibn al-At̲h̲īr , Usd al-g̲h̲āba , Cairo 1280, i, 178 ult.-179; Ibn Ḥad̲j̲ar , al- Iṣāba, i, 288, no. 640, iv, 474, no. 5486; al-Wāḳidī , 40-1; al-Balād̲h̲urī , Ansāb, i, 289). Another Ḏj̲uhanī, Kas̲h̲ad, granted shelter to two other spies of the Prophet, Ṭalḥa b. ʿUbayd Allāh and Saʿīd b .¶ Zayd; he misled the men of the Ḳuras̲h̲ī caravan who inquired about the spies sent by the Prophet. After the departure of the Ḳuras̲h̲ī caravan , Kas̲h̲ad accompanied the two spies to Turbān, where he met the Prophet; the Prophet wanted to grant him Yanbūʿ (as an iḳṭāʿ or fief ), but Kas̲h̲ad advised the Prophet to grant it to one of his relatives (see e.g. al-Wāḳidī , 19-20; Ibn Ḥad̲j̲ar , v, 590, no. 7409; Ibn al-At̲h̲īr , Usd, iv, 239; al-Māḳrīzī, Imtāʿ al-asmāʾ , ed. Maḥmūd S̲h̲ākir , Cairo 1941, i, 62). Another Ḏj̲uhanī, Mad̲j̲dī b. ʿAmr, performed an even more complicated service for the Muslim detachment; he interposed between the small Muslim force under the command of Ḥamza b . ʿAbd Muṭṭalib and the Ḳuras̲h̲ī caravan escorted by 300 Ḳuras̲h̲ī riders under the command of Abū Ḏj̲ahl (see e.g. al-Wāḳidī , 9-10, 40-1; al-Bayhaḳī, Dalāʾil al-nubuwwa , ed. ʿAbd al-Raḥmān Muḥammad ʿUt̲h̲mān , Cairo 1389/1969, ii, 302; Ibn Ḥazm , Ḏj̲amhara, 446; idem, Ḏj̲awāmiʿ, 101, cf. 110; al-Maḳrīzī , Imtāʿ, i, 51-2; Ibn His̲h̲ām , ii, 245, 269). Mad̲j̲dī succeeded in accomplishing his task as he was an ally (ḥalīf, muwādiʿ) of both parties (i.e. of the Muslim party and the Ḳuras̲h̲īs). It is noteworthy for the assessment of the personality of Mad̲j̲dī and the reliability of the traditions that some reports state that he did not convert to Islam (see e.g. al- Zurḳānī , S̲h̲arḥ al-mawāhib al- ladunniyya, Cairo 1325, i, 390).

The reports about the participation of Ḏj̲uhanīs in the first encounters of the Prophet with Ḳurays̲h̲ seem to be sound, and are confirmed by a tradition recorded by al-Ṭabarānī , stating that the first tribe to fight on the side of the Prophet was Ḏj̲uhayna ( al-Ṭabarānī , al-Awāʾil , Ms. Br. Mus., Or. 1530, f. 196b).

Some factors which motivated Ḏj̲uhayna in concluding the treaty with the Prophet can be deduced from a report recorded by al-Samhūdī and al- Fayrūzābādī; the Prophet alighted at Ḏh̲u ‘l-Marwa; Ḏj̲uhanī people assembled at the place from the mountains and the plains and complained of being pressed by alien people, who were trying by force to get hold of their wells. Then the Prophet granted the people of Ḏj̲uhayna the lands of Ḏh̲u ‘l-Marwa, forbade them to be treated with iniquity and announced that the angel Ḏj̲ibrīl ordered him to consider Ḏj̲uhayna as his allies (al-Samhūdī, Wafāʾ al-wafā , ed. Muḥammad Muḥyī ‘l- Dīn ʿAbd Ḥamīd , Cairo 1374/1955, 1305-6; al-Fayrūzābādī, al-Mag̲h̲ānim al- muṭāba fī maʿālim ṭāba, ed. Ḥamad al-Ḏj̲āsir, Riyāḍ 1389/1969, 379). It is plausible that this utterance of the Prophet confirmed Ḏj̲uhayna’s rights to their landed property and formed a warning for tribal groups to refrain from transgressing on the wells (sc. wells and other property) of Ḏj̲uhayna , as they were the allies of the Prophet and their rights would be defended by the Prophet. The lands of Ḏh̲u ‘l-Marwa were in fact granted by the Prophet to a man from Ḏj̲uhayna (see Ibn Saʿd, Ṭabaḳāt , Beirut 1380/1960, i, 271; see on ʿAwsad̲j̲a b. Ḥarmala, Ibn al- Kalbī-Caskel, Ǧamharat an-nasab, ii, 216; Ibn Ḥad̲j̲ar , al-Iṣāba, iv, 739, no. 6093; on Ḏh̲ū ‘l-Marwa see al-Bakrī , Muʿd̲j̲am , s.v. Marwa ).

The Prophet concluded several treaties with the various tribal groups of Ḏj̲uhayna . Some of these treaties can be traced to the very early period of the Prophet’s stay at Medina; they do not contain any stipulation as to conversion to Islam . There are, however, some treaties which may be attributed to a later period, when conversion to Islam became obligatory, and include instructions concerning the religious duties to be performed (cf. Ibn Saʿd, i,¶ 270-1). A tradition recorded by Ibn Saʿd (i, 333) says that a delegation of Ḏj̲uhayna embraced Islam at the advent of the Prophet to Medina; this story may, however, refer to a unit of Ḏj̲uhayna , and certainly not to the whole tribe.

The early conversion of several groups of Ḏj̲uhayna and another Ḳuḍāʿī group, the Aslam, is reflected in some traditions attributed to the Prophet, in which Ḏj̲uhayna is counted among the tribal groups surpassing (in virtues) the great tribes of Asad , G̲h̲aṭafān , Tamīm and ʿĀmir b. Ṣaʿṣaʿa (see e.g. al-Ḥumaydī , Musnad , ed. Ḥabīb al-Raḥmān al- Aʿẓamī, Beirut-Cairo 1381, ii, no. 1048; ʿAbd Razzāḳ , al-Muṣannaf , ed. al- Aʿẓamī, Beirut 1392/1972, xi, 47, no. 19877; al-Ṭabarānī , al-Muʿd̲j̲am al- ṣag̲h̲īr , ed. ʿAbd al-Raḥmān ʿUt̲h̲mān , Cairo 1388/1968, i, 54, ii, 151). Only few cases of opposition by some units of Ḏj̲uhayna against the Muslim commonwealth of Medina are known (see e.g. al-Wāḳidī , 774-5; al-Ṭabarī, Taʾrīk̲h̲ , ed. Muḥammad Abu ‘l- Faḍl Ibrāhīm , Cairo 1969, iii, 32, about the expedition of Abū ʿUbayda ). When the Prophet set out for al-Ḥudaybiya , some nomad Ḏj̲uhanīs were disinclined to respond to his summons and to join him, fearing that the Muslims might be defeated by the Ḳuras̲h̲ī forces (see e.g. Mud̲j̲āhid , Tafsīr , ed. ʿAbd al-Raḥmān al- Ṭāhir al-Sūratī, Beirut n.d., 601 inf.; Muḳātil, Tafsīr , Ms. Aḥmet II, 74/II, ff. 160b, 166b; al-Wāḳidī , 574, 619; al-Nawawī al-Ḏj̲āwī , Marāḥ labīd, Cairo 1305, ii, 305 inf.; Ḳurṭubī , Tafsīr , Cairo 1387/1967, xvi, 268, 348; al- Suyūṭī , al-Durr al-mant̲h̲ūr, Cairo 1314, vi, 72-73).

Ḏj̲uhayna appeared as a strong force of 800 warriors and 50 riders (or 1400 warriors according to Ṭabarī, Taʾrīk̲h̲ , iii, 65 sup.) on the expedition for the conquest of Mecca; four banners were borne by its leaders (see e.g. al-Wāḳidī , 799, 820, 896; al-Muttaḳī al-Hindī , Kanz al-ʿummāl, Hyderabad 1390/1970, xvii, 78, no. 199; and see Ibn Ḥad̲j̲ar , al-Iṣāba, ii, 445, no. 2549, ii, 604 sup., no. 2897, vi, 165, no. 8098; Ibn al-At̲h̲īr , Usd, iii, 124; Ibn ʿAbd al-Barr, al-Istīʿāb, 871-2). The Ḏj̲uhanī Rāfiʿ b . Makīt̲h̲ was appointed by the Prophet as tax-collector (muṣaddiḳ) of his tribe ( al-Wāḳidī , 1073). A number of Ḏj̲uhanīs emigrated to Medina; the Prophet himself fixed the place of the tribal mosque of Ḏj̲uhayna in Medina ( Ibn Saʿd, i, 333).

Ḏj̲uhayna remained faithful to Islam after the death of the Prophet (cf. al-Wāḳidī , 1122) and favourable utterances attributed to the Prophet emphasised their virtues. The Prophet is said to have considered Ḏj̲uhayna among his mawālī (see e.g. al-ʿAynī, ʿUmdat al-ḳārī, Cairo 1348, xvi, 75-6; al-Munāwī, Fayḍ al-ḳadīr, Beirut 1391/1972, iv, 516, no. 6122). The Prophet is said to have recommended seeking refuge in the mountains of Ḏj̲uhayna during the periods of strife, fitan (see e.g. al-Bakrī , 154; Ḥamad al-Ḏj̲āsir, Abū Alī al- Had̲j̲arī, Riyāḍ 1388/1968, 192; and see the utterance of the Prophet in Ibn Saʿd, i, 333). In an alleged utterance, the Prophet is said to have recommended marrying Ḏj̲uhanī women (Ibn Ḥibbān, Kitāb al-Mad̲j̲rūḥīn, ed. ʿAzīz Beg al-Naḳs̲h̲bandī, Hyderabad 1390/1970, ii, 10). A peculiar tradition attributed to the Prophet forbids anyone to harm Ḏj̲uhayna , saying “he who harms Ḏj̲uhayna harms me, and he who harms me harms God”; this utterance was instantly denied when transmitted to Muʿāwiya (al- Āmidī, al-Muʾtalif, 60, no. 147).

Ḏj̲uhayna participated, together with other groups of Ḳuḍāʿa, in the conquest of Egypt; some of them settled in Fusṭāṭ (cf. Ibn ʿAbd al- Ḥakam , Futūḥ¶ Miṣr , ed. Torrey, New Haven 1922, index). Ḏj̲uhanīs lived in Manfalūṭ and Asyūṭ . After clashes with other tribal groups, Ḏj̲uhayna migrated to Upper Egypt and settled in the region of Ik̲h̲mīm during the Fāṭimid period; they became one of the powerful Arab tribes of Egypt (see Maḳrīzī , al-Bayān wa ‘l- iʿrāb ʿammā fī arḍ Miṣr min al- aʿrāb, ed. ʿAbd Mad̲j̲īd ʿĀbidīn, Cairo 1961; and see the researches of ʿĀbidīn, in ibid., 77-8). Groups of Ḏj̲uhayna penetrated in the 8th/14th century into the Christian kingdom of Nubia and got mastery over it. From Nubia, Ḏj̲uhayna continued to push forward into the Sudan and mixed with the native tribes (see C. H. Becker, Zur Geschichte des östlichen Sudan, in Isl. , i, 153-77; idem, EI 1 art . Ḏj̲uhaina; F. C. Thomas Jr., The Juhaina Arabs of Chad, in MEJ [1959], 142-55; von Oppenheim, op. cit., ii, 359). In the Ḏj̲uhanī territories of the Arab peninsula, the different sections of that tribe became controlled by the descendants of ʿAlī, who succeeded in acquiring a great deal of landed property in these regions. Nevertheless, the various branches of Ḏj̲uhayna succeeded in keeping their identity during the centuries. Although wavering at the beginning of the First World War, the majority of the tribe followed the sons of the S̲h̲arīf Ḥusayn; later, they changed attitude and became loyal subjects of the Saʿūdī dynasty (see von Oppenheim, ii, 360). In recent times, they have been exerting themselves in developing their region (see Ḥamad al-Ḏj̲āsir, Bilād Yanbuʿ , passim).

2. To the north of the territory of Ḏj̲uhayna was the region of Balī, another branch of Ḳuḍāʿa. Starting at Wādī Iḍam , their usual habitations extended far to the north, including the places of S̲h̲ag̲h̲ab, Badā and Taymāʾ (cf. Ibn Ḵh̲aldūn, ʿIbar, ii, 516; von Oppenheim, ii, 315, 352-3). The Ḳuḍāʿī tribal groups of Balī, Ḏj̲uhayna and ʿUd̲h̲ra migrated, according to tradition, to the Wādī ‘l- Ḳurā in which Jewish settlers cultivated the soil, dug the wells and planted palm-trees. According to an agreement between the Jewish settlers and these Ḳuḍāʿī groups, the Jews undertook to give them a certain payment; in return Balī, Ḏj̲uhayna and ʿUd̲h̲ra were under obligation to give protection to the Jewish settlements against the Bedouin tribes, including other Ḳuḍāʿī units (see Yāḳūt , s.v. al-Ḳurā; al- Bakrī , Mūʿd̲j̲am, i, 43). The stipulations of this agreement remained valid until the advent of Islam; then the ʿUd̲h̲rī Ḏj̲amra b . al-Nuʿmān visited the Prophet and was given by him a grant of land. The Jewish settlers of the family of ʿUrayḍ (or ʿArīḍ) were allowed by the Prophet to stay in their places; they were granted by the Prophet the privilege of receiving a certain annual payment (see Ibn Saʿd, i, 279; al-Bakrī , i, 44; cf. W. M. Watt, Muḥammad at Medina , Oxford 1956, 107-8). Some clans of Balī got involved in internal fighting; one of the fighting groups, the Banū Ḥis̲h̲na, was compelled to seek refuge with the Jewish settlers of Taymāʾ , and at their demand converted to Judaism. Some of these refugees left later for Medina and embraced Islam at the advent of the Prophet (see al-Bakrī , i, 29). A corroborating report counts among the Jewish tribal groups at Medina three groups from Balī (see Ibn Ḵh̲aldūn, op. cit., ii, 596; and cf. al-Samhūdī, Wafāʾ al-wafā , ed. Muḥammad Muḥyī ‘l- Dīn ʿAbd Ḥamīd , Cairo 1374/1955, i, 162- 3, 194, 200, 223). Some traditions, in reporting of the migration of the Balawī clans to Medina , remark that they became allies (ḥulafāʾ) of the Aws and Ḵh̲azrad̲j̲ (see e.g. al-Bakrī , i, 28; Ibn ʿAbd al-Barr, al-Inbāh ʿalā¶ ḳabāʾil al-ruwāt, Nad̲j̲af 1386/1966, 128). The position of Balī at Medina and their status can be gauged from the accounts about the ʿAḳaba meeting, reporting that seven members out of the seventy Anṣārī group of delegates, who gave the Prophet the oath of allegiance, were of Balawī descent (ʿUwaym b. Sāʿida [on whom see al-Balād̲h̲urī , Ansāb, i, 241; Ibn ʿAbd al-Barr, al-Istīʿāb, 1248, no. 2052; Ibn al-At̲h̲īr , Usd, iv, 158; cf. Ibn Ḥad̲j̲ar , al-Iṣāba, iv, 745 inf., no. 6116], Maʿn b . ʿAdī [on whom see al-Balād̲h̲urī , Ansāb, i, 241; Ibn Ḳudāma, al-Istibṣār , 297; Ibn al- At̲h̲īr, Usd, iv, 401], Ḵh̲adīd̲j̲ b. Uways [on whom see al-Balād̲h̲urī , i, 249; Ibn His̲h̲ām , ii, 106], Abu ‘l-Hayt̲h̲am b. al- Tayyihān [see on him: al-Balād̲h̲urī , i, 240; Ibn Ḳudāma, op. cit., 228], Abū Burda b . Niyār [on whom see Ibn His̲h̲ām , ii, 198; al- Balād̲h̲urī , i, 241; al-Bakrī , Muʿd̲j̲am , i, 28 inf.], al-Nuʿmān b. ʿAmr [or b. ʿIṣr, on whom see Ibn al-At̲h̲īr , Usd, v, 27; Ibn Ḥazm , Ḏj̲amhara, 443], Yazīd b . T̲h̲aʿlaba [on whom see al-Balād̲h̲urī , i, 251; Ibn Ḳudāma, 202; al-Samhūdī, i, 228; Ibn Ḥad̲j̲ar , al-Iṣāba, vi, 650]. However, the Balawī descent of some of these persons is put in question in some of the sources). Balawī tribesmen took part in the battles between the Prophet and Ḳurays̲h̲ on the side of the Prophet, and names of Balawī warriors can be found in the lists of those who were killed in the encounters. The traditions mention a peculiar letter of the Prophet sent to a Balawī group, the Banū Ḏj̲uʿayl. According to this letter , the Prophet granted to them the privileges of being taxed no more than once a year and of not having to gather with their live stock in the tax- collection centres (lā yuḥs̲h̲arūn wa- lā yuʿs̲h̲arūn; this explanation given by Ibn Saʿd seems however to be uncertain: there are interpretations commenting that ḥas̲h̲r and ʿas̲h̲r refer to exemption from being levied and taxed); they were also appointed by the Prophet as tax-collectors of some other tribes. They were given the status of Ḳuras̲h̲īs, as they were allies of the ʿAbd Manāf (see Ibn Saʿd, i, 270-1; Watt, Muḥammad at Medina , 111). The favourable conditions granted to the Banū Ḏj̲uʿayl were probably intended to gain the loyalty of a tribal group allied with Ḳurays̲h̲ , securing their control over other tribal groups for the benefit of the Muslim community.

The expedition against the Balī sent in 8 AH was intended to gain their allegiance and their succour for the Muslim community; it was essential for the latter to secure the co-operation of the Balī who dwelt in the northern regions of the peninsula, who controlled the road to Medina and Mecca , and of whom some members were in the service of the Byzantine army; the commander of the troop which fought the Muslim force at Muʾta was a Balawī (see al-Wāḳidī , 760). It was a shrewd decision of the Prophet to appoint ʿAmr b. al- ʿĀṣ, whose mother was from Balī, as commander of the Muslim force (ibid., 770); the expedition was also directed at the Mahra and Balḳayn , two Ḳuḍāʿī tribes sojourning in the region of Balī. In 9 A.H. the Prophet met the delegation of Balī, who embraced Islam (see e.g. Ibn Saʿd, i, 330; al-Zurḳānī , S̲h̲arḥ al-mawāhib, iv, 57-8; Ibn Ḳayyim al-Ḏj̲awziyya, Zād al-maʿād , Beirut n.d., iii, 49).

The forces of Balī played an important role in the conquest of Egypt; ʿAmr b. ʿĀṣ fought under the banner of Balī (see Ibn ʿAbd al- Ḥakam , i, 62). ʿUmar established the pay of Balī warriors as equal to that of Muḍar , Kalb and Ṭayyiʾ , sc. 300-400 dirham s; it was lower than that of the Yemenī tribes because they were closer to the places of¶ migration (see al-Ḏj̲āḥiẓ , al-ʿUt̲h̲mā niyya , ed. ʿAbd Salām Hārūn , Cairo 1374/1955, 212). When ʿUmar was informed that a man from Balī summoned his people in Syria by the battle- cry yā Ḳuḍāʿa , he ordered a third of Ḳuḍāʿa to be removed to Egypt; as Balī formed a third part of Ḳuḍāʿa, they were indeed transferred to Egypt ( Ibn ʿAbd al-Ḥakam , 116; al-Maḳrīzī , al-Bayān , 29). It was a Balawī, ʿAbd Raḥmān b . ʿUdays, a Companion of the Prophet, who was at the head of a troop of riders in revolt against ʿUt̲h̲mān . He was later imprisoned by Muʿāwiya , and was killed on his flight from the prison (see al-Samʿānī, al- Ansāb, Hyderabad 1963, ii, 324, Ibn al-At̲h̲īr , Usd, iii, 309-10; Ibn Ḥad̲j̲ar , al- Iṣāba, iv, 334, no. 5166; Muḥammad b. Yaḥyā As̲h̲ʿarī al-Mālikī, al- Tamhīd wa ‘l-bayān fī maḳtal s̲h̲ahīd ʿUt̲h̲mān , ed. Maḥmūd Yūsuf Zāyid, Beirut 1964, index).

Balī settlements are mentioned in the regions of Ak̲h̲mīm , Asyūṭ and Us̲h̲mūn; they were expelled by Fāṭimid troops and were compelled to move to the south . In the 8th/14th century the Balī entered together with Ḏj̲uhayna , the Sudān and contributed considerably to the islamisation and arabisation of the native tribes of the Bed̲j̲a and the Baḳḳāra [q.vv.]; the Arabic language is known among the Bed̲j̲a even today as “Balawiyyat”, i.e. the language of Balī.

In the Arabian peninsula, the Balī played during the First World War an important role in the conflict between the S̲h̲arif Ḥusayn and the Turkish authorities, finally (in 1918) following the lead of the sons of the S̲h̲arīf Ḥusayn .

Some groups of Balī joined the new régime in the Ḥid̲j̲āz in 1925 and became loyal subjects of Saʿūdī Arabia; but some rebellious units of Balī took refuge in the kingdom of Trans- Jordan . They crossed the borders at ʿAḳaba and raided, together with other rebels, the northern districts of Saʿūdī Arabia in 1932, but were defeated by the Saʿūdī forces (cf. von Oppenheim, ii, 354).

In Spain descendants of the Balī tribe lived in the region of Cordova or Ḳurṭuba and it was reported that they excelled in hospitality . They were unable to speak Romance (al-laṭīniyya), and spoke only Arabic , according to Ibn Ḥazm , Ḏj̲amhara, 443.

(M.J. Kister)

Bibliography

given in the article essentially, but see also W. Robertson Smith, Kinship and marriage in early Arabia, Cambridge 1885, 8-9, 155, 246-9, and H. Lammens, EI 1 art . s.v.

[Print Version: Volume V, page 314, column 2]

Citation:

Kister, M.J. “Ḳuḍāa .” Encyclopaedia of Islam. Edited by: P. Bearman , Th. Bianquis , C.E. Bosworth , E. van Donzel and W.P. Heinrichs. Brill, 2008. Brill Online. Bayerische Staatsbibliothek Muenchen. 22 August 2008 <http://www.brillonline.nl/subscriber/entry?entry=islam_SIM-4477&gt;

qḍm

qaima/yaqamu +

qaḍama/yaqḍimu: benagen, Stückchen abbeissen, knabbern (an)

qaḍm: Nagen, Knabbern

qaḍma (f): kleiner Happen, Bissen

quḍāma (f): geröstete u. gesalzene Kichererbsen, sortierte Nüsse, Erdnüsse, Pistazien etc., Vogelfutter

qḍy

qaḍā/yaqḍī: abmachen, beendigen, vollenden (etw.), ausführen, durchführen, verrichten (etw.), erfüllen (Bitte, Pflicht), befriedigen (Wunsch, Bedürfnis, Forderung), bezahlen, begleichen (Schuld), verbringen, zubringen (Zeit), sterben, festsetzen, bestimmen, anordnen, beschliessen, entscheiden (bi etw., bi ʾanna dass), (von Gott:) vorherbestimmen, richten, als Richter fungieren, richterlich entscheiden (bayna zwischen zwei Gegnern), ein Urteil fällen o. sprechen (li zugunsten js., ʿala zu ungunsten js.), verurteilen (ʿalā jn., bi zu), verhängen (ʿalā gegen jn., bi eine Strafe), erkennen (ʿalā gegen jn., bi auf), als Pflicht auferlegen (ʿalā jm., bi etw.), notwendig machen (ʿalā für jn.), nötigen, zwingen (ʿalā jn. bi zu), erfordern (bi etw.), ausrotten, vernichten, austilgen (ʿalā jn./etw.), umbringen, töten (ʿalā jn.), den Garaus machen, ein Ende machen (ʿalā jm./etw.), zunichte machen (ʿalā etw.)

II: ausführen, durchführen, verrichten (etw.).

III: vor den Richter zitieren, vor Gericht stellen (jn.), gerichtlich vorgehen (gegen jn.), einfordern (bi etw, von jm.),

V: vollendet sein, ablaufen, vorübergehen, verstreichen (Zeit)

VI: miteinander prozessieren, fordern, verlangen, (etw., min o. von jm. d. Bezahlung, von jm. etw.), einfordern (etw., min o. von), beanspruchen (hū ʿalā für etw. Lohn), bekommen, erhalten, empfangen (hū hū von jm. etw.)

VII: vollendet/beendigt sein, zu Ende gehen, aufhören, ablaufen, vorübergehen, verstreichen (Zeitraum), abgelaufen, vorüber, verstrichen sein (Zeitraum)

VIII: iqtaḍā/yaqtaḍī: fordern, verlangen, notwendig machen, erfordern. wa-ʿindamā yaqtaḍī al-ʾamr ḍālika: (wörtlich): und sobald das Gebot dies erfordert, (d.h.): sobald (di)es erforderlich ist, (d.h.): gegebenenfalls, erforderlichenfalls, falls nötig; Ğ12/4 frz. le cas échéant, vorkommendenfalls.

X: fordern, verlangen

qaḍīya (f) pl. qaḍāyā: Prozess, Rechtshandel, Klage, (Rechts)Fall, Rechtssache, Sache, Angelegenheit, Anliegen??, Affäre, Frage, Problem, Theorem, Lehrsatz (Math.), Vordersatz, Prämisse (im Syllogismus), Behauptung, These. al-qaḍīya al-ʿāmma: die gemeinsame Sache. al-qaḍīya al-filastīnīya: das Palästinaproblem.

qaḍan (): Urteil, richterliche Entscheidung

qaḍāʾ: Abmachung, Beendigung, Vollendung, Ausführung, Durchführung, Verrichtung, Erfüllung, Befriedigung (Bitte, Wunsch, Bedürfnis), Bezahlung, Begleichung (Schuld), Verbringung (eines Zeitabschnitts), göttlicher Ratschluss, Verhängnis, Geschick, Urteil, (richterliche) Entscheidung, Anordnung, Rechtswesen, Justiz, Recht, Gerichtsbarkeit, Richteramt, Urteilsfällung, Verurteilung (ʿalā js.), Ausrottung, Vernichtung, Austilgung (ʿalā js.), einer Sache), Tötung (ʿalā js.), Zunichtemachung (ʿalā einer Sache).

pl. ʾaqḍiya: Verwaltungsbezirk, Distrikt, Regierungsbezirk (Ir., Lib., Yem.), pl. ʾaqḍiya: Verwaltungsbezirk, Distrikt, Regierungsbezirk (Ir., Lib., Yem.), ʾaqḍīya al-ḥayāt: Geschehnisse, Fügungen, Wechselfälle des Lebens. al-qaḍāʾ al-šarʿī: Gerichtsbarkeit aufgrund der Šarīʿa, religiöses Rechtswesen, Šarīʿa-Recht. maḥkama al-qaḍāʾ al-ʾidārī: Verwaltungsgerichtshof. dār al-qaḍāʾ: Gerichtshof, Tribunal. al-qaḍāʾ wa-l-qadar: Schicksal und Verhängnis. quḍiya al-qaḍāʾ: der göttliche Ratschluss gelangte zur Erfüllung, d.h., der Tod stellte sich nach Gottes Ratschluss ein.

qaḍāʾī: richterlich, gerichtlich

taqḍiya (f): LAD: inf. II (ausführen, durchführen etc.), decree of God, sufficiency

taqāḍin: Gerichtsverhandlung, Ğ38/12: inf. III, Gefordertes, Verlangtes

inqiḍāʾ: Vorübergehen, Verstreichen, Ablauf, Ende (eines Zeitraumes), Erlöschen (einer Verpflichtung)

iqtiḍāʾ: Notwendigkeit, Erfordernis. ʿinda l-iqtiḍāʾ: nötigenfalls, wenn nötig

qāḍin (det.: qāḍī): entscheidend, tödlich, Pl. quḍāt (f): Richter, Pl. qawāḍin: Erfordernisse

muqtaḍan (): erfordert, erforderlich, notwendig, Pl. muqtaḍayāt: Erfordernis, Notwendigkeit. bi-muqtaḍin: gemäss, entsprechend, in Übereinstimmung mit. ʿinda muqtaḍayāt al-ʾawāl: wenn es die Umstände erfordern.

maqḍīy: abgemacht, beendigt, vollendet, etc.. al-ʾamr al-maqḍīy: fait accompli, vollendete Tatsache.

qṭ

qaṭṭa/yaquṭṭu: schnitzen, beschneiden

qaṭṭu: in neg. Vergangenheitssätzen: niemals, nie.

qṭb

qaṭaba/yaqṭibu: auf einen einzigen Punkt vereinigen/zusammenziehen, sammeln (etw.)

die Augenbrauen zusammenziehen, die Stirn runzeln, eine finstere Miene aufsetzen, finster blicken

II: ein böses Gesicht machen, die Stirn runzeln, zusammennähen (etw.)

V: sich verfinstern (Gesicht)

X: um sich sammeln (hum Leute), auf sich ziehen, auf sich konzentrieren (js. Aufmerksamkeit, die Begeisterung der Massen etc.), polarisieren (etw.)

qub pl. ʾaqṭāb: Achse, Pol (astr., geogr., el.), Angelpunkt, Drehpunkt, führende Persönlichkeit, Prominenter (meist i. Pl. gebr.)

quṭbī: zum Pol gehörig, polar

quṭbīya (f): Polarität (bes. el., phys.)

istiqāb: Polarisation (phys.), Sammeln, Umsichscharen (v. Menschen)

qṭr

qaṭara/yaqṭuru: tropfenweise fallen o. fliessen, tropfen, tröpfeln.

II: tropfenweise fallen o. fliessen lassen, tropfen lassen, tröpfeln, träufeln, einträufeln, filtern, filtrieren, raffinieren, destillieren, in einer Reihe hintereinander aufstellen und aneinanderbinden (Kamele), aneinanderkuppeln, verkuppeln (Fahrzeuge).

V: tropfenweise fallen o. fliessen, tropfen, tröpfeln, einsickern (ʾilā in).

VI: in aufeinanderfolgenden Scharen, strömen (ʾilā o. ʿalā zu, nach).

X: tropfen lassen, träufeln, destillieren, durch Destillation extrahieren.

qaṭr pl. qiṭār: Tropfen, Tröpfeln. Pl.: Tropfen, Regen, eingedickter Zuckersaft.

qur pl. ʾaqṭār: Land, Landstrich, Gegend, Gebiet, Region, Zone, Seite, Durchmesser, Diagonale, Kaliber

qurī: regional, diametral

qaar: Scheichtum Katar am pers. Golf.

qaṭarī: katarisch, aus Katar. Pl. –ūn: Katarer

qṭʿ

qaṭaʿa/yaqṭaʿu: (ab)schneiden, abhauen, amputieren, durchschneiden, etw. trennen (hu), zum Schweigen bringen, ausschalten, hindern (ʿan an), verbieten (ʿan etw.), berauben  (ʿan einer Sache), tiefere Wirkung haben, beeindrucken,  tiefen Eindruck machen auf (), überschreiten, überqueren, durchqueren (Land, Meer, etc.), überstehen, überwinden, hinwegkommen (hū, Schwierigkeit, Gefahr etc.), verbringen, zubringen (Zeit, mit), aufbrauchen, verbrauchen (Lebensmittel), entscheiden (o. bi etwas), mit Sicherheit sagen (bi etw.) …, geloben (li jm.), Ğ71/26 sich trennen von, brechen mit (maʿa). LAD: sever, spurn, order peremptorily, fix (a ransom &c), stanch, dry up, cudgel.

II: in Stücke schneiden, zerstückeln, aufschneiden, zerlegen, zerreissen, zerfetzen, sich sehr schneiden, unterbrechen, skandieren.

III: sich trennen, brechen, böse sein mit, boykottieren, unterbrechen,

IV: schneiden o. abschneiden lassen, übersetzen lassen (über ei. Fluss), als Lehen übergeben, gewähren, zuweisen, sich trennen (min von, li zugunsten), brechen (mit ʿan), die Freundschaft abbrechen (ʿan zu),

V: abgeschnitten, zerrissen, unterbrochen sein/werden, abreissen, zerhackt sein/werden, periodisch aussetzen, stossweise fliessen, regelmässig aus- u. angehen, abgehackt sein (Worte, Stil), sich zerreissen (vor Eifer). hadafun tataqaṭṭaʿu dūnahū: ein Ziel, vor dessen Erreichen die Hälse abgeschnitten werden (d.h., das unerreicht bleibt),

VI: sich voneinander trennen, voneinander getrennt werden, die Beziehungen zueinander abbrechen, sich gegenseitig schneiden, sich kreuzen, sich schneiden (Linie, Weg maʿa mit). LAD: get seperated, estranged, seperate.

VII: abgeschnitten, getrennt sein/werden (ʿan o. min von), abgehauen, durchschnitten, zerrissen, zerbrochen, abgebrochen werden, abgerissen sein/werden, abgehen (Knopf), unterbrochen, unterbunden, gesperrt werden (auch Strom), brechen, zerbrechen, reissen (z.B. Strick), zerreissen (intr.), aufhören, enden, zum Ende kommen, erlöschen, ausbleiben (Ertrag, Nachschub etc.), stocken, aufhören (ʿan mit etw., etw. zu tun), ablassen, abstehen (ʿan von), einstellen (ʿan etw.), sich zurückziehen, fernbleiben (ʿan von), sich widmen (li o. ʾilā jm./einer Sache), sich konzentrieren (li o. ʾilā auf), sich ausschliesslich beschäftigen (li o. ʾilā mit).

VIII: einen Teil/etw. nehmen (min von), herausreissen, heraustrennen, abtrennen, entnehmen (min aus), abziehen (Betrag etc.), sich aneignen, sich bemächtigen.

X: als Lehen erbitten, abziehen (Betrag).

qaṭʿ: Abschneidung, Abhauung, Amputation, Durchschneidung, Zerreissung, Trennung, Fällung (ei. Baumes), Abbruch (z.B. Beziehungen), Sperre, Unterbrechung, Ausschaltung (el. Strom), Hinderung (ʿan an), Beraubung, Exkommunizierung, Überschreitung (ei. Flusses), Überquerung (ei. Meeres), Durchquerung (ei. Landes), Zurücklegung (ei. Entfernung), Zubringung (ei. Zeitabschnittes), Verbrauch, Konsumierung, Abzug, Rabatt, Diskont, … bi-qaṭʿ an-naẓar ʿan: ohne Rücksicht auf, unter Nichtberücksichtigung von, abgesehen von

qaṭʿī: entschieden, bestimmt, endgültig, definitiv

qaṭʿīyan Adv.: mit Entschiedenheit, mit Bestimmtheit, kategorisch

qaṭʿīya (f): Entschiedenheit, Bestimmtheit

qiṭʿa (f) pl. qiaʿ: Stück, Teil, Abschnitt, Segment, Geldstück, Flotten- o. Truppeneinheit, Ğ36/5 qiṭʿa al-ʾarḍ al-ḫāṣṣa bi-l-ğamāʿa??: frz. nome, Verwaltungseinheit, Verwaltungsbezirk (i. alten Ägypten)

quṭʿa (f) pl. quṭuʿāt, quaʿ: abgeschnittenes Stück, Stumpf, Stück Land, Stück Boden

qaṭaʿa (f) pl. –āt, qaṭaʿ: Stumpf

qiṭāʿ, quṭāʿ pl. āt: Schnitt, Abschnitt, Sektor (auch geom.),

qaṭīʿ: Herde, Rudel

qaṭīʿa (f): Abbruch der Beziehungen, Bruch, Trennung, Verfeindung zwischen Verwandten; Pl.: qatāʾiʿ: Lehen

ʾaqṭaʿ: (El.): überzeugender, eindeutiger…

muqāṭaʿa (f): Trennung, Bruch (mit jm.), Gleichgültigkeit, Lieblosigkeit, Boykott, Unterbrechung. Pl. -āt: Gebiet, Bezirk, Distrikt, Provinz

ʾiqṭāʿ: Lehen,

ʾiqṭāʿī: Lehns-, Feudal-, feudal, Pl. -ūn: Lehnsherr, Feudalherr

inqiṭāʿ: Trennung, Bruch, Abbruch, Unterbrechung, Aufhören, Erlöschen, Sperre, Ende, Schluss, Fernbleiben (ʿan von)

inqiṭāʿīya (f): Separatismus

qāṭiʿ: schneidend, scharf, überzeugend, schlagend, entscheidend (z.B. Beweis), entschieden, eindeutig, endgültig, sauer (Milch), Sekante (geom.), …

qṭf

qaṭafa/yaqṭifu: pflücken (Blumen, Früchte), sammeln, lesen (Früchte), abreissen, abzupfen (etw., z.B. Blätter), abschöpfen (Äg. Flüssigkeit), zerkratzen (jn.).

II: = I

VIII: pflücken (Blumen, Früchte), sammeln, lesen (Früchte), abreissen (etw.), auswählen, auslesen (etw. min aus)

muqtaṭaf pl. –āt: ausgewähltes o. auserlesenes Stück, Auslese, Anthologie

qṭn

qaana/yaqunu: wohnen, ansässig sein (fī, bi, hū an einem Ort), bewohnen (fī, bi, hū einen Ort)

II: wohnen lassen, ansiedeln (jn., bi in)

qāṭin pl. –ūn, quṭṭān, qaṭīn: wohnhaft, ansässig, Einwohner, Bewohner

qʿd

qaʿada/yaqʿudu: sich setzen, sich niedersetzen, sitzen, sitzen bleiben (auch im Krieg, Ğ242/, bleiben, verweilen, auflauern (li jm.), ablassen, abstehen (von ʿan), verzichten (auf ʿan),

II: keine Einträge. BMG §23: intensiver, extensiver als I o. wiederholt, auf Subj., Obj. o. Begleitumstände bezogen, hfg. kausativ… Ğ53/9 pp??

IV: sich setzen lassen, sitzen lassen, verweilen lassen, hinsetzen, abhalten, zurückhalten

V: nicht begehren, ablassen,

VI: = V, sich zurückhalten, sich zurückziehen, pensioniert werden, seinen Abschied nehmen,

VIII: als Sitzplatz nehmen, sich setzen, sich befinden, verweilen,

qaʿad: Leute, die nicht in den Krieg ziehen, Drückeberger, auch Bezeichnung der al-ḫawāriğ (Charidschiten,  Anm.d.Verf.: zweifelhafte Angabe bei Wehr! Es handelt sich vielmehr um diejenigen, die sich entweder nicht den Ḫawāriğ und ihrer beständigen Revolte (ṯawra dāʾima) gegen die ʾUmayyaden angeschlossen haben, oder um Ḫawāriğ, die sich aus verschiedenen Gründen zurückgehalten haben. Siehe ĞAS 304f., Šahrastānī, al-milal wa n-nihal, Baġdādī, al-farq bayna l-firaq, ʾAšʿarī, maqālāt, EI, etc.)

qaʿda (f): Sitzen, Gesäss, Raum der beim Sitzen eingenommen wird. ḏū l-qaʿda: Name des 11ten Monats des musl. Jahres.

qiʿda (f): Art zu sitzen, Haltung, Positur, Raum der beim Sitzen eingenommen wird

quʿada (f): stets oder viel sitzend, träge

quʿdī: stets o. viel sitzend, träge

qaʿūd pl. ʾaqʿida (f), quʿud, qiʿdān, quʿāʾid: junges Kamel

quʿūd: Sitzen, Ablassen, Abstehen (ʿan von), Verzicht (ʿan auf). Ğ305/28 das nicht-in-die-beständige-Revolution-ziehen, d.h., davon absehen, sich nicht an der permanenten radikalen Opposition gegen die Machthaber (i.d. Fall, die ʾUmayyaden) zu beteiligen.

qaʿīd: Gefährte, einer mit dem man zusammensitzt, Wächter, Aufseher, gelähmt, siech. qaʿīd al-manzil: an das Haus/die Wohnung gebunden/gefesselt

qaʿīda pl. qaʿāʾid: Gefährtin, Gattin

maqʿad pl. maqāʿid: Sitzplatz, Platz, Sitz (auch im Parlament), Sitzgelegenheit, Stuhl, Sessel, Bank, Sofa, Bock (einer Kutsche), …, ḏū maqʿad wāḥid: einsitzig, Fahrzeug

taqʿīd: Aufstellung von Regeln (bes. gramm.)

qāʿid, pl.: quʿūd, quʿʿād: sitzend, untätig, faul, müssig, auch: qāʿid al-ʿamal.

qāʿid pl. qawāʿid: Frau die infolge ihres Alters nicht mehr gebiert.

qāʿidūn: Leute die nicht in den Krieg ziehen

qāʿida (f), pl.: qawāʿid: Grundlage, Basis, Fundament, Grundlinie, Sockel, Stützpunkt (mil.), (Provinz)Hauptstadt, Fahrgestell, Grundsatz, Regel, Prinzip, Maxime, Formel, Methode, Art und Weise,

al-qawāʿidu l-ʿāmma: MMF: les normes

muqaʿʿada: Ğ53/9 pp II ?? Neologismus??

muqʿad: LAD: lamed, crippeled (gelähmt, verkrüppelt), auch: muqaʿʿad: pensioned, veteran. Ğ53/9 abstinent, verzichtend??

mutaqāʿid: im Ruhestand lebend. Pl. –ūn: Pensionär, Ruheständler

qʿr

qaʿura/yaqʿuru: tief sein

II: tief, tiefer machen, vertiefen, aushöhlen (etw.), schreien. qaʿura fī kalāmihī: guttural sprechen

IV: tief, tiefer machen, vertiefen (einen Brunnen)

V: vertieft, tief, ausgehöhlt sein, in die Tiefe steigen

qaʿr pl. quʿūr: Boden, Grund, Tiefe, Kiel (des Schiffes), Grube, Höhlung, Vertiefung. qaʿr musaṭṭaḥ: flacher Boden. min qaʿr ṣāʿidan: von Grund auf.

qaʿra (f): Grube, Höhlung, Vertiefung

qaʿūr: tief

qaʿīr: tief

muqaʿʿar: vertieft, tief, hohl

qʿs

qaʿisa/yaqʿasu: eine vorspringende Brust und einen hohlen Rücken haben, LAD: recede (zurücktreten, -weichen)

VI: sich zurückhalten, sich fernhalten, abstehen (ʿan von), zögern, zaudern (ʿan etw. zu tun), uninteressiert sein (ʿan an), versagen

XIV iqʿansasa: = I.

ʾaqʿas, f. qaʿsāʾ: einer der eine vorspringende Brust und einen hohlen Rücken hat, festgegründet, fest, stark, unbeugsam. ʿizz ʾaqʿas: festgegründete Macht

taqāʿus: Nachlässigkeit

mutaqāʿis: zögernd, zaudernd, nachlässig, schlampig, müssig

qaʿas: inf. I, Ğ204/21??

qfr

qafara/yaqfuru: den Fusspuren js. folgen

IV: leer, einsam, entvölkert, öde, verödet, wüst sein/wd., entblösst sein (min von), verheeren, verwüsten, entvölkern (etw.), verödet zurücklassen, verlassen (Häuser, Stadt), abnagen (einen Knochen)

VIII: den Fusspuren folgen (js.)

qafr pl. qifār: Wüste, Einöde, öde Gegend, leer, einsam, entvölkert

qfz

qafaza/yaqfizu: springen, aufspringen, in die Höhe springen, abspringen. qafaza ʾilā natāʾiğ: voreilige Schlüsse ziehen.

V: Handschuhe anziehen und tragen

qafz: Springen, Sprung (auch im Sport)

qafza (f) pl. qafazāt: Sprung, Satz

quffāz pl. –āt, qafāfīz: Handschuh, ein Paar Handschuhe

qafīz pl. ʾaqfiza (f): (Tun.) ein Trockenhohlmass (= 16 wayba, = 518,4 l)

qfʿ

qafiʿa/yaqfaʿu: sich zusammenziehen, zusammenschrumpfen, runzlig werden

II: zusammenziehen (die Finger, v.d. Kälte)

V: = I

qafʿ: Sturmdach (Testudo)

qfl

qafala/yaqfu/ilu: heimkehren, zurückkehren

qafala/yaqfilu: schliessen, verschliessen, abschliessen, abriegeln, verriegeln (etw.), aufspeichern, hamstern (etw.)

II: schliessen, verschliessen (alle o. mehrere Türen), fest verriegeln (eine Tür auf mehrfache Art)

IV: mit einem (Vorlege-) Schloss verschliessen, schliessen, verschliessen, abschliessen, verriegeln, abstellen, ausdrehen, sperren (etw.)

qufl pl. ʾaqfāl, qufūl: Vorlegeschloss, Vorhängeschloss, Schloss, Riegel, Schleuse. qufl ʾamān: Sicherheitsschloss. al-ġazw wa-l-qufūl: = Kriegserklärung und Friedenschluss (Ğ349/9).  LAD: qufūl: return (Rückkehr, z. Frieden o.ä.)

qāfila (f) pl. qawāfil: Karawane, Kolonne, Geleitzug (mil.), Pl.: Scharen (von Vorüberziehenden, Dahingehenden

muqfal: geschlossen (auch z.B. Büro)

qfw

qafā/yaqfū: folgen (ʾaṯarahū js. Spur)

II: hinterdrein schicken (o. bi jn. hinter jm.), reimen, in Reime bringen

VIII: iqtafā ʾaṯarahū: js. Spur folgen, hinter jm. nachstossen (mil.), in js. Fußstapfen treten, jd. nachahmen

qafāʾ: Nacken, Hinterkopf

iqtifāʾ: Verfolgung (von js. Spur), Nachahmung

qāfīya (f) pl. qawāfin: Reim, (äg.) Wortspiel, Zweideutigkeit, Nacken

ql

qalla/yaqillu: wenig, gering, geringfügig, klein sein (an Zahl o. Menge), bedeutungslos, spärlich sein o. werden; selten sein/geschehen; abnehmen; sich vermindern, verringern; bedeutungsloser, spärlicher sein/werden als (ʿan), jm. nachstehen (ʿan). aufheben, hochheben von (ʿan), tragen.

II: wenig(er) machen, verringern, vermindern, reduzieren, selten(er) tun (o. min etw.).

IV: = II, es kurz machen mit (min), aufheben, hochheben (ʿan von), tragen können, tragen, transportieren, befördern, wegführen.

VI: für geringfügig halten, verachten.

X: wenig, gering, geringfügig finden (etw.), geringschätzen, verachten (jn./etw.), sich wenig machen aus (etw.), aufheben, hochheben, tragen, transportieren, befördern, wegführen (jn./etw.), besteigen (etw., z.B. Wagen), sich erheben, selbstständig, unabhängig sein, sich unabhängig machen, unabhängig, autonom werden (ʿan von), allein besitzen (bi etw.),

qalla-mā: Konj.: selten, kaum

qill, qull: Wenigkeit, Geringheit, Geringfügigkeit, Spärlichkeit, Weniges, geringe Anzahl, geringe Menge. qill: Zittern. Ğ48/6 ʾaw qul: oder, oder vielmehr, oder geradezu, siehe qwl ! Ğ342/

qalla (f): Wiedergenesung, Wiedererlangung von Wohlstand

qulla (f): höchster Punkt, Gipfel. Ğ342/10 ʿalā qulla??

qilla (f) pl. qilal: Wenigkeit, Geringheit, Geringfügigkeit, Spärlichkeit, Seltenheit, Mangel, Minderheit

bi-qillīyatihī: vollständig, gänzlich

qalīl pl. ʾaqillāʾ, qalāʾil, qilāl: wenig, gering (e Anzahl/Menge), geringfügig, klein, spärlich, selten, ein wenig von (min), al-kull ʾillā qalīli: wörtl.: alles ausser ein wenig, d.h. fast alles. Ğ61/25 qum al-layl ʾillā qalīl: wache?? fast die ganze Nacht??, Q73/11 etwas. baʿdu qalīl: Ğ239/3 in Kürze??

qalīlan: ein wenig, etwas, selten. al-ʾaqillāʾ: die wenigsten, eine Minderheit…

ʾaqall: El.: weniger, geringer, kleiner, seltener. al-ʾaqall: das wenigste, mindeste, das Minimum. ʿalā l-ʾaqall o. bi-l-ʾaqall: wenigstens, zum wenigsten, mindestens. Ğ25/12 ʾaqall ḥasman min: weniger entscheidend als. Ğ138/26, 154/4 fī ʾaqall: zumindest?? Ğ210/2 ʾaqall min: weniger als.

ʾaqallīya: geringere Zahl, Minderzahl, pl. -āt: Minderheit, Minorität.

taqlīl: Verringerung, Verminderung, Reduzierung

ʾiqlāl: Verringerung, Verminderung, Reduzierung

istiqlāl: Unabhängigkeit (auch pol.), Selbstständigkeit, Autonomie.

istiqlālī: Unabhängigkeits-, Unabhängigkeitsverfechter.

muqill: besitzlos, arm

mustaqill: unabhängig, selbstständig, autonom…

qlb

qalaba/yaqlibu: umkehren, wenden, umwenden, umstürzen, umdrehen, über den Haufen werfen, umwälzen, stürzen (Regierung), ändern, verändern, verwandeln,

II: mehrmals umkehren, wenden, umwenden,

V: umgekehrt, umgedreht, umgewendet, umgeworfen werden, sich hin- u. herwenden/-wälzen, sich winden, sich krümmen, verändert werden, sich verändern, fluktuieren, schwanken (Preise), veränderlich, unbeständig, wankelmütig sein (in etw.), sich bewegen, leben, zu Hause sein (in), verfügen (über)

VII: umgekehrt, gewendet werden, umgestülpt werden, umgestürzt, umgeworfen, über den Haufen geworfen werden, umgewälzt werden, sich überschlagen, kentern, geändert, verändert, verwandelt werden, sich verwandeln, sich verkehren (o. ʾilā in etw.), werden (zu etw. o. ʾilā), sich wenden (ʿalā gegen, ʾilā zu), zurückkehren, (m. Impf.:) plötzlich dazu übergehen etw. zu tun,

qalb: Umkehrung, Umwälzung,

qalb pl. qulūb: Herz, Mitte, Zentrum, Kern, Mark, bester, edelster Teil, Sinn, Gemüt,

qālab, qālib pl. qawālib: Form, Grussform, Backform, Modell, Matrize, Leisten, Klischeevorstellung,

qalīb (m.+f.), pl. ʾaqliba (f), qulub, qulbān: Brunnen.

taqlīb: Umwandlung, Umformung,

inqilāb: Umwälzung, Umsturz, Putsch, Staatsstreich, Veränderung, Umbildung, Wechsel, Sonnenwende

mutaqallib: schwankend, veränderlich, unbeständig, wankelmütig, wechselvoll, zyklothym (psych.)

taqallub pl. -āt: Veränderung, Wechsel, Schwankung, Fluktuieren (der Preise), Veränderlichkeit, Unbeständigkeit, Wankelmütigkeit. Pl. taqallubāt: Wechselfälle

munqalab: Ort des Umsturzes, Jenseits, Ausgang den man durch den Tod nimmt, Endgeschick, Wendekreis, Sonnenwende, Q18/35 Paret: Ort der Einkehr.

qld

II qalada/yuqallidu: ein Halsband anlegen (einer Frau), umgürten (jn.), bekleiden (jn. mit einem Amt), verleihen (jm. ein Amt, Orden, Rang), erweisen (jm. eine Gnade), anvertrauen, übertragen (jm. die Herrschaft über etw.), Vollmacht geben (jm. über), blindlings der Ansicht eines anderen () folgen, nachahmen, imitieren (jn.), fälschen, nachmachen (etw.)

V: ein Halsband anlegen o. tragen, sich umgürten (mit), anlegen (etw.), auf sich nehmen, übernehmen (etw., bes. die Herrschaft), antreten (ein Amt)

taqlīd pl. taqālīd: Nachahmung, Kopierung, blinde, gedankenlose Übernahme, Autoritätsglaube, Übernahme einer Entscheidung einer Rechtsschule. Pl. auch Überlieferung, Tradition

taqlīdī: traditionell, herkömmlich, auf Autoritätsglauben beruhend

taqlīdīyūn (pl.): Traditionalist

muqallid pl. ūn: blinder Gefolgsmann, Autoritätsgläubiger, Anhänger des taqlīd.

muqallad: nachgemacht, gefälscht, unecht, falsch, traditionsgebunden

qlṣ

qalaṣa/yaqliṣu: sich zusammenziehen, zusammenschrumpfen, eingehen (gewaschenes Kleidungsstück), abnehmen, schwinden, sich verkürzen (Schatten). qalaṣa ẓilluhū: sein Ansehen schwand, er nahm ab, sank.

II: zusammenziehen (etw.), aufschürzen, aufkrempeln (etw.)

V: = I.

qalṣ: kleine Barkasse

ʾaqlaṣ El.: kürzer

taqalluṣ: Zusammenziehung, Zusammenschrumpfung, Rückgang, Schrumpfung

muqalliṣ: Beugemuskel

taqlīṣ: inf. II.

qallāṣ: LAD: rising, Ğ205/14 qallāʾiṣ: (FG §98 Pl.??)

qlʿ

qalaʿa/yaqlaʿu: ausreissen, herausreissen, herausziehen, entwurzeln (etw.), ausziehen (die Kleider),

II: ausreissen, herausreissen, herausziehen, entwurzeln (etw.), ausrotten, vernichten (etw.)

IV: unter Segel gehen, sich segelfertig machen, absegeln, in See stechen, abfahren (Schiff), starten, abfliegen (Flugzeug), abstehen, ablassen, lassen (ʿan von), entsagen (ʿan einer Sache)

VIII: ausreissen, herausreissen, herausziehen, entwurzeln (etw.), ausrotten, vernichten (etw.)

qilʿ pl. qulūʿ, qilāʿ: Schiffssegel

qalʿa (f) pl. qilāʿ, qulūʿ: Festung, Fort, Zitadelle

qulāʿ: Mundfäule (med.)

taqlīʿa (f) pl. taqlīʿāt, taqālīʿ: exzentrische Art, Auffälligkeit (z.B. Verhalten, Kleidung), neuartige, neumodische Sache, Pl.: ungewöhnliche, ausgefallene Dinge, Seltenheiten, Merkwürdigkeiten.

qlq

qaliqa/yaqlaqu: wanken, unruhig, ängstlich, aufgeregt, erregt, gestört sein/werden (min wegen), besorgt, beunruhigt sein/wd. (min wegen), ruhelos, schlaflos sein, die Nacht schlaflos verbringen, keinen Schlaf finden

IV: stören, beunruhigen (jn./etw.), unruhig, ruhelos machen, aufregen, erregen (jn.), die Ruhe rauben (jm.)

qalaq: Unruhe, Berunruhigung (min über), Aufregung, Erregung, Aufsehen, Besorgnis, Angst, Sorge, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Ungeduld

qaliq: unruhig, beunruhigt (min über), besorgt, ängstlich, aufgeregt, erregt, gestört, ruhelos, schlaflos, ungeduldig

qalūq: (äg.) unruhig

ʾiqlāq: Beunruhigung, Störung

muqliq: beunruhigend, (pl. -ūn) Intrigant, Unruhestifter

qlm

qalama/yaqlimu: abschneiden, beschneiden (Nägel, Bäume etc.), stutzen, kappen

II: dass., seinen Gegner unschädlich machen

qalam pl. ʾaqlām: Schreibrohr (Ğ61/21, Paret Sure 68/1 wa-l-qalam: beim Schreibrohr! u.a.), Schreibfeder, Stift, Schreib- o. Malstift, Griffel, Schrift, Schriftart, Duktus, Handschrift, Stil, Büro, Amt, Schalter, Rechnungsposten, Streifen, Strich, Ohrfeige. Ğ37/1??, 260/

qalla-mā: selten, siehe ql

ʾiqlīm pl. ʾaqālīm: Klima, geographische Zone, Gegend, Region, Provinz, District, Verwaltungsdistrikt. Pl. al-ʾaqālīm: Land, Provinz (im Ggs. zur Hauptstadt)

ʾiqlīmī: klimatisch, regional, örtlich, territorial. al-miyāh al-ʾiqlīmīya: Hoheitsgewässer, Küstengewässer

qlw / qly

qalā/yaqlū + qalā/yaqlī: braten, backen, rösten

qalā/yaqlū + qalā/yaqlī + qaliya/yaqlayu??: hassen, verabscheuen

qilw, qilan, qily: Alkali, Base, Lauge

qilwī: alkalisch, basisch, al-qilwīyāt: die Basen, die Laugen. فلز قلوي ترابي: Erdalkalimetalle.

qallāya (f): Bratgefäss, siehe auch ql.

miqlan, miqlāh (f) pl. maqālin: Bratpfanne.

taqlīya (f): (äg.) Sosse aus Knoblauch, Koriander u. flüssiger Butter. Akalisierung.

qm

qamma/yaqummu: fegen, kehren.

qimma (f): Gipfel, Spitze. Ğ28/5 ʿalā qimma haram al-muğtamaʿ: auf der Pyramidenspitze der Gesellschaft, f.frz. ceux “du sommet”.

qumāma (f): Kehricht, Abfall, Müll

qamāʾim: Kehricht

miqamma (f) pl. maqāmm: Besen.

qmḥ

II: nur einen Teil geben, eine Rate zahlen (jm.)

IV: Ähren ansetzen, reifen (Korn). ʾaqmaḥa bi-ʾanfihī: stolz sein, das Haupt erheben

qamḥ pl. qumūḥ: Weizen

qmr

qamara/yaqmiru: spielen (Glücksspiel)

qamara/yami/uru: im Spiel besiegen (jn.), Pass.: qumira: im Spiel verlieren

qamira/yaqmaru: schneeblind sein/werden

II: rösten (Brot)

III: (ein Glücksspiel) spielen (mit), aufs Spiel setzen, riskieren (bi etw.), setzen, spekulieren (ʿalā auf), qāmara ʿalā l-ğawād ḥāsir: auf das falsche Pferd setzen

IV: mondhell sein (Nacht)

VI: miteinander spielen

qamar: Schneeblindheit, Pl. ʾaqmār: Mond, Sattelit, Trabant (astr.), al-qamarān: Sonne und Mond

qamarī: auf den Mond bezüglich, mondförmig, mondgleich, lunar

qmš (1)

qamaša/yaqmu/išu: inf. qamš, auflesen, sammeln (Abfall)

II: dto.

qumāš: Abfall, Plunder. Pl. ʾaqmiša (f): Kleiderstoff, Tuch. qumāš al-bayt: Hausrat. qumāš an-nās: Abschaum der Menschheit, Hefe des Volkes

qammāš: Tuchhändler

qmš (2)

qamša (f): (äg.) Riemen, Lederpeitsche

qmṣ

qamaṣa/yaqmi/uu: LAD: walk lifting up and lowering the two front feet at the same time, gallop. beat and drive the ship. jump.

II qammaṣa/yuqammiu: mit einem Hemd bekleiden

V: ein Hemd anziehen o. tragen, bekleidet werden, sich umhüllen, sich bekleiden, sich hüllen, wandern (v. Geist), als Gestalt annehmen, sich identifizieren (rūḥahū m. jm., m. einem Idealbild)

qamīṣ pl. qumṣān, qumuṣ, ʾaqmiṣa (f): Hemd, Kleid, Überzug, Futteral, Umschlag, Albe, Chorhemd, Inkarnation, Ğ227/27??

taqmīṣ, taqammuṣ: Seelenwanderung

qmṣnyh: Ğ228/1 er hat mich bekleidet (mit) ihm (¬abarī)

mutaqam?ṣūn: Bekleidete

qmṭ

qamaṭa/yaqmu/iu: in Windeln wickeln (Kind), fesseln (jn.), verbinden (Wunde)

II: dto.

qimṭ pl. ʾaqmāṭ: Strick, Fessel

qamṭa (f): eine Art Damenkopftuch (äg.)

qimāṭ pl. –āt, qumuṭ, ʾaqmiṭa (f): Windel.

qmʿ

qamaʿa/yaqmaʿu: bändigen, im Zaume halten, unterbinden, unterdrücken, unterwerfen (jn./etw.), hindern, zurückhalten (ʿan hū jn. von). LAD auch: beat on the head, prevent by force, break, destroy, exterminate, put a funnel to a skin bag??, drink out greedily, enter upon, engage in.

qamiʿa/yaqmaʿu: suffer from a fistula of the lachrymal ducts or from inflammation of the corners of the eye.

II: (Äg.) das obere Ende (v.d. Bamiafrucht) abschneiden. LAD: put on the funnel, make in the shape of a funnel

IV: = I.

V: be shaped in the form of a funnel, put on a black veil.

VII: be subdued, tamed, restrain one’s self, steal in, return

VIII: drink out greedily

qamʿ: Unterdrückung, Unterbindung, Bändigung, Unterwerfung

qamʿī: Unterdrückungs-, repressiv. Ğ34/14 qamʿan?? als inn. Obj.?

maqmūʿ: PP. I.

qn (1)

qunn pl. qinān: Hühnerstall

qinn pl. ʾaqnān, ʾaqinna: Sklave

qunūna (f): Sklaverei

qn (2)

qanna: II: Gesetze erlassen, festlegen, fixieren.

qānūn pl.: qawānīn: Kanon, Satzung, Grundregel, Norm,Vorschrift, Statut, Gesetz, Kodex, …

qānūnī: kanonisch, gesetzlich, legal, gesetzmässig, vorschriftsmässig; Rechtsgelehrter. Ğ27/7 juristisch.

ġairu qanūnī: illegal

qanūnīya: Gesetzlichkeit, Legalität

muqannin: gesetzgebend, Gesetzgeber

muqannan: festgelegt, fixiert, einheitlich festgelegt, Standard-, rationiert

taqnīn: inf. II.

qnṣ

qanaa/yaqniu +

VIII: jagen, erjagen, ergattern (etw.), benutzen, wahrnehmen (aṭ-ṭurūf die Umstände, al-furṣa die Gelegenheit, etc.)

qanṣ: Jagd

qanaṣ: Jagdbeute, Wild

maqnūṣ: Beute

qnṭ

qania/yaqnau +

qanaṭu/yaqnu/iṭu +

qanua/yaqnuu: verzweifeln, verzagen, hoffnungslos sein, den Mut verlieren

II: zur Verzweiflung treiben, mutlos machen (jn.)

IV: dto.

qanaṭ, qunūṭ: Verzweiflung, Verzagtheit, Hoffnungslosigkeit

qaniṭ, qanūṭ: verzeifelt, mutlos

qāniṭ: verzweifelt, mutlos.

qnṭr (1)

qanṭara/yuqanṭirū: wölben, überwölben

qanṭara (f) pl. qanāir: Gewölbebrücke, Steinbrücke, Wälbung, Bogen, Arkade, Bogengang, Viadukt, Aquädukt, (bes. Pl.:) Damm, Staudamm, Wehr

qanṭarī: Brückenartig, wie ein Brückenbogen

muqanṭar: gewälbt, bogenförmig

qnṭr (2)

qanṭara/yuqanṭiru: schwere Reichtümer besitzen

qinṭār pl. qanāṭīr: Gewicht von 110 Raṭl (in Äg. = 44, 93 kg, in Syr. 256,4 kg, in Tun. 53,9 kg). qanāṭīr muqanṭara: aufgehäufte Reichtümer, ungeheure Summen

qinṭārīyūn: Tausendgüldenkraut (Centaurium, bot.)

qnʿ

qaniʿa/yaqnaʿu: sich begnügen, zufrieden sein mit (bi), überzeugt sein.

II: maskieren, verschleiern, befriedigen, zufriedenstellen, jm. überzeugen von (bi hū), überreden.

IV: zufriedenstellen, überzeugen, bewegen, überreden,

V: sich maskieren, sein Gesicht verhüllen, sich verschleiern, verschleiert sein.

VIII: sich begnügen mit (bi), überzeugt sein von (bi).

qanāʿa (f) pl. -āt: Befriedigung, Zufriedenheit, Genügsamkeit, Mässigung, Mässigkeit, Überzeugung dass (bi). qanaʿa ṯābita: feste Überzeugung.

qināʿ pl. qunuʿ: Waffen, Rüstung. Pl. ʾaqniʿa (f), auch qināʿāt: Kopfschleier, Maske, Herzbeutel. qināʿ wāqin: Gasmaske.

ʾiqnāʿ: Inf.IV. Befriedigung, Überredung, Überzeugung. ĞĞ: persuation (Überzeugung, fester Glaube)

iqtināʿ: Zufriedenheit, Überzeugung (=Überzeugtsein)

qāniʿ: zufrieden (bi mit)

qnw /qny

taqnīya: siehe tqn

qanā (w)/yaqnū: erwerben, sich aneignen, besitzen (etw.)

qanā (y)/yaqnī: erwerben (etw.)

qaniya/yaqnā: gebogen, adlerförmig sein (Nase)

II: (einen Kanal) graben

IV: LAD: (w) enrich, make rich, preserve shame, (y) content, place in possession of

VIII: erwerben

qunw, qinw pl. ʾaqnāʾ, qunwān, qinwān, qunyān, qinyān: Dattelbüschel, Datteltraube

qunwa, qinwa (f): Aneignung, Erwerbung, Viehbesitz, Vermögen, Eigentum

qunya, qinya (f): Erwerb, Eigentum

qanāh (f) pl. qanan, qunīy, qināʾ, qanawāt, qanayāt: Speer, Lanze, Schaft, Rohr, Röhre. Pl. qanawāt, ʾaqniya (f): Kanal (Ğ332/5 auch übertr.), Wasserstrasse, Fernsehkanal

qanāya (f) pl. –āt: kleiner Wasserlauf, Kanal

qunaya (f): Kanüle

ʾaqnā: gebogen, gekrümmt

iqtināʾ: Anschaffung, Erstehung, Erwerbung

qānin pl. qāniya (f): Besitzer, Eigentümer. siehe auch qān.??

muqtanan pl. muqtanayāt: erworbene Sache, Erwerbung

tqn(y): siehe tqn.

qhr

qahara/yaqharu: unterwerfen, erobern, besiegen, bändigen, überwältigen, überwinden, zwingen zu (ʿalā),

qahr: Überwältigung, Unterwerfung, Zwang, Gewalt

qahran: mit Gewalt, zwangsweise, notgedrungen

qahr an-nafs: Selbstbezwingung, Selbstüberwindung

quhra (f): Zwang, Gewalt

qahrī: zwingend, gewaltsam, gezwungen

qahhār: bezwingend

qāhir: zwingend, unwiderstehlich, Bezwinger, Eroberer, Sieger, Besieger

al-qāhir: der Mars

al-qāhira: Kairo

qhqr

qahqara: rückwärts gehen, zurückweichen, sich zurückziehen, zurückbleiben, zurückweichen, sich zurückziehen, zurückbleiben, zurückgehen, sich verschlechtern.

II: taqahqara: dto.

qahqara (f): Rückwärtsbewegung, Rückzug, Abnahme, Niedergang.

qahqarā (ﻯﺮﻘﻬﻗ): Rückwärtsbewegung, Rückzug, Abnahme, Niedergang. ʿadama l-qahqarā: zurückgehen, sich zurückziehen. rağaʿa bihī l-qahqarā: jn. nach Rückwärts o. zurück in die Vergangenheit führen.

taqahqur: Rückgang, Zurückbleiben, Zurückweichen, Rückzug.

qhw

qahwa (f): Kaffee. Pl. qahawāt, qahāwī: Café, Kaffeehaus. qahwa sāda: Kaffee ohne Zucker

qahwātī, qahawātī pl. –īya: (syr.) Kaffeehausbesitzer

qahwağī: Kaffeehausbesitzer, Kaffeekoch

maqhan (ﻰﻬﻘﻣ), mahāh (f) pl. maqāhin (ﻩﺎﻘﻣ): Café, Kaffeehaus

qw

siehe qwy

qwb

qāba/yaqūbu: graben, ausgraben, aushöhlen (den Boden). LAD: inf. qawb, dig, break, flee, approach, be near

II: dto.. LAD: inf. taqwīb, dig out

V: aufbrechen (Ei). LAD: inf. taqawwub, be torn out by the root, be broken, open.

VII: LAD: inf. inqiyāb, be dug out, be broken, open,

VIII: inf. iqtiyāb, elect, (aus-, er-) wählen.

qāb: geringer Abstand, kurze Spanne (zw. der Mitte und dem Ende eines Bogens). ʿalā qāb qusayn: ganz nahe, nahe bevorstehend. ʿalā qāb lama: in einem Augenblick

qāb pl. ʾaqwāb: Vogeljunges, Küken

qūb pl. ʾaqwāb: LAD: young bird, chick, lever (Hebel). Ibn Kaṯīr, bidāya wa-n-nihāya, Vol. 8: Küken.

quwab: egg-shell (Eierschale)

qūbāʾ, quwabāʾ, quwaba (f) pl. quwwab, qawābī: tetter (Flechte), dry scab (Schorf).

qwd

qāda/yaqūdu: leiten, hinter sich herführen, führen, lenken, dirigieren, führen (ʾilā zu einer Folge, kuppeln.

IV: Wiedervergeltung üben lassen.

VII: geführt werden, geleitet werden, folgen, gehorchen, sich fügen (li jm.).

VIII: führen, abführen, geführt werden

qawd: Führerschaft, Führung, Kuppelei

qawad: Wiedervergeltung

qawwād: Kuppler. LAD: pimp, procurer, broker, guide, conductor, guard, nose.

quwwād: pl. of qāʾid: guide, leader etc.

ʾaqwad: folgsam, lenksam

qiyād: Führung, Leitstrick, Halfter

qiyāda (f): Führung, Lenkung, Steuerung (Fahrzeug), Kommando. Pl. –āt: Führungsgremium (bes. ei. Partei), Führer

qāʾid pl. qāda (f), quwwād: Führer, Leiter, Anführer, Oberhaupt, Chef, Kommandant, Caïd (Verwaltungsbeamter an der Spitze des Caïdats, früher Tun.), Steuermann, Pilot (eines Flugzeugs), Dirigent eines Orchesters/Chors, Kapitän einer Mannschaft,…

maqāda (f): inf., LAD: leading, guidance

qāda (f): Pl. v. qāʾid

qwr

II: ein rundes Loch machen (in etw.), aushöhlen, rund ausschneiden (etw.)

V: sich zusammenrollen (Schlange)

VIII iqtāra u. iqtawara: = II.

qār: Pech, Teer

qāra (f) pl. –āt, qūr, qīrān: Hügel, siehe auch qārra (f) unter qr.

miqwara (f): Hohlmeissel

taqwīr: Aushöhlung

taqwīra (f): Halsausschnitt (Kleid)

muqawwar: rund ausgeschnitten, ausgehöhlt, ausgemeisselt, tief ausgeschnitten (Kleid), dekolletiert.

qws

qawisa/yaqwasu: ?? gebogen, gekrümmt sein

II: = I, biegen, krümmen, schiessen

V: = I, sich krümmen.

qaws m.+f., pl. ʾaqwās, qusīy, qisīy: Bogen, Waffe (arch., geom.), Q53/9 Paret: Bogenlänge?

qāsī: siehe qsw.

qwḍ

qāḍa/yaqūḍu: zerstören, niederreissen (Gebäude), abreissen (Zelt)

II: dass., abbrechen, entzweischlagen (etw.)

V: zerstört werden, einstürzen, zusammenbrechen, auseinandergehen, sich zerstreuen (Menge), ablassen (ʿan von), weichen (ʿan von)

VII: zerstört wd., einstürzen, zusammenbrechen

taqwīḍ: Niederreissung, Vernichtung

muqāwaḍa (f): Tausch, Austausch.

qwʿ

qāʿ pl. qīʿān, ʾaqwuʿ, ʾaqwāʿ: Ebene, Flachland, Boden, Grund, unterster Teil, unterster Platz (z.B. i. Sport), Wellental (phys.), Sohle (einer Grube, eines Tales), Abgrund. bilād al-qāʿ: Niederlande

qāʿa (f) pl. -āt: gepflasterter Hof, Flur, Halle, Saal, grösseres Zimmer,

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qwl

qāla/yaqūlu, pass. yuqālu: sprechen, sagen (etw. hū, zu li, etw. über über ʿan), sprechen, handeln über (ʿan), melden, aussagen, behaupten, lehren, etw. bekennen (bi), etw. vertreten (bi als Lehrmeinung, Dogma), qāla bi-raʾī: eine Ansicht vertreten, als Behauptung aufstellen (bi etwas), mit ʿalā: gegen jemanden reden, über nachteiliges o. Falsches reden, verfassen (hū, Gedicht), qāla bi-raʾsihī: ein Zeichen mit dem Kopf machen, qāla š-siʿra: Verse verfassen, dichten, qīla fī l-maṯal: wie das Sprichwort sagt, wa lā yuqālu ʾinna: man kann nicht sagen, dass…, niemand sage, dass…; ʾaw qul: oder, oder vielmehr, oder geradezu; wa-qul miṯla hāḏihī o. wa-qul miṯla fī o. wa-kaḏālika qul fī: dasselbe muss gesagt werden über, dasselbe ist zu sagen von, das gleiche gilt für.

II: Ğ237/19 u.vorher??

III: qāwala/yuqāwilu: sich besprechen, konferieren, unterhandeln ( mit jm.), disputieren, streiten, handeln, feilschen (mit jm., um den Preis), einen Kontrakt machen, einen Handel abschliessen (mit jm.)

IV ʾaqāla/yuqīlu, 1.sg. ʾaqaltu pass. yuqālu: LAD: jm. veranlassen etw. zu sagen, vorgeben dass jm. etw. gesagt habe, von einer Handelstransaktion zurücktreten, entschuldigen, verzeihen

V: Lügen ersinnen, Gerüchte verbreiten über (ʿalā), etw. vorgeben (), taqawwala ʾaqāwīla: törichtes Zeug faseln.

X: wiedergeben (Stimme durch Funk). LAD: wish to cancel a contract of purchase or sale (von einem Kaufvertrag zurückzutreten wünschen), ask for pardon (um Verzeihung bitten).

qāl wa-qīl: langes Hin- u. Herreden, Gerede, Geschwätz, Klatsch.

qīl: Ğ272/12, TKB60v,70, TKB90v, 71/11, TKLv,70/4: Rede, Aussage, Äusserung etc.

qāla (f): Rede, Gerede, Äusserung

qāla (f): Rede, Gerede, Äusserung

qawl pl. ʾaqwāl, ʾaqāwīl: Wort, Rede, Ausspruch, Äusserung, Erklärung, Bericht, Lehrmeinung. Lehre von (bi). Ğ44/8 yuʿtabiru al-qawl: die Lehrmeinung vertreten.

qawla (f): Nomen vicis (FG§232, 376. Bezeichnet einmalige Ausführung einer Handlung; kann auch inneres Objekt sein??): Äusserung, Wort, Ausspruch.

maqāl: Rede, Behauptung, Lehrmeinung, pl. maqālāt: Aufsatz, Artikel, Abhandlung, Schriftsatz. MF: Diskurs, Gespräch.

maqāla (f) pl. āt: Aufsatz, Artikel, Essay, Abhandlung, Schriftsatz, Ğ300/30, 301/8 Lehrmeinung??, Ğ342/10 Meinung, Auffassung??

muqāwala (f): Besprechung, Unterhaltung

qāʾil pl. -ūn, quwwal: sagend, Erzähler, Befürworter, Verfechter (bi einer Sache)

qāʾila (f): LAD: mid-day slumber, siesta.

maqūl, pl.: maqūlāt: Gesagtes, Ausspruch, Wort, Rede. MF: Prädikament (d.h. laut Duden: spätlat.: die im voraus erfolgende Hinweisung; eine der sechs nach Platon und Aristoteles in der Scholastik weitergelehrten Kategorien.)

al-maqūlāt al-ʿašr: die zehn (philos.) Kategorien

maqūla (f), pl.: -āt: Äusserung, Wort (= kurze Rede oder schriftliche Äusserung zu einer Sache). Ğ31/6: Konzept;  MF: Kategorie (v. gr. aussagen abgeleitet. lat.: praedicare, Kategorien sind eng mit Aussagen des Urteils verknüpft. Letzte Oberbegriffe, die nicht mehr weiter zusammengefasst werden können. Über ihnen nur noch das “Sein”. Transzendentalien sind über-kategorial. Kategorien bilden mit allen ihren Unterbegriffen “das Reich” (Brugger) der kategorialen/prädikamentalen Begriffe. Bei Aristoteles 10 Kategorien: der Substanz stehen 9 Ordnungen des Akzidenz gegenüber. Verschiedene Eigenschaften sind allen oder mehreren Kategorien gemeinsam, sie wurden später Postprädikamente genannt (Gegensatz, Früher, Später, Zugleich, Bewegung, Haben).

istiqāla (f): Ğ370/22 Vertragsrücktritt (vom Auftrag des Kalifen)??

mustaqīl: P.A. X. Siehe auch qyl.

ʾiqāla (f): Rückgängigmachung, etc., siehe qyl.

qwm

qāma/yaqūmu: aufstehen (Ğ204/17 bi l-layli: in der Nacht??), sich stellen, sich aufrecht hinstellen, sich erheben (auch übertr. Stimme, Wind, Lärm), qāma ʿalaihī: sich gegen jm. erheben, sich empören, sich wenden gg. jn., jn. angreifen (Ğ164/14 qāma ḍidda), qāma lahū: sich erheben zu js. Ehren, aufsteigen, aufbrechen, abfahren (Zug), abfliegen, sich begeben (Ğ164/, hingehen nach/zu (ʾilā), in Gang kommen/sein, stattfinden, stehen, stehenbleiben, bestehen, vorhanden sein, existieren, sich (örtl.) befinden, liegen, bestehen in (bi), Ğ32/30 min bestehen aus, Ğ33/1 taqūmu bayna: bestehen zwischen, beruhen, sich gründen, gegründet sein auf etw. (ʿalā o. bi), fussen, aufgebaut sein auf (ʿalā), zum Thema haben (ʿalā ein Problem, Buch etc.), anfangen (yafʿalu etw. zu tun), sich angelegt sein lassen, unternehmen, verrichten, durchführen, etw. ausüben (bi), sich einsetzen für (bi), etw. leiten, hüten, bewahren (ʿalā), sorgen für (ʿalā), wachen über (ʿalā), achtgeben auf (ʿalā), zu stehen kommen, kosten, wert sein (bi soundsoviel). Ğ16/4 yaqūmu X ʿanhū: es bestehen/existieren X von ihm. qāma maqāmahū: jemandes Stelle vertreten, an js. Stelle treten, dienen als o. anstelle von, etw. ersetzen. einnehmen für (li jm./etw.) die Stelle des erkenntnismässigen Systems; Ğ14/16, 285/: taqūmu lahu makāma n-niẓāmi l-maʿrifī. qāma bi-daurin: eine Rolle spielen??, Ğ40/6: li-ʾannahumā yaqūmāni maʿan bi-nafsi d-dawr: denn beide spielen (miteinander) die selbe Rolle. qāma ʿalā: beruhen auf, sich gründen auf, fussen auf, etw. zum Thema haben, leiten, hüten, bewahren, sorgen für, achtgeben auf, wachen über, qāma bi: durchführen, ausüben Ğ32/16, sich einsetzen für,  x wert sein. (siehe weiter AW, u. auch qym II: bewerten, einschätzen, auswerten, hoch bewerten??). Ğ223/4 qāma ʾilā: sich begeben zu

II qawwama/yuqawwimu: aufrecht stellen, aufrichten, gestalten, bilden, auf die Beine stellen. siehe auch qym. LAD: make to stand upright, erect, straighten, bid to rise, put into order, set going again, mend, correct, fix the price of, estimate, pass. quwwima: be drawn (game).

III qāwama/yuqāwimu: Widerstand leisten, sich widersetzen, opponieren, bekämpfen, Einwendungen machen, streiten, standhalten, gleichsein, gleichkommen. lā yuqāwamu: unwiderstehlich.

IV ʾaqāma/yuqīmu, Pass. yuqāmu, (siehe auch qym): gerade, richtig machen, in Ordnung bringen, aufstehen machen, von den Toten auferwecken, erheben, aufstellen, errichten, ins Leben rufen, gründen, festsetzen, einsetzen, ernennen, bestellen, ʾaqāmahū ʿalā: jm. die Leitung von etw. übertragen, erregen, in Gang bringen, stattfinden lassen, veranstalten, abhalten, begehen, sich dauernd beschäftigen mit (ʿalā), verweilen, bleiben, sich aufhalten, wohnen in (bi), verweilen, beharren bei (ʿalā).

X: sich erheben, aufstehen, sich gerade aufrichten, aufrecht stehen, gerade sein/werden, geradeaus verlaufen (Weg), richtig sein, in Ordnung sein, bleiben (bei etw.). istaqāma lahū al-kalām fī: er redete richtig/vernünftig über. Ğ69/5 kayfa yastaqīmu hāḏā fī mantiqikum: wie stimmt das mit eurer Rede/Logik überein?, wie bleibt das bei eurer Logik?.

qawm pl. ʾaqwām: Leute, Schar o. Gruppe von Menschen, Volk, Nation; Stamm

qawma (f): Aufstehen, Erhebung, Aufstand

qawmī: Volks-, national, ethnisch, rassisch. Pl. qawmīyūn: Nationalist. Pl. qawmīya: Goumier. Pl. qawmīyāt: nationale Züge

qawmīya (f) pl. qawmīyāt: Nationalismus, Nationalität

qāma (f): Statur, Gestalt, Wuchs

qayyim (ﻢﻴﻗ): wertvoll, ausgezeichnet, gerade richtig, aufsichtführend über (ʿalā), verantwortlich für (ʿalā), Verwalter, Aufseher, Leiter, al-qayyima: der rechte Glaube

qīma (f) pl. qiyam(ﻢﻴﻗ): Wert, Ğ24/8 Wert f. frz. value f. dt. Geltung, Höhe eines Betrages, Betrag, Menge, Preis. ḏū qīma: wertvoll, lā qīma lahū: wertlos. LAD: estimation (Bewertung, Einschätzung), stature, figure,perseverance (Ausdauer, Beharrlichkeit), resurrection (Auferstehung).

qīmī: den Wert betreffend, wertmässig, nicht vertretbar (i.R.)

qawām: gerade Haltung, Geradheit, Statur, Wuchs, körperl. Gestalt, Richtigkeit, normaler Zustand, Festigkeit, Stärke, Lebensunterhalt, qawām ʾahlihī: Der Ernährer seiner Familie,

qawwām: Leiter, Hüter, Wahrer einer Sache (ʿalā)

qiwāma (f): Vormundschaft

qawīm pl. qiyām: gerade, aufrecht, richtig, recht, authentisch, wahrhaft (Religion), fest, solide.

qiyām: Aufstehen, Sicherheben, Stehen, Bestehen, Bestand, Entstehung (ei. Organisation etc.), Ausbruch (ei. Aufstandes etc.), Aufbruch, Abreise, Abfahrt. Verrichtung, Ausführung, Erledigung, Unternehmung ei. Sache (bi), Sorge für etw. (ʿalā), Wachsamkeit über etw. (ʿalā), Stütze, Rückhalt, Lebensunterhalt.

qiyāma (f): Auferstehung, Tumult, Umwälzung, Umsturz, Vormundschaft, …, Q, Name der 75. Sure. Ğ65/6, 17, 26, 30 etc. (yawm) al-qiyāma: (Tag der) Auferstehung.

ʾaqwam El.: gerader, richtiger, angemessener.

qiwām: Stütze, Basis, Grundlage, Bestand an vorhandenen Dingen, Rückhalt, Lebensunterhalt

maqām pl. āt: (Stand)Ort, Stelle, Stätte, Lage, Situation, Station, Stellung, Rang, Würde, Heiligengrab, heiliger Ort, Tonart (mus.), Nenner (eines Bruches). fī hāḏā l-maqām: bei dieser Gelegenheit. fī l-maqām al-ʾawwal: an erster Stelle. maqām al-ḥadīṯ: Thema der Unterhaltung. al-maqāmāt as-sīyāsīya: die politischen (offiziellen, amtlichen) Stellen. siehe auch qamma.

muqāwama (f): Widerstand, Gegnerschaft, Opposition, Bekämpfung, Widerstand (el.), Widerstandsfähigkeit (techn.), Festigkeit, Tragfähigkeit,

taqwīm pl. taqāwīm: Aufstellung, Errichtung, Schätzung, Bewertung, Berichtigung, Verbesserung, Reform, Neu-, Umgestaltung, Gleichrichtung (el.), Landesaufnahme, Vermessung, Feststellung der geographischen Länge und Breite, Geographie, Bestandsaufnahme, Jahrbuch, Almanach, Kalender, Zeitrechnung

ʾiqāma (f): Aufrichten, Aufheben, Erhebung, Aufstellung, Errichtung, Ausführung, Verrichtung (des Gebetes etc.), Herstellung, Aufnahme (v. Beziehungen), Abhaltung, Veranstaltung, Auferweckung, Aufenthalt, Residentschaft, Amt des Residenten, ʾiqāma al-ḥadd: das Festsetzen der (koranischen) Bestrafung (siehe ṬH, XVI/18, n121).

istiqāma (f): Geradheit, aufrechte Haltung, Stellung, Aufrichtigkeit, Anständigkeit, Rechtschaffenheit, Redlichkeit, Integrität, Richtigkeit, Korrektheit

muqām: aufgestellt etc., angestrengt, anhängig (Prozess), Verweilen, Aufenthalt (abstr.), Aufenthaltsort, Aufenthaltszeit, -dauer. siehe auch qamma

qāʾim pl. qāʾimūn, quwwām: p.a. I, sich erhebend, stehend, aufrecht, bestehend, gelegen sichtbar, hervorragend, fest, standhaft, unerschütterlich, aufsichtführend über (ʿalā), verantwortlich für (ʿalā), etw. überwachend (ʿalā), Leiter, Verantwortlicher für (ʿalā), sich empörend gegen (ʿalā), senkrecht auf (ʿalā), Torpfosten, Ğ36/32, 37/3 al-muğtamaʿ al-qāʾim ʿalā niẓām al-ʿubūdīya: die auf einem Sklavereisystem beruhende Gesellschaft. Q18/33 as-sāʿa qāʾima: die Stunde des jüngsten Gerichts. Ğ208/23, 212/6 qāʾim ʾilā: bestehend bis (in eine Zeit)

qāʾima (f) pl. qawāʾim: Fuss des Vierfüsslers, Möbelbein, Pfahl, Pfosten, Pfeiler; Schwertknauf, Ständer, (übertr.) Grundpfeiler, Pl. āt: Liste, Register, Verzeichnis, Katalog, Faktura, Rechnung. qāʾima aṭ-ṭaʿām: Speisekarte. qāʾima al-muraššāḥīn: Kandidatenliste. MUN: table, list, inventory, ʿalā qāʾima al-ʾirhāb: auf der Terrorliste, auf der Liste der Bedrohung(en).

muqawwim: einer der schätzt, bewertet, Taxator. Pl. –āt: Bildungselement, gestaltender Faktor. Gleichrichter, Detektor. Pl. -āt: Elemente, gestaltende, grundlegende Faktoren, Grundlagen

muqawwam: hoch zu bewerten, geschätzt. Pl. -āt: wertvoller Besitz, Güter, Werte.

muqāwim: Widerstand leistend, widerstrebend. Pl. -ūn: Opponent, Gegner, Widerstandskämpfer (pol.)

muqīm: aufstellend, aufrichtend, etc., bleibend, verweilend, dauernd, beständig, beharrlich, wohnend, sesshaft, ansässig, Resident (früher dipl.). muqīm bi-wāğibātihī: pflichtgetreu

mustaqīm: aufrecht, gerade, schnurgerade, geradeaus gerichtet, gleichmässig, ebenmässig, richtig, in Ordnung, redlich, rechtschaffen, Pl. –āt: Gerade (math.), Rektum, Mastdarm (anat.)

qwān

siehe qn

qwy

qawiya/yaqwayu: stark, kräftig, mächtig sein/werden, etw. vermögen (ʿalā), bewältigen können, überlegen sein (etw., jm., beides: ʿalā); Hunger leiden, Regen versagen, …, Ğ157/16 geltend machen?? (Einfluss, nufūḏ)

II: stark machen, kräftigen, stärken, ermuntern, ermutigen, verstärken,

III: sich messen, wetteifern (an Stärke mit), gleichkommen (jm.)

IV: arm sein, leer, verlassen sein (Ort)

V: stark sein/werden, sich verstärken, stärker werden, Mut fassen

VIII: für sich in Anspruch nehmen (etw.)

X: = V

quwwa (ﺓﻮﻗ f) pl.: quwwāt, quwan, qiwan (ﻯﻮﻗ): Stärke, Kraft, Macht, Gewalt, (frz.: force). Ğ271/10, 18 bi-quwwa: entscheiden, heftigt, nachdrücklich (z.B. etw. ablehnen)??. bi-l-quwwa: mit Gewalt??

qawīy, pl.: ʾaqwiyāʾ: stark, kräftig, mächtig, gewaltig, heftig, fest, derb,

ʾaqwā El.: stärker

qyd

II qayyada/yuqayyidu: binden, fesseln; begrenzen, beschränken; Beschränkungen auferlegen, Schranken setzen; festlegen, aufschreiben, niederschreiben, notieren, eintragen, verzeichnen, beurkunden, etw. beurkunden (), buchen, registrieren, festhalten, einschreiben, jm. etw. in Rechnung stellen (ʿalā), belasten mit (ʿalā), gutbringen, gutschreiben (li).

V taqayyada/yataqayyadu: Pass.v. II, sich binden, gebunden sein an (bi), sich halten an (bi), begrenzt, beschränkt sein, sich einschreiben, sich einschreiben lassen.

qayd pl. quyūd, ʾaqyād: Fessel, Kette, Band, Riemen, Pl. quyūdāt: Aufzeichnung, Buchung, Eintragung, Registrierung, Einschreibung (Immatrikulation), Festlegung, Urkunde, Begrenzung, Beschränkung, Einschränkung, Bedingung, Betrag, Mass, Entfernung. ʿalā qayd x: innerhalb, in x, Ğ45/26, Ğ338/30 ʿalā qayd al-ḥayāh: am Leben??.

qayda (Präp.): unter, unterliegend, Gegenstand von, im Stadium von, …

taqyīd, pl.: -āt, taqāyīd: Fesselung, Bindung, Einschränkung, Begrenzung, Beschränkung, Eintragung, Buchung. taqyīd an-naṣl: Geburtenbeschränkung. rasm at-taqyīd: Einschreibegebühr.

muqayyad: gefesselt, gebunden, beschränkt, gebucht. ġayru muqayyad: unbeschränkt, uneingeschränkt. mulk muqayyad: konstitutionelle Monarchie.

taqayyud, pl.: -āt: Gebundensein, Bindung an (bi), Beschränkung

qiyād, qiyāda (f): Führung (siehe qwd)

qyrṭ

qīrāṭ pl. qarārīṭ: Zoll (Längenmass), Trockenhohlmass (Äg. 1/32 qdḥ = 0,064l), Flächenmass (Äg. 1/24 faddān =175, 035 qm), Gewichtseinheit (Äg. 1/16 dirham = 0,195g), Karat (Gewichtseinheit bei Edelsteinen und zur Angabe des Feingehaltes einer Legierung).

qys

qāsa/yaqīsu: messen, ab-/ausmessen, das Mass nehmen (von ), anprobieren (Kleidungsstück), ermessen, beurteilen (etw. bi/ʿalā nach Analogie einer anderen Sache, entsprechende Schlüsse ziehen (aus ʿalā für ei. Sache ), in ein Verhältnis setzen (ʿalā o. ʾilā hū etw. mit/zu), vergleichen (ʿalā o. bi hū etw. mit). wa-qis alayhī: und so fort.

II: messen (hū etw.).

III: vergleichen (bayna zwischen, ʾilā o. bi mit)

VIII: messen, nachahmen, nachfolgen, nacharten (bi jm.).

qiyās pl. -āt, ʾaqyisa: Messung, Mass, Maßstab, Massnummer, massgebendes Muster, Beispiel, Bezug, Rekord, Vergleich, Analogie (eine der vier ʾuṣūl d. isl. Rechtswissenschaft), Analogieschluss, logische Schlussfolgerung, Syllogismus. qiyāsan ʿalā ḏalika: analog dazu, ganz entsprechend. Ğ233/17 qiyāsan maʿa: dto.. bi-l-qiyās ʾilā: im Vergleich mit, im Verhältnis zu, mit Bezug auf, mit Rücksicht auf. ʿalā qiyāsi: nach Analogie, regelmässig, nach dem Muster, dem Muster entsprechend. bi-ġayri qiyāsi: unlogisch. Ğ17/28, 18/5: qiyās al-ʿaks: die Analogie des Gegenteils, Umkehrschluss??.

qiyāsī: der Analogie gemäss, analog, dem Muster, der Regel o. Norm entsprechend, vergleichsweise, logisch, Rekord-

miqyās pl. maqāyīs: Mass, Betrag, Quantität, Menge, Messgerät, Skala, Pegel, Maßstab (z.B. d. Landkarte), Richtmass, Standard, Bewertungsmaßstab, Kriterium, Masseinheit, …

qaysīya (f): Ğ326/8??

Qays Ibn Hubayra Ibn ʿAbd al-Yaġūṯ al-Makšūḥ, o. Qays Ibn al-Makšūḥ: Führer der nichtmuslimischen Gruppierung der Murad in ªanaʿa. Ergriff in der Zeit nach der Hiğra Partei für al- ʾAswad al-ʿAnsī. Er ermordete später al-ʾAswad al-ʿAnsī, welcher seine Bündnisse in ªanaʿa nicht zusammenhalten konnte. Dieses Ereignis ist bekannt als 1. Ridda im Yemen, Qays leitet die zweite Ridda im Yemen ein.Ğ104/7ff. , M. Watt, Mohammed at Medina, The tribes to the south of Mekka, 119 (??).

qyṣr

qayṣar pl. qayāṣir: Cäsar, Kaiser, Zar

qayṣarī: cäsarisch, Kaiser-, kaiserlich, zaristisch. (auch med.)

qayṣarīya (f): Kaisertum, …

qyḍ

qāḍa/yaqīḍu: zerbrechen, spalten, sprengen, zerbrochen, gesprengt werden, vertauschen (min mitetw.),

II: bestimmen (li jm., v. Gott)

III: eintauschen (bi für)

V + VII: platzen, zerbrochen werden, zerbrechen, zusammenfallen, zusammenstürzen

qyl

qāla/yaqīlu: den Mittagsschlaf halten, Mittagsrast halten

II: dto.

IV: aufheben, rückgängig machen (etw., bes. einen Verkauf), absetzen, des Amtes entheben, verabschieden (jn., auch mit min al-manṣib: aus dem Amt), befreien (jn., min von einer Verpflichtung),

X: Rückgängigmachung verlangen (eines Geschäftes), Befreiung, Aufhebung erbitten (v. jm.), um Enthebung vom Amte bitten, den Rücktritt einreichen, zurücktreten, demissionieren (min o. ʿan vom Amte), seinen Abschied nehmen, um Verzeihung bitten

qayl pl. ʾaqyāl: Kleinfürst, Häuptling, ( Ğ 272:) Rückzug, Rücktritt

qīla (f): qīla māʾīya: Hydrozele, Wasserbruch (med.)

qaylūla (f): Siesta, Mittagschläfchen

maqīl: Raststätte

ʾiqāla (f): Rückgängigmachung (bes. eines Verkaufs), Aufhebung, Absetzung, Entlassung aus dem Amt

mustaqīl: P.A. X., siehe auch qwl. NN (Ausdr.S.4) Rücktritt??

qym

II qayyama/yuqayyimu: nach seinem Wert einstufen, bewerten, einschätzen, auswerten, hoch bewerten/einschätzen.

siehe auch qwm.

taqyīm: Bewertung, Beurteilung, Begutachtung, Einstufung, Einschätzung, Auswertung.

qyn

siehe yqn

qynqāʿ

Banū Qaynuqāʿ: einer der drei jüdischen Stämme in Medina. Im Gegensatz zu ihren Glaubensgenossen (Banū Naḍīr, Banū Qurayza) besass dieser Stamm keine Ländereien, sondern lebte von Handel und Handwerk (z.B. Goldschmiederei). In den Auseinandersetzungen in Medina vor der Hiğra waren sie mit den ’azrağ verbündet. Sie waren die erste jüdische Gruppe, die Mohammed im Jahre 624 aus Medina vertrieb. Sie wurden in ihrem Stadtviertel belagert und ergaben sich kampflos. Die ehemals mit ihnen verbündeten ’azrağ traten für sie ein, so dass sie zunächst in das Gebiet von Wadī l-Qurā auswandern konnten. Später zogen sie weiter nach Syrien.

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