šīn ﺵ


 

šāʾ

šāʾ (koll.), šāh (شاة n.un.) pl. šiwāh, šiyāh: Schaf, Mutterschaf.
siehe auch mšw/y !!

šāt

šāt, šātī: winterly, cold

šām

siehe šʾm

šʾm,

šaʾama IV: ein übles Vorzeichen finden, Unheil prophezeien, abergläubisch sein

šaʾm, šām: Norden

aš-šām: Syrien, Damaskus

šāmī pl. šamūn, šuwām: syrisch, damaszenisch; Syrer, Damaszener

šuʾm: Unheil, Unglück, böses Vorzeichen

ʿalā r-raġmi min šuʾmi at-tašābihī l-laf ẓīmaʿa…= malgré une malencontreuse homonymie avec…: trotz des Unglücks der wörtlichen Gleichartigkeit mit…, dh.: trotz einer unglücklichen Homonymität mit… (Ğ, 12/30)
tašāʾum: üble Vorzeichen sehen (http://www.turkid.net/?p=6496#.UdpAP_U6nZ8.bitly)

šʾn

šaʾn pl. šuʾūn: Sache, Angelegenheit, Bewandnis, Beschaffenheit, Art, Natur, Zustand, Bedeutung, Wichtigkeit, Würde, Ansehen, Rang, Naht zwischen Schädelknochen, Tränenkanal. bi-šaʾni: betreffs, in Betreff, bezüglich, hinsichtlich, über. ḏū šaʾnin, f: ḏāta šaʾnin: wichtig, gewichtig, bedeutend. ḏū aš-šaʾnin, f: ḏāta aš-šaʾnin: der/die zuständige, massgebliche, verantwortliche Mann/Frau. ʾaṣlaḥat min šaʾnihā: sie machte sich zurecht. kāna min šaʾnahū: es war seine Gewohnheit. min šaʾnihī ʾan: zu seiner Natur o. zu seinem Wesen gehört es dass; seine Aufgabe ist es zu; er ist dazu angetan zu; er/es ist geeignet zu. Ğ19/15: quwwa min šaʾnihā ʾan taʿawwaqa at-taṭawwur: eine Macht mit der Aufgabe die Entwicklung zu hindern. laysa min šaʾnihī ʾan: es ist nicht seine Sache/Aufgabe zu; es gehört sich nicht für ihn; es ist nicht dazu angetan zu. huwa fī šaʾni: er ist mit einer Sache beschäftigt

šaʾna + Gen. o. Suff.: wie es die Art von … ist; nach Art von; wie.

...

šʾw

šaʾā/yašʾū: im Lauf überholen, im Wettlauf besiegen

šaʾw: äusserster Punkt, Gipfelpunkt, Ziel. baʿīd aš-šāʾw: ein weitgestrecktes Ziel habend, sehr ehrgeizig.

siehe auch šyʾ: wollen, wünschen etc.

šʾtum: Ğ237/19??

šb

šabba/yašibbu: zum Jüngling/jg. Mann heranwachsen, gross werden.

šabba/yaši/ubbu: die Vorderbeine wie zum Sprunge heben, sich bäumen, munter springen, entfacht werden, ausbrechen (Feuer, Krieg)

šabba/yašubbu: anzünden (Feuer). (mit Neg.) in den Anfängen stecken

II: flirten, possieren,

V: Liebeslieder machen, entbrennen, entbrannt sein

šabb, šābb: Jüngling, junger Mann

šabba = šābba (f): junge Frau, Mädchen

šabab: ausgewachsen

šabāb: Jugend, Jugendlichkeit, Jünglinge, Jugendliche

šābb pl. šubbān, šabāb, šababa (f): jugendlich, jung, Junge, Jüngling, junger Mann

šbṯ

šabiṯa/yašbaṯu: haften, hangen, festhalten (bi an)

V: sich anklammern, sich (zäh) festhalten, hangen (bi an)

šabaṯ pl. šibṯān: Spinne

tašabbuṯ: Zähigkeit, Anhänglichkeit, Hartnäckigkeit

mutašabbiṯ: zäh, anhänglich, hartnäckig.

šibiṯṯ: Dill (bot.)

šbḥ

šabaḥ pl. ʾašbāḥ: Person, Gestalt, (äussere, körperliche) Erscheinung, Phantom, Gespenst, Schreckbild, Schreckgespenst

šbr

šabara/yašbu/iru: mit der Spanne der Hand ausmessen

II: dto., gestikulieren, Gebärden machen

šibr pl. ʾašbār: Spanne der Hand (zw. Daumen u. kl. Finger), Zoll,

šb ʿ

šabiʿa/yašbaʿu: sich sättigen, sich satt essen, satt sein/werden,

II: sättigen, befriedigen, durchtränken, laden

IV: sättigen, sattmachen,

V: gesättigt, getränkt sein, erfüllt , voll sein, aufgeladen sein

ʾišbāʿ: Sättigung, Füllung, Befriedigung, Dehnung (eines kurzen Vokals)

tašabbuʿ: Sättigung (chem.)

šbk

šabaka/yašbiku: verflechten, verschlingen, verknüpfen, verbinden (bi o. mit einer anderen Sache), befestigen (hū bi etw. an), schlingen, herumschlingen (seinen Arm ḥawla um),

II: flechten (z.B. ein Netz), häkeln, verflechten, verweben, ineinanderschlingen,

V: geflochten sein/werden, verflochten, verwoben, ineinander verschlungen sein, kompliziert, verwickelt, verworren sein/werden

VI: ineinander verflochten sein, sich ineinander schlingen, netzartig verschlungen, verworren, unklar sein

VIII: ineinandergefügt, verflochten, netzartig sein/werden, sich ineinanderschlingen, verstrickt, verwickelt sein/werden, sich verstricken, sich verwickeln, sich verfangen in (), handgemein werden mit (bi o. maʿa), verwickelt/verworren sein o. wd., sich vereinen/verschmelzen mit, sich begegnen, sich treffen (Blicke).

šabaka (f) pl. -āt, šibāk: Netz, Netzwerk, elektr. Gitter/Netz, Jagdnetz, Falle, Fischernetz

šbn

LAD: šabana/yašb?nu: be tender, delicate, be near, approach

šubbān: siehe šb

šbh

II šabbaha/yušabbihu: angleichen, ähnlich machen, vergleichen mit (bi), assimilieren

Pass.: šubbiha: unklar, zweifelhaft, unsicher, jm. dunkel sein (ʿalā)

III: ähneln, gleichartig sein, wa-mā šābihu ḏālika: und dergleichen mehr, u.a.m.

IV: ähneln (Ğ46/24, 96/15, 161/18 bi ??, sonst jm./etw.), ähnlich sein, gleichartig sein, etwa ebenso aussehen. wa-mā ʾašbihu ḏālika: und dergleichen mehr, u.a.m.

V: sich vergleichen (bi mit), nachahmen (bi jn., etw.)

VI: einander ähnlich sein, sich angleichen, einander gleich werden, doppeldeutig, unklar sein

VIII: einander ähnlich sein, im Zweifel sein (über ), bezweifeln (etw.), verdächtigen, beargwöhnen (fī ʾamrihī o. )

šibh pl. ʾašbāh + Gen. o. Suff.: etw. Ähnliches wie, eine Art von, halb, quasi, annähernd wie, nahezu, fī šibhi: so gut wie??

šabah pl. ʾašbāh: gleichartig, ähnlich. Messing.

šubha (f) pl. šubuhāt, šubah: Unklarheit, Ungewissheit, Zweifel, Verdacht (bes. einer Straftat), Scheinargument, Rechtsirrtum. ḏawū š-šubuhāt o. ʾaṣḥāb aš-šubuhāt: zweifelhafte Personen, Leute v. schlechtem Ruf. taḥta aš-šubha: verdächtig

šabīh pl. šibāh: ähnlich, etwa gleichartig, vergleichbar (bi jm., einer Sache)

ʾašbah: El.: ähnlicher

mašābih: Ähnlichkeiten, verwandte Züge.

mašābaha (f) pl. –āt: Ähnlichkeit, Gleichartigkeit

tašbīh pl. -āt, tašābīh: Vergleichung, Vergleich, Allegorie, Gleichnis, Übertragung menschlicher Eigenschaften auf Gott, Anthropomorphisierung. Ğ51/2ff: Angleichung, Assimilation (für Chatelet/Moreau assimilation)

tašabbuh: Nachahmung

tašābuh: Ähnlichkeit, Gleichartigkeit, Angleichung, Assimilation (phon.); Verschwommenheit, Unklarheit

ʿalā r-raġmi min šuʾmi at-tašābuhi l-lafẓī maʿa…= malgré une malencontreuse homonymie avec…: trotz des Unglücks der wörtlichen Gleichartigkeit mit…, dh.: trotz einer unglücklichen Homonymität mit… (Ğ, 12/30)

šby

siehe šbh

št

šatta/yašittu: zerstreut, zersprengt, aufgelöst werden.

šatta/yašittu: zerstreuen, zersprengen auflösen (hum Menschenmenge etc.).

II: zerstreuen, zersprengen, auflösen (hum Menschenmenge etc.). verzetteln (etw.).

IV: =II

V: verstreut, versprengt, aufgelöst werden. sich zerstreuen, zersplittert sein (v. Interessen etc., zerstreut sein (auch Aufmerksamkeit), verzettelt werden, sich verzetteln.

šatt pl. ʾaštāt: zerstreut, getrennt, zersprengt, aufgelöst. Pl.: manigfache, verschiedenartige (Dinge), zersprengte, verstreute Teile, vereinzelte Stücke von (min), verschiedene Arten.

šatāt: Trennung, Zerstreuung. ğamaʿa šatātahum: die Leute einigen, zusammenführen. intaẓama šatāt taṣarruf: die Zerstreuung der Verwaltungin Ordnung bringen/ Ğ15/8??

taštīt: Zerstreuung, Zersprengung, Zersplitterung

tašattut: Zerstreutheit, Zerstreuung, Zersplitterung (intr.), Fragmentierung (Ğ299/7).

štr

šatara/yaštiru: abschneiden, abreissen, zerreissen (etw.)

k.w.A.

štr: Ğ241/18, 252/10??

štm

šatama/yašti/umu + III: mit Schimpfwörtern bedenken, beschimpfen, schelten

VI: einander schmähen, sich gegenseitig beschimpfen

šatm: Beschimpfung, Schmähung

šattām: einer der ständig schimpft, Schimpfwörter gebraucht, unverschämt, frech

šatīm: geschmäht, beschimpft, beleidigt

šatīma (f) pl. šatāʾim: Schmähung, Beschimpfung, Beleidigung

mušātama (f): Beschimpfung

štw

šatā/yaštū: den Winter verbringen, überwintern (bi an einem Ort), Winterschlaf halten

II: = I, regnen

V: den Winter verbringen, überwintern (bi an einem Ort)

šitāʾ pl. ʾaštiya (f), šutīy: Winter, Regenfälle, Regenzeit

šğ

šağğa/yašu/iğğu: zerbrechen, spalten, einschlagen (etw., z.B. den Schädel)

šağğa (f) pl. šiğāğ: Kopfwunde, die den Knochen blosslegt, Schädelbruch

šğb

šağaba/yašğubu: betrüben, bekümmern (jn.)

šağaba/yašğubu: verurteilen (moralisch, jn., Land, Aktion), rügen, tadeln, scharf kritisieren (etw.), verdammen (etw.)

IV: betrüben, bekümmern (jn.)

šağb: Verurteilung (moralisch)

šağab: Kummer, Betrübnis, Sorge

šiğāb pl. šuğub: Kleiderhaken

mišğab, mišğāb pl. mašāğib: Kleiderhaken

šğr

šağara/yašğuru: vorfallen, sich ereignen, ausbrechen (Unruhe)

II: mit Bäumen bepflanzen (einen Platz), aufforsten (ein Gebiet)

III: sich streiten, sich zanken (maʿa o. mit)

VI: miteinander streiten, disputieren, sich streiten, sich zanken (maʿa mit)

VIII: dass.

šağar (koll., n.un. (f) ) pl. ʾašğār: Bäume, Sträucher.

šağara (f) pl. āt: Baum, Strauch, šağara n-nasab: Stammbaum

šiğār: (Holz-)Riegel

šiğār: Zank, Streit, Disput

mušāğara pl. āt: Streit, Zank, Disput

ištiğār: Streit, Disput Ğ95/13??

šğ ʿ

šağuʿa/yašğuʿu: mutig, tapfer, kühn sein.

II šağğuʿa/yušağğuʿ u : ermutigen, aufmuntern (jm, etw. hū, zu ʿalā), begünstigen, unterstützen, fördern (jn./etw.)

lā yašağğaʿu: nicht zu etwas ermutigen (ʾalā, hū) « entmutigen.

V: Mut fassen, sich Mut machen, sich mutig zeigen, ermutigt werden

šuğāʿ pl. šuğʿān, šağaʿa (f): mutig, tapfer, kühn, Held. aš-šağāʿ: Hydra (Sternbild)

šağāʿa (f): Mut, Tapferkeit, Kühnheit

šğn

šağina/yašğanu: traurig, betrübt sein, gurren (Taube)

šağana/yašğunu: traurig machen, betrüben, bekümmern (jn.)

II + IV: = šağana

šağan pl. šuğūn, ʾašğān: Sorge, Besorgnis, Kummer, Traurigkeit. Pl. šuğūn: Zweig. al-ḥadī šuğūn: man kommt beim Gespräch von einem Thema auf das andere.

šğw / šğy

šağā/yašğū: bekümmern, traurig, betrübt machen (jn.)

šağiya/yašğā: bekümmert, traurig, betrübt sein/wd.

II: rühren, ergreifen (jn.)

IV: bekümmern, traurig, betrübt machen (jn.), rühren, ergreifen

šağin (شجٍ) f. šağiya (f): bekümmert, traurig, betrübt, kläglich (Ton, Stimme)

šağan (شجا): Trauer, Betrübnis, Rührung, Ergriffenheit

šağw: Kummer, Betrübnis, Traurigkeit, Rührung, Wehmut, klagender, ergreifender Klang (einer Weise, eines Gesanges, eines Instrumentes)

šağawī: bekümmert, betrübt, traurig, wehmütig

šağan (شجًى): was in der Kehle steckenbleibt (Knochen, Gräte etc.) und Atembeklemmung verursacht. kāna šağan fī ḥalqihī: er war ihm zuwider.

šağīy (شجي): bekümmert, betrübt, traurig, wehmütig, kläglich, ergreifend, ans Herz gehend, rührend (Singstimme, Musik), sentimental.

mušağğin: rührend, ergreifend

šḥr

šuḥrūr pl. šaḥārīr: Amsel (zool.).

šḥn

šaḥana/yašḥanu: anfüllen (bi mit), laden, beladen, befrachten (bi ein Schiff mit), verschiffen, verfrachten, laden, aufladen (bi mit), fortjagen, wegjagen, vertreiben,

III: hassen, streiten, zanken (mit),

IV: anfüllen (bi mit), laden, beladen (bi mit)

VI: einander hassen, miteinander in Streit sein

šaḥn: Ladung, Beladung, Verfrachtung,

šaḥna (f) pl. āt: Ladung, Fracht, Ladung (el.),

šiḥna (f): Polizei, Polizeitruppe

šāḥina (f) pl. āt: Lastwatgen, Gepäckwagen

šḫṣ

šaḫaṣa/yašḫasu: sich erheben, aufragen, hoch werden, auftauchen, aufgehen (Stern), erscheinen (li), starren (auf ʾilā), sich heften (auf ʾilā), starr sein (Blick), aufbrechen, weggehen, reisen (zu/nach ʾilā), übergehen (von min einem Zustand in ʾilā einen anderen),

II: als Person o. Individuum darstellen, personifizieren, darstellen, verkörpern (Person/Rolle), spielen (Schauspieler), identifizieren, definieren, die Identität angeben (), diagnostizieren,

IV: fortschicken, wegschicken, entsenden

V: erscheinen, sich zeigen (li jm.)

šaḫṣ pl. ʾašḫāṣ, šuḫūṣ: Person, Gestalt, Individuum, jemand

šaḫṣī: persönlich, privat, eigen.

šaḫṣīyan Adv.: persönlich

šaḫṣīya: Persönlichkeit, Individualität, persönliche Eigenart

tašḫīṣ pl. -āt: Personifizierung, Darstellung, Verkörperung (auf dem Theater), Spiel (des Schauspielers), Identifizierung, Diagnose (med.), tašḫīṣ nafsī: Psychodiagnostik

tašḫīṣī: darstellerisch, diagnostisch. ṭabīb tašḫīṣī: Diagnostiker.

šāḫiṣ: aufragend, (vor js. Blick) aufgetaucht, starr (Blick), Pl. šawāḫiṣ: Stab, Stange, Messlatte, Messtange, Stab, Zeiger der Sonnenuhr

mušaḫḫiṣ pl. -ūn: Schauspieler, Darsteller, Repräsentant, Diagnostiker

mušaḫḫiṣa (f) pl. āt: Schauspielerin, Darstellerin, distinktive Eigenschaft, was eine Person o. Sache charakterisiert, ihre Eigenschaft darstellt. Pl.: Eigentümlichkeiten, Charakteristika.

šd

šadda/yašiddu: fest, hart, stark sein o. werden

šadda/yašu/iddu: fest, hart machen, stärken, spannen, straffen, anziehen (z.B. Bremse), jm. packen (an min), ziehen, zerren (hū, bi an etw., o. an jm. min, hū am Rock; ʾuḏūnahū jm. am Ohr), hinziehen zu (ʾilā), befestigen, binden (ʾilā o. ʿalā auf, an),

II: stärken, intensivieren, stark, hart, streng machen, verstärken, verdoppeln, einen Druck ausüben (ʿalā auf), hart streng sein (ʿalā gegen in), einschärfen (ʿalā jm. bi etw.)

III: mit Worten streiten, einen Wortwechsel haben,

IV: have a strong beast for riding (LAD)

V: eine strenge Auffassung vertreten, hart, streng sein (ʿalā u. maʿa gegen), heftig, stark sein/werden, sich streng, hart, unerbittlich zeigen, hart bleiben

VI: miteinander streiten

VIII: stark, kräftig gebaut sein, zu stark, zu dick sein, hart, kräftig, streng, stark, heftig, leidenschaftlich sein/werden, härter, kräftiger, strenger, stärker, heftiger, leidenschaftlicher werden, sich verstärken, zunehmen, sich verschärfen, qualvoll, schlimm, unerträglich werden (ʿalā für jn.), sich verschlimmern (ʿalā bei), vorgerückt sein (Tageszeit), laufen, rennen, …

šadda (f): Verstärkung, Druck, Betonung, Ziehen, Zerren, Spannung, Anspannung. Pl.: šaddāt: Zeichen f. Konsonantenverdopplung

šidda (f): Stärke, Heftigkeit, Intensität, Strenge, Kraft, Härte, hoher Grad, Pl.: šadāʾid: Unglück, Elend, Widerwärtigkeit, Not, Drangsal, Ungemach

šadīd pl. ʾašiddāʾ, šidād: fest (Boden), hart, drückend, stark, mächtig, kräftig, streng, massiv (Kritik), heftig, intensiv, schlimm, Q48/16 Paret: gewaltig

šadīda pl. šadāʾid: Unglück, Not, Drangsal, Ungemach

ʾašadd (El.): heftiger, intensiver, stärker, härter, schlimmer. ʾašadd sawādan: schwärzer. LAD: used to form comparatives

ʾašudd: körperliche Reife, Mannesalter.

ʾašudd, ʾušudd: strenght, vigour of life

tašdīd: Verstärkung; (gramm.) verstärkte (gelängte) Aussprache o. Verdoppelung eines Konsonanten; Druck auf (ʿalā). Hervorhebung??

at-tašdīd min ʿindinā: “Hervorhebung unsererseits”, Zusatz nach Zitaten mit Ergänzungen in Klammern, bzw. fettgedruckten Passagen. (Ğ13/1, 27/24)

tašaddud: inf. V.

mašdūd: gespannt, straff, Ğ29/22, 98/6 hingezogen, gebunden (ʾilā an)

mušaddid: ẓurūf mušaddida: erschwerende Umstände

mušaddad: gelängt, verdoppelt (Konsonant), nachdrücklich, intensiv, streng

mutašaddid: streng (z.B. Grundsätze etc.), unnachgiebig, Pl. -ūn: Vertreter einer strengen Auffassung, Richtung, etc., strenger Eiferer.

mušādda (f) pl. -āt: LAD: violent opposition. mušādda kalāmīya, maʿraka kalāmīya: Wortgefecht

šdḫ

šadaḫa/yašdaḫu: zerbrechen, zertrümmern, zerschmettern (etw.)

II: dto.

V: pass. zu II, zerplatzen

šdw

šadā/yašdū: singen, mit singendem Ton vortragen (etw.), gebildet wd./sein, Bildung erwerben o. besitzen (auf einem Gebiet). šadā šayʾan min al-ʿarabīya: etw. Hocharabisch können, eine gewisse Kenntnis der ʿArabīya besitzen.

šadw: Gesang

šādin pl. šādūn: gebildet (z.B. fī-l-luġa: in der klassischen arab. Sprache)

šādiya (f): Sängerin

šḏ

šaḏḏa/yaši/uḏḏu: sich absondern, sich isolieren (ʿan von), getrennt isoliert sein (ʿan von), sich entziehen (ʿan einer Sache), alleinstehen, allein sein, unregelmässig sein, unnormal sein, absonderlich sein, abweichen, abstechen, eine Ausnahme bilden (ʿalā o. ʿan von), rar sein/werden, mangeln, schwinden

šaḏḏ: Abweichung, Ausnahme (ʿan von), Regelwidrigkeit

šuḏūḏ: Abweichung von der Norm, Abnormität (physisch, psychisch), Regelwidrigkeit, Unregelmässigkeit, Absonderlichkeit, Seltsamkeit, exzentrischer Charakter

šāḏḏ, pl. šuḏḏāḏ, šawāḏḏ: isoliert, alleinstehend, unregelmässig, anormal, normwidrig, regelwidrig, ungewöhnlich, aussergewöhnlich, seltsam, ausgefallen, nicht kanonisch (Lesart, bes. d. Korans), Pl. šawāḏḏ: Ausnahmen (v.e. Regel o. Norm, auch gramm.), Ğ41/32 fāḏḏ?? f. frz. im Ganzen und im Detail, kull šāḏḏ wa fāḏḏ ??

šawāḏḏāt (pl): Eigenheiten, Besonderheiten

šḏr

V: zerstreut wd., sich zerstreuen

šaḏr (koll., n.un. (f)) pl. šuḏūr: Perlen

šaḏra (f) pl. šaarāt, šuḏūr: Teilchen, Stückchen, Bruchstück, Abschnitt, kleine Perle

šaḏar, šiḏar: tafarraqū šaḏara maḏara: sie zerstreuten sich in alle Richtungen

šr

šarra/yaša/urru: schlecht, schlimm, böse, boshaft sein.

(keine weiteren Einträge).

šarr pl. šurūr: Übel, Schlechtigkeit, Böses, Unheil, Unrecht, Schaden, Bosheit, Laster, Sünde. Pl. ʾašrār: schlecht, schlimm, böse, boshaft, Übeltäter

mušār: ploughed (LAD), gepflügt. siehe šwr.

šrā

šrāh (f): Ğ185/7, 8: Syrien??

šrb

šaraba/yašrabu: trinken, einschlürfen,

II: zu trinken geben, trinken lassen, tränken, sättigen, imprägnieren, einflössen,

III: in Gesellschaft mit jm. () trinken

IV: zu trinken geben, trinken lassen, …, pass. ʾušriba bi: durchtränkt, gesättigt sein mit, erfüllt, voll, beherrscht, eingenommen, durchdrungen sein/werden (von etw.), sich erfüllen (mit ). ʾašrabuhū ma lam yašrab: dem das zu trinken geben, was er nicht getrunken hat

šurb: Trinken, Trunk, Absorption

šarba (f): Trunk, Trank, Abführmittel, Purgativ

tašarrub: Absorption, Einsaugung

šārib pl. ūn, šarb, šurūb: trinkend, Trinker. Pl. šawārib: Schnurrbart

mašrab: Trank (Ggs. Speise), Pl. mašārib: Tränkplatz, Trinkbrunnen, Bar, Kneipe, Taverne, Weinlokal, Neigung, Geschmack, Richtung, Schule (z.B. philos.)

mušāraba (f): inf. III. Ğ236/13, 237/7, 249/21??

mašrūb pl. –āt: Trank, Getränk. mašrūbāt rūḥīya: alkoholische Getränke.

šrḥ

saraḥa/yasraḥu: in Scheiben schneiden, zerschneiden, aufschneiden, blosslegen, deutlich sichtbar o. erkennbar machen, auseinandersetzen, darlegen, erklären, erläutern, interpretieren, kommentieren, einen Kommentar verfassen, auftun, öffnen (ṣadrahū d. Herz, li für eine Sache),

II: in Scheiben schneiden, zerschneiden, sezieren

V: Ğ271/21 sich erklären??

VII: aufgetan, geöffnet werden, froh, heiter, gelöst, entspannt sein, sich freuen

šarḥ pl. šurūḥ: Auseinandersetzung, Erklärung, Erläuterung, Interpretation, Kommentierung, Kommentar.

šarḥī: erklärend, erläuternd

šāriḥ pl. šurrāḥ: Erklärer, Erläuterer, Kommentator, Ausleger.

šarīḥa (f) pl. šarāʾiḥ: Scheibe (z.B. einer Frucht, Brot etc.), Schnitte Fleisch, Steak, Schnitzel, Filet (v. Fisch o. Fleisch), dünner länglicher Holzstreifen, Holzleiste, (Pferde-)Gurt, Objektträger des Mikroskops, Diapositiv (phot.). šarīḥa hayāti??: Ausschnitt aus dem Leben. Ğ332/1 Abschnitte??. Ğ335/23 Gruppen i.S. ihrer Zugehörigkeit zu dem “Besonderen”, der vornehmen/gebildeten Schicht??

šrḥbyl

Šuraḥbīl b. Ḥasana (n.pr.)

šrd

šarada/yašrudu: durchgehen (Pferd), davonlaufen, fliehen, flüchten, ausbrechen, umherschweifen, umherirren, abirren, zerstreut sein (Gedanken) geistesabwesend sein, in Gedanken sein,

II: verscheuchen, vertreiben (Ğ123/13 bi etw.??), verjagen, heimatlos, obdachlos machen, zum Vagabunden machen (jn.), verstören, in panischen Schrecken versetzen

IV: verscheuchen, vertreiben, verjagen (jn.)

V: umherstreifen, umherstreunen,

mušarrad: vertrieben, flüchtig, heimatlos, obdachlos, umherstreunend, herumstrolchend, verwahrlost, vagabundierend. Pl. -ūn: Flüchtling, Heimatvertriebener, Landstreicher, Vagabund

šrṭ

šaraṭa/yašri/utu: einen Einschnitt machen, ritzen, aufschlitzen, als Bedingung, Verpflichtung auferlegen, zur Bedingung machen (ʿalā), ausbedingen. LAD: stipulate (vereinbaren, festlegen, ausbedingen), scarify (skarifizieren, ritzen), cup (schröpfen), fasten with a string of palmbast, tear into pieces…

II: in Stücke zerreissen, Kerben machen, Einschnitte machen, ritzen.

III: gegenseitige Bedingungen festsetzen, ei. Vertrag, ei. Abmachung schliessen, wetten, eine Wette eingehen.

V: schwere Bedingungen auferlegen. tašarraṭa fī ʿamalihī: bei einer Arbeit peinlich genau vorgehen, seine Arbeit sorgfältig verrichten.

VIII: als Bedingung, Verpflichtung auferlegen, zur Bedingung machen (ʿalā jm. etw. für, Ğ362/6 bi etw.??), ausbedingen (etw.), Pass.: Voraussetzung, Vorbedingung sein (li, fī für). yuštaraṭu fīhī ʾan: Voraussetzung ist dass er/es… .

šarṭ pl. šurūṭ: Einschnitt (i.d. Haut), langer Schnitt, Ritz, Bedingung Ğ314/24 u. zuvor: für??, Vorbedingung, Voraussetzung, Vorbehalt, Klausel, Verfügung (ei. Vertrages). Ğ361/2 ʿalā šurūṭi: unter der Bedingung??

šarṭan ʾan, ʿalā šarṭi ʾan + bi-šarṭi: unter der Bedingung, dass, vorausgesetzt, dass. min dūna/bi-dūna šarṭi: bedingungslos,

šarṭa Präp.: unter der Bedingung (+ Gen.)

šaraṭ pl. ʾašrāṭ: Zeichen

šarṭa (f) pl. šuraṭ: Strich, Bindestrich, Gedankenstrich.

šurṭa (f) pl. šuraṭ: Polizei, Polizeitrupp, -garde, Polizisten

šarīṭ pl. ʾašriṭa (f), šarāʾi: Band, Borte, Besatzstreifen, Streifen am Kleid, Tresse, Ärmelstreifen, Tressewinkel (mil.), Streifen Land, Filmstreifen, Film, Messband, Ordensband, Riemen, Leine, (Eisenbahn-)Linie, Schienenstrang

šarīṭa (f) pl. šarāʾiṭ: Bedingung

šarīṭata u. ʿalā šarīati + Gen.: unter der Bedingung

ištirāṭ pl. –āt: Bedingung, Voraussetzung, Ausbedingung.

mašrūṭ: bedingt (bi durch), gebunden (bi an). ġayru mašrūṭ: bedingungslos

šrʿ

šaraʿa/yašraʿu: inf. šarʿ, eintreten in (fī), sich einlassen auf (), etw. unternehmen (), versuchen, sich anschicken zu (), anfangen, beginnen mit (o. bi).

Gesetze erlassen, einführen, vorschreiben, jm. geben (li), richten, zücken (ei. Waffe, gegen ʿalā), aufbinden, lösen (Knoten).

LAD: prescribe a road to walk upon or a law to follow, lead, give laws, have an outled or passage into the street, publish, be open and distinct, strip the skin, lift very high, inf. šarʿ, šurūʿ: go into the water, engage in a business, begin, make ready for, be straight, stretch the neck. Ğ351/8f , 358/17 li eintreten für??

II: Gesetze erlassen, einführen, gesetzlich machen, vorschreiben.

IV: eine Waffe zücken, richten gegen (ʿalā), (Bajonett) aufpflanzen. ʾašraʿa ʿaynihī ʾilā: seine Augen/den Blick wenden auf.

VIII: (Gesetze) einführen, vorscheiben, geben.

aš-šarʿ: die Offenbarung, das offenbarte Gesetz des Islam.

šarʿī: gesetzlich, legitim, legal, rechtmässig.

šarʿīyan Adv.: gesetzlich, auf Grund des Gesetzes, in rechtlicher Hinsicht.

šarʿīya (f: Gesetzlichkeit, Legalität, Rechtmässigkeit.

širʿa (f): religiöses Gesetz; Charta.

šurūʿ: Beginn, Anfang (o. bi mit), Ansatz, Versuch (ei. Sache).

šarīʿa (f)pl. šarāʾiʿ: Wasserstelle, Weg zur Tränke, relig. Gesetz. aš-šarīʿa: das offenbarte Gesetz des Islam, das religiöse islamische Recht, Pl.: religionsgesetzliche Bestimmungen.

tašrīʿ pl. -āt: Gesetzgebung. Pl.: gesetzliche Regelungen

tašrīʿī: gesetzgebend, legislativ

šāriʿ pl. ūn: Gesetzgeber. aš-šāriʿ: Gott. Pl. šawāriʿ: Strasse (i.d. Stadt)

mašrūʿ: gesetzlich festgelegt, durch Offenbarung geregelt, legitim, legal, gesetzlich, gesetzmässig, rechtmässig, erlaubt. Pl.: mašārīʿ: Projekt, Plan, Entwurf, Vorhaben, Unternehmen, fertiggestelltes Projekt, im Betrieb befindliches Unternehmen,

mašrūʿīya (f): Legitimität, Rechtmässigkeit

mušarriʿ pl. -ūn: Gesetzgeber

mutašarriʿ pl. -ūn: Gesetzgeber, Rechtsgelehrter, Jurist.

šrf

šarufa/yašrufu: hochgestellt, adelig, edel, vornehm, von hohem Rang sein.

II: ehren, adlig, edel, vornehm machen, hochstellen, erhöhen, erheben, beehren,

III: um den Vorrang an Ehre, Adel wetteifern, sich nähern, in Sicht kommen, in Schussweite sein, übersehen, überragen, herabschauen, beaufsichtigen, überwachen.

IV: hoch sein, emporragen, sich erheben (über ʿalā), herunterblicken, herabschauen (auf ʿalā),

V: geehrt, ausgezeichnet werden (bi durch), die Ehre haben, sich beehren, sich die Ehre geben (zu bi). tašarrafnā: es ist/war mir eine Ehre

X: sich hoch aufrichten, sich erheben, blicken, schauen (ʾilā nach/auf), in die Ferne blicken, spähen, hinaufschauen, aufschauen (li zu), trachten, streben (ʾilā nach), besichtigen (etw.), sehen, erblicken (etw.), sorgsam achten (auf)

šaraf: erhöhter Platz, hoher Rang, Adel, Vornehmheit, Würde, Ehre, Ruhm. ʿalā šarafihī: ihm zu Ehren

ʾašraf El.: erhöhter, höher, edler, etc.

šurfa (f) pl. šur(a)fāt, šurufāt, šuraf: Balkon, Balkon-Loge (im Theater), Zinne

šarīf pl. šurafāʾ, ʾašrāf: erhaben, vornehm, adlig, hochgeboren, edel, geehrt, berühmt, achtbar, ehrbar, ehrenhaft (Gewerbe, Beruf), Scherif, Titel der Nachkommen Mohammeds, die von asan abstammen,

ʾišrāf: inf. IV, Überwachung, Beaufsichtigung (ʿalā einer Sache), Kontrolle, Aufsicht (ʿalā über), Schirmherrschaft. taḥta ʾišrāf: (+ Gen.) unter der Schirmherrschaft, unter dem Patronat von.

istišrāf: Läuterung (d. Geistes), Ğ65/8 inf.X.

mašraf, mušraf pl. mašārif: hochgelegener, beherrschender Ort, Höhe. Pl.: Anhöhen, Berghöhen. ʿalā mašārif (+ Gen.): unmittelbar vor (räumlich), in Sichtweite von. mašārif al-madīna: nähere Umgebung der Stadt

mušarrif: ehrenvoll

mušarraf: geehrt, hoch verehrt, al-mušarrafa (f): Beiname der Kaaba

šrq

šaraqa/yašruku: (Sonne) aufgehen, leuchten, strahlen

šariqa/yašraku: sich verschlucken, würgen, einen Erstickungsanfall bekommen, würgen (bi an etw.)

šaraqa/yašruqu: einsaugen, schlürfen (etw.)

II: nach Osten gehen, in Streifen schneiden und in der Sonne trocknen (Fleisch das sich länger halten soll, siehe auch ġrb II)

IV: aufgehen (Sonne), leuchten, strahlen (auch übertr.)

V: zum Orientalen werden.

X: zum Orientalen wd., orientalische Sitten annehmen, sich mit dem Orient befassen

šarq: Sonnenaufgang, Osten, Orient, Morgenland

šarqan: ostwärts

šarqī: östlich, orientalisch, morgenländisch, Pl. -ūn: Orientale, Morgenländer,

šarqīya + Gen.: östlich von

mašriq pl. mašāriq: Ort des Sonnenaufgangs, Osten, Aufgangsort, Orient, Morgenland. al-mašriq: Osten der arab. Welt

mašriqī: östlich, orientalisch, morgenländisch

mustašriq: von orientalischer Art. Pl. -ūn: Orientalist

išrāq: Aufgang (der Sonne), Aufstrahlen (des Morgens), strahlende Helligkeit, Strahlen (auch übertr.), Ausstrahlung, Illuminismus (vom Neuplatonismus ausgehende Mystik)

al-ʾ išrāqīyūn: die Anhänger des Illuminismus.

al-istišrāq: die Orientalistik

šrk

šarika/yašraku: Anteil haben, teilhaben (), Teilhaber, Partner, Genosse sein/werden.

III: teilnehmen, sich beteiligen (an etw.),Anteil haben, teilhaben, Teilhaber, Partner, Genosse sein/werden (o. hū hū mit jm. an), sich zugesellen (jm.), in Teilhaberschaft treten (mit), zusammengehen (o. mit jm.), teilen (o. etw. mit jm.), sympathisieren (mit jm.),

IV: zum Teilhaber, Partner, Genossen machen, Q7/173 Paret: beigesellen

VI: in Teilhaberschaft treten

VIII: in Teilhaberschaft treten, zusammenarbeiten (maʿa mit), teilnehmen (an, maʿa mit jm.), sich beteiligen (an, bei), mitwirken (bei), abonnieren, subskribieren (etw.), kommunizieren (kopt.-chr.)

širk: Polytheismus, Götzendienerei

šarak pl. šuruk, ʾašrāk, širāk: Netz, Schlinge, Falle, Fallstrick

šuruk: unecht

šarika (f) auch širka pl. -āt: Gesellschaft, Handelsgesellschaft, Firma, Partnerschaft, Erwerbsgesellschaft.

širāka (f): Teilhaberschaft, Partnerschaft

šarīk pl. šurakāʾ, ʾašrāk: Teilhaber, Teilnehmer, Partner, Genosse, Gefährte, Verbündeter, Kompagnon, Gesellschafter, Miteigentümer, Spiessgeselle, Komplize. Ğ352/1 ʿan ??

šuraik: äg. Sesamkuchen.

mušāraka (f): Beteiligung an (), Teihaberschaft, Teilnahme, Mitarbeit, Mittäterschaft, Mitschuld, Kommunion (chr.). mušāraka wiğdānīya: Sympathie.

ʾišrāk: Beteiligung (v.jm. an ). Ğ30/18 ʾišrāk maʿanā fī: Beteiligung mit uns an

ištirāk: Beteiligung, Teilnahme, Mitarbeit, Einmischung, Gemeinsamkeit, Partnerschaft,

ištirākī: sozialistisch

ištirākīya (f): Sozialismus

mušrik pl. -ūn: Polytheist, Heide. Ğ69/29 mušrikī: heidnisch, polytheistisch??, Ğ95/8, 26??

mušarrak: LAD: Wort mit vielen Bedeutungen

muštarik pl. -ūn: Teilnehmer, Beteiligter, Subskribent, Abonnent, Bezieher.

muštarak: gemeinsam, gemeinschaftlich, Gemeinschafts-, kollektiv. Ğ81/2 ohne Pass.Kennz.??

al-ʾamn al-muštarak: kollektive Sicherheit

aš-šuʿūr al-muštarak: Gemeinschaftsgefühl.

šrw

šarw, širw: Honig

šrwl

širwāl pl. šarāwīl: Hose, Beinkleid, Unterhose

šry

šarā/yašrī: kaufen (etw. bi für), einkaufen, ankaufen (etw.), erwerben (etw.), auf sich ziehen (etw.), sich selber bereiten, sich selber zuziehen (etw.). zum Trocknen der Sonne aussetzen (etw.)

VIII: kaufen (etw. bi für ei. Preis), einkaufen, ankaufen, erhandeln (etw.), erwerben (etw.)

X: böse werden, ernst, gefährlich, bedrohlich werden, sich ausbreiten, sich verschlimmern

širan (شرًى) pl. ʾašriya (f): Kauf, Einkauf

širāʾ: Kauf, Einkauf, Ankauf,

mstšāry Ğ187/20??

šsʿ

šāsiʿ: fern, entfernt, weit, gross (Entfernung, Abstand), geräumig, weit (z.B. Halle), weit, ausgedehnt (Gebiet, Fläche), gewaltig (Unterschied)

šṭ

šaṭṭa/yaši/aṭṭu: zu weit gehen, das Mass überschreiten (in, bei), abweichen (ʿan von), abschweifen (ʿan mawḍūʿ vom Thema)

VIII: zu weit gehen, das Mass überschreiten (in, bei)

šaṭṭ pl. šuṭūṭ: Ufer, Küste, Gestade, Strand,

šaṭaṭ: was das Mass überschreitet, extremes Mass, Übermass, Abweichung (ʿan von), Übergriff

šṭb

šaṭaba/yašṭubu: inf. šaṭb, in Streifen schneiden (etw.), streichen, durchstreichen, ausstreichen (etw.), von der Liste streichen (jn.), ausradieren, tilgen, löschen (ʿalā o. etw.)

II: einen Einschnitt o. Längsschnitt machen (in etw.), streichen, etc., siehe I. (äg.) buchen, ins Hauptbuch eintragen (einen Posten), beenden (etw.), Schluss machen (mit), fertig stellen, fertig herrichten (eine Wohnung, einen Neubau etc.), letzte Hand anlegen (an etw.)

šaṭb: Schnitt, Einschnitt, Ritz, Streichung, Tilgung, Löschung

šaṭb pl. šuṭūb: gross, hochgewachsen, stämmig.

tašṭīb pl. –āt: Streichung, Beendigung, Fertigstellung, abschliessende Arbeit (an einer Wohnung, einem Neubau etc.). taḥta t-tašīb: in der Fertigstellung begriffen, demnächst beziehbar (Wohnung)

šṭr

šaṭara/yašṭuru: halbieren, durchschneiden (etw.), abschneiden (etw.),

šaṭara/yašṭuru: sich zurückziehen, sich trennen (ʿan von)

šaṭara/yašṭuru +

šaṭura/yašṭuru: schlau, verschlagen, gerissen sein, klug, geschickt sein

II: halbieren, durchschneiden (etw.)

III: zur Hälfte teilen (etw. mit jm. etw.), halbpart machen (mit jm.), teilnehmen (an)

V: Schlauheit, Klugheit, Geschicklichkeit zeigen

VII: sich teilen, sich spalten (in), gespalten werden

šaṭr: Teilung, Halbierung. Pl. šuṭūr, ʾašṭur: Hälfte, Halbvers, Teil, Anteil, Richtung

šaṭra: in der Richtung nach. qaṣada šaṭrahū??: auf jemanden zugehen

šitra (f): Hälfte, Seite

šaṭāra (f): Schlauheit, Verschlagenheit, Klugheit

šaṭīra (f) pl. šaṭāʾir: Sandwich, Schnitzel, Steak

mušāṭara (f): Teilnahme

inšiṭār: Spaltung, Teilung. inšiṭār nawawī: Kernspaltung (phys.)

šāṭir pl. šuṭṭār: schlau, verschlagen, Gauner, klug, geschickt

šẓf

šaẓafa/yašẓufu: Kastrieren (ein Tier)

šaẓaf pl. šiẓāf: Not, Härte, Beschwerlichkeit, Härte des Lebens. ʾaqāma ʿalā šaẓaf al-ʿayš: ein hartes Leben führen

šaẓif: hart, rauh (Leben, Charakter)

šʿ

šaʿʿa/yašiʿʿu: inf. šaʿʿ, šaʿāʿ, sich zerstreuen, sich ausbreiten, strahlen, erstrahlen, aufstrahlen

IV: aussenden, ausbreiten, verbreiten, ausstrahlen (etw.), Strahlen aussenden, strahlen

V: Strahlen aussenden, strahlen, ausstrahlen

šuʿʿ (auch koll.): Strahl, Speiche, Spinngewebe

šaʿāʿ: Zerstreuung, Ausbreitung, zerstreut, verwirrt. ṭāra šaʿāʿ: auseinanderfliegen, sich nach allen Seiten verstreuen (v. js. Geist o. Seele), die Fassung verlieren, von Sinnen sein, verwirrt wd.,

šuʿāʿ (auch koll.) pl. ʾašiʿʿa (f), -āt: Strahl, Lichtstrahl, Strahlung (auch phys.), Radius, Speiche d. Rades

š ʿ b

II šaʿʿaba/yušaʿʿibu: Zweige bilden, verzweigen, verästeln, in Zweige o. Unterabteilungen einteilen.

V: sich verzweigen, sich verästeln, in Unterabteilungen zerfallen, divergieren, auseinandergehen, in verschiedene Richtungen gehen, sich zersplittern, sich trennen, sich abzweigen (ʿan von), sich ergeben, hervorgehen aus (ʿan).

VII: sich verzweigen, sich abzweigen von (min), hervorgehen aus (min).

VIII: sich verzweigen.

šaʿb pl. šuʿūb: Volk, Nation, Volksstamm.

šaʿbī: Volks-, dem Volk gehörend, von den Volksmassen getragen, populär, volkstümlich

šaʿbīya (f): Popularität, Volkstümlichkeit

šiʿb pl. šiʿāb: Bergpfad, Schlucht, Kluft, (äg.) Klippe, Riff

šuʿba (f) pl. šuʿab, šiʿāb: Zweig, Ast, Verzweigung, Spross, Reis, Zinke, (Unter-) Abteilung, Sektion, Zweigstelle, Filiale, Zelle, Fach, Fachrichtung, Disziplin (bes. innerhalb einer Fakultät der Universität. Pl. šuʿab: Bronchie

aš-šuʿ ūbīya: eine Richtung innerhalb der frühen islamischen Völkergemeinschaft, die die Vorzugsstellung der Araber nicht anerkannte.

šaʿbān: Name des 8ten muslimischen Monats

šʿbḏ

šaʿbaḏa/yušaʿbiḏu: Taschenspielerkünste, Gaukeleien vorführen, zaubern, hinterlistig, betrügerisch handeln, täuschen. LAD: juggle (jonglieren, manipulieren, (Worte) verdrehen, (mit Worten) spielen)

šaʿbaḏa (f): inf. I, Taschenspielerei, Gaukelei, fauler Zauber, Täuschung, Scharlatanerie.

šiʿbāḏ: inf. I.

šʿṯ

šaʿiṯa/yašʿaṯu: zerzaust, unordentlich, mitgenommen sein, zottig sein/wd. (Haar)

II: zerzausen, in Unordnung bringen (das Haar)

V: zerzaust werden (Haar), ungepflegt sein, in Unordnung geraten, in mitgenommenem, unordentlichem Zustand sein, zerfallen (von Bauwerken)

šaʿaṯ: unordentlicher, ungeordneter Zustand

šaʿiṯ: zottig, zerzaust, ungekämmt (Haar), mit zottigem, ungepflegten Haar, ungepflegt

ʾašʿaṯ, f. šaʿṯaʾ, pl. šuʿṯ: zerzaust (Haar), in zerzaustem, unordentlichem Zustand

al-ʾAšʿaṯ Ibn Qays: n.pr., (10/631-40/661), vom Stamm der Ḥāriṯ b. Muʿāwiya, Oberhaupt der Kinda im Ḥaḍramawt. Führte in jungen Jahren einen Kriegszug gegen die Murād, später Führer der wafd-Delegation der südarabischen Stämme zum Treueeid für Moḥ.. Revoltierte nach Moḥ.’s Tod, wurde aber von musl. Truppen besiegt. Abū Bakr verzieh ihm und verheiratete ihn mit einer seiner Schwestern, gem. anderer Quellen kam es zu dieser Hochzeit schon zur Zeit der Delegation. Einsätze u.a. in Yarmūk und Qādisīya, später in Kūfa sesshaft. Führende Rolle in der Schlacht von Ṣiffīn. Zwingt ʿAlī das Schiedspruchprinzip zu akzeptieren. Shiitische Trad. betrachtet ihn als Verräter. (EI)

šʿr

šaʿara/yašʿuru: intuitiv erkennen, wissen; verstehen, merken (bi etw., ʾan dass); wahrnehmen, fühlen, empfinden, innerlich verspüren (bi ʾan). dichten, Verse machen.

II: merken lassen, spüren/fühlen lassen, unterrichten, informieren (bi o. etw.),

X: fühlen, empfinden, merken (bi/hū etw.), sich bewusst sein (einer Sache), erfüllt sein (v. ei. Gefühl)

šaʿr (koll., n.un. (f)) pl. šuʿūr: Haar(e), Borsten, Fell, Sprung, Sprünge, Risse (i. ei. Porzellanvase)

šaʿra (f) (n.un.) Pl. šaʿarāt: ein Haar

šaʿr, šaʿar pl. ʾašʿār: LAD: hair, poem (Gedicht)

šaʿrī: haarig, hären, kapillar, haardünn

šaʿrīya pl. āt: Drahtnetz, Drahtgitter, Gitterwerk, Kapillarität,

šaʿrānī: haarig, stark behaart, zottelig

šiʿr: Dichtung, Poesie

šiʿrī: poetisch, dichterisch

šiʿrā: Sirius (astr.)

šāʿir pl. šuʿarāʾ: Dichter, Volkserzähler

šiʿār pl. -āt, šuʿur, ʾašʿ ira (f): Losung, Devise, Kennwort, Parole, Kampfparole, Motto, Kennmarke, Kennzeichen, Symbol, Emblem, Abzeichen, Wappen,…

šaʿīra (f) pl. šaʿāʾir: (religiöse) Zeremonie, Ritus, kultischer Brauch, Pl. auch: Kultstätten. LAD: grain of barley, knob at the handle of a knife or the hilt of a sword. Pl.: victim, animal to be sacrified, ceremonies of the pilgrimage

šaʿīr: Gerste

šuʿūr: Bewusstsein, Wahrnehmung, Empfindungsvermögen, Empfinden, Empfindung, Gefühl, Stimmung, …

aš-šuʿūr al-muštarak: Gemeinschaftsgefühl.

al-lā-šuʿūr: das Unbewusste

šuʿūrī: bewusst, gefühlsmässig

lā-šuʿūrī: unbewusst, unterbewusst

al-ʾašāʿira (f): die Aschʿariten (Anhänger der isl. theol. Richtung des Aschʿarī+935)

ʾišʿār pl. āt: Benachrichtigung, Informierung (bi über), Hinweis (bi auf)

ʾašʿar, f. šaʿrāʾ pl. šuʿr: hairy, wooly, well overgrown, more intelligent, judicious, more poetical. f.: ugly, bad, fur, crowd

ʾašʿira (f): pl. of šiʿār: underclothing, etc.

šʿf

šaʿafa/yašʿufu??: LAD: carry to an end, complete, manage another’s affairs

šaʿifa/yašʿafu: be chapped round the nails

II: mix (musk) with other perfumes

III: help, assist

IV: carry to an end, complete, help, help to, assist, alight

šaʿaf, šaʿafa (f): branch or leaf of a palm-tree, a desease of the camel. Pl. šuʿūf: household things as dowry of a bride, valueable property

šaʿf: mountain-summit (Gipfel)

šaʿfa (f), šuʿafa (f): ulcers or scurf on the head of a child

šʿl

šaʿala/yašʿalu +

II + IV: anzünden, in Brand setzen, entfachen (etw.)

I: šaʿala/yašʿu??lu: LAD: inf. šaʿl, light a fire, kindle, kindle war, enflame the heart, give one’s self entirely over to a thing, be extreme in it, burn with love

I: šaʿila/yašʿalu: inf. šaʿal, have a white forehead, mane and tail (weisse Stirn, Mähne und Schwanz haben)

II: LAD: kindle (an-, entzünden, entflammen, entfachen), excite war (Krieg erwecken, zu ihm aufstacheln, hervorrufen), passion

IV: LAD: inf. išʿāl: = II. Ğ240/18 initiieren, zu etwas anregen (), ??

V: inf. tašaʿʿul, be kindled (an-, entzündet wd.), burn with love (in Liebe brennen/entflammen)

VIII: inf. ištiʿāl, sich entzünden, in Brand geraten, brennen, flammen, auflodern, ausbrechen (Feuer, Kampf). LAD: ignite (an-, entzünden, zünden, sich entzünden), burn, enflame, get covered with white hair.

šuʿla (f) pl. šuʿal: Feuerbrand, lodernde Flamme, Fackel

ʾišʿāl: Entzündung, Entfachung, Zündung

istišʿāl: Entzündung (intr.), Brennen, Brand, Ausbruch (eines Kampfes)

muštaʿil: in Brand geraten, brennend, in Brand

šġr

šaġara/yašaġuru: frei von Befestigungen sein, frei, vakant, unbesetzt, offen sein (Platz, Stellung)

šuġūr: Valanz (einer Stelle)

šāġir: leer, schutzlos (Land), frei, vakant, unbesetzt, offen (Platz, Stellung). Pl. šawāġir: Vakanzen.

šġl

šaġala/yašġalu: beschäftigen (jn. bi mit), beanspruchen (jn./etw. bi mit), zu schaffen machen (jm.), ablenken, abspenstig machen (jn. ʿan von), besetzen (Vakanz, Stelle, Rolle), einnehmen, innehaben (Amt, Platz, Stellung), füllen, ausfüllen (etw., einen Raum), einnehmen, in Anspruch nehmen (Fläche, Räume, Aufmerksamkeit), binden (feindliche Kräfte), Pass.: šuġila bi: beschäftigt sein mit, eingenommen wd. (bi von, z.B. Boden v. Gebäuden).

II: beschäftigen, Arbeit geben/verschaffen, arbeiten lassen, in Betrieb setzen, laufen lassen (Maschine), betreiben, unterhalten, anlegen, investieren,

III: beschäftigen, hinhalten, ablenken,

IV: beschäftigen, einnehmen, innehaben, füllen, ausfüllen, besetzen,

VI: sich beschäftigen, beschäftigt sein, sich widmen, vorgeben beschäftigt zu sein,

VII: sich beschäftigen, beschäftigt sein (bi mit), sich sorgen (bi um)

VIII: sich beschäftigen, sich befassen, beschäftigt sein (bi mit), bearbeiten (bi ein Thema, ein Gebiet), sich widmen (bi o. einer Sache), arbeiten, studieren (ʿalā bei jm.), laufen, in Tätigkeit sein, in Betrieb sein (Maschine etc.), wirken, wirksam sein. ištaġala qalbuhū: beunruhigt, besorgt sein. ištaġala bihī ʿan: abgelenkt werden durch etw. von.

šaġl: Besetzung, Füllung, Ausfüllung, Belegung

šuġl pl. ʾġāl, šuġūl: Beschäftigung, Arbeit, Geschäft, Angelegenheit, Beanspruchung, Sorge, Abhaltung (ʿan von),

mašġal pl. mašāġil: Werkstatt, Arbeitshaus

mašġala (f) pl. mašāġil: Beschäftigung, ei. Sache die jn. beansprucht o. beschäftigt, Sorge, Besorgtheit, Beanspruchung (js. durch Geschäfte o. Sorgen), Abhaltung js. durch anderweitige Pflichten

tašġīl: Einstellung, Beschäftigung (js. als Arbeitskraft), Arbeitsbeschaffung, Inbetriebnahme, Inganghaltung, Bedienung (z.B. einer Maschine etc.), Bereich, Unterhaltung (z.B. von öfftl. Einrichtungen), Bearbeitung (v. Material), Anlage, Investierung v. Geldern). ʾadawāt at-tašġīl: Bedienungsgeräte. tašġīl maʿdinī: Metallbearbeitung.

tašġīlī: Betriebs-, Bedienungs-. takālīf tašġīlīya: Betriebskosten

inšiġāl: Beschäftigtsein, Beschäftigung (bi o. mit), Rektion, Regiertwerden (eines Wortes durch ein anderes, gramm.)

ištiġāl: Beschäftigtsein, Arbeit, Beschäftigung (bi o. mit), Rektion, Regiertwerden (gramm.)

šāġil pl. šawāġil: was jn. beschäftigt, in Anspruch nimmt, Beschäftigung, Beanspruchung, Sorge, Gegenstand der Sorge, des Kummers, eine Sache die von etw. anderem (ʿan) ablenkt/abhält. Pl. šawāġil: Abhaltungen. wağada šāġilan ʿanhū fī: er fand eine Ablenkung davon in. huwa fī ʾalfi šāġilin ʿan: er hat an tausend andere Dinge zu denken als an. kāna ʾakbara šāġilin lahū: es war sein grösster Kummer

mašġūl: beschäftigt (bi mit), beansprucht (bi durch), besetzt (Platz, Raum, etc., Kleid, Stoff mit bi), belegt (Zimmer), besorgt (Geist), abgelenkt (ʿan von), bearbeitet. Pl. –āt: Arbeiten

muštaġil: beschäftigt (bi mit), arbeitsam, fleissig, in Betrieb befindlich (Maschine)

šf (1)

šafa (f) pl. šifāh, šafawāt: Lippe, Rand. aš-šafa ʿulyā: Oberlippe. aš-šafa as-suflā: Unterlippe. Ğ287/8??

šf (2)

šaffa/yašiffu: dünn, durchsichtig sein, šaffa ʿanhū: etw. durchschimmern lassen, enthüllen, verraten, erkennen lassen (ʿan etw.)

VIII: ganz austrinken (etw.), aufzehren, verschlingen

X: hindurchsehen ( durch, z.B. Stoff, zur Güteprüfung), durchschimmern sehen, erhoffen, zu durchschauen suchen, erkennen, deutlich wahrnehmen, hindurchschimmern, hervorblicken (min aus), sich offenbaren, fühlbar, wahrnehmbar werden

šaff, šiff pl. šufūf: durchsichtiger Stoff, Gaze. (frz. chiffe, minderwertiger Stoff)

šafaf: Durchsichtigkeit

šafīf: dünn, durchscheinend, durchsichtig

šft

šift pl. šufūt: Pinzette, metallene Klammer (med.), Zange (bes. med.), zweiläufige Flinte (syr.), Filigran (syr.) siehe ğft pl. ğufūt

šfr (1)

šafr, šafīr pl. ʾašfār: Stelle wo die Wimpern wachsen, Rand des Augenlides, Rand, Saum

šufr pl. ʾašfār = šafr: Schamlippe

šafra (f) pl. šafarāt, šifār: grosses Messer, Klinge (des Schwertes, Messer), Rasierklinge. Pl. šifār: Rand, Saum. ʿalā šafra l-hāwīya: am Rande des Abgrundes

mišfar pl. mašāfir: Lefze, Rüssel

šfr (2)

šifr: Chiffre, Geheimschrift. Ğ15/9: šīfr??

šifrī: chiffriert, verschlüsselt

šifra (f): Chiffre, Geheimschrift

risāla bi-š-šifra: chiffrierter Brief

all aš-šifra: Dechiffrierung, Dekodierung

šfʿ

šafaʿa/yašfaʿu: verdoppeln, beifügen, beigeben (bi einer Sache), das Vorkaufsrecht geben (bi an). vermitteln, Fürsprache o. Fürbitte einlegen, ein gutes Wort einlegen, eintreten, sich verwenden, bitten (o. li für, ʾilā bei)

V: vermitteln, Fürsprache/Fürbitte einlegen, eintreten, sich verwenden, bitten (li o. für, ʾilā bei)

šafʿ pl. ʾašfāʿ, šifāʿ: Paar, doppelt, paarig Vorhandenes, gerade/durch zwei teilbare Zahl

šafāʿa (f): Vermittlung, Fürsprache, Fürbitte (z.B. Q53/26)

šāfiʿ: Vermittler, Fürsprecher, Inhaber des Näherrechts, Vorkaufsberechtigter. Pl. Q10/18 šufaʿāʾ: Fürsprecher

šfq

IV: bemitleiden (ʿalā jn.), Mitleid empfinden (ʿalā mit), besorgt sein (ʾan dass, ʿalā um), fürchten (ʾan dass, ʿalā für, min jn./etw.), in Sorge sein (ʿalā um, min vor), scheuen (min etw.), sich hüten (min vor)

šafaq: Abendrot, Abenddämmerung, Dämmerung,

šafaqa (f): Mitleid, Erbarmen, Güte, Zärtlichkeit, liebevolle Fürsorge,

šafūq: mitleidig, zärtlich, gütig

šafīq: mitleidig, zärtlich, gütig

ʾišfāq: Mitleid, Mitgefühl, Zärtlichkeit, Sorge, Besorgnis

šfn

šāfin: stolz

keine weiteren Angaben

šfh

III: mündlich sprechen (mit)

siehe auch šf

šafahī: Lippen-, labial, mündlich. aš-šafhī: das Mündliche (=die mündliche Prüfung).

šafahīyan Adv.: mündlich

šfw

IV: ganz nahe sein (ʿalā einer Sache), am Rande sein (ʿalā von), ʾašfā bihī ʿalā ḥāfat al-yaʾs: er brachte ihn an den Rand der Verzweiflung

šafan pl. ʾašfāʾ: Rand. ʿalā šafā mağāʿatin: am Rande einer Hungersnot

šafawī: Lippen-, labial, mündlich

šafawīyan Adv.: mündlich

mušfin: todgeweiht

šfy

šafā/yašfī: heilen, wieder gesund machen, wiederherstellen (jn. min von einer Krankheit), kurieren (jn./Wunde), Pass. šufiya: genesen, geheilt werden, verheilen,

V + VIII: geheilt werden, Heilung erlangen (bi durch), seinem Ärger Luft machen, Rache nehmen, sich rächen,

X: Heilung suchen

šifāʾ: Heilung, Wiederherstellung, Genesung, Genugtuung. Pl. ʾašfīya (f), ʾašāfin: Heilmittel, Arznei, Medizin,

šifāʾī: Heil-, heilend

mašfan pl. mašāfin: Heilstätte, Hospital

tašaffin: Befriedigung des Rachedurstes, Genugtuung

šq

šaqqa/yašuqqu: spalten, in zwei Hälften zerteilen, zerreissen, zerbrechen, pflügen, durchfurchen, durchqueren (etw.), hindurchgehen/-fahren (durch eine Gegend), durchschneiden (eine Stadt, v. ei. Durchfahrtsstrasse), anbrechen (Morgendämmerung).

hervorbrechen, hervorspriessen (Pflanze), durchbrechen (Zahn).

schwierig, drückend, unerträglich sein (ʿalā für), bekümmern (ʿalā jn.), belasten (ʿalā etw.), belästigen, zur Last fallen (ʿalā jm.), besuchen (ʿalā jn.)

II: spalten, rissig machen. LAD: split into many fragments, shatter, pronounce distinctly

III: LAD: seperate from, renounce, become hostile to, act with hostility towards

V: gespalten werden

VI: LAD: seperate from one another, become enemies

VII: gespalten werden

VIII: ableiten (min, hū ein Wort von einem anderen oder aus einer Wurzel). LAD: take half of, swerve (abweichen) from the matter in dispute

šaqq pl. šuqūq: Spalt, Spalte, Riss, Ritze, Lücke, Schlitz. Spaltung, Zerteilung Anlegung, Bau (Strassen, Kanäle), šaqq aḏ-ḏarra: Atomspaltung, Kernspaltung

šiqq: Hälfte, (eine) Seite, (ein) Teil (von zweien), Doppelgänger, Ebenbild, Geschlecht, šiqq al-muʿāraḍa: die Seite der Opposition im Parlament. trouble, Schwierigkeit, bi-šiqqi n-nafs, bi-šiqqi al-ʾanfus: unter Schwierigkeiten. lā … ʾillā bi-šiqqi l-ʾanfus: nur mit Mühe und Not.

šaqīq: Hälfte, Pl. ʾašiqqāʾ, ʾašiqqa (f): Bruder (väterlicher- u. mütterlicherseits), Bruder-, Schwester-, Pl. šaqāʾiq: versch. Arten der Gattung Anemone (bot.), Pl. ʾašqāʾ: Geschwister

šaqīqa (f) pl. –āt, šaqāʾiq: Schwester (väterlicher- u. mütterlicherseits), Schwester-, halbseitiges Kopfweh, Migräne. aš-šaqīqa al-ʿirāq: das Bruderland Irak.

muštaqq pl. -āt: Ableitung (gramm.), Derivat (chem.)

muštaqqa (f): Ableitung (gramm., Ğ, 14/22)

šiqāq: Uneinigkeit, Zwist, Zwietracht. LAD: separation, renunciation (Ablehnung), discord, dissension (Meinungsverschiedenheit), hostility (Feindseligkeit), rebellion. šuqāq (pl.): chaps (Risse/Sprünge) of the skin (Haut).

šāqq: beschwerlich, mühevoll, ermüdend, mühsam, schwierig, schwer, hart,

mašāq: LAD: pruning

mašāqq: LAD: pl. of mašaqqa, mišaqqa (f): LAD: hardship, hardwork, toil, distress, calamity

mušāqa (f): LAD: what falls off in combing or cleaning wool, floss-silk

mušāqqa (f): LAD: quarrel, dispute

šqr

šaqira/yašqaru +

šaqura/yašqaru: von heller Gesichtsfarbe sein, blond sein

šaqar: Hellhäutigkeit, Blondheit

šuqra (f): Blondheit, rötliches Blond, Röte

ʾašqar, f. šaqrāʾ, pl. šuqr: blond, rotblond, fuchsrot (Pferd)

šqn

k.A., siehe šq (energ.).

šqw / šqy

šaqā/yašqū: unglücklich, elend machen (jn.)

šaqiya/yašqā: unglücklich, elend sein, Mühe haben (bi mit, bei), sich plagen

IV: unglücklich, elend machen (jn.)

šaqāʾ u. šaqan: Unglück, Elend, Not, Leid, Mühsal, Anstrengung, Plackerei

šaqīy pl. ʾašqiyāʾ: unglücklich, elend, verdammt, Elender, Verbrecher, Lump, böse, unartig, ungezogen

šaqwa (f): Unglück, Elend, Not

šaqāwa (f): Unglück, Elend, Not, Unart, Ungezogenheit

šk

šakka/yašukku: durchbohren (jn. bi mit), aufspiessen (etw. bi an), stechen (etw.), zweifeln (bi o. an), misstrauen (bi o. jm./etw.), beargwöhnen (o. bi jn.), bezweifeln (bi o. etw.), skeptisch sein, Bedenken haben. šakka fī ʾamrihī: jn. verdächtigen.

II: zweifeln lassen (an), Zweifel, Bedenken, Argwohn einflössen (an), Skepsis erzeugen (gegen), Zweifel erregen (an), skeptisch beurteilen (etw.), skeptisch sein, auf Kredit kaufen/verkaufen, borgen (äg.),

V: zweifeln (bi o. an), skeptisch sein, Bedenken haben,

šakk pl. šukūk: Zweifel, Ungewissheit, Argwohn, Verdacht, Bedenken.

bi-lā šakki, lā šakka, wa-lā šakka, min dūni šakki: ohne Zweifel, unzweifelhaft, zweifellos, gewiss. lā-sabīla ʾilā š-šakki fī-hī: unbezweifelbar, unzweifelhaft,

taškīk pl. –āt: Erregung von Zweifel, skeptische Äusserungen

šākk: zweifelnd, im Zweifel, skeptisch. Pl. aš-šukkāk: die Skeptiker (philos.). šākk fī s-silāḥ o. šākk as-silāḥ: bis an die Zähne bewaffnet o. gerüstet, waffenstarrend.

tašakkuk: Zweifel, Skeptizismus

maškūk fīhī: zweifelhaft, ungewiss. maškūk fī ʾamrihī: verdächtig

mušakkik: Skeptiker

škr

šakara/yaškuru: danken, dankbar sein (li o. jm., ʿalā/li/hū für), loben, preisen (li/hū jn.),

V: sich bedanken, seinen Dank ausdrücken (li jm., für??)

šukr pl. šukūr: Dankbarkeit, Dank, Danksagung (ʿalā für), Lob, Preis. šukran laka: ich danke dir!, danke!

škl

šakila/yaškulu: fesseln, vokalisieren

šakila/yaškalu: zweifelhaft, zweideutig, verwickelt, etc. sein,

II šakkala/yušakkilu: festhalten, fesseln, formen, bilden, gestalten, organisieren, aufbauen, verschieden, mannigfaltig machen, Abwechslung bringen,…

III: ähnlich sein, ähneln, gleichen. wa mā šākiluhū: und dergleichen mehr, und ähnliches

IV: zweifelhaft, zweideutig, unklar, dunkel, verwickelt, schwierig sein (ʿalā für)

V: geformt, formiert werden, gebildet/gestaltet werden, organisiert/aufgebaut werden, sich formen, sich formieren, sich gestalten, Gestalt annehmen, körperhaft erscheinen (jm.), farbig sein, nuanciert sein. tašakkala bi-šaklihī: die Gestalt js., die Form von etw. annehmen

VI: k.A., refl. v. III.

X: als zweifelhaft ansehen, unklar, problematisch finden, sich als zweifelhaft erweisen, unklar, problematisch erscheinen

šakl, pl.: ʾaškāl, šukūl: Form, äussere Gestalt, Abbildung, Figur, Zeichnung, Anschauungsform (Ggs., phil.: Stoff, Inhalt), Typ, Schnitt, Bauart, Machart, Art und Weise, Manier, Sorte, Gattung, Vokalisierung

šaklan: Adv.: formell, förmlich. hum wa-ʾaškāluhum: Sie und ihresgleichen. šakl kullī: Gestalt (psych., phil.). ʿalā šakli: in Form (v. etw.),

šaklī: formell, formal

taškīl pl. -āt: Formung, Formierung, Bildung, Gestaltung, Herstellung, Aufbau, Zusammensetzung, Aufstellung (Sport), Pl.: Formationen, Organisationen.

taškīla (f) pl. āt: n.vic.: Auswahl, Sortiment, Formation, Zusammensetzung, Aufstellung, Trupp, Verband. Ğ25/2 gem. HCC 268, dt. 408:  at-taškīla al-muṯlā: la forme plus pure, die reinste Form. at-taškīla al-waḥīda al-mulā??: la seule forme pure, die einzig reine Form.

tašakkul pl. -āt: Ausformung, Gestaltung, Gebilde.

tašākul: Ähnlichkeit (miteinander)

šākila (f): Art, Weise. Pl. šawākil: Flanke, Weiche. ʿalā šākila + Gen.: nach Art von.

ʾiškāl: Zweifelhaftigkeit, Zweideutigkeit, Unklarheit, Schwierigkeit

ʾiškālīya (f): Problematik

mušakkal: verschieden, mannigfaltig, vokalisiert (arab. Schrift)

muškil: trüb (Flüssigkeit), zweifelhaft, zweideutig, dunkel, unklar, schwierig, verwickelt, problematisch, Problem, ungelöste Frage, Schwierigkeit

muškila (f) pl. āt, mašākil: Problem, ungelöste Frage, Schwierigkeit. Ğ16/28 f. frz. questions.

škm

šakama/yaškumu: das Zaumzeug anlegen (einem Reittier), im Zaume halten, zügeln, abbremsen (etw.), durch Bestechung mundtot machen, bestechen (jn.), zum Schweigen bringen, knebeln (jn./etw.)

šakīma pl. šakāʾim, šukum, šakīm: Gebiss (am Pferdegeschirr), Trense, Bremse (des Rades), Unnachgiebigkeit, Unbeugsamkeit, Verachtung, Geringschätzung. šadīd aš-šakīma: hartnäckig, unnachgiebig. quwwa aš-šakīma: Energie. qawīy aš-šakīma: energisch

škw

šakā/yaškū: klagen, sich beklagen (min o. über, o. ʾilā bei), sich beschweren (min o. über, o. ʾilā bei, ʿalā gegen, ʿinda bei), zu leiden haben, leiden (unter),

V: = I

VI: sich gegenseitig etw. klagen

VIII: =I, Anzeige erstatten, LAD: complain, ache, complain to, accuse,

šakwa (f): Klage, Beschwerde. Pl. šakawāt, šikāʾ: kleiner Schlauch (f. Wasser o. Milch)

šakwā () pl. šakāwā (): Klage, Beschwerde, Anschuldigung, Beschwerdebrief, Leiden. ergänz??

šakāh, šakīya (f): Klage, Beschwerde, Leiden

šakkāʾ: ständig klagend, sich immerzu beschwerend, weinerlich

miškāh (f) pl. miškāwāt, mašākin: Wandnische (zum Aufstellen einer Lampe), Lampe, Ampel

šikāya (f) pl. –āt: Klage, Anklage, Beschuldigung, Beschwerde

šakkāʾ: ständig klagend, sich immerzu beschwerend, weinerlich

tškyāt: Klagen (pl.)

šl

šalla/yašallu: gelähmt wd., gelähmt sein, verkrüppelt sein

šalla/yašullu: lähmen, zum Erliegen bringen. šalla ḥarakatahū: jn. überwältigen, bewegungsunfähig machen, etw. lahmlegen

IV: lähmen, lahmlegen

VII: gelähmt sein.

šall: Lähmung (einer Aktion)

šalla, šulla (f): Ziel, Reiseziel

šalla (f) pl. āt: Gruppe, Clique

šalal: Lähmung (med. auch übertr.),

šallāl pl. -āt: Katarakt, Wasserfall, Stromschnelle

šlw

šilw pl. ʾašlāʾ: abgetrenntes Glied des Körpers, abgerissener Teil, Bruchstück, Rest, Gliederstumpf, Leichnam (bes. in verwestem Zustand)

šallāʾ: LAD: dried up od withered hand. (¬L 3068, ¬H XVI/4)

k.w.A.

šm

šamma/yašammu 1.p.pf. šamimtu +

šamma/yašummu 1.p.pf. šamamtu: riechen (etw./an etw.), den Duft einziehen (von), schnupfen (etw.), ausgehen, ausströmen (min von). šamma an-nassīm u. šamma al-hawāʾa: frische Luft schöpfen, spazierengehen

šamma/yašammu 1.p.pf. šamimtu: sich stolz, hochmütig benehmen, stolz, hochmütig sein

II: zu riechen geben, riechen lassen (jn. etw.)

IV: = II

V: den Geruch von etw. langsam einziehen, schnüffeln (an o. nach),

VIII: riechen (etw., an etw.), entnehmen, herauslesen (min aus)

šamm: Riechen, Geruch (Sinn),

šamma (f): Prise (Schnupftabak), Geruch, geringe Spur von etw.

šammī: Geruchs-

šamam: Stolz, Hochmut

šammām (koll., n.un. (f)): Zuckermelone (Cucumis melo, bot.)

ʾašamm, f.: šammāʾ, pl. šamm: eine gute Nase habend, hochmütig, stolz (im guten Sinn), hochgeboren

šmb

šambū: Shampoo

šmt

šamita/yašmatu: sich über js. (bi) Unglück freuen, sich an js. (bi) Unglück weiden, Schadenfreude über js. (bi) Unglück empfinden

II: enttäuschen (jn.)

IV: Freude, Schadenfreude empfinden lassen (jn.) am Unglück eines anderen (bi)

šamāt: Schadenfreude

šamāta (f): Schadenfreude, Bosheit

šāmit pl. šummāt, pl. f. šawāmit: schadenfroh, boshaft

šmr

LAD:šamara/yašmu/iru: inf. šamr, walk with drawn sinews, walk with a light step and elegantly, walk proudly, hasten, hurry, draw together, contract, tuck up, cut the dates from the tree.

II: LAD: inf. tasmīr, = I. AD: schürzen, aufheben, aufkrempeln, aufstreifen (ein Kleidungsstück), sich rüsten, sich bereit machen, šammara li-l-ʾamr: rüstig o. entschlossen an die Sache herangehen, šammara ʿan sāʿidihī: den Oberarm entblössen (durch aufkrempeln des Hemdes), sich an die Arbeit machen. šammara ʿan sāʿid al-ğidd: sich ernstlich ans Werk machen, alle Kraft zusammennehmen, sich ins Zeug legen.

IV: LAD: inf. ʾišmār: urge to haste

V: inf. tašammur, LAD: tuck up one’s garments, make ready for, walk fast, walk leisurely, AD: rüstig an die Arbeit gehen.

VIII: LAD: walk apace

šimr: LAD: liberal, nimble, alert, looking sharply at, examining carefully

šamar: LAD: part of arabia in the north of Nağd.

šimirr: LAD: great, potentious

šamar: Fenchel (foeniculum vulgare, bot.)

šumra (f), šamra (f), šamār: Fenchel

mušammir: hemdsärmelig, in Hemdsärmeln, rüstig am Werk (bei einer Tätigkeit)

šmḫ

šamaḫa/yašmaḫu: inf. šamḫ, šumūḫ, hoch sein, hoch aufragen (Berg, Gebäude), hochmütig verachten (ʿalā etw.).

šamaḫa bi-ʾanfihī, ʾanfahū: die Nase hoch tragen, stolz, hochmütig sein.

VI: hoch sein, hoch aufragen, sich brüsten, stolz tun, stolz, hochmütig sein.

tašāmuḫ: Stolz, Hochmut šamūḫ: LAD: wide, stretching far.

šumūḫ: height, pride

šms

šamasa/yašmusu: widerspenstig, störrisch sein

šamasa/yašmi/usu: sonnig sein (Tag)

II: der Sonne aussetzen, in der Sonne zum Trocknen legen (etw.), den Diakonsdienst versehen (chr.)

IV: sonnig sein (Tag)

V: sich sonnen, in der Sonne sitzen o. liegen.

šams (f.), pl. šumūs: Sonne

šml (1)

šamila/yašmalu: enthalten, umfassen, umschliessen, rings umgeben, erfassen, in sich begreifen, einschliessen, umfangen, einnehmen, erfüllen, durchdringen (Gefühle, Affekte), allgemein sein

V: sich einhüllen in (bi), sich umwickeln, umhüllen

VIII: sich einhüllen (hū, bi in etw.), enthalten, umfassen, umschliessen, in sich begreifen, einschliessen (ʿalā etw.).

šaml: Vereinigung, Verbindung, Einheit, Ganzheit.

šamāʾil: (pl. zu šamīla (f)) Qualitäten, Vorzüge, gute Eigenschaften, Charakter, Wesensart

šumūl: umfassendes Ausmass, Allgemeingültigkeit, umfassende Geltung

šumūlī: allumfassend, global, total, ganzheitlich

šāmil: umfassend, erschöpfend, allgemein, universal, global, völlig, total.

mašmūl: enthalte, einbegriffen, impliziert, zugehörig, inhärent, Inhalt. Pl. mašmūlāt: (amtliche, dienstliche) Befugnisse, Kompetenzen

muštamil: umfassend, enthaltend (ʿalā etw.), einschliesslich (ʿalā einer Sache)

muštamalāt: Inhalt

šml (2)

šamāl, šimāl: Norden,

šamāla: nördlich von

šamālan Adv.: nördlich, nach Norden

šimāl: linke Seite, Linke, aš-šimāl: die Linke (pol.). šimāla (f): linke Hand

šimālan: links

šn

šanna/yašunnu: šanna ġāratan: einen Einfall machen, einen Angriff durchführen, einen Angriff richten auf (ʿalā), šanna ḥamlatan: eine Kampagne starten o. führen (z.B. zur Aufklärung der Bevölkerung)

IV: = I

šann pl. šunūn: Schlauch für Wasser

mišanna (f): Korb ohne Henkel

šnf

šanafa/yašnufu: LAD: look askance at (schief/misstrauisch/von der Seite blicken auf)

šanifa/yašnafu: hate, be intelligent, considerate, have the upper lip turned up.

II: mit Ohrringen schmücken (Mädchen), šannafa l-ʾāḏāna: die Ohren erfreuen, entzücken (Stimme)

V: LAD: adorn one’s self with ear-rings

šanf pl. šunūf: Ohrring. LAD: pendant (Anhänger)

šanif: LAD: hating

šnq

šanaqa/yašnuqu: aufhängen (am Galgen)

šhd

šahida/yašhadu: Zeuge sein, zugegen sein, anwesend sein, beiwohnen, sehen, erblicken ( etw.), persönlich erleben (etw./jn.), durchleben, durchmachen, erleben (Situation, Krise, Wandel, Fortschritt, etc.), erfahren (Veränderungen)

zeugen [davon, dass…?: ʿalā, ʾan?], Zeugnis ablegen, bezeugen, bescheinigen (bi etw. ʾan dass), eine Zeugenaussage machen, Zeugnis ablegen (gegen: ʿalā, über: li zugunsten), jm. zuerkennen (bi, li), als Zeuge (eine Urkunde) unterschreiben (ʿalā), LTA: bezeugen, bescheinigen, aussagen für (li)/gegen (ʿalā). Ğ101/6 šahada bi-ḏālika x: davon zeugt x

III: (mit eigenen Augen) ansehen, besichtigen, beobachten, sehen.

IV: als Zeugen anrufen, zum Zeugen machen (jn. ʿalā für), Pass. ʾušhida: den Märtyrertod erleiden, Q7/172 ʾašhadahum ʿalā ʾanfusihim: Paret: er liess sie gegen sich selber zeugen(??)

V: das muslimische Glaubensbekenntnis aufsagen

X: als Zeugen anrufen o. anführen (o. bi jn., ʿalā gegen o. für, bei o. in einer Sache), anführen, zitieren (bi etw. als Beleg o. zum Zeugnis), belegen (ʿalā etw., z.B. ʿalā maʿnā kalimatin bi-baitin: die Bedeutung eines Wortes durch einen Vers), Pass.: ustušhida: den Märtyrertod erleiden, im Kampfe fallen, den Heldentod sterben.

šahd, šuhd pl. šihād: Honig, Honigwabe

šāhid pl. šahd, šuhhad: Augenzeuge etc.

šahīd pl. šuhadāʾ: Zeuge, Blutzeuge, Märtyrer, im Kampf gegen Ungläubige o. im Krieg Gefallener, den Heldentod gestorbener

šahīda (f): Blutzeugin, Märtyrerin

šahāda (f) pl. -āt: Zeugnis, Zeugenaussage, Aussage, Bescheinigung, Zeugnis, Diplom, Attest, Ausweis, Zertifikat, Schein, Glaubensbekenntnis (d. Muslime), Blutzeugnis, Martyrium

mašhad pl. mašāhid: Schauplatz, historische Stätte, vielbesuchter Ort, Sehenswürdigkeit, Stätte relig. Verehrung, Todesstätte eines Märtyrers o. Helden, religiöse Stätte, zu der das Volk wallfahrtet, bes. Grabstätte eines Heiligen, Anblick, Ansicht, Aspekt, Szene (Theater, Film), Auftritt, Nummer, Darbietung, Naturszene, Szenerie, Trauerzug,

mašāhada (f): Schau, Anschauung, Betrachtung, Besichtigung. Pl. -āt: Anblick, Erscheinung, Vision, Beobachtung, Wahrnehmung, beobachtbare Fakten, Beobachtungen. mašāhada muʿālam: Besichtigung von Sehenswürdigkeiten.

šāhid pl. šuhūd, ʾašhād, šuhhad: Augenzeuge, Anwesender, Zuschauer, Beobachter, Zeuge (ʿalā für), Märtyrer, …, Ğ73/20 šuhūdan ḥāḍirīna: (als) anwesende Zeugen. Pl. šawāhid: Belege, Beweis(stücke), Belegstelle, Zeugnis (ʿalā für), länglicher aufgerichteter Stein auf einem Grab, Stele.

mušāhid pl. -ūn: Zuschauer, Beobachter, Betrachter

mušāhad pl. -āt: sichtbar, sichtbare Dinge, Sichtbares

istišhād: Anführung, Zitierung (eines Belegs, eines Zeugnisses), Märtyrertod, Heldentod, Tod im Krieg, Martyrium.

šhr

šahara/yašharu: bekannt, berühmt, berüchtigt machen, melden, anmelden, erklären, bekanntgeben, ziehen, zücken. Pass šuhira: bekannt, berühmt, berüchtigt sein/werden (bi durch etw./unter ei. Namen)

II: überall bekannt, berühmt, berüchtigt machen,

III: auf Monatsdauer mieten,

IV: bekanntmachen, bekanntgeben, verbreiten (etw.), (aus der Scheide) ziehen, zücken (eine Waffe), öffentlich versteigern

VIII: bekannt, berühmt sein/werden, berüchtigt sein/werden (bi durch etw., unter einem Namen), bekannt sein (ʿan von jm., Wesenszug u.ä.), verbreitet sein.

šahr: öffentliche Bekanntgabe, Meldung, Anmeldung, Beurkundung

šahr pl. ʾašhur, šuhūr: Neumond, Monat, Ğ103/18 al-ʾašhur al-ḥaram: die Monate des Heiligtums/heiligen Platzes (der Wallfahrt)

šahrī: Monats-, monatlich

šahrīyan Adv.: monatlich

šahrīya (f): Monatsgehalt.

šuhra (f): Ruf, Ansehen, Ruhm, Berühmtheit, Berüchtigtheit, Zuname (Syr., Lib.)

šahīr: bekannt, berühmt (bi unter ei. Namen)

ʾašhar El.: berühmter, bekannter

tašhīr: öffentliche Schmähung, Anprangerung

mašhūr pl. mašāhīr: bekannt, berühmt, berüchtigt, verbreitet, berühmte, bekannte Persönlichkeit, anerkannt, kanonisch (Lesart d. Korans). ʿalā l-mašhūri: nach allgemeiner Annahme.

šhf

šahaf: starker Durst.

šhl

II: beschleunigen, eilig absenden (etw.), schnell fortschaffen (jn.)

šahil: flink, behende, schnell

šahla (f): dunkelblaue, tiefblaue Farbe der Augen

ʾašhal, f.: šahlāʾ : tiefblau (Augen), tiefblaue Augen habend

Banū ʾAšhal: Ğ90/12??

šhm

šahm pl. šihām: scharfsinnig, klug, energisch, kühn, edel, anständig, Gentleman

šahāma (f): Scharfsinn, Klugheit, Energie, Kühnheit, Edelsinn, Anständigkeit

šhw / šhy

šahā/yašhū +

šahiya/yašhā: begehren, wünschen (etw.), verlangen (nach)

II: begierig machen, anlocken (jn.), Begierde, Verlangen, Appetit erwecken (in jm., nach etw.), den Appetit anregen, reizen

V +

VIII: begierig sein, sich sehnen, verlangen (nach etw.), begehren, wünschen (etw.), Appetit haben (auf etw.). šayʾ lā yuštahā: eine unerwünschte Sache.

šahwa (f) pl. šahawāt: Begierde, Begehren, Gier, Verlangen, heftiger Wunsch, Sehnsucht, Leidenschaft, Geschlechtstrieb, fleischliche Lust, Appetit

šahwī: lüstern, sinnlich, triebhaft

šahwān, f. šahwā, pl. šahāwā: gierig, begierig, lüstern, geil, sinnlich, triebhaft

šahwānī: dto.

šahīy: angenehm, erwünscht, wünschenswert, appetitlich, schmackhaft

šahīya (f): Appetit

tašahhin: Gier, Verlangen

ištihāʾ: Begierde, Begehren, Gier, Verlangen, Appetit

mušahhin: den Appetit anregend. Pl. mušahhiyāt: horsd’œvre

muštahin: gierig, begierig, lüstern

muštahan: begehrenswert, wünschenswert, erwünscht, angenehm. Pl. muštahayāt: Gegenstand des Begehrens, Ziel des Wunsches.

šwʾ

šāʾ (koll.), šāh (f) شاة (n.un.) pl. šiwāh (شواه), šiyāh (شياه): Schaf, Mutterschaf

siehe auch mšw/y !!

šwb

šāba/yašūbu: (ver)mischen (etw. bi mit), verfälschen, trüben, beflecken (etw.), beeinträchtigen (etw., v. einem Makel), sich vermischen (mit), sich mischen (in etw.). lā tašūbuhū šāʾiba: makellos. Ğ227/15 šāba ʿalā??

šawb: Beimischung, Durchsetzung, Trübung, Makel, (äg.) heisser Wind.

šāʾiba pl. šawāʾib: Mangel, Flecken, Fehler, Makel, Trübung, Verunreinigung, Argwohn, Verdachtsmoment

mašūb: gemischt, getrübt, verfälscht

šāb: siehe šb

šwr

II šawwara/yušawwiru: ein Zeichen machen, einen Wink geben, zublinken (ʾilā jm.), hinweisen, zeigen auf (ʾilā)

III: um Rat fragen, den Rat einholen, sich beraten,

IV ʾašāra/yušīru: ein Zeichen machen, signalisieren, einen Wink geben, zuwinken, zublinken (ʾilā o. li jm.), durch einen Wink befehlen (ʾilā/li jm., bi etw./zu), mit ʾilā: auffordern, deuten/zeigen auf, anspielen auf, etw. andeuten, hinweisen auf (ʾilā o. ʿalā; li ʿalā jn. auf), anraten, nahelegen, raten, anbefehlen (bi ʿalā jm. etw.; ʿalā ʾan jm. zu), angeben (bi etw.), nennen (bi ʾilā jm. etw.).

VI: sich beraten, beratschlagen (maʿa mit über)

X: um Rat fragen (jn.), sich beraten (mit jm.), konsultieren (jn.)

šāra (f) pl. āt: Zeichen, Kennzeichen, Wahrzeichen, Emblem, Armbinde, Abzeichen, Kokarde, äussere Aufmachung. Pl.: Insignien.

šūrā (ﻯﺭﻮﺷ): Beratung, Rat, Ratschlag. mağlis aš-šūrā: beratendes Gremium, geheimer Rat (eines Herrschers). mağlis šūrā ad-dawla: Staatsrat.

šūrī: beratend, konsultativ

mašwara (f), mašūra (f) pl. –āt: Beratung, Rat, Ratschlag

ʾišāra (f) pl. āt: Zeichen, Wink, Signal, Schriftzeichen, Gebärde, Geste, Anspielung, Andeutung, symbolischer Ausdruck, Hinweis (Ğ35/13 ʾišāra ʾilā ʾan: der Hinweis darauf, dass??), Rat, Anweisung, Weisung, Befehl, Ğ51/19 lā budda min al-ʾišāra: es ist der Hinweis notwendig

al-mušār ʾilayhī: der oben Erwähnte, der bereits Genannte

mušāwar pl. –ūn: Berater, Ratgeber

mušāwara (f)??: Ğ146/7, 174/22 Rateinholung (li bei jm.)??

mušīr: Hinweis, hinweisend (auf ʾilā), Pl. –ūn: Berater, Feldmarschall, Armeegeneral (Äg., Jord., Irak u.a.)

mustašār pl. -ūn: Ratgeber, Berater, Rat (als Titel), Gerichtsrat (Äg.), Kanzler

mustašārīya (f): Kanzlerschaft. dār al-mustašārīya: Kanzleramt

istišāra (f) pl. -āt: Befragung um Rat, (erbetene) Beratung

istišārī: beratend, konsultierend

šwš

II: verwirren, in Unordnung bringen (etw.), stören (ʿalā o. etw.), komplizieren (etw.)

V: verwirrt, gestört sein, unwohl sein, krank sein

šāš: Musselin, weisses Tuch, Leinwand, Mull

šwṭ

šawṭ pl. ʾašwāṭ: Lauf zum Ziel, Strecke, Teilstrecke, Etappe, Runde (beim Sport), Halbzeit (bes. beim Fussball), Partie (in einer Serie v. Spielen), Durchgang (beim Sport). qaṭaʿa šawṭan kabīran fī taqaddum u. qaṭaʿa fī maydāni r-ruqīy ʾašwāṭan: grosse Fortschritte machen, ein grosses Stück vorwärtskommen. qaṭaʿa ʾašwāṭan šāsiʿa: dto.. yafūquhu ʾašwāṭan: er übertrifft ihn beträchtlich. šawṭ zamanī: Zeitstrecke, -spanne. šawṭ ṭawīl: langer Zeitraum.

šūṭa (f): (äg.) Pestilenz, Epidemie.

šwẓ

šuwāẓ: Flamme, glühende Hitze, Feuer, Leidenschaft

šāʾiẓ: glühend heiss, brennend (Hitze)

šw ʿ

k.A.

šwf

II: putzen (etw.), schmücken (eine Frau)

V: erwartungsvoll, sehnsuchtsvoll ausschauen (ʾilā nach), erwarten (ʾilā etw.)

šawf: Egge

šawfa (f): (umg.) Anblick

šūfān: Hafer (Avena, bot.)

šwq

šāqa/yašūqu: gefallen, Freude bereiten (jm.), Verlangen erwecken (in jm.)

II: mit Sehnsucht, Begierde, Verlangen erfüllen (jn.), Verlangen erwecken (in jm.), Lust machen (jm. ʾilā zu), Spannung wecken (jm. ʾilā auf)

V +

VIII: sich sehnen, verlangen (ʾilā o. nach), wünschen, begehren (ʾilā o. etw.)

šawq pl. ʾašwāq: Sehnsucht, Verlangen, Begierde, Wunsch

šayyiq: ersehnt, erwünscht, vortrefflich, schön, elegant, anziehend, interessant, sehenswert, lesenswert

tašwīq: Weckung des Verlangens, Erregung von Spannung, Spannung (des Lesers etc.)

tašawwuq: Sehnsucht, Verlangen, Neigung, Sehnen, Begierde

ištiyāq: Sehnsucht, Verlangen, Neigung, Sehnen, Begierde

šāʾiq: ausgezeichnet, vortrefflich, glänzend, reizend, schön, interessant

mušawwiq: sehnsuchterregend, spannend, anregend, anziehend, interessant

mušawwaq: von Sehnsucht o. Verlangen erfüllt (ʾilā nach), Lust habend (ʾilā zu)

muštāq: sehnsüchtig, verlangend, begierig

šwk

šāka/yašūku: stechen, verletzen, durchbohren (bi mit ei. Dorn o.ä.),

II: dornig sein, mit Dornen spicken (etw.)

stechen, verletzen, verwunden, durchbohren (bi mit)

IV: stechen, verletzen

šawk (koll., n.un. (f)) pl. ʾašwāk: Dornen, Stacheln, Gräten. ʿalā š-šawk: wie auf Nadeln/Kohlen

šawka (f) (n.un.) pl. -āt: Dorn, Stachel, Spitze, Zinke, Sporn (des Hahnes), Gabel, Gräte, Kampfesungestüm, Tapferkeit, Elan, Kraft. LAD auch: tongue of a buckle, spur, fork, arms and their points, clash of combatants, slaughter, massacre, thrust, wound, bravery, military power, power, greatness, pomp, majesty.

šawkī: dornig, stachelig, spinal, …

mušawwak: Q

šwl

šāla/yašūlu: sich erheben, hoch erhoben sein, aufheben, hochheben, tragen, transportieren (hū bi), (vgl. šyl: dto., befördern)

II: spärlich, knapp werden.

III: angreifen.

IV: aufheben, hochheben, tragen.

šawil: flink, behende, schnell (bei der Arbeit).

mašāl: Tragen, Transport (v. Lasten), Trägerlohn.

šwm

šām siehe šʾ m

šwh

šawiha/yašwahu, šāha/yašūhu: hässlich, entstellt, missgestaltet sein/wd.

II: entstellen, verunstalten, verstümmeln, stören (z.B. Funk), verfälschen, schmähen (etw./jn.), šawwaha wağha l-ḥaqīqa: die Wahrheit verdrehen.

V = I

šawah: Hässlichkeit, Ungestaltheit, Entstellung, Verzerrung, Verdrehung (intr.)

šy

šīy ġīfārā: n.pr.: Ché Guevara [ĞAS, S.11, Anm.: 5]

šyʾ

sāʾa/yašāʾu: wollen, wünschen, dass (ʾan). ʾin šāʾa -llāhu: so Gott will, … šiʾnā: 1.pl..

II: verdinglichen (Philos.)

V: Passiv zu II, sich verdinglichen (Philos.)

VII inšāʾa/yanšāʾu: Reflexiv v. I, Erleiden und Geneigtheit dazu (BMG§27). Demnach: sich wünschen, erwünschen, Geneigtheit zu wünschen, o. Wünsche erleiden… Ğ15/12, 107/4??

šayʾ, pl.: ʾašyāʾ: Sache, Ding, etwas; mit Neg.: nichts. fī šayʾin (im verneinten Satz: in irgendeiner Weise, in keiner Weise, keineswegs, nicht im geringsten.

ʾan ẓuhūruhā ṯānīya šayʾ sa-taḥūlu, Ğ, 12/10 für Debrays la répétition, ihre Wiederholung. Ğ22/12 šayʾ wāhid: irgendetwas

šayʾī: sachlich, objektiv.

lā šayʾīya: Nicht-Sein.

mašīʾa (f): Wollen, Wille, Wunsch. bi-mašīʾati-llāh: so Gott will.

šyb

šāba/yašību: weisshaarig, grauhaarig werden, weiss, grau werden (Haar), alt werden, weisshaarig machen, bleichen (etw.)

II: weisshaarig machen (jn., vom Kummer)

IV: = II

šayb: Weisshaarigkeit, weisses o. graues Haar, Greisenalter

šayba (f): Stabwurz (Artemisia arborescens, bot.), inf. I (Ğ83/21 weisshaarig sein)

šābb pl. šabāb, etc.: junger Mann, siehe šb

šyt

šyt: Ğ198/13: ??

šyḫ

šāḫa/yašīḫu: altern, alt werden, in ein würdiges Alter kommen

šayḫ pl. šuyūḫ, ʾašyāḫ, mašāyiḫ, mašāʾiḫ: älterer würdiger Mann, Ältester, Scheich, Stammesältester, Oberhaupt (eines Stammes), Titel des Herrschers eines Scheichtums (pol.),

šyd

I šāda/yašādu +

II šayyada/yušayyidu: errichten, aufführen, erbauen (Gebäude u.ä.)

IV ʾašāda/yušīdu: = I, ʾašāda bi ḏikrihī o. bi-hī: jn./etw. rühmen, preisen, lobend hervorheben, in den höchsten Tönen loben

sīd: Verputz (für eine Mauer), Gips, Mörtel

tašyīd: Errichtung, Aufführung, Erbauung (eines Gebäudes), Bauwesen, Aufbauarbeit, Aufbau (z.B. eines Landes, der Wirtschaft)

ʾišāda (f): Lobpreis, lobende Hervorhebung (bi js., einer Sache)

mušayyad: hoch, stattlich (Bauwerk)

mašīd: LAD: coated with mortar (Mörtel), cemented

mušayyad: dto., high, raised high, fortified, consolidated, firm, solid (befestigt, gefestigt, fest, beständig)

mušayyid: architect, builder (Architekt, Erbauer)

šyr

k.A. siehe šwr

mušār: ploughed (LAD), gepflügt. siehe šwr.

šyš

šīš: Stossdegen, Rapier, Jalousie

šīša (f): Nargileflasche, Wasserpfeife, (tun.) Flasche.

šyṭn

II tašaytana: sich wie ein Teufel benehmen

šayṭān pl. šayāṭin: Satan, Teufel

šayṭānī: satanisch, teuflisch, dämonisch, höllisch

šayṭāna (f): Teufelei, Schurkenstreich

šy ʿ

šāʿa/yašīʿ: sich ver/ausbreiten, bekannt werden, publik wd. (Nachricht, Kunde, Gerücht etc.), sich ausbreiten (über), durchdringen, beherrschen (jn./etw., Gefühl), šāʿa fī: einer Sache allgemein zukommen, allgemein anwendbar sein auf. šāʿa bi-hī: etw. verbreiten, in Umlauf setzen, bekannt, publik machen

II: das Abschiedsgeleit geben, geleiten, begleiten, zu Grabe geleiten, verabschieden (jn.), aussenden, schicken (jn./etw.), anhangen (einer Partei),

III: folgen, sich anpassen (jm. ʿalā in), sich richten (nach jm. ʿalā in), Partei ergreifen (für jn./etw. ʿalā in), Gefolgschaft leisten (jm.)

IV: verbreiten, veröffentlichen, bekannt machen, publik machen, in Umlauf setzen (o. bi etw.)

V: Partei ergreifen (li für jn./etw. in), sich anschliessen (li an), es mit jm. (li) halten, Schiit wd., sich als Schiit ausgeben

VI: sich einig wd. (ʿalā über)

šīʿa (f) pl. šiyaʿ: Anhängerschaft, Gruppe von Gefolgsleuten, al-š.: Partei ʿAlīs, Schiiten, Moslems, die ʿAlī als rechtmässigen Nachfolger des Propheten anerkennen. Pl. ʾašyāʿ: Anhänger, Parteigänger

šīʿī: schiitisch.

šiyāʿ: Gemeinschaft (des Besitzes, jur.)

šuyūʿ: Verbreitung, Bekanntwerden, Gemeinschaft, Gemeinsamkeit des Besitzes

šuyūʿī: kommunistisch

šuyūʿīya (f): Kommunismus

mušāyaʿa (f): Parteinahme.

ʾišāʿa (f): Verbreitung, Ausbreitung, Veröffentlichung (einer Nachricht), Pl. -āt: Gerücht, Kunde Ğ69/33, 37, 164/2

ʾišāʿīya (f): Kollektivismus

tašayyuʿ: Parteinahme (li für), Schiitentum, Bekenntnis zur schiitischen Lehre.

šāʾiʿ (ﺔﻌﺋﺎﺷ): (allgemein) verbreitet, bekannt, offenkundig, allgemein, gemeinsam,

mušāyiʿ: parteiisch. Pl. –ūn: Anhänger

mušāʿ: allgemein verbreitet, allen zukommend o. gehörend, Gemeineigentum, Allgemeingut.

šyf

II: in Schnitze o. Scheiben teilen (Frucht)

ʾašyāf (pl.): Schnitze, Scheiben

šyq

siehe šwq

šym

šāma/yašīmu: spähen (nach), beobachten, erwarten, erhoffen (etw.)

šīma (f) pl. –āt, šiyam: Charakterzug, Wesenszug, natürliche Anlage, angeborene Eigenschaft

šāma (f) pl. –āt: Muttermal, Schönheitsfleck

šīmiya (f) pl. šayāmī: (äg.) Wirbel, Strudel

mašīma (f) pl. mašāyim: Placenta (biol.), Haut die den Fötus umgibt (biol.).

šyn

šāna/yašīnu: entstellen, verunzieren, entehren, schänden (jn./etw.). šāna sumʿatahū: js. guten Ruf schädigen.

II: = I

šayn: Entstellung, Verunzierung, Entehrung, Schändung, Schande.

šāʾin: schimpflich, schändlich

mušayyin: schimpflich, schändlich.

šyh

šyāh pl. zu šāʾ, siehe unter šwʾ

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