sīn س


s

sa-: siehe swf

sāğ

sāğ: Teakbaum (bot.), Teakholz

sāq

sāq pl. sūq, suʾūq, sīqān, ʾasʾuq: LAD: leg, trunk, stalk, column, pillar, side of an angle, perpendicular, scale (of a balance), genus, gender, kind, pain, torment. sāq ʿalā sāq: leg across leg, i.e. deep thought, meditation. Bein, Säule. Seite des Winkels, …)

sāqin: see sqy??

sāqa (f): rear-guard (Nachhut), strap of the stirrup (Riemen vom Steigbügel)

sʾd

sʾdd: siehe swd

sʾr

saʾira/yasʾaru: übrig sein

suʾr pl. ʾasʾār: Rest, Überbleibsel

suʾra (f): Rest, Überbleibsel, verbliebene Jugendkraft

sāʾir: übrig, Rest, alle (+ Gen.). ʿalā sāʾir: Ğ227/19??

sʾl

saʾala/yasʾalu: fragen (ʿan o. jn. nach), sich erkundigen (ʿan o. jn. nach), bitten, ersuchen (hū min o. jn. um), fordern, verlangen (hū min o. von jm. etw.). saʾalahū ʾillā: jm. beschwören, dass…, …

III: fragen, befragen, verhören, zur Rechenschaft ziehen (alles mit hū: jn.).

IV: jemandem seinen Wunsch erfüllen, Inf. isʾāl, LAD: grant a request.

V tasaʾʾala und tasawwala: betteln

VI: fragen, sich fragen, sich gegenseitig fragen. tasāʾala hal (ʿan): sich selber fragen ob (nach), sich erkundigen (ʿan nach).

suʾl: Forderung, Wunsch

suʾ la: dto.

suʾāl pl. ʾasʾila (f): Frage nach (ʿan), Bitte um (ʿan), Ğ17/15,22: Frage(stellung) yaṭrafu hāḏā s-suʾala: er wirft diese Frage auf. Ğ24/12 naḍaʿu mawḍuʿ suʿāl aš-šurūṭ: wir fragen nach den Voraussetzungen

sāʾil pl. –ūn, suʿʿāl, saʾala (f): Fragesteller, Bittsteller, Bettler. siehe auch syl

masʾala (f) pl. masāʾil: Frage, Streitfrage, Problem, Sach, Angelegenheit, Fall, Bitte

masʾūl: verantwortlich, rechenschaftspflichtig (ʿan für), Pl. -ūn: Träger der Verantwortung (ʿan für), die Funktionäre,

masʾūlīya (f) pl. -āt: Verantwortlichkeit, Verantwortung (ʿan für)

sb

sabba/yasubbu: beleidigen, beschimpfen, schmähen verunglimpfen,

II: verursachen, veranlassen, auslösen, herbeiführen, Anlass geben zu ().

II: Beleidigungen, Beschimpfungen, Schmähungen austauschen mit jm. ().

V: verursacht, hervorgerufen werden (ʿan), folgen, sich ergeben aus (ʿan), Grund, Urheber, Ursache sein (bi o. von), schuld sein an (), verursachen, verschulden (etw. ), Gründe suchen für (ʾilā), etw. begründen (ʾilā), als Mittel benutzen

sabb: Beleidigung, Beschimpfung, Schmähung, Verfluchung

sabba (f): Zeitraum, (lange) Weile.

subba (f): Schande, Schmach, Unehre.

sabab pl. ʾasbāb: Strick, Zeltstrick, Mittel zur Erlangung ei. Sache, Grund, Ursache, Motiv, Veranlassung, Anlass (+ flgd. Gen. o. zu etw./ei. Sache. Bes. Pl.: Verbindung, Beziehung (zw. d. Menschen). Mittel z. Lebensunterhalt, Ğ257/10 li-sabab min al-ʾasbāb: aus dem Grund der Gründe, nur weil??. li-sababī basīṭ: aus dem einfachen Grund.

bi-sababi + Gen.: wegen, aufgrund, infolge, durch. bi-sababin min: dto.; bi sababi ʾanna: da, weil

sababīya (f): Ursächlichkeit, Kausalität

sabbāb: Lästerer, Schmäher

sabbāba (f): Zeigefinger

sabīb pl. sabāʾib: Haarsträhne, Mähne (des Pferdes)

sbʾ

sabaʾa/yasbuʾu??: LAD: buy, neglect, take by the hand, skin, flay, scourge so as to tear the skin, scorch and cause to shrink

IV: submit humbly to the law of god, submit

VIII: buy wine

sbyʾ: Ğ121/2??

sabaʾ, auch sabā: Saba. Name der 34. Sure. ḏuhibū ʾaydiya sabā: sie wurden in alle Winde zerstreut

sabaʾī: sabäisch, pl. ūn: Sabäer, as-sabaʾīya (f): die sabäische Sprache

sbʾya (f): Ğ188/29= die Rebellen/Vertriebenen?? und die meisten von ihnen sind aus Ägypten, Kufa und Basra ankommende Yemeniten . Ğ207/11, 212/22??, 266/18,

ʿAbdallāh Ibn Sabāʾ: n.pr. eines bekehrten Juden, der Ali übernatürliche Gaben zugeschrieben hat (DI I, 57, siehe auch: EI, u. Ğ207/8ff.)

sbḥ

sabaḥa/yasbaḥu: schwimmen (fī/bi in), schweben (übertr.), sich ausbreiten

II: preisen, verherrlichen (Allah), preisen, rühmen (bi etw.)

sabḥa (f) n.vic.: Schwimmen

subḥa (f) pl. subuḥāt, subaḥ: Kügelchen (pl.) des muslimischen Rosenkranzes, muslimischer Rosenkranz, supererogatorische ªalāt (i.R.)??

tasbīḥ pl. –āt, tasābīḥ: Lobpreis Gottes, (indem man ausruft: subḥāna llah)

subḥāna llah: Ausruf der Verwunderung etc. (eigtl. Preis Gottes!, gepriesen sein Allah!)

sabāḥ pl. –ūn: Schwimmer

sibāḥa (f): Schwimmen (auch als Sport)

sbd

tastbd: siehe bd X

sbr

sabara/yasbu/iru: inf. sabr, mit der Sonde untersuchen, sondieren (eine Wunde, ein Organ, med., auch den Boden, geol.), messen (bes. die Meerestiefe, durch Lotung, auch durch Echolot), ausloten (etw.), auf den Grund gehen (einer Sache), ergründen, untersuchen (etw.). sabara ʾaġwār aš-šayʾ: in die Tiefe einer Sache eindringen, etw. v. Grund auf studieren.

sabr: Sondierung (einer Wunde, des Bodens), Lotung, Messung, Erkundung etc.

sbṭ

sabuṭa/yasbuṭu: schlicht, glatt sein (Haar)

sabiṭ, sabṭ, sabaṭ pl. sibā: schlicht, glatt, nicht kraus (Haar). sabṭ/sabiṭ al-yadayn: freigebig, grossmütig. sabṭ al-qāma: von gutem Wuchs, eine schöne Figur habend.

sibṭ pl. ʾasbāṭ: Enkel, Stamm (bei den Israeliten)

sabbāṭ pl. sabābīṭ: Schuh

subāṭa (f): Büschel, Traube (v. Früchten, z.B. Datteln)

sābāṭ pl. sawābīṭ: Bogengang, überdachte Gasse, überwölbter Hauseingang

sībāṭ und subāṭ (äg.): = sābāṭ.

sbʿ

II: versiebenfachen, in sieben Teile teilen (etw.)

sabʿ, sabuʿ pl. sibāʿ, ʾasbuʿ: Raubtier, reissendes Tier, Löwe.

sabʿa (f), f.: sabʿ: sieben. sabʿata ʿašara, f.: sabʿa ʿašrata: siebzehn

sabʿūn: siebzig

ʾusbūʿ pl. ʾasābīʿ: Woche. ʾusbūʿ al-ʾālām: Passionswoche (chr.). nihāya al-ʾusbūʿ

sbġ

sabaġa/yasbu/aġu: geräumig, weit u. lang sein, in Fülle vorhanden sein

IV: weit machen (etw.), vollkommen machen (etw.), überhäufen (ʿalā jn. mit), verleihen, reichlich geben (ʿalā einer Sache etw.), zuschreiben, beilegen (ʿalā jm. Eigenschaften). ʾasbaġa al-wuḍūʾ: die rituelle Reinigung vorschriftsmässig ausführen (i.R.)

sābiġ pl. sawābiġ: lang und weit (Kleid), voll, vollständig, vollkommen, übermässig, reichlich

sbq

sabaqa/yasbi/uqu: zuvorkommen, vorangehen, voraufgehen, vorhergehen, kommen zu (ʾilā), überholen, überflügeln, vorgreifen, spontan tun/sagen bevor man daran gehindert werden kann (ʾilā etw.), sich spontan/unwillkürlich zuwenden (ʾilā einer Sache), übertreffen, besiegen (ʿalā/hū jn.)

II: voraufgehen lassen, vor der Zeit tun o. geben,

III: zuvorzukommen suchen (jm.), zu besiegen suchen (jn.), um die Wette laufen (mit jm.), wetteifern, konkurrieren, rivalisieren (mit jm.).

VI: einander zuvorzukommen suchen, miteinander wetteifern, konkurrieren, rivalisieren, um die Wette laufen (ʾilā zu)

VIII: zuvorzukommen suchen, wetteifern,

sabq: Voraufgehen, Vorrang, Überlegenheit, Priorität, Ğ46/23 sabq li: ein (einer Sache ) Vorangegangenes, Ğ70/17, 75/30, sabq ʾan + pf.: zuvor, wörtl.: es ging voran dass…??, Ğ 203/14 ka-mā sabq ḏakaranā: wie wir zuvor erwähnt haben.

ʾasbaq El.: früher, eher kommend, vorhergehend, vorangegangen, Vorletzter, Ex-.

ʾasbaqīya: Vorrang, Priorität, höheres Dienstalter, Anciennität

sabaq pl. ʾasbāq: Einsatz, Wettpreis

tasābuq: Wetteifer, Konkurrenz

sābiq pl. subbāq: vorausgegangen, vorangehend, vorherig, vorhergehend, früher, Ex-, ehemalig, a.D., Vorgänger, Vorläufer, Ğ234/18 qaḍāʾ as-sābiq: (Gottes) vorhergehender Ratschluss, Ğ238/7 sābiq ʿilmihī: (Gottes) Vorauswissen, d.h. (etw. geschieht mit seinem) Ratschluss und seinem Beschluss. ṬHXII/xx: seniority (höheres Alter, Dienstalter)

sābiqūn al-ʾawwalūn: Ğ176/11, 238/26: Vorgänger, Vorherige, Vorangegangene, Altvordere ??

sābiqan Adv.: früher, vordem, einstmals,

sābiqa (f) pl. sawābiq: Vorrang, Priorität, voraufgehender, früherer Fall, Präzedenzfall, voraufgehendes, früheres Werk (eines Autors), (js.) frühere Tat (Ğ z.B. im (Sinne des) Islam), frühere Straftat, Präfix (ling.), Vorgängerin. Pl. sawābiq: frühere Lebensumstände, Vorleben, Vorstrafen. LAD: past time, priority, superiority (Erhabenheit, Überlegenheit), preeminence (Hervorragen, Vorrang), old right or custom, precedent, progress, first disposition or symptoms of an illness, antecedent. sābiqīya (f): priority

ġayr masbūq: noch nicht dagewesen

musabbaq, musbaq: vorherig, vorzeitig, vorgefasst. ḥukm musabbaq: Vorurteil

musabbaqan: im Voraus, vor der Zeit

sbl

II sabbala/yusabbilu: Wohltätigkeitszwecken widmen (etw.)

IV: herabhängen lassen, zufallen lassen, herablassen (Vorhang, Tuch über ʿalā), senken (Augen, Lider Blicke etc.), vergiessen (Tränen), Ähren bilden (Getreide)

sabīl (m+f) pl. subul, ʾasbila (f): Weg, Pfad, Zugang, Mittel, Möglichkeit (ʾilā zu, für Ğ53/26 li für ʾilā zu). Pl. ʾasbila: öffentlicher Brunnen. Pl. siblān: tönender Pfeifenkopf, Pfeife. fī sabīl + Gen.: um … willen, für, im Interesse von. bi-sabīl o. ʿan sabīl + Gen.: mittels, durch. ʿalā sabīl + Gen.: als, -weise, zu, ʿalā sabīl al-miṯāl: zum Beispiel. ʿalā sabīl at-tağriba: versuchsweise. ibn as-sabīl: Sohn des Weges (des Islam der Anspruch auf die Hilfe des Fünftels hat, irgendwo schon mal bei Paret gewesen ?? ). ibn sabīl: (Q2/177, 215, 4/36, 8/41, 9/60, 17/26 … Paret: der, der unterwegs ist, o.: der dem Weg (Gottes) gefolgt (und dadurch in Not gekommen) ist.

sby

sabā/yasbī: gefangennehmen (jn.), in die Gefangenschaft führen (bes. i. Krieg), fesseln, bezaubern, bestricken (jn./etw.)

VIII: dto.

saby: Gefangennahme, Gefangenschaft. Ğ119/27 Aneignung??

sabīy, sabīya (f) pl. sabāyā: Gefangene(r), Kriegsgefangener

st

sitta (f), sitt (m): sechs

sittata ʿašara (m), sitta ʿašrata (f): sechzehn

sittūn: sechzig

sittūnī: sechzigjährig

as-sittīnāt: die sechziger Jahre

al-ʿaqd as-sittīnī: die sechziger Jahre

as-sātt: der sechste

basātiyn: Gärten. Pl. v. bustān, siehe ??

stālyn

stālīn: (n.pr.) Stalin

stālīnīya

str

satara/yasturu: bedecken, verhüllen (bi mit), verschleiern (jn., etw.), verbergen, verstecken, verhehlen, vertuschen, schirmen, schützen (ʿan vor), nachsehen

II: = I

V: bedeckt, verhüllt werden, sich verhüllen, sich verbergen (min, ʿan, ʿalā vor),

VIII: sich verhüllen, sich verbergen, verhüllt, verborgen sein (vor min, ʿan, ʿalā)

sitr pl. sutūr, ʾastār: Hülle, Vorhang, Gardine, Decke, Deckung, Schutz, Schirm, Vorwand

sitra (f): Bekleidungsstück zur Bedeckung der Blösse

sutra (f) pl. sutar: Jackett, Jacke

sitār pl. sutur: Hülle, Vorhang, Schirm, Schirmwand, Sperrwand, Vorwand,

strātīğī

istrātīğīya (f): Ğ88/29: Strategie

stzdād

Ğ67/20??

(i)stylāʾ

istīlāʾ: Besitzergreifung von (ʿalā), siehe ??

sğḥ

sağaḥa/yasğuḥu: LAD: coo (gurren), gloss over ((absichtlich) irreführend deuten), tell in disguised manner (entstellt wiedergeben)

sağiḥa/yasğaḥu: be smooth and well-shaped (cheek)

II: gloss over, tell in a disguised manner, pass over with indulgence (mit Nachsicht übergehen), pardon

IV: pardon, treat with indulgence (mit Nachsicht behandeln)

VII: show with generosity.

suğḥ: smoothness, evenness, high-road,

suğuḥ: measure, size, smooth, even, gentle, (Mass, Grösse, glatt, eben, sanft)

sağaḥ: symmetry (Symmetrie)

sağḥa (f): natural disposition, temper (natürliches Naturell, Temperament, Veranlagung)

ʾasğaḥ, f. sağḥāʾ: wohlgeformt, schön

siğāḥ: LAD: opposite, in front of

suğāḥ: atmosphere

sağāḥ at-tamīmīya: Gattin Musaylima’s, die sich selbst als Prophetin ausgab. THx/88ff.,  auch  Sajāḥ bt. al-Ḥāriṯ b. Suwayd b. ʿUqfān. 

sğd

sağada/yasğudu: sich niederwerfen (mit der Stirn den Boden berührend, bes. als Teil des musl. Gebetsrituals), sich prosternieren (li vor), anbeten, verehren (Gott)

keine weiteren V.-Einträge.

sağda (f) pl. sağadāt: Niederwerfung, Prosternation (beim Gebet)

suğūd: Niederwerfung, Prosternation, Anbetung, Verehrung, Pl. zu sāğid.

sağğād pl. –ūn: frommer Beter

sağğāda (f) pl. sağğād, sağğāğīd: Gebetsteppich, Teppich

sāğid pl. suğğad, suğūd: sich niederwerfend, anbetend

masğid pl. masāğid: Moschee, al-masğid al-ḥarām: die heilige Moschee in Mekka. Ğ86/10: al-ḥarām – al-kaʿaba: vermtl. bayt al-arām: die Kaaba??

sğr

sağara/yasğuru: heizen (Ofen),

II: zum Überfluten bringen (Wasser)

musağğar: lang herabwallend (Haar)

sğʿ

sağaʿa/yasğaʿu: girren, gurren (Taube), Reimprosa schreiben o. sprechen

II: Reimprosa schreiben/sprechen

sağʿ: Reimprosa. Pl. ʾasğāʿ: Texte in Reimprosa. EI(2), musaylima, W.M. Watt: “Musaylima made use of sağʿ, rhythmic assonanced prose, as in the early sūras of the Ḳurʾān, and some examples of this have ostensibly been preserved.”. EI (2): orakelhafte Äusserung. In vorisl. Zeit der rythmische Stil der kuhhān. Orakelsprüche in Versform, ähnlich den Orakelsprüchen der Sibyllen und Pythien und der apollinischen Prosa, in kurzen gereimten Phrasen mit rythmischen Cadenzen und dem Gebrauch  von dunklem, archaischem, bizarrem und kabbalistischem Vokabular. Ursprünglich bedeutete sağʿ den Eintritt des kāhin in die Trance, die orakelhafte Äusserung, die aus diesem Zustand folgte, als auch die stilistische Form dieser Äusserung in magischen Formeln, Flüchen, Gebeten, Missbilligungen, Zaubern. Ursprünge des Wortes reichen bis zum sumerischen shegu, akk. šgʿ, hebr. šgʿ, aram. sğʿ zurück. Goldziher und Wellhausen vertraten die Auffassung, dass es sich beim rağaz-Metrum um ein diszipliniertes sağʿ gehandelt habe. Landberg wies das zurück, beide poetischen Metren seien gleich alt. Fahd, La divination arabe, 152ff. wies auf eine Beziehung zwischen rğz, rğs, nğz im heidnischen Kult hin. (…).ʾAbū Manṣūr ʿAbd al-Qāhir b. Ṭāhir al-Baġdādī, al-farqa bayna al-firaq, 34: Al-Muḫtār aṯ-Ṯaqafī dichtet sağʿ in dem er die rāğiz-Poeten der Häretiker töten will, nachdem er sich dazu verleiten lassen hat, sich als Propheten auszugeben.

sağʿa (f): ein Stück Reimprosa

sāğiʿ: Verfasser von Reimprosa

masğūʿ: in Reimprosa verfasst

sağāʿāt, sağaʿāt: Ğ204/31f. Pl. für??

sğl

II sağğala/yusağğilu: registrieren, eintragen, vermerken, verzeichnen, zu Protokoll geben, beurkunden, dokumentieren, bezeugen, für sich buchen können, zu verzeichnen haben, erzielen, …, aufnehmen (auf Tonband), festhalten,…

III: rivalisieren, streiten, diskutieren, streitig machen, sāğalahū al-ḥadīṯ: jn. ins Gespräch ziehen, mit jm. ein Gespräch führen.

V: sich einschreiben lassen (in)

siğill pl. -āt: Schriftrolle, Register, Liste, Verzeichnis, Aufzeichnung, Niederschrift, Akte. Pl.: Archivakten, Archiv,

tasğīl pl. āt: Eintragung (in ein amtl. Register), Registrierung, Beurkundung, Dokumentation, Buchung, Aufzeichnung, Bandaufnahme, Einschreiben (Postsendung), Einschreibung, Belegen (Uni), Immatrikulation, Ğ53/3 Anmerkung??

tasğīlī: dokumentarisch. fīlm tasğīlī: Dokumentarfilm

īl: Q105/4 Paret: Ton? ??

siğāl: Wettkampf, Wettstreit mit wechselndem Glück, kāna l-ḥarb baynahum siğālan: ihr Kampf war wechselvoll, sie bekriegten sich mit wechselndem Erfolg. Ğ239/19 Pl. –āt??

sğm

sağama/yasğumu: fliessen, strömen, sich ergiessen,

sağama/yasğu/imu: ausgiessen, vergiessen

IV: vergiessen (Tränen)

VII: fliessen, strömen, sich ergiessen (Wasser), flüssig, glatt sein (Sprachstil), harmonisch sein, harmonieren (maʿa mit), passen (maʿa zu)

insiğām: Flüssigkeit (der Sprechweise), Harmonie, Ordnung

munsağim: harmonisch

sğn

sağana/yasğunu: ins Gefängnis werfen, einsperren, einkerkern (jn.)

sağn: Gefangenhaltung, Einkerkerung

siğn pl. suğūn: Gefängnis, Strafanstalt, Kerker.

sağīn pl. suğanāʾ, sağnā: eingekerkert, gefangen,

sğw

sağā/yasğū: still, ruhig sein (Nacht, Meer), zärtlich o. schmachtend sein (Blick). LAD: inf. suğuww, sağā, be quiet, settle, be quiet, dark and long, protract a tender call for her foal,

II: zudecken, bedecken, verhüllen (etw., Makel etc., al-mayyita: den Toten)

V: sich bedecken, sich verhüllen

sāğin: still, ruhig, dunkel (Nacht), zärtlich, schmachtend (Blick)

sḥ

saḥḥa/yasu/iḥḥu: herabfliessen, fliessen, strömen

ʿayn saḥḥāa: tränenreiches Auge

sāḥa (f): Ğ23/8: MAH: Gegend, ausgedehnter Ort/Platz, an seinem ..? wohnen, seinen Wohnsitz an ihm nehmen.

misāḥa (f), pl. –āt: siehe msḥ.

sḥb

saḥaba/yasḥabu: am Boden entlangziehen, hinschleppen, schleppen, nach sich ziehen, zurückziehen (etw. hū, z.B. ei. Massnahmen, Erlaubnis), wegziehen, abziehen (von ʿan), entziehen (jm. etw. min, hū), entnehmen, abholen, ausstellen, abheben, ziehen (Los, Wertpapier), ziehen (aus der Scheide), anwenden auf (ʿalā), Anwendung ausdehnen auf (ʿalā v. Gesetz). saḥaba l-ʿamala bi-hī ʿalā: die Geltung von etw. ausdehnen auf. saḥaba ṯ-ṯiqata min: jm. das Vertrauen entziehen

II-VI: keine Angaben

VII insaḥaba/yansaḥibu: sich fortschleppen, sich zurückziehen, abziehen von/aus (min), gedehnt, langezogen werden; ausgedehnt, angewandt werden (ʿalā auf, v. Gesetz).

VIII-X: keine Angaben

saḥb: Zurückziehung von (Truppen, Massnahmen etc.), Entziehung, Einziehung, Ausstellung (Scheck, Wechsel), Abhebung, Ziehung

saḥāb (koll.): Wolken

saḥāba (f) pl. suḥub, saḥāʾib: (n.un.): Wolke, pl. saḥābāt: Regenschirm.

saḥābata: Präp.: während. saḥābata an-nahār: den ganzen Tag über.

saḥḥāb: (syr., jord.) Reissverschluss.

insiḥāb: Rückzug, Abzug (bes. mil.), Rücktritt, Ausscheiden, Streckung, Dehnung (intr.)

sḥr

saḥara/yasḥaru: verzaubern, verwünschen, behexen, betören, bezaubern, faszinieren, beschwatzen

II: = I

V: einen Morgenimbiss nehmen (während d. Ramaḍān)

saḥr: Lunge

siḥr: Zauber, Magie, Behexung, Bezauberung, Faszination, Charme (einer Frau). Pl. ʾasḥār: Zauberei, Hexerei.

sirī: magisch, Zauber-

saar pl. ʾasār: Zeit vor Tagesanbruch, Morgenfrühe, Morgendämmerung.

sāḥir: zauberhaft, bezaubernd, faszinierend, charmant. Pl. -ūn, saḥara (f), suḥḥār: Zauberer, Magier, Beschwörer

masḥūr: verzaubert, behext, unter magischem Einfluss

sḥq

saḥaqa/yasḥaqu: zerquetschen, zermalmen, zerstossen, zerreiben, pulverisieren, vernichten, aufreiben (Heer etc.), abnutzen (Kleider),

saiqa/yasaqu +

sauqa/yasuqu: fern sein, weit entfernt sein

II: zerqutschen, zermalmen, vernichten, zerstören

V + VII: zerquetscht, zermalmt, zerstossen, zerrieben, pulverisiert werden

VIII: keine Angaben, siehe ḥq X.

saḥq: Zermalmung, Zerreibung, Aufreibung (Truppen), Niederdrückung (Aufstand), Pl. suḥūq: Lumpen

sāḥiq: zermalmend, erdrückend, überwältigend (Mehrheit, Sieg)

saḥīq: fern, weit entfernt, längst vergangen (Zeit), bodenlos (Abgrund, Tiefe)

isḥāq: Isaak (hebr. n.pr.)

sḥl

saḥala/yasalu: abschalen, abschälen, entrinden, glätten, glattmachen, abhobeln, befeilen

suḥāla (f): Feilspäne, Feilstaub

siḥlīya (f) pl. saḥālī (äg.): Eidechse

misḥal pl. masāḥil: Hobel, Feile

sāḥil pl. sawāḥil: Gestade, Küste, Meeresufer, (äg.) Flusshafen d. Nils,

sḫr

saḫara/yasḫiru: LAD: compel to labor without wages, have a fair wind.

saḫira/yasḫaru: spotten, sich lustig machen (min o. bi über), verspotten, verhöhnen, verlachen, bespötteln (min o. bi jn./etw.),

II: zum Frondienst zwingen, unterwerfen, dienstbar machen, in Dienst stellen, sich bedienen, ausbeuten, benutzen, …

V: zwangsweise dienstbar machen, unterordnen, spotten, höhnen

suḫra (f): Gegenstand des Gelächters, Zielscheibe des Spotts, Frondienst, Zwangsarbeit,

suḫrī, siḫrī: Gegenstand des Gelächters, Zielscheibe des Spotts, Frondienst, Zwangsarbeit. LAD: suḫr als ein möglicher Infinitiv von saḫira/yasḫaru. Q43/32 Paret li-yattaḫiḏu baʿḍuhum baʿḍan suḫrīyan: damit sich die einen die anderen dienstbar machen??

suḫrīya (f): Spott, Hohn, Verspottung, Gespött, Ironie, Gegenstand des Spotts. suḥrīya al-qadar: Ironie des Schicksals

masḫara (f) pl. masāḫir: Gegenstand des Spotts, lächerlich, drollig, Maskerade

tasḫīr: Unterwerfung, Unterjochung

sāḫir: spöttisch, satirisch

musaḫḫir: Unterjocher, Unterdrücker.

musaḫḫar: Ğ37/25 ausgebeutet P.P.

sḫṭ

saḫiṭa/yasḫau: empört, entrüstet sein, zornig, aufgebracht sein (ʿalā über), zürnen (ʿalā jm.), unwillig sein (ʿalā über)

IV: empören, zornig machen, erzürnen (jn.), ärgerlich, unwillig machen (jn.)

V: sich unwillig zeigen, böse, zornig werden, sich ärgern (ʿalā über

suḫṭ, saḫaṭ pl. suḫu: Empörung, Entrüstung, Zorn, Unwille, Ärger

masḫūṭ: widerwärtig, verhasst. Pl. masāḫīṭ: Götzenbild

sḫf

saḫufa/yasḫufu: schwach sein (Verstand), blöde, dumm sein.

X: für dumm, blöd halten (jn./etw.)

saḫf, suḫf: Verstandesschwäche, Schwachsinn, Blödheit, Blödsinn, Unsinn

saḫīf pl. siḫāf: unsinnig, blöde, einfältig, absurd, albern, verächtlich, minderwertig. Pl. suafāʾ: Narr

saḫāfa (f): Verstandesschwäche, Schwachsinn, Pl. -āt: Dummheit, Torheit, Albernheit, Kinderei

saḫāʾif: Albernheiten

sḫl

saala/yas?lu: LAD: inf. saḫl, drive back, repel, prevent, hinder, clean, sift, take fraudulently

II: inf. tasḫīl, accuse, blame

IV: inf. isḫāl, detain, delay

suḫḫal: mean, vile, bad dates with soft stones

sala (f) pl. sal, siḫāl, sulān, siala (f): neugeborenes Lamm, neugeborenes Kind

sḫy / sḫw

saḫā/yasḫū +

saiya/yasḫā +

sauwa/yasḫū: freigebig, grossmütig sein (bi mit ʿalā gegen jn.), spenden, gewähren, verleihen (bi etw., ʿalā jm.)

V: Grossmut, Freigebigkeit zeigen, sich bemühen, freigebig o. grossmütig sein

VI: = V.

saḫāʾ: Freigebigkeit, Grossmut, fī saḫāʾ: freigebig (Adv.)

saḫīy pl. ʾasiyāʾ: freigebig, grossmütig, reichlich spendend (bi etw.), reichlich, grosszügig (Geldsummen, Spenden), saḫīy an-nafs ʿan: gern bereit etw. zu verlassen/aufzugeben

saḫāwa (f): Freigebigkeit, Grossmut

sd

sadda/yasuddu: verstopfen, verschliessen, verrammeln, versperren, verbarrikadieren, blockieren, zustöpseln, bezahlen, begleichen, decken (Schulden etc.), erfüllen (Forderung etc.),

II: versperren, blockieren, bezahlen, begleichen, decken (Kosten, Schuld etc.), recht lenken, leiten (jn. naḥwa zu), richten, lenken (etw. ʾilā auf), visieren, einstellen (ʾilā auf ein Ziel, Objekt etc., phot.), aufs Korn nehmen (ʾilā o. naḥwa etw.), das Gewehr richten (ʾilā auf), zielen (ʾilā auf), schiessen. saddada ḫuṭāhū: js. Schritte lenken. saddada daynan: eine Schuld bezahlen o. begleichen.

IV: das Rechte treffen (in Reden o. Tun)

V: bezahlt werden, recht gelenkt werden, hingelenkt werden auf (ʾilā), gerichtet werden, gezielt werden auf (ʾilā)

VII: versperrt, verstopft, blockiert werden/sein

sadd: Verstopfung, Verschliessung, Verammelung, Versperrung, Verbarrikadierung, Blockierung, Bezahlung, Begleichung, Deckung, Erfüllung

sadd pl. sudūd, ʾasdād: Sperre, Barriere, Hindernis, Wall, Damm, Wehr, Stauwerk, Hürde, Bollwerk. as-sadd al-ʿālī: der Assuan-Staudamm. ḥāra as-sadd: Sackgasse. Ğ90/4 inhiyār sadd maʾarib: Zusammenbruch eines Damms in Maʾarib.

sāda (f) pl. -āt: siehe swd, pl. v. sayyid

sadād: Zahlung, Bezahlung (eines Betrages), Begleichung (einer Rechnung), Tilgung (einer Schuld), treffende, richtige Art, Richtigkeit (einer Bemerkung, Handlung, Meinung etc.). taḥta as-sadād: ausstehend, unbezahlt (kfm.), bi-sadād: passend, richtig, treffend. sadād ar-rāʾy: klarer Verstand, richtiger Blick

sudād: Herzinfarkt (med.), Verstopfung der Nase

sidād: Verschluss, Stöpsel. sadād at-tawṣīl: Stecker (el.)

sdr

sadira/yasdaru: geblendet sein (Blick), verblendet sein, unbekümmert, rücksichtslos, stur sein/handeln

sidr koll., n.un.(f) pl. sidar, sidarāt, sudūr: Christdorn (bot.), Lotosbaum,

sidara al-muntahā (f): Lotosbaum im siebten Himmel, Paret Q53/14: Zizyphusbaum., balaġa sidara al-muntahā: das Höchste/Letzte erreichen

sīdār: (arab.) Gardinen (sidar, سيدار)

sds

II saddasa/yusaddisu: versechsfachen, mit sechs multiplizieren, sechswinklig o. sechseckig machen.

suds, sudus pl. ʾasdās: sechster Teil, Sechstel. ʾāla as-sudus: Sextant (naut.)

sudāsī: sechsfach, aus sechs Teilen bestehend. Pl. –āt: Sextett (mus.). Semester (maghr.)

as-sādis: der sechste

musaddas, musaddasa (f) pl. ­-āt: sechsfach, sechseckig, sechsseitig. Sechseck, sechsflächig, sechsflächiger Körper, Pl. –āt: Revolver, Pistole

sadīs: LAD: pl. suds: sixth part (sechster Teil), six (respectively eight) years old (sechs bzw. acht Jahre alt??), tooth of such ?? an animal (Zahn).

sdf

sadaf pl. ʾasdāf: Dunkel, Dämmerung

sudfa (f) pl. sudaf: Dunkel, Dämmerung, Vorhang

sdn

sidāna (f): Amt des Pförtners, Aufsehers (an Heiligtümern, bes. der Kaaba)

sādin pl. sadana (f): Pförtner, Aufseher, Wächter (eines Heiligtums, bes. d. Kaaba), Küster (chr.), Bewahrer, Pfleger. Pl.: Bedienungsmannschaft, Besatzung (eines Panzers etc.)

sdw/ sdy

II: erweisen (o. ʾilā jm. etw. Gutes)

IV: erweisen (o. li o. ʾilā jm. etw. Gutes), leisten (etw.)

ʾisdāʾ: inf IV?? Ğ345/31??

sḏğ

saḏāğa (f): Einfachheit, Naivität, Schlichtheit, Arglosigkeit

saḏāğ, sāḏiğ pl. suḏḏağ: einfach, einfarbig, ungemustert (Stoff), naiv, schlicht, natürlich, arglos, aufrichtig (Charakter), primitiv. as-suḏḏağ: naive Leute. al-wāqiʿīya as-sāḏiğa: naiver Realismus (i.d. Malerei)

sr

sarra/yasurru: freuen, erfreuen (jn.); pass.: surra: sich freuen, erfreut, froh sein (li, min, bi über), sich vergnügen (li, min, bi an)

II: erfreuen, erheitern (jn.)

III: ein Geheimnis anvertrauen (jm.). sārrahū fī ʾuḏnihī: jm. heimlich ins Ohr flüstern (etw.)

IV: erfreuen, erheitern (jn.), geheimhalten, verhehlen, verbergen (etw.), vertraulich mitteilen, anvertrauen, leise sagen, zuflüstern (bi o. etw. ʾilā jm.). ʾasarra fī ʾuḏnihī: jm. heimlich ins Ohr flüstern. Ğ371/17 ʿalā

V: tasarrā o. tasarrara/yatasarriru: als Geliebte haben (bi o. eine Frau)

VI: sich gegenseitig Geheimnisse mitteilen, miteinander flüstern

X: sich zu verbergen suchen, sich verbergen, verborgen sein (ʿan vor), zur Beischläferin nehmen (eine Frau)

sirr pl. ʾasrār: Geheimnis, geheimer Gedanke, Herz, Inneres, Heimlichkeit, Mysterium, Sakrament (chr.), wahrer Grund.

sirran Adv.: heimlich, insgeheim, privat.

sirrī: geheim, privat, geheimnisvoll, mysteriös

sirrīya: geheimer Charakter, Geheimhaltung

surūr: Freude, Vergnügen, Heiterkeit

sarīr pl. ʾasirra, surur, sarāyir: Bettstelle, Bett, Thron, erhöhter Sitz

sarīra (f) pl. sarāʾir: Geheimnis, geheimster Gedanke, Gesinnung, Herz, Sinn,

sarrāʾ: Glück, Wohlergehen. fī  s-sarrāʾi wa ḍ-ḍarrāʾi: in Glück und Unglück.

masarra (f) pl. –āt: Freude, Frohsinn, Vergnügen, Heiterkeit

misarra (f) pl. masārr: Sprachrohr, Telefon

musirr: erfreulich, angenehm

srb

sariba/yasrabu: inf. sarab, fliessen, ausfliessen, auslaufen, durchsickern

II: truppweise schicken (hum Leute ʾilā zu), nach und nach herauslassen (etw.), durchsickern lassen (bes. Nachricht)

V: langsam, nach und nach ausfliessen, auslaufen, abfliessen, ausströmen (Gas), davonschleichen, sich fortstehlen, ausscheren, ausscheiden, vorzeitig austreten (aus der Schule), sich absetzen, einsickern (in den Boden), unbemerkt einströmen, eindringen (ʾilā in, bei), hineinkriechen (in), sich einschleichen (ʾilā bei), dahinkriechen, langsam dahinfliessen, dahingleiten, durchsickern (ʾilā zu, Nachricht), sich nach und nach verbreiten, in Umlauf kommen (bes. Nachricht)

VII: sich verkriechen (Tier)

sirb pl. ʾasrāb: Herde, Schar, Schwarm, Staffel, Geschwader, Verband (v. Flugzeugen), Herz, Gemüt. sirb min an-naḥl: Bienenschwarm. hādyʾ as-sirb: ruhigen Herzens.

sarab pl. ʾasrāb: Erdhöhle, Bau (eines wilden Tieres), unterirdischer Gang, Tunnel, Abzugskanal

surba (f) pl. ʾasrāb: Herde, Schar, Schwarm.

sarāb: Luftspiegelung, Fata Morgana, Trugbild, Kloakenunrat

masrab pl. masārib: Bahn, Spur, Weg o. Lauf den etwas nimmt, Flussbett, Abzugsgraben, Abflusskanal, unterirdische Abwasserleitung. ḏū masrab wāḥid: einspurig (Strasse). dū masrabayn: zweispurig

sārib: hervortretend, erscheinend, sichtbar

sāriba (f) pl. sawārib: Kriechtier.

srbl

sarbala/yusarbilu: bekleiden (jn. bi mit), überziehen, bedecken, verhüllen (etw. bi mit)

II tasarbala/yatasarbalu: anziehen, anlegen, tragen (Kleidung), bekleidet, angetan sein (bi mit, auch übertr.), sich einhüllen (bi in), sich äusserlich ausstaffieren (bi mit)

sirbāl pl. sarābīl: Gewand, Kleidung

mutasarbil: angetan, umhüllt (bi mit). mutasarbil šabāb: sich äusserlich jugendlich zeigend

srğ

sarağa/yasr?ğu: flechten (d. Haar)

II: dto., mit langen Stichen nähen (etw.), satteln (ein Reittier)

IV: dto., anzünden (as-sirāğ die Lampe)

sarğ, surūğ: Sattel

sirāğ pl. suruğ: Lampe, Leuchte

sirāğa (f): Sattlerhandwerk, Sattlerei, Rotz (Pferdekrankheit)

srḥ

saraḥa/yasraḥu: fortziehen, frei umherstreifen, frei weiden, zerstreut sein

sariḥa/yasraḥu: frei, ungebunden vorgehen

II: auf die Weide schicken, losschicken, fortschicken, weggehen lassen, entlassen (aus einem Amt, Frau bei Scheidung), freilassen, in Freiheit setzen, lösen (z.B. Bremse), schweifen lassen (Blick), demobilisieren (Heer), (js. ʿan) Kummer verscheuchen, kämmen,

VII: frei schweifen,

sarāḥ: Entlassung (js., einer Frau bei der Ehescheidung), Freilassung. ʾaṭlaqa sarāḥahū: jn. entlassen, frelassen, auf freien Fuss setzen. ʾiṭlāq sirāḥahū: seine Entlassung, Freilassung. muṭlaq as.sirāḥ: frei, freigelassen.

masraḥ pl. masāriḥ: Weideplatz, Bühne, Theater, Schauplatz

masraḥī: Theater-, theatralisch, dem Theater, der Bühne angehörig, Bühnen-, dramatisch

srd

sarada/yasrudu: durchbohren, durchstechen und nähen (Leder), aneinanderreihen, -fügen, nacheinander aufzählen (etw.), anführen, zitieren (etw.), flüssig vortragen, fliessend wiedergeben (einen Text), erzählen, nacherzählen (eine Geschichte), darstellen (Tatsachen, Ereignisse)

II: durchbohren, durchlöchern (etw.)

sard: Aufzählung, Anführung, Zitierung, geordnete Darstellung, Erzählung, Wiedergabe (einer Geschichte, eines Berichtes), zusammenhängend, aufeinanderfolgend. fann sard al-ʾaḫbār: Erzählkunst

sardī: erzählend, erzählerisch

srdb

sirdāb pl. sarādib, sarādīb: unterirdisches Gewölbe, Keller, Kellergeschoss, Kellerwohnung

srdq

sardaq, sardaqa (f): LAD: cover with a baldachin

srādq: Ğ164/3, HTXVIII,3: Pavillion, 264/13??

srf

IV: das normale Mass weit überschreiten, unmässig sein, ausschweifen, übertreiben (in, bei), viel zu weit gehen, masslos sein (ʿalā gegenüber jm., in etw., z.B. in Äusserungen, Gefühlen), verschwenden, vergeuden, mit vollen Händen ausgeben (hū, fī etw.)

saraf pl. ʾisrāf: Masslosigkeit, Übertreibung, Verschwendung, Vergeudung

musrif: das normale Mass weit überschreitend, unmässig, masslos, hemmungslos, verschwenderisch

srʿ

saruʿa/yasruʿu: schnell, rasch sein, eilen, eilig sein.

II: zur Eile antreiben, beschleunigen

III sāraʿa/yusāriʿu: eilen, laufen, stürzen, rennen (zu, nach ʾilā), hineilen zu (ʾilā), sich beeilen mit (), überschnell eingehen auf ().

IV: schnell, rasch sein, eilen, laufen, stürzen, rennen (ʾilā zu, nach), sich beeilen mit (bi o. ), eilends tun (bi, fī), beschleunigen.

V: eilen, laufen, stürzen, rennen (ʾilā zu, nach), sich beeilen mit (bi o. ), eilends tun (bi o. ), voreilig tun (bi o. etw.).

VI: sich beeilen, eilends laufen, sich rasch begeben (ʾilā, zu, nach), beschleunigt werden.

surʿa (f): Geschwindigkeit, Schnelligkeit, Eile, Tempo, Gang (Auto)

sarʿāna/surʿāna/sirʿāna mā + Verb: wie schnell…!, alsbald, gar schnell, im Handumdrehen

sarīʿ pl. surʿān, sirāʿ: schnell, rasch, eilig, behende, geschwind,

sarīʿan Adv.: schnell, eilig, bald

sirāʿan Adv.: schnell, eilig

ʾasraʿ El.: schneller, rascher. mā ʾasraʿa mā raʾaytuhu: gleich darauf/unmittelbar danach sah ich ihn.

srq

saraqa/yasriqu: inf. saraqa (f), sariqa, stehlen, wegnehmen, rauben (hū min o. hū hū jm. etw.), ausrauben (jn., ein Geschäft, Bank etc.)

II: des Diebstahls beschuldigen, bezichtigen (jn.)

III: sāraqa n-naīara ʾilayhī: jn. verstohlen anblicken, verstohlen blicken nach jm.. sāraqa n-nawma: ein kurzes Schläfchen halten

VII: Pass. zu I

VIII: heimlich entwenden, stehlen (etw. min jm.), sich heimlich einschleichen (ʾilā zu), verstohlen hineingehen (ʾilā zu). istaraqa ḫutā: schleichen, leise gehen. istaraqa s-samʿa: verstohlen zuhören, heimlich lauschen, mithören (z.B. Geheimdienst). istaraqa n-naīar ʾilayhī: jn. verstohlen anblicken. istaraqa l-ʾanfās: nach Atem ringen, keuchen

sariqa (f) pl. –āt: Diebstahl, Entwendung, Raub, Beraubung (js.), Ausraubung (z.B. eines Geschäftes, Plünderung

sarrāq: Dieb

sāriq pl. –ūn, saraqa (f), surrāq: Dieb, Räuber

sāriqa (f): Diebin

srw (1)

sarw (koll., n.un.(f)): immergrüne Zypresse

srw (2)

sarā/yasrū: vornehm, angesehen sein

II sarrā/yusarrī: vertreiben, beseitigen, aufheitern; pass. surriya: sich wieder ruhig fühlen

sarīy pl. ʾasriyāʾ, surāh: vornehm, angesehen, hochstehend, angesehene Persönlichkeit, Aristokrat. Pl. surāh: Elite, führende Schicht, vornehme Schicht

sārin pl. surāh (f): nächtlicher Wanderer o. Reisender, jm. der nachts unterwegs ist, Nachtschwärmer, ansteckend (Krankheit), in Kraft, in Geltung (befindlich), gültig. sārī l-mafʿūl: in Kraft, in Geltung (befindlich), gültig

srāh (f): Ğ209/27, 211/5??.

sarāh (f): LAD: summit (Gipfel, Höhepunkt), best part (bester Teil), middle (Mitte). Pl. sawārāt: back, croup (Krupp, med., o. Kruppe des Pferdes)

sarāh (f): pl. of sarīy

surāh (f): night travellers, etc., Pl. of sārī

siehe auch sry

sry

sarā/yasrī: nachts aufbrechen, abreisen, nachts reisen, kreisen; fliessen (el. Strom); durchdringen (etw.), tief eindringen (in), einströmen (ʾilā in), ausgehen (min von), sich ausbreiten, sich verbreiten, gelten (ʿalā für), in Geltung sein, in Kraft sein o. treten (ʿalā für), wirksam sein/werden (ʿalā bei), Anwendung finden (ʿalā auf),

ʾisrāʾ: nächtliche Reise, al-ʾisrāʾ: nächtliche Himmelsreise Mohammeds. Name der 17. Sure.

sarīy pl. ʾasriya, suryān: Bächlein, siehe auch srw (2)

sarīya pl. sarāyā:Expeditionstrupp, Kompanie (mil.),

ʾasrā: LAD: nobler (edler, erhabener), more generous (grosszügiger, edler), pl. of ʾasīr: captive (gefangen, gefesselt)

sāriya (f) pl. sawārin: nächtliche Wolke. sāriya min al-ğahāma: eine düstere Wolke, eine düstere Atmosphäre o. Stimmung. LAD: sārīya pl. sawārī: column, mast (Säule, Mast).

sāriya (f) pl. -āt, sawārin (= ṣāriya (f)): Mast des Schiffes, der Fahne

suryān: Syrer (pl.), Anhänger der oströmischen Kirche

suryānī: syrisch, der ostsyrischen Kirche angehörend

as-suryānīya: die (alt-)syrische Sprache

sarrāʾ: Glück, Wohlergehen. fī  s-sarrāʾi wa ḍ-ḍarrāʾi: in Glück und Unglück. Siehe sr.

sṭḥ

saṭaḥa/yasau: ausbreiten, hinbreiten, ebnen, planieren, flach machen,

II: ausbreiten, hinbreiten, ebnen, planieren, flach, glatt machen (etw.)

V: ausgebreitet, hingebreitet werden, geebnet, geglättet wd./sein,

VII: ausgebreitet, hingebreitet werden, ausgestreckt auf dem Rücken liegen

sāṭiḥ: God, the spreader of the world (LAD)

saṭḥ pl. suṭūḥ: Fläche, Ebene, Oberfläche. Pl. ʾasṭiḥa, ʾasṭuḥ: flaches Dach, Terasse, Deck; suṭūḥ: Dachterasse

ṭafā bihī ʾilā s-saṭḥ: etwas an die Oberfläche bringen

saṭḥī: äusserlich, aussen befindlich, flach, oberflächlich

sṭr

saṭara/yasṭuru + II:linieren, Linien ziehen

II: schreiben, niederschreiben, aufzeichnen, abfassen, vorzeichnen (Grundlinien), entwerfen (einen Plan, ein Ziel)

sar pl. suṭūr, ʾasṭur, ʾasṭār: Linie, Reihe, Zeile

ʾusṭūra (f) pl. ʾasāṭīr: Mythos, Fabel, Sage, Legende, Pl.: Geschichten

ʾusṭūrī: mythisch, sagenhaft

ʾusṭurīya (f): mythischer Charakter.

misṭara (f) pl. masāir: Lineal, Linienblatt, siehe auch msṭr

siehe auch syṭr

sṭʿ

saṭaʿa/yasaʿu: aufsteigen, sich ausbreiten, sich verbreiten (Staub, Duft), glänzen, leuchten, strahlen, aufleuchten (Licht, Lampe), offenkundig, offenbar, deutlich, klar sein/werden

Ğ84/17, 146/4, 345/5 ?? istaaʿta: 2.P.sg.m., siehe wʿ

saṭʿ: Glanz, Strahlen, Leuchten, Helligkeit

saṭʿa (f): Geräusch, das bei einem Schlag oder aufprall entsteht, Plumps

sṭw

saṭā/yasṭū: sich stürzen (bi o. ʿalā auf), angreifen, überfallen (bi o. ʿalā jn.), einbrechen (ʿalā in)

saṭw: Angriff, Überfall, Einbruch

saṭwa (f) pl. saawāt: Angriff, Überfall, Einfluss, Autorität, Übermut, Stolz, Macht, Stärke

sʿ

k.A.

sʿt: Ğ241/25, siehe wsʿ ??

sʿā(t)

Ğ169/3??

sʿb

k.A.

sʿd

saʿida/yasʿadu, u. pass. suʿida: glücklich sein, Erfolg haben, suʿ ida bi: das Glück haben etw. zu erhalten o. an etw. teilzuhaben.

III: helfen, behilflich sein ( jm. o. ʿalā bei), unterstützen ( o. ʿalā hū jn. bei), beitragen ( o. li, ʿalā zu), begünstigen ( o. ʿalā etw.).

IV: glücklich machen, helfen

saʿd pl. suʿūd: Glück

saʿāda (f): Glück, Glückseligkeit, Wohlergehen, beglückter Zustand. saʿādat …: (früher) Ehrentitel eines Paschas oder hohen Beamten, vor dem Namen oder der Rangbezeichnung gebraucht, Seine Gnaden, Seine Exzellenz. saʿādat al-ʾamīr: (S.A., Seine Gnaden, Seine Exzellenz der ʾAmīr. ṣāḥib as-saʿāda: dto.. dār as-saʿāda: “Haus der Glückseligkeit”, alter Name von Istanbul.

saʿīd pl. suʿadāʾ: glücklich (bi über), glückselig. saʿīd aḏ-ḏikr: selig, verstorben

saʿūdī, suʿūdī: saudisch. mamlaka as-saʿūdīya: Saudi Arabien.

sāʿid pl. sawāʿid: Vorderarm, Bügel der Brille. huwa sāʿiduhū al-ʾaiman: er ist seine rechte Hand, ihm unentbehrlich. ištadda sāʿiduhū: stark, mächtig wd.. fatta fī sāʿidihī: jn. schwächen, entmutigen, entnerven. Ğ152/9 bi-sawāʿid: mit Hilfe, mit Verstärkung ??

sāʿida pl. sawāʿid: Zufluss, Nebenfluss

musāʿid pl. -ūn: Gehilfe, Helfer, Mitarbeiter, Assistent, Adjutant, Hilfsstabsfeldwebel (Äg., Syr., Alg., mil.), Ğ95/7 musāʿida (f): Assistenz, Hilfe, Unterstützung

sʿr

saʿara/yasʿaru: entzünden, entfachen, anfachen (Feuer, Krieg), Pass.: suʿira: entflammt, rasend werden

II: entzünden, entfachen, anfachen (Feuer, Krieg), den Preis festsetzen (für), den Kurs notieren (Börse)

III: um den Preis feilschen (mit)

IV: entzünden, entfachen (Feuer)

V: brennen, lodern, entbrennen (Zorn)

VII: verrückt, wütend, rasend werden

VIII: brennen, lodern, entbrennen (Kampf)

siʿr pl. ʾasʿār: Preis, Taxe, Kurs (Börse),

suʿr: Hitze, Tollheit, Heisshunger, Pl. ʾasʿ ār: Kalorien

saʿ īr pl.suʿur: lodernde Flamme, Feuer, Lohe, Hölle

sʿf

saʿafa: III: helfen, Hilfe gewähren, unterstützen,

IV: erste Hilfe leisten, unterstützen, beistehen

sʿn

k.A.

sʿy

saʿā/yasʿā: gehen, laufen, sich vorwärts bewegen, seinen Weg zurücklegen, wandern, ziehen (z.B. Mond), hinstreben zu (ʾilā), streben nach (ʾilā o. li), sich bemühen, anstrengen (li, ʾilā, warāʾa, fī um etw. zu erreichen), nachjagen (warāʾa ei. Sache), Schritte tun (in ei. Angelegenheit), erstreben (Q53/39 Paret), Ğ90/17 anstreben.

saʿā/yasʿā: verleumden (ʿinda o. ʾilā bi jm. bei),

VI: durcheinanderlaufen.

saʿy: Gang, Lauf, Streben, Bemühung, Vieh. as-saʿy: ritueller Gang zw. aafā u. al-marwa in Mekka). as-saʿy warāʾ ar-rizq: Broterwerb, Erwerbstätigkeit (Streben nach Lebensunterhalt)

siʿāya: Verleumdung.

sf

IV: hinabsteigen, absinken (übertr.), sich abgeben (ʾilā mit, in schlechtem Sinne), ʾasaffa an-naẓara ʾilayhī: jn. scharf ansehen

VIII: zu sich nehmen, schlucken (etw. Trockenes, z.B. ein Pulver)

safūf: medizinisches Pulver

safāʾif, safāʾif al-ʾumūr: minderwertiges, banales Zeug

ʾisfāf: Absinken (übertr.), Trivialität

sfḥ

safaḥa/yasfaḥu: inf. safḥ, sufūḥ, ausgiessen, vergiessen (etw.)

III: huren, Unzucht begehen (mit jm.)

VI: miteinander huren

safḥ pl. sufūḥ: Fuss (eines Berges), Hang, Abhang, abfallendes Gelände. ʿinda safḥ + Gen.: unterhalb, am Fusse

saffāḥ: Blutvergiesser, Mörder. Ğ336/7 saḫīy: freigebig?? ʾAbū l-ʿAbbās as-Saffāḥ, der erste Abbasidenkalif.

sifāḥ: Hurerei, Unzucht

sfr

safara/yasfiru: den Schleier entfernen (ʿan vom Gesicht), sich entschleiern. ausstrahlen, leuchten (Morgenröte).

II: auf die Reise schicken, zur Abreise veranlassen o. zwingen, absenden, fortschicken, einschiffen.

III: reisen (nach ʾilā), abreisen, verreisen.

IV: leuchten, glänzen, strahlen, enthüllen (ʿan etw.), ergeben, erzielen, erbringen, zum Ergebnis haben, zur Folge haben (ʿan etw.), enden (mit, in ʿan).

VII: sich verziehen (Staub, Wolken).

as-safr: die Reisenden, die Fahrgäste

sifr pl. ʾasfār: Buch (bes. der Bibel). sifr al-ḫurūğ: Exodus, 2. Buch Mose.

safar: Abreise. Pl. ʾasfār: Reise, Fahrt

sifāra (f): Botschaft, …

sāfir: unverschleiert, offen sichtbar, offenkundig, flagrant, Pl. safara (f): Schreiber

sfk

safaka/yasfi/uku: vergiessen (Blut)

VI: einander morden

VII: vergossen wd., fliessen (Blut)

safk: safk ad-dimāʾ: Blutvergiessen

sfl

safala/yasfulu: herabsinken, sich abwärts bewegen, unter etwas () liegen

safila/yasfalu: unten, niedrig sein

safula/yasfulu: niedrig, gemein, verächtlich sein

V: sich erniedrigen, herabsinken, herunterkommen, niedrig handeln

sufl: niedrigster, unterster Teil (einer Sache), Boden, Tiefe, untere Wandleiste

suflī: unten befindlich, niedrig

sifla (f) an-nās: niedrigstehende Menschen, gemeines Volk

safāla (f): Niedrigkeit, Gemeinheit, Verächtlichkeit

sufāla (f): niedrigster, unterster, gemeinster Teil von einer Sache.

ʾasfal, f. suflā, pl. ʾasāfil El.: tiefer, niedriger, unterer, niedrigst, unterst, niedrigster, unter(st)er Teil, Boden, Grund eines Gefässes

ʾasfala Präp.: unten an, unterhalb

sfn

safan: rauhe Tierhaut (zum Glätten), Schmirgelpapier, Sandpapier.

safīn: Schiffe (koll.), Schiff

safīna (f) pl. sufun, safāʾin: Schiff

sfh

safiha/yasfahu +

safuha/yasfuhu: dumm, töricht sein, unverschämt, frech sein

II: für töricht, dumm erklären (jn./etw.), für unmündig erklären, entwerten, als minderwertig hinstellen (etw.). safaha nafsahū: sich lächerlich machen, sich blamieren. safaha wağhahū: jn. blamieren, beschämen

VI: sich dumm, töricht stellen

safah: Torheit, Dummheit, Unverschämtheit, Schamlosigkeit, Frechheit

safīh pl. sufahāʾ, sifāh: töricht, dumm, schwachköpfig, Tor, Urteilsunfähiger, unverschämt, schamlos, frech, frecher Kerl

safāha (f): = safah

tasfīh: inf. II, für dumm erklären

sfw/sfy

safā/yasfī: aufwirbeln und davontragen (den Staub, v. Wind)

IV: dto.

safā/yasfū: LAD: be alert (wachsam, achtsam, auf der Hut sein), nimble (flink, hurtig, gewand sein), brisk (lebhaft, flott, flink sein)

safā/yasfī (y): carry off (forttragen, fortschaffen, ab-, entführen, verschleppen, gewinnen, erringen), have little hair falling over the forehead (horse)

safī/yasfā: be chapped (rissig sein), be stupid, foolish

III: treat as stupid or foolish, cure, restore to health

IV: = I

VIII: inf. istifāʾ, turn (the face) towards

sāfīyāʾ: Staub

masfan: Gegenstand, der aufgewirbelt wird, Spielball

ʾabw sfy(ā)n

ʾAbū Sufyān: Führer der reichsten und politisch neben den Banū Maḫzūm stärksten qurayšitischen Sippe ʿAbd Šams. Wie ʾAbū Ğahl ein entschiedener Gegner Mohammeds, jedoch bereits nach dem Grabenkrieg kompromissbereiter. Seine Haltung trug dazu bei, dass die Eroberung Mekkas ohne grösseres Blutvergiessen verlief. Die Heirat seiner verwitweten Tochter ʾUmm Habība mit Mohammed im Jahr 628 förderte eine Annäherung zwischen ihm und Mohammed. Er nahm später an der Eroberung Syriens teil und starb in hohem Alter. Sein Sohn Muʿāwīya?? wurde der erste umayyadische Kalif in Damaskus (661-680). Manches, was in den Quellen so negativ an ihm dargestellt wird, geht auf anti-umayyadische Propaganda zurück. (LP)

sqṭ

saqaṭa/yasquṭu: fallen, herabfallen, stürzen, abstürzen (Flugzeug), hinfallen, (im Krieg) fallen, durchfallen, ausfallen (Haar), niedersinken (auf ʿalā), stossen (auf ʿalā), finden (etw. ʿalā), geraten, gelangen, kommen (zu ʾilā jm.), absinken (Niveau), hinfällig werden, wegfallen, ausfallen, entfallen, fehlen, entfallen (jm. min), elidiert werden, ausfallen (ling.), fallen lassen, zu Fall bringen (bi jn./etw.),

IV: fallen lassen, zu Fall bringen, herabwerfen, niederwerfen, stürzen, zum Absturz bringen,

V: nach und nach erfahren (etw. von min),

VI: zusammenstürzen, nach und nach fallen, herabgleiten, gestürzt sein, von der Bühne abgetreten sein,

saqṭ: Tau

siqṭ: Frühgeburt, Fehlgeburt

saqṭ, siqṭ, suqṭ: Funken (v. Holzfeuerzeug o. Feuerstein)

saqaṭ pl. ʾasqāṭ: Minderwertiges, Wertloses, Abfall, Ausschuss, Plunder, Kleinigkeiten, Kram.

saqṭa pl. saqaṭāt: Fall, Sturz, Versehen, Fehler

suqūṭ: Fall, Sturz (auch ei. Regierung), Absturz (Flieger), Zusammenbruch, Niedergang, Untergang, Verfall (ei. Rechtes, Anspruchs, etc.), Wegfall, Fehltritt, Verfehlung.

ʾisqāṭ: Niederwerfung, Abschuss (ei. Flugzeugs), Sturz (ei. Regierung etc.), Fehlgeburt (als Vorgang), Abzug, Subtraktion, Rabatt, Projektion (opt., math., geogr., psych.), Ğ353/7 ʾisqāṭ ʿalā: Zufallen (einer Eigenschaft) jm.??!?

sāqiṭ pl. suqqāṭ: gefallen, herabgesunken, heruntergekommen, niedrig, gemein, verrufen (Gegend), durchgefallen (bei einer Prüfung), weggefallen (min z.B. in einem Text), ausgefallen, fehlend, entfallen

sāqiṭa (f): Abfall, Pl. –āt: gefallenes Mädchen, Dirne

tsqṭb: Ğ157/26??

sqṭr

suquʾ: Sokotra (Insel südl. d. ar. Halbinsel

sqf

II: mit einem Dach, einer Decke versehen, überdachen (etw.)

saqf pl. suqūf, suquf, ʾasquf: Dach, Decke (d. Zimmers)

saqīfa (f) pl. āt, saqāʾif: überdeckter Gang, Säulengang, Laubengang, Pergola, Laube. LAD: large shingle (Dachschindel) or flat stone for roofing, deck of a ship (Schiffsdeck), long bench in front of a house (lange Bank vor einem Haus).

saqīfa banī sāʿida, EI(2): saqīfa: überdachter gemeinschaftlicher Platz für Gespräche und Diskussionen. In historischen Texten fast ausschliesslich für die, Abū Bakr’s Ernennung vorangegangenen, Verhandlungen gebraucht, die in Medina auf dem Gebiet der Banū Saʿida, einem Ḫazrağītischen Clan der ʾAnṣār stattfanden. Auch yawm as-saqīfa genannt.

saqīfa: Bezeichnung der historischen Phase unmittelbar nach dem Tod des Propheten??

vgl. z.B. web: answering-ansar.org/answers/saqifa/en/index.php Saqifa; the debacle of Islamic Government (…) one of the most dramatic events in Islamic History, the event of Saqifa that ultimately led to a victorious Abu Bakr attaining the station of Khalifa following the death of the Prophet (s).

siqqīfā: Office of a bishop

masqūf: überdacht (bi mit)

sqy

saqā/yasqī: zu trinken geben, tränken, bewässern, berieseln, begiessen.

III: zu trinken geben, einen Pachtvertrag schliessen.

IV: zu trinken geben, tränken, bewässern.

VIII istaqā/yastaqī: um einen Trunk bitten (jm. min), Wasser schöpfen aus (min), (Informationen, Kenntnisse etc.) schöpfen aus (min), etw. entnehmen, entlehnen, hernehmen aus (min).

X: um einen Trunk bitten, ein Gebet um Regen verrichten, um Regen bitten.

saqy: Tränkung, Bewässerung

saqawī: (maghr.) Bewässerungs-

siqāya (f): Bewässerung, Amt der Tränkung (insbes. der hergebrachten Tränkung der Mekka-Pilger), Tränke

sk

sakka/yasukku: inf. sakk, verschliessen, abschliessen (Tür), prägen (Münzen

sakka/yasakku, 1.p.s. sakiktu: inf. sakak +

VIII: taub sein/wd.

VII: verschlossen sein.

sakk: Prägung v. Münzen. maṣlaḥat sakk al-ʿumla: staatl. Münzstätte, Münze.

sikka (f) pl. sikak: Geldstück, Münze, Weg, Strasse, (äg.) Seitenstrasse, Nebenstrasse, Pflugschar. sikka al-ḥadīd: Eisenbahn. sikka al-ḥadīdīya: dto..

sukkān pl. –āt: Steuerruder

ʾasakk, f. sakkāʾ, pl. sukk: taub

maskūka (f) pl. –āt: Münze, Gitter, Abflussloch (tun.). ʿilm al-maskūkāt: Münzkunde, Numismatik.

as-Sakkākī: n.pr. eines ar. Rhetorikers, gest. 626h.?? (ĞB, 14/1)

skt

sakata/yaskutu: schweigen, verstummen, still, ruhig sein/werden, verschweigen, mit Stillschweigen übergehen (ʿan etw.), sich nicht äussern (ʿan zu einem Problem o. Faktum), nicht antworten (ʿan jm.). Pass. sukita: vom Schlag getroffen werden (med.). sakata ʿanhū: sein Zorn besänftigte sich.

II: zum Schweigen bringen, beruhigen, besänftigen (jn./etw.), Schweigen gebieten (jm.)

IV: dto., verstummen machen, überzeugen.

sakt: Schweigen, Schweigsamkeit. ʿalā s-sakti: schweigend, in aller Stille

sakta (f) n.vic.: Schweigen, Stille, Schlaganfall, Apoplexie (med.)

sukāt: Schweigen, Schweigsamkeit. LAD: silence, also sukāta (f): by what one is silenced, end, conclusion. Ğ255/14 lā-sukāt ḫuṣūmihim: nicht Schweigen ihrer Gegner??

sukūt: Schweigen, Schweigsamkeit, siehe auch skwt

sukūtī: schweigsam

sakūt: schweigsam

sikkīt: einer der dauernd schweigt

sākit: schweigend, schweigsam, still, ruhig, stumm (Buchstabe)

muskit: überzeugend (Antwort)

iskāt: LAD: bidding silence, silence

skr (1)

II: verschliessen, schliessen, verriegeln (Tür, bes. Syr., Lib.)

skr (2)

sakira/yaskaru: betrunken sein, sich betrinken, sich berauschen

IV: berauschen, betrunken machen ( jn.)

VI: sich betrunken stellen

sukr: Berauschung, Rausch, Trunkenheit

sakr: Rausch, berauschendes Getränk

muskir pl. –āt: alkoholisches Getränk, berauschendes Getränk

skf

sakkāf: Schuhmacher

skn

sakana/yaskunu: ruhig, beruhigt, still sein/werden, ruhen (vokallos sein (Gramm.), nachlassen, sich legen, sich besänftigen, sich beruhigen (Sturm, Zorn, Schmerz), weichen, schwinden von (ʿan Schmerz), ruhig verharren bei (ʾilā), sich beruhigen bei (ʾilā, li), sich verlassen, vertrauen auf (ʾilā, li), sich zu Hause fühlen in/bei (ʾilā).

sakana/yaskunu: wohnen in (bi o. ), etw. bewohnen (bi o. ).

II: beruhigen, besänftigen, mildern, lindern, vokallos machen.

III: zusammenwohnen, zusammenleben

IV: Wohnung geben o. anweisen, ansiedeln, wohnen lassen.

VI: beieinander-, zusammenwohnen.

sakan: Mittel, Gelegenheit zur Ruhe, Wohnung, bewohnter Raum, menschliche Behausungen,

sukūn: Ruhe, Stille, Schweigen, Stillstand, Ruhezustand, Unbeweglichkeit, Vokallosigkeit (gramm.), graf. Zeichen dieser Vokallosigkeit,

sakkān: Messerschmied

sukkān pl. -āt: Steuerruder, (pl. v. sākin:) Einwohner, Bevölkerung (s.u.).

sikkān pl. -āt: Lenkrad, Steuerrad

sikkīn (m+f) pl. sakākīn: Messer

sakīna (f) pl. sakāʾin: Wohnen Gottes, Gegenwart Gottes, innere Gott entstammende Ruhe, Ruhe, Stille

sākin pl. sakana (f), sawākin: ruhig, bewegungslos, still, statisch, im Stillstand befindlich, stehend, stagnierend (Wasser), vokallos (gramm.), wohnhaft, angesiedelt. Pl. -ūn, sukkān: Bewohner, Einwohner. Pl. as-sukkān: die Bevölkerung. …

sukkānī: die Einwohner betreffend, demographisch, Einwohner-, Bevölkerungs-

maskūn: PPI, LAD: inhabited etc., inhabitable (bewohnt, bewohnbar).

mskn: Ğ80/20, 222/15 Siedlung o.ä.??

musākin: LAD: inhabitant (Einwohner)

musākana (f): cohabitation (Zusammenleben, Beischlaf)

musākīn: Bettler. siehe mskn.

sl

salla/yasullu: sacht herausziehen (etw.), Pass. sulla: an Lungentuberkulose leiden, schwindsüchtig sein

V: sich fortstehlen, davonschleichen (ʿan von), entschlüpfen, hindurchschlüpfen (bayna zwischen), sich hineinstehlen, hineinschlüpfen, leise hereinkommen (in), kriechen (ʾilā zu, in), schleichen, sich einschleichen (ʾilā bei, in), sich hinbegeben, aufsuchen (ʾilā etw., in geheimer Absicht), hindringen (ʾilā zu jm., bis an einen Ort, z.B. v. ei. Gerücht), eindringen (in)

VII: sich fortstehlen, davonschleichen, entschlüpfen, hindurchschlüpfen, hineingleiten (ʾilā in, zu), sich einschleichen (ʾilā in, bei), eindringen, einsickern (ʾilā in, auch pol.), sich vorarbeiten (im Gelände, bes. mil.), an Lungentuberkulose leiden, schwindsüchtig sein

VIII: sacht herausziehen (etw.), sacht zurückziehen (etw., z.B. kaffahū seine Hand ʿan von), aus der Scheide ziehen (das Schwert), entreissen (min jm. etw.)

sall: Korb

sill, sull: Auszehrung, Schwindsucht, Tuberkulose

salla (f) pl. silāl: Korb. salla al-muhmalāt: Papierkorb. kura as-salla: Basketball.

slb

salaba: rauben, plündern, AEL: seize, carry off, deprive

V: Trauerkleidung tragen,

VIII: = I

salb: Plünderung, Beraubung, Wegnahme, Verneinung, Negation

salban Adv.: negativ

salbī: negativ (auch El.), passiv, Pl. salbīyāt: negative Seiten,

salbīya (f) pl. -āt: Negativismus, negative Haltung, negativer Aspekt (einer Sache), Negativ (Phot.)

ʾuslūb pl.: ʾasālīb: Methode, Weg, Verfahren, Verlauf, Art und Weise, Art, (sprachlicher) Stil/Eigentümlichkeit (eines Autors). Ğ12/2 für Debrays mode: Modus, Art und Weise, Form, Methode. MLT: ʾuslūb al-ʾintāğ: Produktionsweise, Ğ25/12 f. L.’s Art der Produktion. Ğ45/??

istilāb: inf. VIII. LAD: plundering; AEL: seizing, depriving

slt

salata/yasli/utu: herausziehen (etw.), abhacken (, bes. Körperteil)

VII: sich fortstehlen, heimlich wegschleichen.

k.w.A.

slḥ

salaḥa/yaslaḥu: Exkremente lassen, Kot werfen (Vogel).

II: ausrüsten, bewaffnen (jn. mit), armieren,

V: sich rüsten, aufrüsten.

VI: miteinander kämpfen, miteinander fechten, die Waffen kreuzen.

salḥ und sulāḥ: Exkremente; Mist.

salīḥ pl. –ūn: Apostel (chr.)

silāḥ pl. ʾasliḥa (f): Waffe, Bewaffnung, Waffen, eiserne Greifvorrichtung, Pflugschar. silāḥīna: zwei Waffen (gen./akk.)

taslīḥ pl. -āt: Bewaffnung, Ausrüstung, Rüstung, Aufrüstung, Armierung, Bewehrung (durch Armierungseisen, beim Stahlbetonbau)

musallaḥ: bewaffnet

slḫ

salaḫa/yasla/uḫu: abziehen, abhäuten, enthäuten (Tier), abtrennen (etw. ʿan von), beenden, zum Abschluss bringen (einen Zeitabschnitt), zubringen (eine Zeitspanne mit),

V: sich schälen (Haut, durch Sonnenbrand)

VII: abgezogen werden (Haut, Fell eines Tieres), abgestreift werden (Schlangenhaut), abgehäutet werden (Tier), abstreifen (min seine Haut, Kleider), ablegen, von sich werfen (min Eigenschaft), abgetrennt, losgelöst werden, sich loslösen (ʿan, min von), sich zurückziehen (min von), vergehen, enden (Monat), Paret Q7/175 sich entledigen

slsl

salsala: verketten, zusammenketten, verschlingen, verknüpfen, durch Verbindungsglieder verbinden (bi etw. mit), anketten, fesseln (jn.), giessen,

salsal: kühles Süsswasser.

silsila (f) pl. salāsil: Kette, Reihe, Serie (v. Aufsätzen, Vorträgen, Sendungen in Rundfunk u. TV),

tasalsul: fortlaufende Folge, Aufeinanderfolge, kontinuierlicher Ablauf ei. Reihe (z.B. v. Ereignissen), laufende Nummer. bi-t-tasalsul: ununterbrochen, kontinuierlich, fortlaufend

musalsal: in Ketten gelegt, als Reihe publiziert o. ausgestrahlt, fortlaufend (Nummer). Pl. -āt: Serie, Sendereihe (Radio, TV), Artikelreihe. Ğ19/26, 164/16: Verlauf, Fortgang??

mutasalsil: fortlaufend (Nummer), tafāʿul mutasalsil: Kettenreaktion.

slṭ

II sallaṭa/yusalliu: Macht geben über (ʿalā), zum Herrn machen, als Herrscher einsetzen (jn. ʿalā über), auferlegen ( eine Strafe ʿalā jm.), loslassen, einsetzen (Kraft, Druck etc ʿalā auf), zücken (Waffe ʿalā gegen), laden (ʿalā hū mit elektr. Strom etw.). …, salaṭa aḍ-ḍawʾ (al-ʾaḍwāʾ) ʿalā: jn./etw. in helles Licht setzen, beleuchten, auf etw. neues Licht werfen, etw. deutlich hervortreten lassen

V tasallaṭa/yatasallatu: überwinden, überwältigen (ʿalā jm./etw.), die Oberhand gewinnen über (ʿalā), sich zum Herrn machen, herrschen über (ʿalā), kontrollieren, überwachen, beherrschen (ʿalā etw.).

sulṭa (f) pl. suluṭāt: Macht, Gewalt, Autorität, Herrschaft, Vollmacht, Machtbefugnis, Obrigkeit, Behörde. Ğ17/13 f. frz. pouvoir. Pl.: as-suluṭāt: die staatlichen Gewalten, die Behörden

sulawīy: ?? Ğ26/35

sulṭān: siehe sln

sulṭānī: den Sultan betreffend, souverän, Herrscher-. Heer-.

sulṭānīya (f): Suppenschüssel, Terrine, grosser, runder Napf aus Metall

tasalluṭ: Beherrschung, Herrschaft, Vorherrschaft (ʿāla über), Überwachung, Kontrolle.

slṭn

salṭana/yusalṭinu: zum Sultan ernennen, zum Herrscher machen ( jn.)

II tasalṭana/yatasalṭanu: Sultan, Herrscher werden

salṭana (f): Sultanat, Staatswesen unter einem Sultan

sulṭān (selten f.): Macht (ʿalā über), Kraft, Stärke, Gewalt, Herrschaft, Regierung, Vollmacht, Autorität, Ermächtigung, Legitimation (bi für)

sulṭānī: den Sultan betreffend, souverän, Herrscher-. arīq sulānī: Heerstrasse.

sulṭānīya (f): Suppenschüssel, Terrine, grosser runder Napf aus Metall. Ğ340ff wohl: Sultanat, Ğ359/19ff  Herrschaft, Herrscher-??

slʿ

saliʿa/yaslaʿu: Risse bekommen, rissig werden

VII: sich spalten, bersten

salʿpl. sulūʿ: Spalt, Riss

silʿa (f) pl. silaʿ: Ware, Handelsartikel, bewegliche Geschwulst, Balggeschwulst (med.).

silaʿī: die Waren- o. Handelsgüter betreffend,

slf

salafa/yaslufu: vorüber sein, vergangen sein, vorangehen, vorausgehen.

II: leihen, borgen, vorschiessen.

IV: vorangehen, vorhergehen lassen, leihen, borgen, vorschiessen. ʾaslafnā l-(qaula): wir sagten schon vorher. ka-mā ʾaslafnā: wie wir bereits sagten.

V: entleihen, borgen, ein Darlehen aufnehmen.

VIII: = V.

silf pl. ʾaslāf: Schwager

silfa (f): Schwägerin

sulfa (f) pl. sulufāt, sulaf: Darlehen, Vorschuss, Leder zum Füttern der Schuhe, inwendige Sohle, Brandsohle.

salaf und pl. ʾaslāf, (as-salaf): Vorgänger (pl.), Vorfahren, Ahnen, Altvordern, Vorauszahlung, zinsloses Darlehen. as-salaf aṣ-ṣāliḥ: die rechtschaffenden, tüchtigen Vorfahren.

salafan Adv.: im Voraus, zuvor, vorher.

salafī: am Vorbild der Alten orientiert, auf die Vergangenheit zurückgreifend, zur Salafīya gehörend

sālif aḏ-ḏikr: oben erwähnt, vorher genannt

slq

salaqa/yasluqu: inf. salq, die Haut zerfetzen (jm., mit der Peitsche), mit heissem Wasser ablösen (etw.), sieden, kochen (etw., in kochendem Wasser, z.B. Eier, Fleisch, Kartoffeln), versengen (die Planzen, von der Hitze), verletzen (jn., bi-lisānihī mit der Zunge, d.h. jn. beschimpfen)

V: hinaufsteigen, -klettern (auf etw.), erklimmen (etw.), sich hinaufranken (Pflanze), emporkommen, in die Höhe kommen (Mensch).

salq (äg.), silq (jord.): Mangoldart, Form der Runkelrübe deren Blätter als Salat/Gemüse zubereitet wd..

as-sullāq: Christi Himmelfahrt

salāqa (f): Böszüngigkeit, Heftigkeit der Sprache.

salīqa (f) pl. salāʾiq: gekochtes Gericht aus Getreidekörnern mit Zucker, Zimt u. Fenchel (syr.), Veranlagung, Instinkt

slk

salaka/yasluku: gehen, entlangziehen, verfolgen, einschlagen, beschreiten, durchfahren, sich benehmen, sich verhalten,

II: reinigen, säubern, abhaspeln, abspulen, klären, entwirren

IV: einfügen, hineinstecken

salk: Befahrung, Vermessung (von Verkehrswegen)

silk: Faden, Draht, Saite, Kabel, Drahtseil, Schiene (Mar.). Korps, Körperschaft, Stand, Berufsstand, -gruppe, Kader.

sulūk: Verhalten, Benehmen, Betragen, Haltung, Führung. ḥusn as-sulūk: gutes Benehmen, gute Manieren,

sūʾ as-sulūk: schlechtes Benehmen

ʾanwāʿ min as-sulūk: [Ğ, 12/4f für Debrays conduites: Führung, Leitung, Lenkung, Aufsicht, Verwaltung, Begleitung, Geleit, Verhalten, Benehmen]

sulūkī: verhaltens-, das Verhalten betreffend, maḏhab as-sulūkī: Behaviorismus.

maslak pl. masālik: Weg, Pfad, Fahrspur, -streifen, Bahn, Strasse (mar., über Land), Landstr., Chaussee, Handlungsweise, Art des Vorgehens, Methode. …

sālik: gangbar, passierbar, begangen, betreten (Weg), offen, nicht blockiert (auch ant.), Pl. –ūn: Beschreiter des geistlichen Pfades (myst.)

slm

salima/yaslamu: wohlbehalten, unversehrt, heil, unbeschädigt, intakt, einwandfrei, gesichert, klar erwiesen sein, frei sein von (min), entrinnen (min).

II: unversehrt erhalten, erretten (min), unversehrt übergeben, übergeben, aushändigen, ausliefern (jn./etw., li o. ʾilā jm.), abliefern, zustellen (li o. ʾilā jm.), zubilligen (bi etw., li jm.), strecken (Waffen), sich ergeben, unterwerfen (li o. ʾilā jm.), grüssen (ʿalā jn.), zugeben, zugestehen (bi etw.), zustimmen (bi einer Sache), billigen, gelten lassen (bi etw.),

III: Frieden halten, sich versöhnen,

IV: überlassen (ʾilā jm. etw.), übergeben (ʾilā jm.), ausliefern, überantworten, anheimgeben (ʾilā hū jn./etw. jm.),verlassen, im Stich lassen, preisgeben, verraten, sinken lassen, sich ergeben, sich hingeben, Muslim werden. Ğ84/19, 108/7, 151/21 mit ʿalā : sich ausliefern/hingeben an/in die Hand (v.jm.)??. LAD: keep sound (gesund) and safe, attain to (gelangen zur) safety, tranquillity and prosperity, give over to, deliver up, betray, submit, resign one’s self to the will of god, profess Islam, become a muslim, pay in advance.

V: empfangen, erhalten,

VI: miteinander Frieden schliessen,

VIII: in Empfang nehmen, empfangen, erhalten (etw.), übernehmen (etw., die Leitung einer Sache), Besitz ergreifen (von einer Sache), berühren (den heiligen Stein der Kaaba)

X: sich unterwerfen, sich ergeben, kapitulieren, sich überlassen, sich hingeben (li o. ʾilā einer Sache), sich hergeben (li o. ʾilā zu), erliegen (li einer Sache)

salm: Friede

silm m. u. f.: Friede. as-silm: Beiname des Islam,

silmī: friedlich, Pazifist

sullam pl. salālim, salālīm: Leiter, Treppe, Stiege, Stufe,

salām: Unversehrtheit, Wohlergehen, Heil, Friede, Sicherheit, Pl. -āt: Gruss, Salut, mil. Ehrenbezeigung, Nationalhymne,

salāma (f): einwandfreier Zustand, Tadellosigkeit, Fehlerlosigkeit, tadelloser Ablauf, Gelingen, Unversehrtheit, Wohlergehen, Wohlbehaltensein, Sicherheit,

salīm: wohlbehalten, unversehrt, unbeschädigt, intakt, unverletzt, untadelig, ohne Mangel, frei, unberührt (min von), heil, gesund, richtig, vernünftig, normal (geistig), (euphemistisch) schwer verletzt, beschädigt, dem Untergang geweiht,

Sulaym: siehe slym

taslīm: Übergabe (eines Eigentums, Besitzes), Überreichung, Aushändigung, Lieferung (kfm.), Auslieferung (v. Postsendungen, eines Verbrechers an ein anderes Land), Unterwerfung, Ergebung, Kapitulation, Begrüssung, Zugeständnis, Zustimmung (bi zu), Billigung (bi einer Sache), vorbehaltlose Anerkennung. ğāhiz at-taslīm: schlüsselfertig (Wohnung)

ʾislām: Hingabe (an Gott), Ergebung in Gottes Willen, al-ʾislām: der Islam, Zeitalter des Islam, die Muslime

ʾislāmī: islamisch. al-ʾislāmīyāt: die Islamkunde.

ʾislāmīya (f): Idee des Islam, Eigenschaft als Muslim.

istislām: Unterwerfung, Kapitulation, Hingabe, Ergebung, Resignation, Selbstaufgabe

istislāmī: Kapitulations-, unterwerfungsbereit, Kapitulant

sālim: wohlbehalten, unversehrt, unbeschädigt, intakt, frei (min von), heil, gesund, ganz, vollständig, stark, regelmässig (Verb gramm.),

musallam: unversehrt, makellos, (auch mit bi-hī) vorbehaltlos angenommen, unbestritten, unstreitig, allgemein akzeptiert, selbstverständlich (Wahrheiten), Pl. -āt: überkommene Ansichten, allgemein akzeptierte Wahrheiten, elementare Grundwahrheiten, Axiome (phil.), stillschweigende Voraussetzungen, Prämissen, Selbstverständlichkeiten

musālim: friedfertig, friedlich, friedliebend, mild, sanft, gutartig (z.B. Krankheitserscheinungen)

muslim: muslimisch, Pl. -ūn: Muslim

ʾaslam El.: unversehrter, besser gesichert/bewahrt, sicherer, gesünder, vernünftiger. Ğ58/5 ʾawwal man ʾaslama”:der erste, der Moslem geworden ist.

slw

salā/yaslū +

saliya/yaslā: die Erinnerung loswerden (o. ʿan an etw./jn.), vergessen (o. ʿan)

II: vergessen machen, beruhigen, trösten, erheitern, ablenken, zerstreuen, unterhalten, vertreiben, verscheuchen, …

IV: = II

V: sich erfreuen, sich ergötzen (bi an), sich belustigen (bi mit), sich trösten (ʿan über), Ablenkung suchen (bi bei ei. Sache, ʿan von)

salwa, sulwa (f): Trost, Vergnügen, Zerstreuung, Zeitvertreib, Vergessen

slym

Sulaym: grosser Stamm im Osten und Südosten von Medina mit engen Beziehungen zu den Qurayš, die offensichtlich an der Ausbeutung eines im Stammesgebiet der Sulaym liegenden Goldbergwerkes beteiligt waren. Da ein Teil des Stammes für das Gemetzel an den Muslimen beim Brunnen von Maʿūna verantwortlich war, grössere Abteilungen aber fünf Jahre später bei der Eroberung Mekkas und bei Hunain auf Mohammeds Seite kämpften, muss es in der Zwischenzeit zu einem Ausgleich zwischen den Muslimen und den Sulaym gekommen sein. Nach Mohammeds Tod lehnten sich die Sulaym nicht gegen Abu Bakr auf und waren dann äusserst aktiv in den Eroberungskriegen, in deren Verlauf der Stamm nach Nordsyrien verschlagen wurde. (LP)

sm (1)

ism pl. ʾasmāʾ, ʾasāmin: Name, Vorname, Ruf, Benennung, Nomen, (Ğ14/23), Ğ14/27 ka-ism mauṣūf: als attributiertes/näher bestimmtes Nomen (siehe mauṣūf, beschrieben, part.p. I)

ʾasāma (f), ʾusāma (f): Löwe

ismī: dem Namen nach, nominell, nominal (gramm.)

siehe auch smw + smy

sima (f): siehe wsm

sm (2)

samma/yasummu: Gift hineintun (in), vergiften (jn./etw.)

II: vergiften (etw.)

V: vergiftet werden, sich vergiften

samm, summ pl. sumūm, simām: Gift, Öffnung, Loch, Öhr. as-sumūm al-bayḍāʾ: die weissen Gifte (Heroin, Kokain etc.)

samūm f., pl. samāʾim: Glutwind, heisser Sandsturm, Samum

masāmm pl. masāmmāt: Poren (der Haut, eines Materials o. Gesteins)

tasammum: Vergiftung, Sepsis (med.)

masmūm: vergiftet, giftig

smḥ

samuḥa/yasmuḥu: grossmütig, gütig sein, tolerant, nachsichtig, gnädig sein.

samaḥa/yasmaḥu: grossmütig gewähren (bi etw. li jm.), erlauben, gestatten (bi/ʾan etw./dass zu, li jm.), ermächtigen (bi zu li jn.).

II: mit Güte behandeln.

III: nachsichtig verfahren (mit jm. o. bi in), gütig, nachsichtig behandeln, nachsehen, verzeihen, vergeben (jm. o. bi etw.)

VI: mild, nachsichtig, tolerant sein (maʿa gegen jn. in), nicht kleinlich sein, allzu grosszügig, nachlässig handeln (in), gegeneinander nachsichtig, tolerant sein

X: um Genehmigung bitten (jn.), um Verzeihung bitten, sich entschldigen

samḥ: Grossmut, Milde, Toleranz, Nachsicht

samḥ pl. simāḥ: grossmütig, mild, tolerant, nachsichtig, gnädig, glatt, flüssig (Stil). aš-šarīʿa as-samḥa: das tolerante, gnädige Gesetz (d.h. das islamische).

samāḥ: Grossmut, Milde, Toleranz, Nachsicht, Vergebung, Erlaubnis (bi zu)

samāḥa (f): Grossmut, Milde, Toleranz, Nachsicht, Duldsamkeit, Gnade. ṣāḥib as-samāḥa, samāḥātuhū: seine Eminenz

samīḥ pl. sumaḥāʾ: grossmütig, mild, gütig, tolerant, nachsichtig, verzeihend

al-ḥanīfa as-samḥāʾ: die wahre und tolerante (Religion, d.h., der Islam)

musāmaḥa (f): Verzeihung, Vergebung. Pl. –āt: Ferien, Feiertage

tasāmuḥ: Nachsicht, Milde, Duldsamkeit, Toleranz

masmūḥ bihī: erlaubt, zulässig. Pl. –āt: Lizenzen, Vorrechte

mutasāmiḥ: nachsichtig (maʿa gegen), duldsam

smd

samada/yasmudu: stolz den Kopf heben, den Kopf hoch tragen (auch mit raʾs). LAD: stand as if thunderstruck (wie vom Blitz getroffen), be grieved (bekümmert sein, sich grämen), bear ones head high from pride, toy (spielen, liebäugeln), be careless, sing a song, exert one’s self in a matter (sich anstrengen, (Autorität) geltend machen), walk apace (schnell gehen)

II: düngen (al-ʾarḍ den Boden). LAD: manure with dung and ashes

III: Q53/61 Paret: die Nase rümpfen, sich amüsieren

IX + XI: swell with anger (erzürnen)

samād pl. ʾasmida (f): Dünger, Düngemittel

tasmīd: Düngemittel

sāmid ar-raʾs: erhobenen Hauptes

smr

samura/yasmuru: braun sein/werden

samara/yasmuru: abends/nachts plaudern, plaudern

II: festnageln, annageln,

III: abends oder bei Nacht plaudern, plaudern (mit jm.), durch Gespräche, Erzählungen unterhalten (jn.)

V: angenagelt werden/sein, wie festgenagelt sein,

VI: den Abend o. die Nacht in gemeinsamem Gespräch verbringen, sich abends oder nachts miteinander unterhalten, sich durch Gespräche/Erzählungen unterhalten

VIII: k.A., siehe mr X.

IX: = I samura

samar pl. ʾasmār: nächtliche o. abendliche Unterhaltung, Unterhaltung, Gespräch, Nacht, Pl.: Geschichten (zur Unterhaltung)

samīr: nächtl. o. abendl. Unterhalter, Gesprächspartner, Erzähler, Unterhalter (allg., durch Plaudereien, Gesang, komische Vorträge)

smʿ

samiʿa/yasmaʿu: hören (jn., etw., bi von etw., min von jm., ʾilā o. auf, min auf jn.), sprechen hören (bi von), Gehör geben, lauschen, sein Ohr leihen (ʾilā o. li jm./einer Sache). lam yusmaʿu bi-hī: unerhört

II: hören machen, hören lassen (jn.), zu hören geben (jm.), vortragen, aufsagen (seine Lektion, ʿalā seinem Lehrer), entehren, in Verruf bringen (bi jn.)

IV: hören machen, hören lassen, zu hören geben, mitteilen

V: Gehör geben, lauschen, sein Ohr leihen (ʾilā o. li jm./einer Sache), hören (ʾilā o. li auf), (heimlich) lauschen, horchen

VI tasāmiʿu bi-hī n-nās: die Leute hörten untereinander von ihm, er wurde unter den Leuten bekannt

VIII: hören, anhören (etw.), hinhören (ʾilā o. li o. jn., etw.), sich anhören (ʾilā/li/hū jn./etw.), zuhören, lauschen (ʾilā/li/hū jm./einer Sache), horchen, behorchen (ʿalā jn.), Ğ87/16 minhū jn. hören??

samʿ: Gehör, Gehörsinn, Ohren. Pl. ʾasmāʿ: Ohr. LAD: sense of hearing, anything heard, hearsay, good repute.

simʿ: hearing, good repute.

sumuʿ: pl. of samūʿ: hearing, who hears everything (God).

sumʿ a (f): Ruf (bes. guter Ruf), Leumund, Ansehen. ḥamīd (ḥasan) as-sumʿa: in gutem Ruf stehend, achtbar. radīʿ (sayyiʾ) as-sumʿa: in schlechtem Ruf stehend, übel beleumundet.

samʿī: Hör-, Gehörs-, akustisch, auf Gehörtem beruhend, traditionell. ʿilm as-šamʿīyāt: Akustik. samʿī baṣarī: audiovisuell. fawq as-šamʿī: Ultraschall.

samāʿ: Zuhören, Anhörung (einer Sache), Anhören v. Musik (bes. b. Sufis), allg. angenommener, eingebürgerter Sprachgebrauch (gramm., lex.). LAD: hearing, listening (s.), reputation, good name, character, grammatical parlance, dance and music of the derwishes.

samāʿa (f): LAD: listening (s.), audience

samāʿī: akustisch, hörbar, durch den Sprachgebrauch sanktioniert (gramm., lex.), aus der mündlichen Überlieferung stammend (i.R.), Pl. samāʿīyāt: Akustik (phys.)

samīʿ: hörend, zuhörend, Hörer, Zuhörer. as-samīʿ: der Allhörende (eines der Attribute Gottes im Koran)

sammāʿ: LAD: hearer, listener, auditor

sammāʿa (f) pl. -āt: Hörer (tel.), Kopfhörer, Hörrohr, Stethoskop, Klopfer (an d. Tür). LAD: hearing (adj.)

sāmiʿ pl. ūn: Hörer, Zuhörer. LAD: dto., listening, obeying (gehorchend), obedient (gehorsam, ergeben)

sāmiʿa (f): Ohr, hören, Hörsinn.

mustamiʿ pl. –ūn: Hörer, Zuhörer. al-mustamiʿūn: die Hörerschaft, das Auditorium. mustamʿ īnan al-kirām verehrte Hörer! (Rf.)

smk

samak (koll., n.un. (f)) pl. ʾasmāk: Fisch, Fische

samk: height (Höhe, Gipfel), depth (Tiefe), thickness (Dicke, Stärke), stature (Grösse, Statur), roof (Dach), ceiling (Decke)

smn

samina/yasmanu: fett, korpulent, beleibt sein, fleischig sein/werden)

II + IV: fett machen, mästen (jn.)

samn: Schmelzbutter, Butterschmalz (aus Schafsmilch),

samīn pl. simān: fett, dick, korpulent, beleibt

smw

samā/yasmū: hoch, erhoben sein, hoch emporragen, aufragen, erhaben sein, sich erheben (ʿan über), zu stolz sein für (ʿan), zu hoch o. Schwierig sein für (ʿan), übersteigen (das Verständnis ʿan), aufsteigen (zu ʾilā, über ʿan), höher sein als (ʿalā), streben, trachten nach (ʾilā). samā bi-hī: etw. emporheben, hinaufführen zu (ʾilā), jm./etw. Aufschwung verleihen.

III: zu übertreffen suchen (jm.), um Überlegenheit/Ruhm wetteifern.

IV: hinaufheben, emporheben, an Rang erhöhen, als erhaben ansehen.

VI: miteinander um Ruhm wetteifern, hoch/erhoben sein, hoch emporragen, aufragen, erhaben sein, sich erheben über (ʿan), behaupten, eine höhere Stellung einzunehmen (ʿalā als ein anderer), sich hoch erhaben dünken über (ʿalā).

sumūw: Höhe, Erhabenheit, Hoheit,

samāʾ (f) pl. samawāt, samawāt: Himmel, Firmament, Ğ37/6 fī samāʾ: im Rahmen??

ʾasmāʾ: siehe sm.

samāwī: himmlisch, himmelblau, vom Himmel herabgekommen, unter freiem Himmel befindlich, göttlich, auf Gott und Religion bezüglich, auf Offenbarung beruhend. diyānāt samāwīya: Offenbarungsreligionen.

samīy: hoch, erhaben

ʾasmā: El.: höher, erhabener, erlauchter

as-samāwa (f): Ğ89/20??

istimāta (f): siehe mwt. Todesverachtung, verzweifeltes Bemühen (zu)

smy

II sammā/yusammī: nennen, benennen, betiteln (mit o. als bi o. ), einen Namen geben, ernennen zu (li),

IV ʾasmā/yusmī: nennen, benennen/betiteln (bi, hū), einen Namen geben,

V tasammā/yatasammā: genannt, benannt werden,

tasmīya (f): Benennung, Bezeichnung, Namengebung. Ğ123/14 = bi-smi-llāhi??

musamman (مسمًى mit Suff. مسماه): : benannt, genannt, namens, bestimmt, begrenzt. Pl. musammayāt: Benennung, Bezeichnung, Begriff, benanntes, Bezeichnetes.

al-musamman + flg. Eigenname: ein gewisser…, ein Mann namens…;

ʾilā ʾağalin musamma: auf befristete Dauer, bis zu einem bestimmten Termin

ʾilā ʾağalin ġairi musamma: auf unbestimmte Zeit, bis auf weiteres

istimāta (f): siehe mwt. Todesverachtung, verzweifeltes Bemühen (zu)

sn (1)

sana (f) pl.: sanawāt, sinūn: Jahr. as-sanata: in diesem Jahr

sanawī: jährlich.

sanawīyan Adv.:jährlich. im Jahr, pro Jahr.

sina (f): siehe wsn

sn (2)

sanna/yasunnu: schärfen, schleifen, wetzen, formen, gestalten, vorschreiben, einführen (Neuerung, Brauch), sanna qanūnan: ein Gesetz erlassen/verabschieden, AEL: tend well (sorgen, hüten), pasture well (gut weiden), siehe Ğ 180/5ff. LA: sanantuhū sannan: ich habe ihn mit (meinen) Zähnen gebissen. Ğ180/7 = qārana, vergleichen.

II: schärfen, wetzen, schleifen, auszacken, zähnen (etw.). LAD: dispose well and deliver skillfully one’s speech (eine Rede gut zurechtlegen und geschickt vortragen). .

IV: Zähne bekommen, zahnen, alt werden, in vorgerücktem Alter stehen

VIII: sich die Zähne mit dem siwāk reinigen und polieren, begehen, verfolgen (einen Weg), vorschreiben, einführen (Gesetz, Brauch), befolgen (Mohammeds Sunna)

sann: Vorschreibung, Einführung, Erlass (v. Gesetzen etc.)

sinn pl. ʾasnān, ʾasinna, ʾasunn: Zahn (auch an Zahnrad, Kamm, Säge), Hauer (des Ebers, Elefanten), Spitze (der Feder, des Nagels), grosser Stein als Schiffsanker (bei der Perlenfischerei), Pl. ʾasnān: (Lebens-)Alter. … fī sinn: im Alter

sunna (f) pl. sunan: gewohnte Handlungsweise, Herkommen, Brauch, überlieferte Norm, as-sunna o. sunna an-nabī: die Sunna des Propheten (seine zu gesetzlich verbindlichen Präzedenzfällen erhobenen Aussagen und Handlungen (neben dem Koran die zweite Quelle des musl. Rechts)). ʾahl as-sunna: die Sunniten, die orthodoxen, die Sunna des Propheten befolgenden Muslime. sunna ṭ-ṭabīʿa: Naturgesetz

misann pl. –āt, masānn: Schleifstein, Streichriemen

masnūn: als Sunna vorgeschrieben, durch Gesetz und Brauch geheiligt, geschliffen, zugespitzt, Spitz (z.B. Schnurrbart, Gesicht), stinkend

musinn pl. –ūn, masānn: alt, bejahrt. dār al-musinnīn: Altersheim.

sunnīyāt: Ğ237/5??

sunnī: sunnitisch, Pl. –ūn: Sunnit

snd

sanada/yasnudu: sich stützen (ʾilā auf), sich lehnen (ʾilā gegen)

II: aufstützen, anlehnen (etw.)

III: unterstützen (jn.), beistehen, helfen (jm.)

IV: sich stützen lassen (ʾilā auf), sich anlehnen lassen (ʾilā an), lehnen (ʾilā gegen, an), stützen (ʾilā auf), eine Überlieferung () auf jemanden (ʾilā) als ihren ersten Gewährsmann (d.h., zur Erhärtung der Glaubwürdigkeit einer Überlieferung die Kette ihrer Überlieferer bis zum ersten Gewährsmann hinauf) anführen, einen Ausdruck ()an einen anderen (ʾilā) der Satzsubjekt ist anlehnen (d.h. ihn zum Prädikat machen), anvertrauen, übertragen (li, ʾilā jm.), betrauen, bekleiden (mit Ämtern, ʾilā jn.), zuschreiben (li o. ʾilā jm.), zur Last legen (ʾilā jm.), sich lehnen (ʾilā an), sich stützen (ʾilā auf),

VI: sich gegenseitig stützen, sich aufstützen, vertrauen

VIII: sich (an)lehnen (ʿalā , ʾilā an o. gegen), sich stützen (ʾilā, ʿalā auf), sich gründen, basieren (ʿalā auf), sich verlassen, vertrauen (ʿalā, ʾilā auf), sich berufen (ʿalā auf ein Dokument), als Beweismittel verwenden (ʿalā etw.), als Unterlage benutzen (ʿalā etw.)

sanad pl. -āt, ʾasnād: Stütze, Lehne, Stützbalken, Strebe, Verstrebung (in der Bautechnik), Rückhalt. Pl. ʾasnād: Überliefererkette (er. musl. Tradition). Pl.-āt: Urkunde, Dokument, Quittung, Beleg, Handelspapier, Wertpapier, Schuldschein, Obligation (fin.), …, riğāl as-sanad: Gewährsmänner, Autoritäten. sanadan li: gestützt auf, unter Berufung auf

sindī, al-luġa as-sindīya: Sindhi (Sprache in Pakistan und Indien)

misnad, masnad pl. masānid: Stütze, Lehne (z.B. eines Sessels), Lehnkissen, Polster, Unterlage (zum Schreiben)

musānada (f): Stützung, Unterstützung

ʾisnād pl. ʾasānīd: Überliefererkette (einer musl. Tradition). Pl.: (urkundliche) Unterlagen, Stützung, Anlehnung, Zuschreibung, Übertragung eines Amtes (li o. ʾilā auf jn.), Betrauung (ʾilā js. mit einem Amt)

istinād: Anlehnung (ʾilā an), Stützung (ʿalā, ʾilā auf), Abhängigkeit (ʾilā, ʿalā von). istinādan ʾilā: gestützt auf, aufgrund von, unter Berufung auf

musnad pl. masānid: (i.d. musl. Traditionswissenschaft) eine Überlieferung, deren Überliefererkette (lückenlos) bis zu ihrem ersten Gewährsmann hinaufgeführt werden kann, Masche. al-musnad: Prädikat (gramm.). al-musnad ilayhī: Subjekt (gramm.). ḥaṭṭ al-musnad u. al-musnad: die himyarische (altsüdarabische) Schrift.

mustanid: vertrauend, im Vertrauen auf (ʾilā, ʿalā), gestützt auf (ʾilā, ʿalā).

mustanad: Grund, Veranlassung. Pl. –āt: Dokument, Urkunde, Beleg, Belegschein, Quittung. Pl.: Unterlagen, Beweismittel (jur.). mustanadāt aš-šaūn: Konnossemente, Ladeschiene. mustanad arf: Lieferschein (kfm.),

as-sind: der Indus, Provinz in Pakistan, das Gebiet am Unterlauf des Indus und sein Delta, die Bewohner dieses Gebietes.

snr

kein Eintrag siehe, fut. 1.pl. rʾy

snm

sanima/yasnamu: LAD: inf. sanam, be tall and have a high hump, be high.

II: inf. tasnīm, make the camel to grow tall and highhumped, make a thing convex, fill, complete a sum

V: besteigen (etw., auch den Thron), hinaufsteigen (auf etw.), aufsteigen (zu etw., bes. Amt), antreten (eine Stellung), übernehmen (ein Amt, Arbeit), LAD: mount the camels back, ride upon it

VIII: LAD: inf. istinām, dto.

sanama (f): Höhe, Gipfel

sanām pl. ʾasnima (f): Höcker des Kamels

māʾ at-tasnīm: das Getränk der Paradiesbewohner

tasannum: Thronbesteigung

musannam: konvex, gewölbt

tasnīm: Ğ281/12??

snw

sanā/yasnū: glänzen, strahlen, leuchten, aufflammen (Blitz)

II: erleichtern, leicht machen (etw.)

V: leicht sein, möglich sein (li für, jm.), leicht vonstatten gehen, ermöglicht wd. (li jm.), sich erheben, erhoben, erhöht wd.

sananem (): Glanz, Leuchten, Aufblitzen

sanīy: hoch, herrlich, erhaben

ʾasnā El.: glänzender, leuchtender, strahlender

sanawāt: Jahre, siehe sn (1).

sanawīyan: jährlich

musannāh (f) pl. musannayāt: Kaimauer, Damm

shr

sahira/yasharu: schlaflos sein; die Nacht verbringen in (), nachts wachen (ʿalā bei, Ğ40/4 ʿindamā während),

III: die Nacht bei o. mit jm. verbringen ()

IV: schlaflos machen, wach halten (jn.)

sahar: Schlaflosigkeit, Wachsein, Wachsamkeit (ʿalā)

sahra (f) pl. saharāt: Abend, Abendgesellschaft, -veranstaltung, Soirée

shl

sahula/yashulu: glatt, eben sein (Boden), leicht sein (Ggs. schwierig), einfach sein, bequem sein (ʿalā für). lā yashulu ʾan: schwerlich.

II: glatt, eben machen, ebnen, erleichtern, leicht machen,

III: nachsichtig, mild, tolerant, entgegenkommend behandeln,

IV: abführen (med.), öffnen (den verstopften Leib, v. einer Medizin), Pass. ʾushila: geöffnet wd. (v. verstopften Leib), Stuhlgang o. Durchfall haben

V: erleichtert werden, sich als leicht erweisen, leicht fallen/wd. (li jm.)

VI: nachsichtig, mild, entgegenkommend, duldsam, tolerant sein (gegen maʿa, auch li), nachlässig, sorglos sein (),

X: leicht finden, für leicht halten, nicht ernst nehmen,

sahl, sahil: glatt eben, weich (Boden), leicht, bequem (ʿalā für), mühelos, simpel, einfach, flüssig (Stil). kāna min as-sahli ʿalayhī: jm. leicht sein/fallen. Ğ33/14 laysa min as-sahli at-tamyīz: die Unterscheidung ist nicht leicht.

sahūla (f): Leichtigkeit, Bequemlichkeit. bi-sahūla: leicht, einfach, bequem (Adv.)

ʾashal El.: glatter, ebener, leichter, einfacher, bequemer

tashīl pl. ­–āt: Erleichterung, Vereinfachung, Pl.: günstige Möglichkeiten, Erleichterungen, Vorteile

ʾishal pl. –āt: Diarrhö, Durchfall

tasāhul: Nachsicht, Mühe, Entgegenkommen, Duldsamkeit, Duldsamkeit, Toleranz, Sorglosigkeit

shm

sahama/yashumu: ernst blicken

III: losen ( mit jm.), teilnehmen, sich beteiligen, teilhaben (an)

IV: Anteil geben (an, li jm.), teilnehmen, sich beteiligen

sahm pl. sihām: Pfeil, Zeiger, Kosinus (math.), Pl. ʾashum: Teil, Anteil, Los, Anteilschein, Aktie, Flächenmass von 7,293 qm (äg.),

suhūm: Ernst, Trauer

musāhama (f): Teilnahme, Beteiligung (an), Beitrag (zu), šarika al-musāhama: Aktiengesellschaft. Ğ276/8 bi ??

ʾishām: Beteiligung, Mitarbeit

sāhim: mit ernstem Gesicht

musāhim pl. -ūn: Aktionär

musāhima (f) pl. -āt: Aktionärin

shw

sahā/yashū: unaufmerksam, geistesabwesend, zerstreut sein, vernachlässigen, vergessen, übersehen (ʿan etw.),

sahw: Unaufmerksamkeit, Geistesabwesenheit, Zerstreutheit, Vergesslichkeit

sahwan (): unaufmerksam, zerstreut, unachtsam, nachlässig (Adv.), aus Versehen

swʾ

sāʾa/yasūʾu, Ğ214/8 yasʾu??: schlecht, böse, schlimm sein o. werden, schlechter, schlimmer werden, betrüben, kränken, bekümmern, schmerzen, leid tun, missfallen. yasūʾunī: es tut mir leid.

II: schlecht machen, verderben, tadeln, missbilligen

IV: schlecht machen, verderben, schädigen, schlecht, übel handeln (ʾilā an), schaden (ʾilā jm.), Schaden zufügen (ʾilā jm.), Böses tun (ʾilā jm.), kränken, verletzen, beleidigen (ʾilā jn.), weh tun (ʾilā jm.), abträglich sein (ʾilā einer Sache).

VIII: schlimmes durchmachen, unangenehm berührt sein, beleidigt, gekränkt, unwillig, ungehalten, verärgert sein (min über), unzufrieden sein (min mit), übelnehmen (min etw.)

sūʾ pl. ʾaswāʾ: Schlechtes, Schlimmes, Böses, Übel, Unrecht, Unheil. Ğ83/19 bi-sūʾ: als Unrecht, mit Ärger??

sūʾ as-sulūk: schlechtes Benehmen

sūʾ aẓī-ẓann: schlechte Meinung

sūʾ al-ʿalāqāt: schlechte Beziehungen

sūʾ al-fahm: Missverständnis

sūʾ an-niyya: böse Absicht

sawʾa (f) pl. -āt: Schande, schimpfliche Tat, Greuel, Schamglied, Schamteile, Scham (Q7/27). saʾatan la-ka: Schande über dich!

sayyiʾ: schlecht, böse, schlimm, nachteilig

sayyiʾa (f) pl. -āt: Sünde, Vergehen, Missetat, schlechte Seite, Nachteil, pl.: Schattenseiten.

ʾisāʾa (f): Missetat, Kränkung, Verletzung, Beleidigung, Sünde, Vergehen,

istiyāʾ: Unzufriedenheit, Ungehaltenheit, Missfallen, Verärgerung, Verdruss, Entrüstung. LAD: toleration of an evil or a sin, Ğ183/12 ʾistiyāʾ ??

musīʾ: unangenehm, anstössig, schädlich, nachteilig, verderblich, beleidigend

mustāʾ: beleidigt,missgestimmt, verärgert, ungehalten (min über), unzufrieden (min mit)

swāʾ siehe swy

swḥ

sāḥa/yasḥū: reisen, umherziehen.

sāḥa (f) pl. -āt, sāḥ: Hof, freier öfftl. Platz, Schauplatz ei. Handlung, Forum (= krit. Publikum, für kulturelle Darbietung), Gebiet (übertr.), …

sawwāḥ pl. -ūn: Reisender, Tourist

sāʾiḥ pl. -ūn, suyyāḥ, suwwāḥ: Reisender, Wanderderwisch, Anachoret (chr., frühchr. Einsiedler, Klausner)

siehe auch syḥ.

swd (1)

II: schwarz machen, schwärzen (etw.), ins unreine schreiben (einen Brief etc.), beschreiben, vollschmieren (Blätter). sawwada wağhahū: jn. blossstellen, blamieren, in Misskredit bringen

IX: schwarz wd.

sawād: schwarze Farbe, Schwärze, Pl. ʾaswida (f): schwarze Kleidung, Ackerland, Mehrheit, Majorität, grosse Masse, Ğ183/2 Volk. as-sawād o. sawād al-ʿirāq: das ländliche Gebiet, Ackerland des Irak. sawād al-ʿ iīam: die grosse Masse, die grosse Mehrheit, der grösste Teil. sawād al-ʿ ayn: Augapfel. sawād al-layl: die lange, tiefe Nacht. sawād al-madīna: Vororte und ländliche Umgebung der Stadt. sawād an-nās: die Masse des Volkes, gemeines Volk. Ğ153/18 = zirāʿa (f), Ackerbau, Landwirtschaft. sawād: the conquered territory (F. Løkkegaard in: EI “ġanīma”)

ʾaswad, f. sawdāʾ, pl. sūd: schwarz, dunkelfarbig.

ʾaswad pl. sūdān: Schwarzer, Neger

ʾaswad: (jord.) Auberginen,

sawda (f): schwarze Galle (einer der vier Körpersäfte in der antiken Medizin), Melancholie, Schwermut, Trübsinn

suwaydāʾ: = sawdāʾ. suwaydāʾ al-qalb: das Innerste des Herzens

sawdāwī: melancholisch, schwermütig, trübsinnig

as-sūdān (m. + f.), u. bilād as-sūdān: der Sudan

sūdānī: sudanesisch. Pl. –ūn: Sudanese.

taswīd, taswīda (f): Rohskizze, ins Unreine geschriebener Entwurf.

musawwada, muswadda: Rohskizze, ins Unreine geschriebener Entwurf, Konzept, Kladde. musawwada aṭ-ṭabʿ: Korrekturbogen

sūd: Ğ159/9 schwarz(er Mensch)

swd (2)

sāda/yasūdu: Herr, Häuptling, Gebieter sein/werden, (vor-, be-,)herrschen

II: zum Herrn, Häuptling, Gebieter machen

sayyid pl. sāda (f), ʾasyād (obs.), sādāt: Herr, Gebieter, Häuptling, Titel von Nachkommen Mohammeds, die von usain abstammen

sayyida (f) pl. -āt: Herrin, Dame, Frau

siyāda (f): Rang eines Herrn, Gebieters; Herrschaft über (ʿalā), Vorherrschaft; (pol.) Souveränität.

siyādat + Gen. o. Suff.: Titel u. Anrede hochgestellter Personen

suʾdud, suʾdad: Herrschaft, Macht, Souveränität.

sāʾid: herrschend, vorherrschend

sayyidī: LAD: Sir!, Monsieur!

swr

II sawwara/yusawwiru: einhegen, einzäunen, mit einem Geländer o. ei. Mauer umgeben (etw.)

III: anspringen, angreifen, überfallen (jn.), befallen, ergreifen (jn., Gemütsbewegung)

V: ersteigen

sūr pl. ʾaswār: Mauer, Wall, Einzäunung, Zaun, Gitter, Geländer

sūra (f) pl. suwar: Kapitel des Korans, Sure.

sūriya (f) , sūriyā: Syrien

sūrīya (f) pl. sawārī: (tun.) Hemd

sawārī: (äg.) Berittener, Berittene, Kavallerie

sawārin (pl.): Masten (des Schiffes, der Fahnen), siehe sry

sāʾir: übrig, Rest, alle (+ Gen.). siehe sʾ r

sws

sāsa/yasūsu: pflegen, zähmen, dirigieren, leiten, lenken, steuern, organisieren (jn./etw.)

sawisa/yaswasu: von Würmern oder Motten zefressen sein/wd.

II +

V: = sawisa, kariös wd., fauelen, morsch wd., vermorschen (Holz, Knochen)

sūs: Holzwurm

siyāsa: Politik (siehe auch sys)

siyāsī: politisch, diplomatisch (siehe auch sys). Pl. –ūn, sāsa (f): Politiker, Diplomat, Staatsmann. as-siyāsīya: das Politische

sāʾis pl. sāsa (f), suwwās, suyyās: Stallknecht, Pferdebursche, Lenker (zunächst v. Tieren), Leiter, Manager.

sāyis pl. suyyās: (äg.) Rennreiter, Jockey

sawāsīya (f): (pl.) gleich. siehe swy.

swṭ

sāṭa/yasūṭu: peitschen, geisseln (jn.)

sawṭ pl. ʾaswāṭ, siyāṭ: Peitsche, Geissel, LAD: pattering of drops (Trofengeprassel)

miswaṭ: Stock o.ä. zum Umrühren

ʾasāṭīn: pl. v. ʾustuwāna: Säule, Zylinder, Pl. –āt: Schallplatte, Grammophonplatte, Stahlflasche für Gas, Glasbehälter, Pl. ʾasāṭīn: hohe, grosse Persönlichkeiten, Koryphäen, Meister (z.B. d. Kunst al-fann)

ʾustuwānī: zylindrisch

sw ʿ

sāʿa pl. -āt, sāʿ: (kurze) Zeit, Weile, Stunde, Uhr. as-sāʿa: die Stunde der Auferstehung, das Weltende. as-sāʿata: jetzt, nunmehr, in diesem Augenblick, sofort, soeben, …

suwā ʿ: n.pr. vorisl. Gottheit/Götze

swġ

sāġa/yasūġu: sich leicht schlucken lassen, angenehm durch die Kehle gehen (Trank, Speise), zulässig, erlaubt sein (li jm.), schlucken, verkraften, zulassen, billigen, hinnehmen (etw.)

II: erlaubt machen, erlauben (etw. li jm.), zulassen (etw.), begründen (etw.), akzeptierbar machen (etw.), rechtfertigen (etw. bi mit), verpachten (maghr.)

IV: hinabspülen, leicht hinunterschlucken (etw.), schlucken (etw., übertr.), sich abfinden müssen (mit), erträglich, tolerierbar machen (etw.)

V: pachten (etw., maghr.)

X: leicht zu schlucken, angenehm finden, kosten, geniessen (etw.), billigen, zugeben, richtig finden (etw.)

masāġ: leichter Zugang, Möglichkeit, Erlaubnis

taswīġ: inf. II, Verpachtung (maghr.)

swf

II: auf später vertrösten, aufschieben, hinauszögern

sawfa, verkürzt sa-: vor Impf. f. Futur.

masāfa (f) pl. āt, masāwif: Entfernung, Abstand, Distanz, Zwischenraum, Strecke, Intervall (Mus.), ʿalā musāfa: aus einiger Entfernung.

swq

sāqa/yasūqu: treiben, antreiben, vor sich hertreiben (Gefangene, Vieh), einziehen, einberufen (li), führen, lenken, fahren (Auto, etc.), mit sich führen, transportieren (etw.), schicken, zustellen, zuführen, liefern, übergeben (etw. ʾilā jm.), anführen, zitieren, vorbringen (etw.), aussprechen (etw.). sāqa musāqahū: dem Vorbild/den Bahnen folgen

sāqa al-ḥadīṯ: das Gespräch fortführen

sāqa al ḥadīṯ ʾilayhī: sich an jemanden wenden, seine Worte an jemanden richten

ʾilayka yusāqu l-ḥadīṯ: du bist gemeint

II: vertreiben, vermarkten,

III: begleiten, mitgehen, übereinstimmen,

V: im Basar handeln, Einkäufe machen,

VI: sich hinziehen, sich einander anschliessen, fortlaufen, zusammenhängen, miteinander harmonieren,

VII: sich treiben lassen, getrieben werden, fortgerissen/hingegeben sein

insāqa bihī ʾilā: jm. mit sich fortführen, hintreiben, hindrängen zu etw.,

VIII: treiben, antreiben. Ğ113/9?? vertreiben?

sauq: Führung

saqīya (f): Strategie

sūq pl. ʾaswāq: Basar, Basarviertel, Basarstrasse, Markt, Messe.

sūqa (f): Untertanen, Pöbel, Mob

siyāq: Aufeinanderfolge, Lauf, Faden (eines Gespräches), Zusammenhang (eines Textes), Kontext

taswīq: Vermarktung, Absatz, Vertrieb (v. Waren)

swm

sāma/yasūmu: zum Kauf anbieten, auferlegen, zwingen, v. jm. etw. verlangen das er nicht leisten kann. sāmahū ḫasfan: jn. ungerecht behandeln, jn. demütigen

II: auferlegen (jm., eine schwierige Aufgabe), zwingen (jn. zu einer schwierigen Aufgabe), von jm. () etw. () verlangen was er nicht leisten kann, abschätzen (etw., den Wert), mit einem Kennzeichen versehen (etw.)

III: um den Preis handeln, feilschen (mit jm.), feilschen, handeln (bi, mit jm., fī, ʿalā um)

IV: frei weiden lassen (Vieh), umherschweifen lassen (den Blick)

VI: miteinander feilschen, handeln (um),

VII: geweiht werden (Priester, Bischof, chr.)

VIII: handeln, feilschen (bi, fī, ʿalā um).

siyāma (f): Weihe (eines Priesters, Bischofs etc., chr.)

musāwama (f) pl. -āt: Feilschen, Handel

swy

sawiya/yaswayu: gleichwertig sein, gleich sein

II sawwā/yusawwī: ebnen, nivellieren, eben, gerade machen (etw.), planieren (Boden), glätten, glattstreichen (etw.), gleichmachen (etw. bi einer Sache), auf gleiche Linie stellen (etw. bi mit), gleichstellen, gleichbehandeln (bayna Dinge/Personen), ausgleichen (bayna Verschiedenes), miteinander versöhnen (bayna zwei Menschen), ebenmässig machen (etw.),

III sāwā/yusāwī: gleichwertig sein, gleichkommen, gleich sein, wert sein, gleichmachen (hū bi etw. einer Sache), auf gleiche Linie stellen (bi hū etw. mit), angleichen (bi hū etw. an), Gleichheit schaffen (bayna… wa bayna), gleichstellen, gleichbehandeln (bayna), ausgleichen (bayna), miteinander versöhnen (bayna), regeln, beilegen, schlichten, in Ordnung bringen, entsprechen (+akk.)

VI tasāwā/yatasāwā: einander gleich o. ähnlich sein, gleichwertig sein, sich die Waage halten.

VIII istawā/yastawī: eben, glatt sein, gleichmässiges Niveau haben, gleichmässig, gleich sein, gleichwertig sein (mit), gleichkommen (einer Sache), gerade sein/werden, gerade gerichtet sein, gerade stehen, aufrecht stehen (Q53/6), sich senkrecht aufrichten, gerade sitzen, gut im Sattel sitzen (ʿalā auf), sich setzen (ʿalā auf), sitzen (ʿalā auf), richtig, billig, gerecht sein, gar gekocht werden, gar sein, reif sein

siwan (ﻯﻮﺳ): Gleichwertigkeit, ʿalā ḥaddin siwan: gleichwertig, ohne Unterschied

siwā (ﻯﻮﺳ): (mit flg. Gen.) ein anderer, etwas anderes als, wie ġayru. Ğ160/12 mit Neg.: nichts anderes als??. Ğ254/25 siwā ʾan: ausser dass

sawʾāt: pl. Schamteile, siehe swʾ.

sawāʾ: Genus u. Numerus unveränderlich: gleich, einerlei, gleichwertig, gleichgültig für jm. (ʿalā), eben, glatt, gerade

sawāʾan (ﺀﺍﻮﺳ):Adv.: in gleicher Weise, gleichermassen, zusammen. sawāʾan bi-sawāʾan: ebenso, ohne Unterschied, gleichermassen, miteinander, zusammen. ʿalā sawāʾan und ʿalā s-sawāʾan: in gleicher Weise, gleich, gleichmässig, ohne Unterschied, gleichgültig, einerlei. sawāʾan … ʾaw: sei es .. oder, Ğ52/29 sowohl … als auch, Ğ50/21 sawāʾan kāna ʿalā šakli … ʾaw: sei es in Form … gewesen oder. Ğ143/6 sawāʾan … wa: sowohl … als auch.

sawīy pl. ʾaswiyāʾ: eben, gerade, richtig, in Ordnung, unversehrt, gesund, ebenmässig, geradegewachsen, gleichmässig,

sawīyan Adv.: gemeinsam, zusammen

sawīya (f) pl. sawāyā (سوايا): Gleichheit

sāwīyatan Adv.: zusammen, gemeinsam, einstimmig. bi-l-sāwīyati: in gleicher Weise, gleich

tasāwin: Gleichheit, Gleichwertigkeit, Einerleisein, Gleichberechtigung. ʿalā t-tasāwī, bi-t-tasāwī: in gleicher Weise, gleichmässig.

musāwin: gleich, gleichwertig

musāwāh (f): Gleichheit, Gleichwertigkeit, Gleichberechtigung, Gleichstellung (bi mit), Angleichung (bi an), Vergleich (kfm.)

mutasāwin: untereinander gleich, gleichartig, gleichmässig, gleich stark, gleich schwer, Ğ166/8 ʿalā ??

mustawan (st.c.: )pl. mustawayāt: Ebene, Niveau, Stand, Höhe, Höhenlage.

lā siyyamā, wa lā siyyamā, auch nur siyyamā: ganz besonders, insbesondere, vor allem, hauptsächlich. lā siyyamā wa-ʾanna und siyyamā ʾanna: zumal da, besonders weil. Ğ107/29 siyyamā wa-ʾanna: dto.

sawāsīya (f): (pl.) gleich.  hum sawāsīya: sie sind gleich.

taswīya (f) pl. –āt: Planierung, Ebnung, Nivellierung, Regelung, Beilegung, Schlichtung, Ausgleichung, Kompromiss, Begleichung (einer Rechnung), Bezahlung, Zubereitung, Kochen (einer Speise). maʾmūr at-taswīya: Beamter, der mit der Regelung der Bodensteuer zwischen Regierung und Landwirten beauftragt ist. taḥta t-taswīya: ausstehend, unbeglichen (kfm.).

sy

sī: Kurzform von sīdī: Herr (vor dem Namen, Maghr.)

sy ʾ

siehe swʾ

syb

sāba/yasību: fliessen (Wasser), laufen, gleiten, entwischen, entrinnen (äg.), lassen, verlassen, aufgeben, vernachlässigen (etw.), (äg.:) fahren lassen, loslassen, freilassen (jn./etw.)

II: lassen, verlassen, aufgeben, vernachlässigen (etw.), fahren lassen, loslassen, freilassen (jn./etw.)

V: sich gehenlassen, schlampig sein

VII: fliessen, entströmen, davonlaufen, entrinnen, gleiten, kriechen, einströmen (ʾilā in), eindringen (ʾilā in), durchkriechen, hindurchgleiten (bayna zwischen), sogleich beginnen etw. zu tun (+ Impf.)

tasayyub: Schlamperei, Schlendrian, Nachlässigkeit

sāʾib: verlassen, sich selbst überlassen, umherirrend, verirrt, frei, ungebunden, locker, gelöst

sāʾiba pl. -āt: Prostituierte, Ğ102/25 bei vorisl. Opferritual (als Mutter eines Opfertieres) freizulassende Kamelin??

syğ

II sayyağa/yusayyiğu: einzäunen, einhegen, mit einer Hecke umgeben

V: = Passiv zu II.

siyāğ pl. -āt, ʾaswiğa (f), ʾasyāğ: Hecke, Zaun, Einfriedung, Umzäunung, Schutzwall (eines Landes, einer Nation(übertr.)

sāğ: Teak, siehe sāğ.

syḥ

sāḥa/yasīḥu: fliessen (Wasser), schmelzen, zerschmelzen, zergehen, flüssig werden (Schnee, Metall). reisen, umherziehen.

II: zum Fliessen bringen, fliessen lassen (etw.), zerlassen (Butter), schmelzen, auflösen, verflüssigen (Metall etc.)

IV: zum Fliessen bringen, fliessen lassen (etw.)

VII: sich ausbreiten, sich ergiessen

siyāḥa (f): Tourismus, Pl. -āt: Reise

siyāḥī: touristisch, Touristen-, Reise-

sayyāḥ pl. -ūn: Reisender, Tourist, Wanderderwisch, Anachoret (chr., frühchr. Einsiedler, Klausner)

musayyaḥ: verflüssigt, flüssig, gestreift (Gewand)

masīḥpl. masaḥāʾ: LAD: wiped (gewischt), smooth (glatt), oiled (geölt), anointed (geschmiert)

masīḥa (f) pl. masāyiḥ: bow, curl (Bogen, Locke)

al-masīḥ: der Messias

massīḥī: referring to Messias, Christian (christlich)

al-massīḥīya (f): the religion of Christ

missīḥ: who travels much, Antichrist

syd

siehe swd (2)

syr

sāra/yasīru: gehen, fortgehen, aufbrechen, sich in Bewegung setzen, sich fortbewegen, fahren, abfahren, marschieren, reisen, verkehren (bayna…wa zwischen…und, fliessen, laufen, in Tätigkeit sein, funktionieren, vorangehen, voranschreiten, fortfahren in (), Fortschritte machen bei (), losgehen auf (ʾilā), entgegengehen (ʾilā, naḥwa einer Sache), auf dem Weg sein zu etw. (ʾilā, naḥwa), hingerichtet, ausgerichtet sein (ʾilā auf etw.), kursieren, umlaufen (Sprichwort), befolgen, einhalten (sayran ein Verhalten, Benehmen, ʿalā etw.), sich verhalten, verfahren, handeln (ʿalā, bi-muqtaḍā o. ḥasaba: nach, gemäss), sich richten nach (ʿalā), zum Maßstab nehmen (ʿalā etw.)

II: in Bewegung setzen, in Gang setzen, starten, abfahren lassen, Ğ159/1 = nfy, vertreiben,

III: zur Seite gehen (jm.), Schritt halten, mitgehen (mit), verfolgen (etw.), sich gefällig zeigen, gefällig sein (ggb. jm.), willfahren (jm.), übereinstimmen, in Übereinstimmung sein (mit), vertraut sein, gut stehen, auskommen (mit), sich anpassen (an Umstände, Ereignisse etc.).

IV: in Bewegung setzen, antreiben, schicken, entsenden,

VI: miteinander gehen, Seite an Seite gehen,

sayr: Gang, Marsch, Marschieren, Wanderung, Fahrt, Verkehr, Weggang, Fortbewegung, Fortschreiten, Fortschritt, geschichtlicher Ablauf, Verlauf, Gang, Vorgehen, Verhalten, Benehmen, Wandel, Lebensführung, Befolgung (ʿalā einer Sache)

sīra (f) pl. siyar: Art des Ganges, Art des Wandels, Lebensganges, Haltung, Einstellung, Verhaltensart, Lebensgang, Biographie, Geschichte, Erzählung über js. Taten o. Leben, Heldenroman, Pl.: Heldentaten, kriegerische Episoden, as-sīra: die Biographie Mohammeds. sīra ḏātīya: Autobiographie. kutub as-sīra: biographische Literatur

masīr: Fahrt, Gang, Marsch, Abmarsch, Abreise, Abfahrt, Reiseweg, Entfernung

masīra pl. masīrāt: Reise, Tour, Marsch, Umzug (bes. pol. Demo.), Route, Reiseweg, Flugweg, Flugstrecke

musayyir: P.A. lenkend, Pl. –ūn: Leiter (Tun.), Führer, Steuermann.

musayyar: P.P. gelenkt, gesteuert (durch bi), ferngesteuert (Geschoss), willensunfrei (phil.), gestreift

masār pl. -āt: Bahn (v. Geschossen, Strahlen, Gestirnen), Flugbahn, Flugstrecke, Fahrtroute, Fahrstrecke, Gang, Verlauf (eines Geschehens).

tasyīr: Inbetriebnahme (einer Maschine, Bahnstrecke etc.), Antrieb (techn.), Entsendung, Aussendung, Steuerung, Lenkung, (maghr.) Führung, Leitung, Veranstaltung, Organisation (z.B. einer Reise)

sāʾir: übrig, Rest, alle (+ Gen.). siehe sʾ r

sayyāra (f) pl. –āt: Auto(mobil)

sys

II sayyasa: etw. politisieren (), einer Sache politischen Charakter geben ()

tasyīs: Politisierung

siehe auch sws

syṭr

sayṭara: beherrschen, kontrollieren (ʿalā etw.), Herr sein, beherrschen, die Herrschaft erlangen (ʿalā über), sich bemächtigen (ʿalā einer Sache)

II tasayṭara: = I.

sayṭara (f): Herrschaft, Vorherrschaft, Vormachtstellung, Autorität (über ʿalā), massgebender Einfluss (auf ʿalā), Kontrolle (über ʿalā).

musayṭir pl. -ūn: Machthaber, Herrscher.

syf

sayf pl. suyūf, ʾasyāf, ʾasyuf: Schwert, Säbel, Krummsäbel. Ğ37/10 ʾahl as-sayf: Besitzer des Schwertes??

syq

siehe swq

syl

sāla/yasīlu: fliessen, strömen, flüssig sein/wd., schmelzen (intr.),

II: fliessen lassen, strömen lassen (etw.), verflüssigen, flüssig machen, schmlzen, auflösen (etw.)

IV: fliessen lassen, strömen lassen (etw., ʾilā in)

sayl pl. suyūl: Wasserflut, Giessbach, Sturzbach, Strom, Flut (übertr.),

sayla (f): Wasserlauf. LAD: sayla (f), sīla (f): stream, heavy shower, water-spout. sayla (f): waistcoat-pocket (Westentasche). Ğ171/18, 255/21 siehe wsl??

sāʾil: flüssig, geschmolzen, zerlassen (Butter). Pl. sawāʾil: Flüssigkeit. ʿilm as-sawāʾil: Hydraulik. siehe auch sʾ l.

sym

sīma (pass.): die Weihe empfangen (Priester, Bischof etc.). siehe swy

siyyamā: siehe swy

sīmā, sīmāʾ, sīma (f) pl. siyam: Zeichen, Wahrzeichen, Kennzeichen, Miene, Ausdruck

symy

sīmiyā, sīmiyāʾ: natürliche Magie, die ihre Wirkungen durch natürliche trügerische Mittel hervorbringt.

sīmiyāʾīya: Ğ15/3, ĞB15/20 sīmāʾīy

syġmwnd frwyd:

Sigmund Freud (1806-1939)

syn

sīn f.: der Buchstabe sīn

sīnā u. sīnāʾ: Sinai

sīnīn: Ğ280/33, Q95/2 ṭūri sīnīna: Sinai (pl. gen.)

syyʾ

siehe swʾ

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